SEO für Online-Shops: 14 Punkte, die Du dringend beachten solltest

Zahlreiche Produkte, Massen an Bildern, eine individuelle Linkstruktur – Online Shops stellen sich anderen Herausforderungen als z.B. Corporate Sites oder Blogs. Damit Dein Online Shop durchstarten kann, ist die Planung und Komposition solch einer Seite anhand einer abgestimmten SEO-Strategie essenziell. Worauf Du achten solltest, um erfolgreiches SEO für Deinen Online Shop zu betreiben, stellen wir Dir in den folgenden wichtigen Fakten vor.

Vorbereitung

1. Zielsetzung: Für was möchte ich ranken?

Ziele sind das A und O, um Optimierungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüfen zu können. Ohne vordefinierte Kennzahlen fällt es im Nachhinein schwer, einzelne Maßnahmen dem Erfolg oder Misserfolg zuzuordnen. Frage Dich also zuerst, was Du durch die Optimierung erreichen willst. Neben mehr Sichtbarkeit und gesteigerten Seitenzugriffen sind damit vor allem Conversion-Ziele wie Leads oder Kaufabschlüsse gemeint.

  • Leads können häufig bereits mit wenig Aufwand generiert werden, z.B. im Form von Newsletter-Anmeldungen oder dem Erstellen eines Nutzerkontos. So erhältst Du die Möglichkeit, mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten und ihnen Dein Angebot zu präsentieren.
  • Sales sind bei Online Shops in der Regel das Maß aller Dinge und dienen als hauptsächliches Ziel. Bei der Auswertung kann Dir dabei auch das Verhältnis aus der Anzahl der Transaktionen und den generierten Umsätzen wichtige Erkenntnisse liefern.

Im nächsten Schritt sollten unbedingt konkrete Zielwerte für die jeweiligen Conversions definiert werden. Bei Leads lohnt es sich, einen fixen Wert zu definieren – beispielsweise X € je Newsletter-Anmeldung – auf dessen Grundlage später Kosten und Nutzen der Optimierung bewertet werden können.

Die Zielwerte bei Verkäufen brauchen hingegen keine Schätzwerte, da durch ein professionell aufgesetztes E-Commerce Tracking Umsatzveränderungen genau analysiert werden können.
Zudem solltest Du bei der Priorisierung der Produkte sowie der Reihenfolge der Optimierung die Margen bzw. Preise der Produkte im Blick behalten. Produkte, deren Verkauf besonders rentabel ist oder die zu den Top-Sellern zählen, sollten auch in der SEO eine hohen Stellenwert haben und bevorzugt behandelt werden.

2. Nachfrageanalyse

Die Nachfrageanalyse oder auch Keyword-Recherche ist die Basis jeder SEO-Arbeit. Nur wer erkennt, welche Begriffe in den gängigen Suchmaschinen stark nachgefragt, also gesucht werden, kann das Angebot entsprechend danach ausrichten. Wichtig dabei ist aber, dass Du nicht nur Suchbegriffe wählst, die eine hohe Nachfrage mit sich bringen, sondern dass diese Nachfragen auch zu Deinem Produkt passen. Entspricht Dein Angebot nicht den Erwartungen der Nachfragenden, werden diese Deinen Shop auch schneller wieder verlassen.

Um den richtigen Suchbegriff zu wählen, muss man deshalb verstehen, welche Intentionen hinter den Suchanfragen stehen. Wir unterscheiden hier in drei Kategorien:

  • navigationsbezogen
  • informationsbezogen
  • transaktionsbezogen

Navigationsbezogene Suchanfragen sind vor allem Nachfragen nach einer Marke.
Der Suchende will den Onlineshop eines bestimmten Unternehmens finden. Da er die korrekte URL der Seite nicht mehr weiß, tippt er den Namen bei Google ein und erhofft sich den Link zur gesuchten Brand.

Informationsbezogene Suchanfragen dienen hauptsächlich der tieferen Auseinandersetzung mit einem Thema.
Du möchtest neue Schuhe kaufen, weißt aber nicht, was aktuell im Trend liegt? Dann bist Du im Begriff, eine informationsbezogene Suchanfrage zu starten. Oft beginnen derartige Suchanfragen mit W-Wörtern, wie z.B. „welche schuhe sind dieses jahr im trend“. Ebenfalls sehr verbreitet sind sogenannte Short-Head-Keywords, also Suchanfragen, die nur aus einem oder zwei Suchbegriffen bestehen. In unserem Beispiel wären das Keywords wie „schuhe“ oder „schuhe herren“. Der Suchende befindet sich im Orientierungsprozess und hat noch nicht entschieden, was er kaufen möchte. Besuche über diese Suchanfragen zeichnen sich durch hohen Traffic bei gleichzeitig geringer Konversationsrate aus.

Transaktionsbezogene Suchanfragen sind dagegen Anfragen mit Kaufabsicht . Der Suchende weiß, welche Schuhe er möchte, und ist nun auf der Suche nach einem passenden Shop. Diese Suchanfragen zeichnen sich durch mehrere Suchbegriffe aus, beispielsweise „weiße sneaker online kaufen“ oder „adidas stan smith weiß“. Wir nennen diese Suchanfragen deshalb auch Long-Tail-Keywords. Je länger und spezifischer diese Suchanfragen werden, desto geringer wird in der Regel das monatliche Suchvolumen der Begriffskombi. Im Gegenzug steigt die Konversationsrate mit der Länge der Suchanfrage.

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Diese Grafik visualisiert noch einmal die Keywords in Abhängigkeit von Suchvolumen und Konversationsrate.

Zur Keyword-Recherche gibt es zahlreiche Tools, wir konzentrieren uns im Folgenden auf das Aussagekräftigste : den Google Keyword-Planer. Google selbst liefert zahlreiche Informationen, um den Werbetreibenden die Arbeit zu erleichtern und so wiederum immer mehr Kunden zu gewinnen.
Der Keyword-Planer gibt nicht nur Informationen zu Suchvolumen, Konkurrenz und Klickpreisen wieder, sondern unterstützt auch bei der Suche nach passenden Ideen zu Webseiten, Produkten oder Suchbegriffen.

Google Keyword Planer

Ausschnitt aus dem Google Keyword-Planer

Keyword-Tools sind eine gute Unterstützung bei der Identifikation von Kundenbedürfnissen. So erhältst Du konkrete Vorschläge, was online zu Deinen Themen gesucht wird. Auf dieser Basis kannst Du Deine Seite entsprechend optimieren und Suchenden die Lösung zu ihren Problemen oder Bedürfnissen liefern.

3. Konkurrenzanalyse

Die Wahrnehmung des eigenen Marktumfeldes kann trügen. Ist ein Konkurrent offline sehr präsent, heißt das noch lange nicht, dass er auch in den Suchmaschinen auf Platz ein ist.

Für die Identifizierung der Online-Konkurrenz bietet sich im ersten Schritt Google an. Nichts ist einfacher, als die für sich relevanten Suchbegriffe zu googlen und die Ergebnisse zu analysieren.

Hier bekommst Du einen guten Überblick, welcher Konkurrent in bezahlte Anzeigen investiert oder in der Suchmaschinenoptimierung gut aufgestellt ist. Im nächsten Schritt wird eine Liste der Mitbewerber erstellt und auf die Sichtbarkeit überprüft. Mit Tools wie der SISTRIX Toolbox lassen sich nun die Sichtbarkeitsindizes gegenüberstellen und die Stärke der Mitbewerber im Bereich SEO einschätzen:

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Die Sichtbarkeitsindizes verschiedener Domains in der SISTRIX Toolbox im direkten Vergleich

So erkennst Du Potenziale im Marktumfeld und kannst einschätzen und in tiefergehenden Analysen auch die Keywords identifizieren, die für den Erfolg der Marktführer wesentlich sind.

OnPage Struktur

Mit den bisher gesammelten Daten lässt sich nun eine Seitenstruktur erstellen. Die Aufgabe hierbei ist es, die SEO-Anforderungen in einen logischen Seitenbaum einfließen zu lassen. Die folgenden Tipps helfen, eine effiziente OnPage-Struktur aufzubauen.

4. Seitenstruktur und interne Verlinkung

Die Vorbereitung liefert die Daten für die Erstellung einer OnPage-Struktur. Mit Hilfe des Produktsortiments und der Nachfragen können nun die Kategorien, Unterkategorien und Hub-Seiten festgelegt werden.

Das Produktsortiment liefert die Basis für die Oberkategorien, die einzelnen Produkte müssen dann lediglich richtig zugeordnet und nach den Nachfragen ausgerichtet werden.

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Es hilft, den Seitenbaum zu visualisieren und Duplikate durch Kategorisierungen zu vermeiden

Die Seitenstruktur legt auch den Grundstein zur internen Verlinkung. Je wichtiger eine Kategorie und somit auch ein Begriff ist, desto höher muss er in der Seitenhierarchie stehen.

Für Suchmaschinen gestaltet sich die hierarchische Einordnung relativ simpel: Je häufiger eine Unterseite intern verlinkt ist, desto wichtiger ist sie. Deshalb gilt: Achte auf eine so flache und gleichzeitig so spezifische Seitenstruktur wie möglich.

Damit erreichst Du eine natürliche Priorisierung der Hauptthemen und eine saubere Verlinkung in die Unterkategorien. Und keine Angst: Google weiß mit Impressum, Kontakt und AGB umzugehen.

5. Seitenausrichtung von Online Shops

Die beste Seitenstruktur bringt keinen Erfolg, wenn die folgende Kernaussage nicht zutrifft: „Jede Seite steht für genau einen Suchbegriff“.

Benenne die Produkte und Kategorien eindeutig. Dabei ist darauf zu achten, die Sprache des Kunden zu treffen und unverständliche Fachbegriffe zu vermeiden.

Beispiel: Vergleicht man die Suchvolumen der Begriffe „Mikrowellenofen“ mit „Mikrowelle“, wird man feststellen, dass letzterer ein weitaus höheres Suchvolumen hat – auch wenn Mikrowellenofen der fachlich korrektere Begriff dafür ist.

6. OnPage-Optimierung

Wir wissen nun, für welchen Begriff unsere Unterseite ranken soll. Jetzt geht es darum, den Seitenaufbau so zu optimieren, dass dieser uns die besten Voraussetzungen für ein gutes Ranking liefert.

Hier ist die Verwendung des Keywords ein wesentlicher Bestandteil der OnPage-Optimierung.

Das Keyword muss nicht in einer bestimmten Häufigkeit, sondern an strategischen Punkten im Quelltext positioniert werden, z.B.:

  • Seitentitel
  • Meta-Description
  • Überschrift
  • Zwischenüberschriften
  • Text
  • Bildern
  • URL

Zwar wird der Meta-Description kein sonderlicher Einfluss mehr auf das Ranking zugesprochen, jedoch sind diese knapp 150 Zeichen Deine Möglichkeit, die Kunden direkt in den Suchergebnissen von Deinem Shop zu überzeugen.

7. Unique Content

Wer die Chance erhöhen möchte, eine hohe Position im Google-Ranking zu erzielen sollte auf einzigartige Inhalte setzen. Duplikate werden von Google zwar nicht mehr oder nur in extremen Fällen als Spam gewertet, dennoch gilt: Ähneln die Inhalte einer Seite anderen Seiten im Internet (egal ob diese Seite zu Deinem Shop gehört oder nicht) wird es wahrscheinlicher, dass diese Seite keine Top-Positionierung erhalten kann.

Hintergrund ist, dass Google keine doppelten Inhalt in den Suchergebnissen zeigt und in der Folge eines der Duplikate „bevorzugt“ behandelt, die anderen dagegen auf den hinteren Positionen einordnet. Deshalb empfehlen wir Dir, bei den Produktbeschreibungen eigene Texte zu formulieren und nicht nur die Herstellertexte zu kopieren. Auch Erfahrungsbericht, Empfehlungen, Beratung oder Bewertungen geben Deinem Content eine persönliche Note und helfen Deinen Kunden bei der Auswahl.

Dazu solltest Du auch geeignete Bilder wählen, die der Beschreibung des Produkts ideal entsprechen. Eine richtige Bebilderung verleiht der Produktseite einen individuellen Touch und verbessert Deine Chancen, in der Google-Bildersuche ins Auge des Users zu springen. Achte bei den ausgewählten Bildern auch auf eine sorgfältige Verwendung von ALT-Tags.

Technische Basis:

8. URL-Struktur

Lass‘ uns bei diesem Thema gleich mit einem Beispiel einsteigen. Vergleiche diese URLs miteinander:

http://www.ihr-webshop.de/categoryID=1&articleID=2222
und
http://www.ihr-webshop.de/artikel/damenmode/kleider/sommerkleider/

Der Unterschied wird sofort klar: Bei der zweiten URL sehen Nutzer direkt, was sie auf der entsprechenden Zielseite erwartet. Die erste URL liest sich dagegen wie ein kryptischer Code.

So genannte „Sprechende URLs“ (wie beim zweiten Beispiel) geben also nicht nur Informationen über den speziellen Inhalt, sondern binden auch Vertrauen, Erwartungshaltung und bleiben zudem eher im Gedächtnis.

Die Struktur von URLs sollte auch die Hierarchie der Website abbilden. Im zweiten Beispiel unseres Links erkennst Du, dass „Sommerkleider“ eine Unterkategorie von „Kleider“ ist. Analog ist „Kleider“ eine untere Ebene von „Damenmode“ und so weiter. Dadurch sollten diese URLs für den User auch „hackable“ sein – d.h. er könnte durch das Entfernen bestimmter Komponenten selbst sehr simpel auf die anderen Bereiche kommen.

Eine gründliche Planung einer entsprechenden Struktur ist von großer Wichtigkeit. URLs sollten im Nachhinein nicht mehr verändert werden bzw. müssen dann weitergeleitet werden.

Wichtige Tipps für das Gestalten von URLs:

  • KISS-Prinzip: Keep it short and simple! Leichte URLs sind gut zu merken, zu tippen und zu buchstabieren.
  • Keine Sonder- oder auch Leerzeichen
  • Umlaute richtig umformen
  • Keine Großbuchstaben verwenden
  • Unterstriche vermeiden, stattdessen Bindestriche verwenden

9. Canonical-Tag

Ein wichtiges Instrumente in der Suchmaschinenoptimierung insbesondere für Online Shops ist der Canonical-Tag.

Seine Verwendung dient vornehmlich der Vermeidung von Duplikaten. Anstatt die eigenen Rankings mit Duplikaten zu gefährden, teilt der Canonical-Tag der Suchmaschine mit, dass die aktuell aufgerufene Seite lediglich eine Kopie der eigentlichen URL ist. Das Tag wird einfach in den head-Bereich der Website integriert.

Ursachen für solche Duplikate kann Folgendes sein:

  • Filter, z.B. /blaue-schuhe?filter=blau
  • URL-Aufbau durch Navigationswege, z.B. /herren/schuhe/ bzw. /schuhe/herren/
  • Landing Pages wie /sale/blaue-schuhe
  • Paginierung, z.B /blaue-schuhe/2
  • Tracking Links, z.B. /blaue-schuhe?utm_source=google&utm_medium=organic

Anstatt hier eine permanente Weiterleitung zu setzen, was in einigen der Beispiele gar nicht möglich wäre, verwendet man den Canonical-Tag und vermeidet so die Generierung von Duplikaten.

10. Meta-Tags

Meta-Tags sind ein Kapitel für sich. Deshalb haben wir auch unsere umfangreichen Tipps zur Verbesserung der Meta-Tags veröffentlicht, um dem Thema auch die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient.

Bei der OnPage-Optimierung sind wir schon kurz auf Title und Description einer Seite eingegangen, hier die wesentlichen Tipps für bessere Meta-Tags, bessere Rankings und höhere Klickraten:

  • Verwende das Keyword oder die Suchphrase am Anfang des Titles und in der Description
  • Sprich den Suchenden direkt an
  • Baue Sonderzeichen, Häkchen oder Emojis ein
  • Verwende Rich Snippets
  • Erstelle sprechende URLs
  • Verwende einen Call-to-Action
  • Behalte die Konkurrenz im Auge

Ein optimiertes Snippet könnte so aussehen:

Snippet SEO

Die Steigerung der Klickraten ist ein positives Signal an die Suchmaschine und wirkt sich unter anderem auch positiv auf das Ranking aus.

11. Page Speed

Kaum ein anderes Kriterium hat in der letzten Zeit so viel Aufmerksamkeit hinzu gewonnen wie die Ladegeschwindigkeit und Performance von Websites. Spätestens seit dem Core Web Vitals als Rankingfaktor gelten, ist die Performanceanalyse Teil einer vollständigen SEO-Analyse.

Core Web Vitals

Die Core Web Vitals sind von Google definierte Kennzahlen, mit denen die Performance einer Seite gemessen und bewertet wird. Derzeit werden drei Kriterien bei der Bewertung einer Seite herangezogen – die laut Google in näherer Zukunft erweitert werden:

  • LCP (Largest Contentful Paint): Zeitspanne bis zum Laden des größten Elements im sichtbaren Bereich der Website – meistens ein Bild
  • FID (First Input Delay): Reaktionszeit der Website, sprich die Zeitspanne von der ersten Interaktivität (z.B. Klick) bis zur Reaktion des Browsers
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Visuelle Stabilität – erfasst, ob sich Elemente während des Ladens verschieben.

Neben dem altbewährten Lighthouse Report hat Google nun auch einen Teil in der Google Search Console der Nutzerfreundlichkeit gewidmet. Je nach Aufbau des Shops können folgende Hebel wirksam sein:

  • Bilder verkleinern und Bildformate anpassen
  • Wiederholende Grafiken zu Sprites zusammenfassen
  • Website-Kompression via GZIP aktivieren
  • Content Delivery Networks (CDNs) zur Auslieferung von statischen Inhalten verwenden
  • HTML, CSS und JavaScripts minimieren
  • Datenbankzugriffe minimieren
  • Browser-Caching nutzen

Wichtig ist, das Thema Ladezeit als einen fortlaufenden Prozess zu betrachten, dessen Bewertung in einem regelmäßigen Turnus stattfinden sollte. Eine schnellere Ladezeit wirkt sich dabei nicht nur positiv auf das Ranking aus, sondern erleichtert Nutzern auch die Navigation im Shop und begünstigt dadurch die Konversionsrate.

OffPage:

12. Broken Links

Als Broken Link wird ein Link bezeichnet, der auf ein nicht mehr auffindbares Ziel verweist. Wer einen solchen Link anklickt, erhält in der Regel die 404-Fehlermeldung. Wenn zu viele Broken Links auf Deinem Online Shop auftauchen, kann dies auch zu einer Abwertung führen.

Überprüfe regelmäßig die Linkstruktur und achte beim Aufbau einer neuen Seite darauf, die bestehende Struktur logisch fortzuführen. Wenn sich Speicherorte für Dateien ändern, sollten auch die Links direkt angepasst werden und bestehende Links permanent weitergeleitet werden.

13. Backlink-Profil bereinigen

Durch einen Analyse und Auswertung des Backlink-Profils hast Du die Möglichkeit, giftige Links zu identifizieren. So kannst Du beispielsweise überprüfen, ob Google einzelne externe Verlinkungen auf Deinem Shop als unnatürliche Links bewertet. So eine Bewertung kann zu einer Abwertung der Seite und einem Rankingrückgang führen.

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Vorher-Nachher-Ansicht eines Detox-Berichts von LinkResearchTools

Link Detox hilft Deiner Domain, sich von solch einer Abstrafung zu erholen und zukünftig zu schützen.

14. Linkaufbau mit Hilfe der Konkurrenz

Es schadet nie, hin und wieder den Blick auf die Konkurrenten zu werfen und zu prüfen, welche Backlinks auf diesen Domains vorhanden sind.

Gerade bei gut rankenden Pages lohnt sich ein solcher Check.  Natürlich könnte diese Erkenntnis schließlich auch als Anregung oder Inspiration für den eigenen Linkaufbau dienen. Dabei kann analysiert werden, nach welcher Strategie die Wettbewerber ihre Links aufbauen.

FAZIT

Eine logische und durchdachte Struktur ist gerade bei Online Shops ein Muss für gute Sichtbarkeit und ein nutzerfreundliches Handling.

Werden von Beginn an die oben beschriebenen SEO-Tipps beachtet, baut Dein Shop auf einer soliden Basis auf. Technische Optimierungen sowie die kontinuierliche Bewertung und Optimierung des Contests helfen dabei, Deine Seite sowohl für Nutzer als auch für die Suchmaschinen ansprechend zu gestalten. Durch die Überwachung und die strategische Weiterentwicklung Deines Backlink-Profils kannst Du Deinen Webshop auch jenseits der eigenen Anpassungen auf der Website stärken oder Belastungen durch schädliche Links verhindern.

Falls Du den Optimierungsgrad Deines Online Shops genauer unter die Lupe nehmen möchtest oder Potenziale identifiziert hast, die Du nun angehen willst, sprich uns gerne an!

E-Commerce SEO: Best Practice für UX und Usability in Onlineshops

In der heutigen Zeit gewinnt der elektronische Handel immer mehr an Bedeutung. Die Konkurrenz im E-Commerce ist riesig. Deshalb reicht es nicht mehr, nur einen einfachen Onlineshop aufzusetzen. Finden potenzielle Kunden es umständlich in Deinem Onlineshop einzukaufen oder müssen verzweifelt nach Informationen suchen, dann nützen die besten Produkte und das attraktivste Preis-Leistungs-Verhältnis im E-Commerce nichts mehrDie Folge – die User verlassen die Seite ohne einen Kaufabschluss. Mit einer hohen Usability wird die Zufriedenheit der Kunden und die Konversion gesteigert. In diesem Beitrag verraten wir Dir, wie DDeine UX und Usability optimieren und Deinen Onlineshop auf Vordermann bringen kannst.  

Lerne Deine Kunden kennen

Damit ein Onlineshop nutzerfreundlich optimiert werden kann, ist es in erster Linie wichtig, seine Kunden zu analysieren und kennenzulernen. Nur wer die Kunden in den Entstehungs- und Optimierungsprozess mit einbezieht, kann echte Mehrwerte schaffen. Bei der Optimierung eines Onlineshops musst Du deshalb das Nutzerverhalten entlang der User Journey betrachten. So lassen sich Stärken, Schwächen und Potenziale im Store identifizieren. Denn die Optimierung von UX und Usability kann nur mithilfe der User erfolgreich gelingen. Als weiteres Instrument können zum Beispiel Onsite Befragungen dabei helfen, wertvolle Kunden Insights zu erhalten und den Onlineshop anhand dessen zu optimieren.  

Sorge für einen angenehmen Websitenbesuch

Websiten-Besucher mögen es bequem. Deshalb hat der sinnvolle Aufbau eines Onlineshops höchste Priorität, um die User Experience im E-Commerce zu verbessern. In der Regel verfolgt ein Nutzer auf einer Seite immer ein klares Ziel. Um ihm den Aufenthalt auf Deiner Seite angenehm zu gestalten, sollten alle relevanten Informationen schnell zu finden sein ohne, dass er danach suchen muss. Platziere die wichtigsten Informationen innerhalb der Artikelbühne, denn diese visuellen Anker werden immer gesehen und sind äußerst hilfreich. Mithilfe von In-Page Navigationen ermöglichst Du dem Nutzer direkt das zu finden, wonach er sucht.  

Die perfekte Startseite

Die Startseite ist die Seite, auf die der User als Erstes im Onlineshop gelangt. Sie ist DAS Aushängeschild für Deinen Shop und muss vom Design und Aufbau besonders überzeugen. Bereits nach 50ms haben Websiten-Besucher entschieden, ob ihnen die Seite gefällt oder ob sie die Seite verlassen. Es gibt hier leichte Wege, die Startseite zu optimieren und Kunden schnell zu überzeugen. Anbei geben wir Dir wichtige Tipps, die Du bereits auf der Startseite beachten solltest:  

  • Klare Menüstruktur: Achte auf eine einfache, logische und nutzerorientierte Navigation. Mit maximal vier Klicks sollte der User jede Seite Deines Online-Shops erreichen.  
  • Spezial-Konditionen: Verwende Icons, um dem User Deine Vorteile sofort klarzumachen. Kostenloser Versand, Mengenrabatte oder Abholung im Markt sind bewährte Erfolgsfaktoren im E-Commerce.  
  • Vertrauen schenken: Kunden lieben Sicherheit und Garantien. Zeig Ihnen direkt auf der Startseite, dass Du ein vertrauenswürdiger Partner bist und gib sämtliche Auszeichnungen, Zertifikate oder Siegel preis.  
  • Erreichbarkeit: Gib Deinen Kunden mithilfe eines Chat-Supports die Möglichkeit, bei Fragen schnell mit Mitarbeitern in Kontakt treten zu können. Die optimale Lösung ist ein Live-Chat oder ein Foto des Ansprechpartners und die Kontaktdaten. 
  • Newsletter anbieten: Newsletter weisen gute Klickraten auf und wirken sich positiv auf den Traffic Deines Shops aus. Sie sind außerdem eine gute Möglichkeit, E-Mail-Adressen zu sammeln, um mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten. 
  • Social Media: Platziere Icons der Social Media Plattformen, auf denen Deine Zielgruppe mit Dir in Kontakt treten kann.  
  • Dynamisches Banner / Video: Mit einem qualitativ hochwertigen Bild und Deinem USP kannst Du Deinen Besuchern direkt zeigen, was Sie auf Deiner Seite finden. Aktuelle Angebote oder professionelle Videos wirken hier Wunder.  
  • Sprachauswahl: Biete Deinen Onlineshop unbedingt in mehreren Sprachen an und platziere Sprachschalter im Header-Bereich. 
  • Modal Window: Mithilfe von Bannern oder Pop-Ups kannst Du die Usability Deines Onlineshops erheblich verbessern und gleichzeitig Platz auf Deiner Page sparen.  

Optimierung der Produktseiten

Konntest Du bereits mit Deiner Startseite überzeugen, klickt der User sicher weiterhin durch Deinen Onlineshop und landet in einer Produktkategorie, die ihn besonders interessiert. Deine Produktkategorie-Seiten sollten einer Abteilung in einem Geschäft gleichen. Hier gilt ebenfalls: Der erste Eindruck zählt! Wir geben Dir hilfreiche Tipps, wie Du Deine Seiten optimieren kannst: 

  • Kategorie-Beschreibungen: Achte darauf, dass Deine Kategorien klar definiert sind und genau beschreiben, was darunter zu finden ist. Optimiere am besten auch suchmaschinenorientiert mit passenden Keywords. 
  • Sortierfunktionen: Keine Seite ohne Sortierfunktion. Überlege Dir gut, welche Funktionen für Deine Produkte und Kunden sinnvoll sind und womit eine bestmögliche Sortierung und Auflistung gelingt.  
  • Filterfunktionen: Ebenso unabdingbar wie die Sortierfunktionen sind verschiedene Filterkriterien, die Usern ermöglichen, das zu finden, was sie suchen. 
  • Personal Customer Experience: Elemente wie „Kunden interessierten sich auch“ oder „Zuletzt gesehen“ sind wichtige Bestandteile im E-Commerce. Sie verbessern Deinen Kundenservice und stärken die Loyalität der Kunden. Dieses Element kann auch nachher auf Produktdetailseiten gut eingesetzt werden. 
  • Buying Guides und Valuable Content: Gerade bei erklärungsbedürftigen Kategorien oder Produkten ist es äußert sinnvoll Buying Guides oder Produktblättern zum kostenlosen Download anzubieten. 

Produktdetailseiten: Was es zu beachten gilt

Findet der User auf Deiner Seite ein passendes Produkt und klickt dieses an, landet er auf der Produktdetailseite. Hier geht es ans Eingemachte, denn der Kunde scheint eine gezielte Kaufintention zu haben. Genau wie bei den anderen Seiten gibt es hier ein paar Punkte zu beachten, die dabei helfen die Usability im E-Commerce zu verbessern und Kaufabschlüsse zu erzielen. 

  • Bread Crumb Navigation: Dieses gängige Usability-Element zeigt dem Kunden, wo er sich genau auf der Seite befindet, und sollte unterhalb der Menü-Leiste platziert werden. 
  • Produkttitel: Der Produkttitel sollte gut leserlich über oder rechts neben dem Produktbild stehen. Nenne Marken zuerst und integriere auch Produktvorteile im Titel. So hilfst Du Kunden, genau das zu finden, was sie suchen. Ein exakter Produkttitel hilft zusätzlich auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. 
  • Produktbewertungen/ Kundenmeinungen: Bewertungen sollten immer auf der Seite einbezogen werden. Denn über 70 % der User lassen sich durch positive Bewertungen vom Kauf überzeugen. 
  • Produktbilder: Achte auf qualitativ hochwertige Bilder. Biete auch zusätzlich eine Zoom-Funktion an. Im Bereich E-Commerce SEO sollten ALT-Attribute und Datei-Bennungen beachtet werden. 
  • Produktpreis: Beim Preis sollte stets inkl./exkl. MwSt. angegeben werden. Rabattierte Preise sollten stets farblich hervorgehoben werden. 
  • Modell, Farbe und Größe: Biete sämtliche Variationen der Produkte im Shop an. Sollte eine Ausführung nicht mehr erhältlich sein, hinterlegst Du diese am besten grau. Als Auswahlfunktion eignen sich am besten Dropdown-Listen oder Color Swatch. Achte darauf, dass sich das Produktbild beim Auswählen der verschiedenen Varianten ebenfalls verändert. 
  • Lieferbedingungen: In diesem Element gibst Du Lieferzeit, Versandart und Dienstleister an.  
  • Call-to-Action: Dieser Button ist der wichtigste auf dieser Seite. Er sollte einen farbigen Kontrast zu Deiner Website besitzen und groß im zuerst sichtbaren Bereich platziert werden. Achte darauf, dass er klickbar aussieht und nicht flach.  
  • Retouren: Führe alle Details zu Retouren und die Widerrufsbelehrung auf. 
  • Produktmerkmale & -beschreibung: Gebe Materialien, Dimensionen, Bauanweisungen, technische Daten etc. an. Verrate dem Kunden in einer ausführlichen Beschreibung, warum er ausgerechnet dieses Produkt kaufen soll und wovon er profitieren kann.  

Kurz vor dem Ziel: Der Warenkorb

Der Warenkorb eines Onlineshops sollte immer übersichtlich sein. Achte darauf, dass der Kunde eine Auflistung aller Produkte, die in den Warenkorb gelegt wurden, erhält. Dabei sollten die Produkte chronologisch mit Produktbild, Titel, Ausführung sowie Preis und Menge angezeigt werden. Am Ende der Liste wird der Gesamtpreis und sämtliche Rabattinformationen angegeben. Rabatte sollten dabei immer farbig visualisiert werden. Lieferzeiten und Versandoptionen sollten gerade beim Bestellvorgang offen gegenüber dem User kommuniziert werden. Im Warenkorb sollten die Nutzer zudem die Möglichkeit erhalten, Gutschein- und Rabattcodes einlösen zu können. Je mehr Zahlungsmittel Du anbietest, desto besser. Am besten ist die Visualisierung aller Optionen mit den Logos oder Icons der Anbieter. Biete Deinen Kunden am Schluss noch einmal die Möglichkeit mit dem Kundenservice in Kontakt zu treten und noch offene Fragen zu klären. Kunden lieben außerdem Sicherheit, weshalb Du Garantien, Zertifikate und Versprechen immer kommunizieren solltest.  

Das Abbrechen eines Online-Einkaufs kann viele Gründe haben. Kurzfristige Meinungsänderungen sind dabei der Hauptgrund. Diese können durch zu hohe Lieferkosten oder aufgrund der angebotenen Zahlungsmethoden entstehen. Je mehr Optionen ein User im Onlineshop hat, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass er den Einkauf abbricht.  

Die größte Herausforderung: Der Check-out

Das Ziel jeder E-Commerce Website ist jedoch der Kaufabschluss. Allerdings stellt vor allem der letzte Schritt, der Check-out, eine der größten Herausforderungen dar. Die Absprungrate beträgt hier 70 %. Anbei erklären wir Dir die wichtigsten Punkte, die bei der Optimierung der Usability des Onlineshops beim Check-out unbedingt beachtet werden sollten.  

  • Prozessschritte angeben: Visualisiere die Prozessschritte im Check-out mithilfe eines Zeitstrahls. So wissen die Kunden, wo sie sich gerade befinden und wann der Kaufvorgang abgeschlossen ist.  
  • Newsletter und Incentives: Sollten die User sich für einen Newsletter registrieren, sollten sie belohnt werden. Zum Beispiel durch Spezial-Angebote beim nächsten Einkauf.  
  • Registrierung und Guest-Check-out: Eine erzwungene Registrierung, bevor der Warenkorb bezahlt werden kann, ist ein absoluter Conversion-Killer. Biete hingegen einen Guest-Check-out an. Der Bezahl-Prozess wird dadurch beschleunigt und Kunden fühlen sich ungebunden.  
  • Versandoptionen: Es sollten so viele Versandoptionen wie möglich angeboten werden. Kostenloser Versand sollte unbedingt farblich hervorgehoben werden.  
  • Sicherheit/ Siegel/ Garantien: Auch im Check-out gilt, Kunden lieben Sicherheit. Solltest Du sichere SSL-Verschlüsselungen nutzen oder andere Garantien und Zertifikate besitzen, gebe dies stets an.  
  • Preisinformationen: Gerade beim Check-out ist Preistransparenz und eine gute Darstellung des Gesamtpreises des Warenkorbs, sowie mögliche Rabatte ein absoluter Erfolgsfaktor.  
  • Auflistung des Warenkorbs: Auch im Check-out sollten alle Produkte nochmals identisch wie im Warenkorb aufgelistet werden.  
  • Zahlungsangaben: Je mehr Zahlungsmittel angeboten werden, desto besser. Der Hinweis auf Widerrufsrecht und Retouren sollte hier ebenfalls aufgeführt werden.  
  • Der Bezahl-Button: Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Button auf die endgültige kostenpflichtige Bezahlung hinweist. Der Button sollte deshalb mit „Zahlungspflichtig bestellen“ oder „Kostenpflichtig bestellen“ beschriftet werden.  

Fazit

Wie Du siehst, gibt es im E-Commerce SEO einiges zu beachten, um die UX und Usability in Deinem Onlineshop zu verbessern. Nimm Dir für die Optimierung viel Zeit und starte am besten auf der Startseite. Anschließend kannst Du Dich Schritt für Schritt durch die Seiten durcharbeiten. Beachtest Du nun in Zukunft all die oben aufgeführten Optimierungspunkte, steht dem Erfolg Deines Onlineshops nichts mehr im Wege.

Google Indexierung: So indexierst Du Deine Website richtig

Die Steuerung der Indexierung ist nach wie vor eine enorm wichtige Aufgabe in der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Das Ziel hierbei ist, nur erwünschte Seiten von Google indexieren zu lassen und dabei Duplikate zu vermeiden.
Es existieren verschiedene technische Werkzeuge, mit welchen Du die Seiten im Google Index steuern kannst. Werden diese Werkzeuge allerdings miteinander verwechselt oder falsch eingesetzt, kann das dazu führen, dass die gewollte Wirkung verloren geht oder sogar negative Signale an die Suchmaschine gesendet werden. In diesem Artikel zeigen wir Dir, welche Werkzeuge existieren und für welche Fälle diese eingesetzt werden.

Indexierung im SEO – Inhaltsverzeichnis:

  • Warum ist die Steuerung der Indexierung wichtig?
  • Wie überprüfe ich die aktuell indexierten Seiten?
  • Wie kann die Indexierung beeinflusst und Duplikate vermieden werden?
    • robots.txt
    • Meta-Tag Robots
    • Canonical Tags
  • Kombinationen von diesen Werkzeugen
  • Fazit

Warum ist die Steuerung der Indexierung wichtig?

Hier geht es in erster Linie darum, dem User und der Suchmaschine nur Seiten, welche einen Mehrwert bieten, zur Verfügung zu stellen. Bei Domains sammeln sich aber im Laufe der Zeit immer wieder Seiten ohne Inhalt oder Duplikate an, welche keine Relevanz für den User haben.

Von Duplikaten spricht man vereinfacht gesagt, wenn mehrere inhaltlich sehr ähnliche oder exakt gleiche Seiten mit unterschiedlichen URLs existieren. Das erschwert dem Googlebot das Crawling und die Bewertung der Seiten und kann zu einem schlechteren Ranking bzw. einem unerwünschten Ranking des Duplikats anstatt der gewünschten Originalseite führen.

Gleichzeitig gibt es Seiten oder sogar ganze Bereich auf der Domain, welche zwar keine Duplikate darstellen, aber dennoch nicht im Index und damit in den Suchanfragen erscheinen sollen. Beispiele hierfür können Seiten im Zahlungsprozess, Serviceseiten oder auch Verzeichnisse mit Bildern sein.

Wie überprüfe ich die aktuell indexierten Seiten?

Um die aktuell indexierten Seiten zu überprüfen und um mögliche Problematiken zu identifizieren, kann die sogenannte Site-Abfrage der Google Search verwendet werden. Um eine Site-Abfrage durchzuführen, musst Du Folgendes in die Google-Suche eingeben: „site:www.eure-domain.de“

Site-Abfrage Google-Suche: „site:www.eure-domain.de“

Als Suchergebnisse bekommst Du nun alle URLs angezeigt, welche sich im Index befinden. Solltest Du mehrere Subdomains haben, dann gib die Domain ohne www. ein, um alle Seiten angezeigt zu bekommen. Achte bei den Ergebnissen neben den Inhalten der Snippets auch auf URLs mit Parametern und/oder auf Ergebnisse, welche für Dich keinen Sinn ergeben. Natürlich kann bei mehreren Tausend indexierten Seiten nicht jede einzelne überprüft werden. Aber Du solltest durch eine erste Analyse einen groben Eindruck von der Qualität der indexierten Seiten erhalten und auch Muster bei möglichen Problemen feststellen können.

Wie kann die Indexierung beeinflusst und Duplikate vermieden werden?

Nun möchten wir die Frage klären, wie die Handhabung bei existierenden Seiten erfolgt. Um das Crawling bzw. die Indexierung zu steuern, werden die folgenden Werkzeuge verwendet:

  • Robots.txt
  • Meta-Tag Robots
  • Canonical Tags

Es gibt neben diesen Punkten natürlich noch andere Mittel, um die Indexierung von Seiten Deiner Website kurz- oder langfristig aufzuheben, wie zum Beispiel den Statuscode 410 oder auch Weiterleitungen. Diese beiden Punkte werden aber bei Seiten angewendet, welche nicht mehr existieren, und sollen daher zunächst nicht besprochen werden.

Robots.txt

Aufbau der robots.txt

Nach der Übereinkunft des Robots-Exclusion-Standard-Protokolls liest ein Webcrawler (Robot) beim Auffinden einer Webseite zuerst die Datei robots.txt (kleingeschrieben) im Stammverzeichnis („root“) einer Domain. In dieser Datei kann festgelegt werden, ob und wie die Webseite von einem Webcrawler besucht werden darf. Website-Betreiber haben so die Möglichkeit, ausgesuchte Bereiche ihrer Webpräsenz für (bestimmte) Suchmaschinen zu sperren.

Durch diese Datei sagt Ihr also Google, welche Seiten besucht werden können und welche Seiten nicht besucht werden dürfen. Eine Grundstruktur könnte beispielsweise so aussehen:

User-agent: *
Disallow: /wishlist/
Disallow: /admin.html

Sitemap: https://www.eure-domain.de/sitemap/sitemap_index.xml

Mit diesem Eintrag in der Robots.txt erlaubst Du den Suchmaschinen (User-Agent) bis auf die beiden ausgeschlossenen Verzeichnisse alle Seiten zu besuchen. Außerdem wird auch der Pfad der Sitemap angezeigt, was den Suchmaschinen ein schnelleres Verständnis der Websitearchitektur ermöglicht.

Es muss hier allerdings erwähnt werden, dass ein Ausschluss bestimmter Seiten oder Verzeichnisse in der robots.txt nicht die grundsätzliche Indexierung und somit das Erscheinen in den Suchergebnissen verhindert. Jedoch halten sich heute die meisten Suchmaschinen an die Angabe in der Datei.

Tipp: Reiche die Sitemap auch in der Search Console ein.

Verwendung der robots.txt

Ein Eintrag in der robots.txt eignet sich hervorragend, um komplette Seitenbereiche bzw. Verzeichnisse vom Crawling auszuschließen. Hier solltest Du aber Vorsicht walten lassen und dennoch den Ausschluss nicht zu breit vornehmen. Solltest Du gleichzeitig Google Ads schalten, muss sichergestellt werden, dass zumindest der Ads-Crawler eine Ausnahme erhält.

Meta-Tag Robots

Aufbau und Variationen der Meta-Tags

Der oben genannte Meta-Tag dient dazu, das Verhalten des Crawlers bzw. Google Bots (sowie der anderen Web-Crawler) zu steuern. Es existieren hierbei vier Werte, die auch miteinander kombiniert werden können:

• „index“: Seite wird indexiert
• „noindex“: Seite wird nicht indexiert
• „follow“: Den Links auf der betreffenden Seite folgen
• „nofollow“: Den Links auf der betreffenden Seite nicht folgen

Wird auf einer Website das Tag nicht gesetzt, so wird die betreffende Seite durch den Crawler indexiert und allen Links wird gefolgt. Das entspricht daher diesem Tag:

<meta name=“robots“ content=“index, follow“>

Soll nun eine Seite nicht indexiert, aber den Links gefolgt werden kommt das folgende Tag zum Einsatz:

<meta name=“robots“ content=“noindex, follow“>

Verwendung der Meta Tags

Dieses Tag ist eine sehr strikte Anweisung an Google und kann daher auf allen Seiten, welche nicht in den Index gehören angewendet werden. Beispiele hierfür sind:

  • Ergebnisse der internen Suche
  • Paginierte Seiten

Canonical-Tag

Aufbau des Canonical Tags

Beim Setzen des Canonical-Tags ist es möglich, dem Google-Bot eine bevorzugte Seite (kanonische Seite) bei mehreren Seiten mit sehr ähnlichen bzw. gleichem Inhalt mitzuteilen. Diese Methode wird häufig bei Filterseiten verwendet. Generell empfiehlt es sich das Canonical-Tag auf allen Seiten zu setzen. Gibt es zu einer Seite keinen Duplicate Content, so verweist das Canonical-Tag auf die Seite, auf der es implementiert ist (als kanonische Seite). Das Canonical-Tag hätte somit folgenden Aufbau:

Kanonische Seite: http://beispiel.de/unterseite1.html

Canonical-Tag: <link rel=“canonical“ href=“http://beispiel.de/unterseite1.html“>

Besteht nun zu dieser Seite eine weitere Seite mit sehr ähnlichem oder identischem Content, so soll das Canonical auf die Ursprungsseite (kanonische Seite) verweisen. Auf dem Duplikat wird dementsprechend das gleiche Canonical-Tag wie auf der kanonischen Seite ausgewiesen. Das entspricht diesem Aufbau:

Seite (Duplikat): http://beispiel.de/unterseite1.html?parameter1&parameter2

Canonical-Tag: <link rel=“canonical“ href=“http://beispiel.de/unterseite1.html“>

Hierbei muss allerdings erwähnt werden, dass das Setzen dieses Tags nicht zwangsläufig die Indexierung der betreffenden Seiten verhindert. Sollen die Seiten oder Verzeichnisse aus dem Index ausgeschlossen werden, so muss mit dem Meta-Tag „robots“ gearbeitet werden.

Verwendung der Canonical Tags

Dieses Tag eignet sich hervorragend, um Duplikate von Anfang an zu vermeiden oder bestehende Duplikats-Problematiken in den Griff zu bekommen. Es findet vor allem bei den folgenden Punkten Anwendung:

  • Filterseiten
  • Ergebnisseiten der internen Suche

Kombinationen dieser Werkzeuge

Wie Du siehst, besitzen die vorgestellten Werkzeuge verschiedene Eigenschaften und Anwendungsbereiche. Es liegt nahe, eine Kombination aus diesen Werkzeugen vorzuschlagen, um sicherzustellen, dass die Seiten auch wirklich nicht im Index erscheinen. Warum das eine schlechte Idee ist, sollen die folgenden zwei Beispiele zeigen:

robots.txt & Canonical-Tag / robots.txt & Meta-Tag „noindex“

• Durch den Eintrag in der robots.txt wird dem Crawler/Spider verboten, ein Crawling der Seite durchzuführen. Aus diesem Grund können alle Tags auf der Seite nicht mehr greifen. Die Seite kann also weiterhin indexiert werden.

Canonical-Tag & Meta-Tag „noindex“

• Während der Canonical besagt, dass zwei Seiten identisch sind, besagt das „noindex“ Tag, dass die Seite nicht indexiert werden soll. Google muss sich dann folgende Frage stellen: Wenn diese Seite nicht indexiert werden soll, dann ihr Original auch nicht, oder?

Google ist eine Maschine und braucht für die Steuerung der Indexierung klare Anweisungen. Eine Kombination dieser Methoden ist daher nahezu immer ein Fehler!

Fazit

Mit den hier vorgestellten Methoden kannst Du einfach und effektiv Duplikate vermeiden und selbst entscheiden, welche Seiten durch Google in die Indexierung aufgenommen werden sollen. Überprüfe am besten selbst von Zeit zu Zeit mittels der Site-Abfrage, welche Seiten sich aktuell im Index befinden. Solltest Du weitere Informationen benötigen oder noch Fragen haben sind wir natürlich gerne für Euch da :- )

Der Sales Funnel – ein Muss im Inbound Marketing

Inbound Marketing ohne einen Sales Funnel? Für Marketer und Vertriebler ist dies mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit. Denn gerade in der Online-Welt ist der Sales Funnel ein effektives Instrument für Unternehmen, um die unterschiedlichen Stufen eines Verkaufsprozesses zu optimieren. In diesem Beitrag erfährst Du, was es mit einem Sales Funnel auf sich hat, wie er aufgebaut ist und warum er im heutigen Inbound Marketing einen hohen Stellenwert hat.

Was ist ein Sales Funnel?

Der Sales Funnel (zu Deutsch: Verkaufstrichter oder Vertriebstrichter) ist ein Marketinginstrument, dessen Ziel die Konvertierung eines Interessenten in einen Kunden ist. Metaphorisch gesehen, kannst Du Dir den Marketing- und Vertriebsprozess als handelsüblichen Trichter vorstellen, der in verschiedene Phasen aufgeteilt ist. Dabei wird die Customer Journey eines potenziellen Kunden vom ersten Kontakt bis zur Conversion dargestellt. Aber aufgepasst: Der Sales Funnel ist genau genommen ein löchriger Verkaufstrichter, da am Ende nur die perfekten Kunden herauskommen und nicht alle Interessenten.

Marketing & Sales gehen Hand in Hand

Auch, wenn es sich hier namentlich um einen Sales Funnel handelt, liegt die Verantwortung dafür nicht einzig und allein bei den Vertriebsmitarbeitern. Um eine optimale Effizienz zu gewährleisten, agieren die Bereiche Sales und Marketing als Verbündete. Auf der einen Seite arbeitet das Marketing unter Einsatz von Marketing-Maßnahmen – wie beispielsweise Suchmaschinenmarketing, Social Media Marketing und Content Marketing – verstärkt daran „Sales-Ready Leads“ zu generieren. Auf der anderen Seite wirkt das Sales-Team vermehrt bei der Erstellung von Content und der Unternehmenspositionierung mit, da sie aufgrund der direkten Kommunikation mit potenziellen Kunden, am besten wissen, wo der Fokus liegen sollte.

Die verschiedenen Phasen des Sales Funnels

Ein simpler Verkaufstrichter wird in drei Hauptbereiche aufgeteilt. Hierbei werden für die Sales Funnel-Stufen die Abschnitte der Customer Journey aufgegriffen und in die Phasen Awareness („Aufmerksamkeit“), Consideration („Überlegung“) und Decision („Entscheidung“) eingeordnet. Analog können diese als TOFU (Top of the Funnel), MOFU (Middle of the Funnel) und BOFU (Bottom of the Funnel) bezeichnet werden.

Die Phasen des Sales-Funnels

1. TOFU: Awareness – Vom Visitor zum Lead

In einem ersten Schritt geht es darum, neutrale Besucher abzuholen und ein Bewusstsein für Deine Leistungen oder Produkte zu schaffen. Die Frage, die Du Dir stellen musst, lautet demnach: „Wie schaffe ich es, unsere Leistungen oder Produkte für den Besucher so attraktiv wie möglich zu gestalten?“.

Ziel dieser Phase: Überzeuge den Besucher, eine Kontaktaufnahme zu tätigen und somit ein Lead zu werden.

Wie Dir das gelingt: Produziere passenden, optimierten Content oder auch Leadmagneten für die gewünschte Zielgruppe. Du kannst Dich dazu verschiedener Varianten bedienen, wie z.B. kostenlose Whitepapers, Rechner oder Advertorials.

2. MOFU: Consideration – Vom MQL zum SQL

Sobald die Kontaktaufnahme erfolgt ist, wird die Consideration-Stufe eingeleitet. An diesem Punkt ist es wichtig, sehr überlegt vorzugehen, denn in der Phase der Überlegung ist es notwendig dem Marketing Qualified Lead (MQL) einen gewissen Freiraum zu gewähren. Konkret bedeutet dies, nicht aufdringlich zu werden. Achte somit auf das richtige Timing und die passenden Inhalte.

Ziel dieser Phase: Bewege den MQL zu einer zielführenden Handlung, wie beispielsweise einem persönlichen Termin. Dadurch ändert sich der Status in einen Sales Qualified Lead (SQL).

Wie Dir das gelingt: Richte eine Serie automatisierter E-Mails ein, die die MQLs bei der Customer Journey begleiten. Beschränke Dich dabei auf circa drei verschiedene E-Mails, die im Zwei-Tages-Rhythmus versendet werden. Der Inhalt sollte bei den ersten beiden E-Mails nicht zu werblich sein, sondern den Interessenten einen gewissen Mehrwert bieten.

3. BOFU: Decision – Von der Opportunity zum Customer

Der dritte Teil des Sales Funnels ist die heiße Phase, in der richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden. Zunächst geht es hier aber darum, die Gelegenheit (Opportunity) zu nutzen und einzigartige Argumente, die beweisen, dass Du der Richtige bist, zu liefern. Kurz gesagt, solltest Du die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ziel dieser Phase: Nimm‘ die Chance wahr und gewinne einen neuen Kunden (Customer) dazu.

Wie Dir das gelingt: Stelle Dein Produkt oder Deine Dienstleistung in der letzten automatisierten E-Mail in den Vordergrund und zeige Deinen Leads, was Dich zum „Perfect Match“ macht.

Darum ist ein Sales Funnel im Inbound Marketing unentbehrlich

Mit einem Sales Funnel steht Dir ein wertvolles Tool, das Dich in vielerlei Hinsicht bei der Neukundenakquise unterstützt, zur Verfügung. Ergebnisse, die innerhalb des Funnels erzielt werden, sind sehr gut messbar. Infolgedessen hast du jederzeit die Möglichkeit zu sehen, welcher Part Deiner Strategie bereits gut performt und wo sich noch Schwachstellen befinden.

Ein weiterer Vorteil ist der Zeitfaktor. Der üblicherweise zeitintensive Prozess, Interessenten zu potenziellen Kunden weiterzuentwickeln, wird durch die E-Mail Automatisierung effizienter und Dein Sales Team erhält am Ende des Funnels hochqualitative (heiße) Leads.

Der Weg zu einem perfekt optimierten Sales Funnel kann durchaus lang sein und eine Weile dauern. Das Endergebnis ist jedoch den Aufwand wert.

Der perfekte LinkedIn-Beitrag: Tipps und Tricks, die Du kennen solltest!

Gute Inhalte sind nicht nur auf LinkedIn der Schlüssel zum Erfolg, sondern spielen in allen Bereichen des Digital Marketings eine entscheidende Rolle. Beim Aufbau einer durchdachten Content-Marketing-Strategie, der Themenfindung und der Performance-Bewertung gibt es jedoch einige Kniffe zu beachten. In diesem Artikel verraten wir Dir unsere Tipps und Tricks für Deinen perfekten LinkedIn-Beitrag.

Warum Du Beiträge auf LinkedIn veröffentlichen solltest?

Bevor Du tiefer in die Anatomie eines perfekten LinkedIn-Beitrags eintauchst, stellst Du Dir vielleicht zuerst die Frage, warum Du Content in sozialen Netzwerken veröffentlichen solltest? Und ob sich der Zeiteinsatz für Dich lohnt? Grundsätzlich kann sich die Investition in Content Marketing auch für die Erreichung Deiner Sales-Ziele durch Social Selling auf LinkedIn auszahlen. Immer mehr Unternehmen entdecken bereits die Vorteile des sozialen Verkaufens für sich. Das Herzstück vom Social Selling auf LinkedIn ist Deine Personal Brand. Der wichtigste Erfolgsfaktor dabei sind gute Beiträge mit Mehrwert für Dein Publikum. Willst Du Dich also auf LinkedIn als Experte Deiner Branche positionieren, kommst Du um das Veröffentlichen guter Inhalte nicht herum.

Das A und O beim Erstellen eines LinkedIn Beitrags

Die Content Creation stellt viele Unternehmen anfangs vor eine große Herausforderung. Damit Du bei der Content-Erstellung über keine Stolperfallen fällst, zeigen wir Dir, wie Du in 6 Schritten Dein ideales LinkedIn Posting aufbaust.

Schritt 1: Am Anfang steht die Strategie – auch bei Deinen LinkedIn Postings

Ohne eine Strategie mit Content Marketing durchzustarten, wird Dir langfristig nicht die maximalen Erfolge liefern, die Du Dir wünschst. Daher ist es sinnvoll sich von Anfang an mit der Ausarbeitung einer bombenfesten Strategie zu befassen und die Zielrichtung ganz genau zu kennen.

Überlege Dir im Voraus, für welche Werte Du oder Dein Unternehmen stehen, welche Vision und Mission Du mit Deinen Beiträgen verfolgst und welche Personen Du mit Deinen Inhalten ansprechen möchtest.

Schritt 2: Kenne Dein Publikum

Um einen erfolgreichen LinkedIn Beitrag zu erstellen, ist es unbedingt notwendig, dass Du Deine Wunschkunden vorab definierst und Ihre Herausforderungen und Bedürfnisse ganz genau kennst. Befasse Dich damit, auf welche Art und Weise Du auf LinkedIn kommunizieren möchtest und wie Du Dein Wunschpublikum am besten erreichst.

Triffst Du den Nerv Deiner Zielgruppe eher mit kritischen, humorvollen oder lockeren Beiträgen? Es gilt hier genau zu definieren, mit welcher Botschaft Du das Herz Deiner Wunschkunden gewinnst.

Schritt 3: Kreiere Content, der begeistert

Wenn der Fahrplan und das Ziel feststehen, geht es darum Content zu kreieren, der begeistert. Inhalte für LinkedIn so aufzubereiten, dass sie einen Mehrwert bieten und klar verständlich sind, ist im Content Marketing die Königsdisziplin.

Daher findest Du hier einige Fragen, die Du für Deine LinkedIn-Posts verwenden kannst:

  • Welche Fragen kommen in Kundengesprächen immer wieder auf?
  • Ihr erweitert Euer Team warum?
  • Vor welchen Herausforderungen steht Deine Branche?
  • Welche Erfolge oder Misserfolge hattest Du oder Dein Unternehmen?
  • Von welchen Learnings kannst Du berichten?

Traue Dich hier ruhig auch Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Denn die meisten LinkedIn-Nutzer lieben es zu erfahren, was sonst hinter verschlossener Tür geschieht. Sobald Du das Thema für Dein LinkedIn Posting bestimmt hast, geht es in die inhaltliche Aufbereitung.

Achte hierbei unbedingt darauf, dass Du schon im ersten Satz mit einer messerscharfen Botschaft überzeugst. Das kannst Du erreichen, indem Du mit bestimmten psychologischen Effekten spielst und beispielsweise ein Geheimnis lüftest oder mit Expertenwissen glänzt. Bei der textlichen Gestaltung solltest Du außerdem darauf achten, dass Dein Beitrag gut lesbar ist. Hier ist der Einsatz von Emojis, Absätzen und Aufzählungszeichen sehr ratsam.

Neben einer starken Headline solltest Du außerdem auf ein aussagekräftiges Beitragsbild setzen, das direkt vermittelt, um was es in Deinem Posting geht. Mit passenden Hashtags rundest Du Dein perfektes LinkedIn Posting ab.

Du hast keine Zeit neue Inhalte für Social Media zu erstellen? Dann kann die Mehrfachverwertung von Content für Dich interessant sein, da Du im Idealfall mehrere Monate davon profitieren kannst.

Schritt 4: Finde die passenden Formate für Deinen Inhalt

Wie andere soziale Netzwerke bietet Dir auch LinkedIn eine Vielzahl an Beitragsformaten. Je nach Ziel und Zielgruppe sollte unbedingt das richtige Format ausgewählt werden. Grundsätzlich kann auch ein Mix aus unterschiedlichen Formaten interessant für Dich sein.

Text mit Bild oder Video

Die Kombination aus Text und Bild oder Video ist sicher die am häufigsten verwendete Form für ein Posting auf LinkedIn. Bei dieser Kombination kannst Du Deine Wunschkunden sowohl visuell als auch inhaltlich abholen und hast viel Raum, um Deine Botschaft treffsicher zu platzieren. Neben einfachen Bildern oder einem Video hast Du außerdem die Möglichkeit über ein Karussell-Posting eine Story über mehrere Bilder hinweg zu erzählen.

 

Text mit Bild oder Video

Nur Text

Wenn Du auf die visuelle Komponente verzichten und Deinen Text mehr in den Fokus rücken möchtest, hast Du auch die Möglichkeit einen reinen Textbeitrag zu veröffentlichen. Diese Form ist allerdings nur dann ratsam, wenn Deine Botschaft ganz klar aus der Masse heraussticht. Sonst geht Dein Beitrag unter den vielen anderen Inhalten auf LinkedIn sehr wahrscheinlich schnell unter.

 

Nur Text

Artikel

Wenn Du eine starke Message hast, die für einen LinkedIn-Beitrag textlich zu umfassend ist, dann kannst Du auch einen LinkedIn Artikel in Deinem Netzwerk teilen. Artikel sind Blogbeiträgen in einem Magazin sehr ähnlich und richten sich vor allem an ein Publikum, das viel Zeit hat und sich intensiv mit Magazinbeiträgen befasst.

 

Artikel

Umfragen

Der neue Trend auf LinkedIn sind „Umfragen“. Die sogenannten LinkedIn Umfragen sorgen für viel Interaktionen und Engagement und bedienen auch den Gamification-Drang Deines Publikums. Neben der Reichweite hast Du hier aber vor allem die Möglichkeit Deine Zielgruppe nach ihrer Meinung und ihrem Feedback zu fragen.

 

Umfragen

Schritt 5: Plane Deine LinkedIn-Beiträge

Wenn Du die Inhalte kennst mit denen Du als Person oder Marke überzeugen kannst und auch die richtigen Formate ausgewählt hast, dann solltest Du Dich auch mit dem Management Deiner Inhalte befassen. Zum einen solltest Du die Tage und die Zeit festlegen, an denen Du Deinen Content ausspielen möchtest. Laut LinkedIn selbst eignen sich der Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag am besten für die Veröffentlichung. Außerdem solltest Du mindestens ein bis zweimal die Woche posten, aber nie mehrmals am Tag, damit sich Deine Beiträge nicht kannibalisieren.

Zum anderen solltest Du Dich mit Social Media Management Tools auseinandersetzen, um den manuellen Aufwand deutlich zu reduzieren. In der Praxis hat sich für uns vor allem das Tool Hootsuite bewährt.

Schritt 6: Vertraue auf Zahlen, nicht auf Dein Bauchgefühl

Nur wer den Erfolg seiner LinkedIn-Beiträge misst, kann für eine kontinuierliche Performance-Steigerung sorgen. Daher solltest Du Deine LinkedIn Postings in regelmäßigen Abständen auswerten und immer wieder neu auf den Prüfstand stellen.

Beim Auswerten Deiner organischen Beiträge auf LinkedIn solltest Du Dich nicht von den falschen Kennzahlen blenden oder täuschen lassen. Ausschlaggebend für den Erfolg Deiner Beiträge sind nicht nur die Reichweite oder die Anzahl der Likes, sondern auch die Tiefe Deiner Beiträge solltest Du im Blick haben. Folgendes solltest Du in die Content-Bewertung miteinbeziehen:

  • Anzahl der Kommentare und Tonalität
  • Anzahl neuer Kontaktanfragen
  • Klicks auf Dein LinkedIn-Profil und Deine Webseite
  • Reichweite und Likes

Zusatztipp: Um die Content-Performance auf LinkedIn zu messen, bietet sich das Tool Inlytics an. Hier handelt es sich um ein kostenloses Analyse-Tool, das Dir dabei hilft Dein Wachstum auf LinkedIn kontinuierlich zu steigern. Anhand übersichtlicher Dashboards kannst Du Deine Beiträge mit den wichtigsten KPIs bewerten.

Fazit:

Die richtigen Inhalte sind für alle Bereiche im Marketing absolut ausschlaggebend. Daher solltest Du nicht nur makellose Inhalte auf Deiner Webseite bieten, sondern auch in den sozialen Medien mit hochwertigen Beiträgen überzeugen. Mit dem Zusammenspiel aus Deiner Eigenmarke, Social Selling und den perfekten LinkedIn Posting kannst Du es schaffen Dich und Deine Leistung authentisch zu verkaufen. Wenn Du noch mehr Details zum richtigen Aufbau Deines LinkedIn Postings erfahren möchtest, schau gerne auch bei unserem Lunchbreak mit Cristina Roduner auf YouTube vorbei.

Kostenlose Keyword-Tools für SEO und Content Marketing

keyword tools

 

Du möchtest einen einzigartigen und informativen Artikel schreiben, der Deine Zielgruppe gleichzeitig begeistert und mit allen Infos versorgt, die sie sich gewünscht hat?
Dann kannst Du blind drauf los schreiben und auf gut Glück hoffen oder durch die Verwendung von Keyword-Tools genau herausfinden, nach welchen Begriffen und Themengebieten Deine künftigen Leser gesucht haben. Du kannst so ermitteln, was sie genau interessiert und dementsprechend identifizieren, was relevant für Deine SEO- und Content-Strategie ist. Wir empfehlen zweiteres. 😉

Keyword-Tools sind sowohl im Content Marketing als auch in der Suchmaschinenoptimierung unerlässlich.
Hinlänglich bekannt ist der Keyword Planer von Google, der Dir unter anderem Informationen zu Suchvolumina und eine Wettbewerbsanalyse liefert. Bei der Keyword- und Themenrecherche sollte daher immer auf den Keyword Planer zurückgegriffen werden.

In diesem Magazinartikel stellen wir Dir weitere nützliche Keyword-Tools vor, die praktische Recherche- und Filtermöglichkeiten bieten und nützliche Ergänzungen zum Keyword Planer darstellen. Jedes dieser Keyword-Tools ist in seiner Basisversion derzeit kostenlos und ohne vorherige Anmeldung verwendbar.

Answerthepublic.com – Deine Antworten auf Userfragen als Content Marketing-Strategie

Logo Answerthepublic.com

Das Keyword-Tool Answerthepublic.com liefert Dir relevante Suchanfragen, die über Google und Bing gestellt wurden. Mit diesem kostenlosen Keyword-Tool hast Du die Möglichkeit, verschiedene W-Fragen zu recherchieren, die ein bestimmtes Keyword enthalten und auf welche über die genannten Suchmaschinen nach der passenden Antwort gesucht wurde. Durch diese Funktion gibt answerthepublic.com vor allem für den Inhalt von Ratgeber-Texten den passenden Input.

Bei unserer Recherche nach „Palettenmöbeln“ gibt das Keyword-Tool beispielsweise folgende Liste an Fragen aus:
Recherche mit Answerthepublic.com

Auf answerthepublic.com hast Du außerdem auch zwei weitere Möglichkeiten:

Du kannst Suchanfragen inklusive Comparisons (Suchanfragen mit dem Keyword plus „oder“, „und“, „vs“ oder ähnliches) und Prepositions (Suchanfragen mit Keyword plus einer Präposition) ermitteln.
Zum Keyword „Hausbau“ ergeben sich in diesen Kategorien zum Beispiel die Suchanfragen „hausbau oder hauskauf“, „hausbau beton oder ziegel“, „hausbau mit ytong“ sowie „hausbau auf landwirtschaftlicher fläche“.

Bei der Recherche mit diesem Keyword-Tool kannst Du Dir Suchanfragen in verschiedenen Sprachen anzeigen lassen, wobei die Auswahl (mit anderen Keyword-Tools verglichen) eher gering ist und zudem leider keine Ländereinstellungen vorgenommen werden können.
Alle ermittelten Suchanfragen kannst Du als CSV oder png-Datei downloaden.

 

Hypersuggest – Das Tool für Suchanfragen unterschiedlicher Struktur

Logo Hypersuggest

Ein weiteres kostenloses und hilfreiches Keyword-Tool für die Content- und Keywordrecherche ist Hypersuggest.

Mit Hilfe dieses Tools können Suchanfragen recherchiert werden, die über Google, Youtube und/oder Google Shopping getätigt wurden.

Hierbei ist es möglich vier verschiedene Arten von Suchanfragen zu ermitteln:

  • „Reverse Suggest“: Das Keyword ist das letzte Element in der Suchanfrage.
  • „Normal Suggest“: Das Keyword ist das erste Element in der Suchanfrage.
  • „Both Suggest“: Vor und nach dem Keyword können weitere Begriffe stehen.
  • „W-Questions“: W-Fragen, die das Keyword enthalten.

Folgende Abbildung zeigt Dir den Aufbau der Suchmaske dieses Keyword-Tools:

Suchmaske von Hypersuggest

 

Für das Keyword „bücherregal“ ergeben sich in der Kategorie „Both Suggest“ unter anderem die Suchanfragen „fahrbares bücherregal kinderzimmer“ und „anleitung bücherregal selber bauen“. Nun lassen sich entweder ausgewählte Suchanfragen oder aber die gesamte Liste an Suchanfragen einfach und schnell als CSV exportieren.
Die Besonderheit dieses Keyword-Tools ist mit Sicherheit die Tatsache, dass Du auswählen kannst, an welcher Position (Anfang, Mitte, Ende) Dein Keyword in den Suchanfragen stehen soll. Zudem ist das Tool sehr übersichtlich aufgebaut und leicht zu bedienen.

 

Keywordtool.io – SEO für Google und viele weitere Suchmaschinen und Plattformen

Logo Keywordtool.io

Keywordtool.io liefert seine Daten auf Grundlage von Google Autocomplete, also auf Basis der automatischen Vervollständigung in der Google-Suche. Nachdem das gewünschte Keyword eingegeben und Land sowie Sprache ausgewählt wurden, listet das Tool die Suchanfragen auf. Für das Keyword „hausbau“ ergeben sich in der kostenlosen Version auf diese Weise 541 „unique keywords“, in der Pro-Version verspricht keywordtool.io bis zu doppelt so viele Suchanfragen sowie Angaben zum Suchvolumen, CPC und Wettbewerb.

Recherche mit Keywordtool.io

 

In einem weiteren Schritt können negative Keywords aus Deiner Keyword-Liste ausgeschlossen oder Suchanfragen, die einen bestimmten Begriff enthalten, herausgefiltert werden. Du hast nun die Option ausgewählte oder alle Suchanfragen zu kopieren, als CSV zu exportieren oder als Excel-Datei herunterzuladen. Zudem bietet dieses Keyword-Tool auch die Möglichkeit, Fragen, die das Keyword enthalten, zu recherchieren.

Eine weitere Besonderheit von keywodtool.io ist, dass Du auch Keywords recherchieren kannst, die für andere bzw. weitere Suchmaschinen und Plattformen relevant sind. Dementsprechend kannst Du auch Inhalte für YouTube, Bing, Amazon, eBay und den AppStore bzw. deren Ranking mit Hilfe von keywordtool.io optimieren. So ergibt die Recherche zum Begriff „hausbau“ für YouTube beispielsweise die Suchanfragen „hausbau timelapse“, „hausbau tutorial“ oder „hausbau doku“.

 

Semager – Semantisch ähnliche Keywords recherchieren

Logo Semager

Die semantische Suche dieses Keyword-Tools filtert Dir verwandte Suchbegriffe, Wörter mit gleichem Wortanfang und Assoziationen heraus.
Mittels semantischer Analyse vieler verschiedener Webseiten erfolgt eine Berechnung, welche inhaltliche Übereinstimmung zwei Suchbegriffe zueinander haben: Neben dem Synonym befindet sich immer eine prozentuale Übereinstimmung zu Deiner Suchanfrage (wenn Du also nach „kochen“ suchst, hat beispielsweise „Rezepte“ eine 92% Übereinstimmung).
In einem Graphen werden Dir anschließend die mit Deinem Suchbegriff assoziierten Keywords aufgelistet, was in unserem Beispiel folgendermaßen aussieht:

Semager Keywords

Weitere Vorteile dieses Keyword-Tools sind, dass Du einen sogenannten Webseiten-Test durchführen kannst. Dieser zeigt Dir die Keywords an, mit denen Deine Seite gefunden werden könnte – nach Wichtigkeit sortiert.

 

Sistrix Keyword-Tool – Der Allrounder

Logo Sistrix

Zu guter Letzt möchten wir Dir das kostenlose Keyword-Tool von Sistrix nicht vorenthalten. Es bietet Dir folgende Recherche-Möglichkeiten:

  • Keyworderweiterungen: Welche Begriffe werden mit Deinem Keyword zusammen gesucht?
  • Echte Nutzeranfragen: Welche Intention steckt hinter den Suchanfragen?
  • Verwandte Keywords: Welche Begriffe sollten mit abgedeckt werden, um alle Fragen der Nutzer zu beantworten?

Insbesondere die echten Nutzeranfragen können Dich auf neue Ideen bringen und Dich unterstützen, auch wirklich alle Themenbereiche, die Deine Leser interessieren, abzudecken. In unserem Beispiel für Palettenmöbel stellten sich die Nutzer beispielsweise folgende Fragen:

Sistrix Keywords

 

Anschließend kannst Du Dir auch als Nutzer des Free Keyword-Tools die Daten kostenlos exportieren. Jeden Tag sind bis zu 10 Abfragen möglich, für weitere Anfragen lohnt es sich einen Account einzurichten.

 

Fazit

Die Keyword-Tools, die wir Dir in diesem Artikel vorgestellt haben, geben (genau wie der Google-Keyword Planer) einen guten Überblick über die Suchanfragen zu einem bestimmten Thema und ermöglichen es, relevanten, für den User interessanten Content und eine passende SEO-Strategie zu entwickeln. Du kannst Deinen Content (je nach „Einsatzort“) zudem auch für verschiedene Länder und Sprachen optimieren. Die Tools sind zudem ohne Account einfach und kostenfrei zu nutzen.

Das Manko dieser kostenlosen Tools ist auf jeden Fall die fehlende Information zu Suchvolumina, die die Tools nicht oder nur in kostenpflichtigen Pro-Versionen anbieten. Daher bieten sie keine Möglichkeit, die Relevanz einzelner Keywords und Suchanfragen einzuschätzen und diese in Deiner SEO- und Content Marketing-Strategie zu priorisieren.

Die Plus-Punkte dieser Tools gegenüber dem Google-Keyword Planer sind definitiv die verschiedenen Filtermöglichkeiten der Suchanfragen – beispielsweise die Option, W-Fragen oder Suchanfragen mit dem Keyword an einer bestimmten Position, auflisten zu lassen. Zudem bist Du mit diesen Keyword-Tools nicht auf Google-Suchanfragen beschränkt, sondern hast die Möglichkeit Deine Inhalte auch für weitere Suchmaschinen und Plattformen zu optimieren. Diese Tools bieten dementsprechend eine sehr gezielte Recherche nach Keywords und Suchanfragen, die für Deine Zwecke und Deinen Content genau passend sind, und stellen eine gute Ergänzung zur Keyword-Recherche mit dem Keyword Planer dar.

Solltest Du Dich für weitere kostenlose Online Marketing Tools interessieren, so lies auch unseren Artikel dazu.

SEO im E-Commerce: 5 Tipps für mehr Traffic

Um im E-Commerce langfristig und nachhaltig erfolgreich zu sein, ist eine umfassende Digital Marketing Strategie ratsam. Dazu gehört neben Paid-Kanälen vor allem die organische Suche, die durchschnittlich ca. 37,5% des gesamten E-Commerce Traffics über Suchmaschinen ausmacht. (Quelle: Semrush)

Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung helfen Dir dabei, unter den passenden Begriffen besser in den gängigen Suchmaschinen aufgefunden zu werden. In diesem Artikel zeigen wir Dir 5 Tipps, mit denen Du mehr organischen Traffic auf Deinen Webshop bekommst und dadurch Deine Umsätze steigern kannst.

Tipp #1: Seiten nachfrageorientiert ausrichten

Als Grundlage für alle SEO-Maßnahmen, die direkt auf Deiner Seite stattfinden, solltest Du mit einer ausführlichen Nachfrageanalyse starten. So hast Du die Suchvolumina aller für Deinen Online Shop relevanten Begriffe fest im Blick. In unserem Blogbeitrag zum Thema „Nachfrageanalyse“ erklären wir Dir, was es bei der Recherche zu beachten gibt.

Im weiteren Vorgehen solltest Du nun für jede Kategorie- und ggf. auch Produktseite ein Hauptkeyword und bis zu 3 weitere Keywords definieren. Achte bei Deiner Auswahl darauf, dass die Suchintention des jeweiligen Begriffs zum Inhalt auf Deiner Seite passt.

Sobald Keywords auf ein Kaufinteresse hindeuten, sind Produkt- und Kategorieseiten die richtige Wahl. Steckt hinter einem Keyword keine Kaufintention, sondern der Wunsch, mehr Informationen zu einem Thema zu erhalten, sollte Deine Seite auf diesen Wunsch eingehen. Mögliche Formate für informationelle Seiten sind:

  • Blogs
  • Ratgeber
  • Glossare
  • Magazine
  • Themenseiten
  • Expertentipps

Tipp #2: Duplicate Content vermeiden

Wie auch auf anderen Websites ist Dupicate Content im E-Commerce ein echter Ranking-Killer. Gib jedem Produkt und jeder Kategorie in Deinem Online Shop eine Daseinsberechtigung, indem Du die Texte auf den entsprechenden Seiten so einzigartig wie möglich gestaltest.

How-To: Produktbeschreibung

Um Duplicate Content zu vermeiden, raten wir davon ab, ausschließlich die Produktbeschreibungen des Herstellers auf Deine Webseite zu kopieren. Im Regelfall verwenden auch andere Webseitenbetreiber diese Texte, was bedeutet, dass sie nicht mehr einzigartig sind. Ergänze daher die Beschreibungen durch weitere Details, gestalte sie spannender und lesenswerter und füge im besten Fall eigene Abbildungen oder Videoinhalte hinzu.

Um individuellere Inhalte auf Deine Seite zu bekommen, lohnt es sich auch, Deinen Käufern eine Plattform zu bieten: Durch User Generated Content in Form von Bewertungen hilfst Du nicht nur potenziellen Käufern dabei, das passende Produkt auszuwählen, sondern sorgst auch für regelmäßig aktuelle Inhalte. Das wiederum stärkt Deine Position in den Suchergebnissen.

Und wenn sich die Produkte im Shop nahezu identisch sind?

Bei manchen Produktgruppen machen die Details den Unterschied. Ob Farbe, Größe oder Speicherplatz – einige Produkte unterscheiden sich lediglich in einigen wenigen Merkmalen voneinander. Sind die Unterschiede zu geringe, können mehrere Produktseiten Deiner Domain in Konkurrenz um ein bestimmtes Keyword stehen.

Abhilfe kann bei dieser Problematik die Verwendung von Canonical Tags schaffen. Hier ein Beispiel:

<link rel=“canonical“ href=“http://www.domain.de/produkt.html“/>

Indem du dieses Tag im Quelltext der einzelnen Produktvarianten hinterlegst, teilst Du der Suchmaschine mit, dass nur eine bestimmte URL in den Suchergebnissen erscheinen soll.

Tipp #3: Logische interne Linkstruktur

Eine logisch aufgebaute interne Linkstruktur hilft Deinen Webseitenbesuchern dabei, das gesuchte Produkt so schnell wie möglich zu finden. Aus diesem Grund lohnt es sich, das gesamte Produktportfolio in sinnvolle Kategorien zu unterteilten. Achte dabei darauf, dass jedes Produkt einer bestimmten Kategorie zugeordnet ist, zu der es exakt passt.

Solche Kategorieseiten fugieren einerseits als Informationsfläche für Deine Kunden und dienen andererseits dazu die Besucher auf die unterschiedlichen Produktseiten zu leiten. Bei umfangreichen Online Shops schaffen Unterkategorien zusätzliche Struktur und sorgen für Übersichtlichkeit.

Diese Elemente helfen Deinen Nutzern, sich so gut wie möglich auf Deiner Seite zurechtzufinden:

  • URLs, in denen sich der Klickpfad des Users widerspiegelt
  • Hauptnavigation besteht aus Kategorie- und Unterkategorieseiten. Bei einer sehr kleinen Produktpalette können auch die einzelnen Produkte aufgelistet werden
  • Breadcrumb-Navigation im oberen Teil der Kategorie- und Produktseiten
  • Verlinkung zu verwandten Produkten und individuelle Produktempfehlungen

Je einfacher den Nutzenden die Navigation auf Deiner Seite fällt, desto positiver ist ihr Einkaufserlebnis. Der intuitive Aufbau Deiner Webseite im E-Commerce spielt daher eine ganz zentrale Rolle.

Tipp #4: Snippet optimieren

Das Optimieren des Snippets –  also Deines Ausschnitts in den Suchergebnissen – gehört zu den absoluten SEO-Standards und sollte daher auch bei der Suchmaschinenausrichtung im E-Commerce nicht fehlen. Das Snippet setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und hat das Ziel, den Suchenden so gut wie möglich über die Inhalte der entsprechenden Seite aufzuklären und zum Klicken anzuregen.

Titles & Descriptions sinnvoll automatisieren

In vielen Shopsystemen werden die Titels automatisch generiert. In den meisten Fällen greifen die Webshops dabei auf eine Kombination aus Produkt- und Markenname zurück. Das geht manchmal gut, in vielen Fällen lässt der Title auf diese Weise aber nicht auf den Inhalt der Seite schließen oder ist schlichtweg zu lang und wird abgeschnitten. Ebenso verhält es sich mit der Description: oft wird dafür lediglich die ersten 150 Textzeichen der Seite verwendet, unabhängig davon, ob dieser Text Sinn ergibt.

Daher sollten Meta-Tags unbedingt optimiert werden. Je größer ein Online Shop jedoch ist, desto schwieriger wird es, für jede Seite einzigartige Titles & Descriptions zu texten. Die Lösung dafür ist eine gezielte und sinnvolle Automatisierung der Meta-Tags. Dafür kannst Du auf den Markennamen oder bestimmte Phrasen, die zum Kauf anregen, zurückgreifen.

Wichtig bei der Kombination dieser Elemente ist, dass die vorgegeben Länge  den Title bzw. die Description eingehalten werden. Mehr dazu findest Du in unserem Blogbeitrag zum Thema Meta-Tags.

Strukturierte Daten markieren

Gerade im E-Commerce solltest Du zusätzlich zu den Meta-Tags auch in den Aufbau von strukturierten Daten investieren. Damit lassen sich die Snippets mit weitere Informationen anreichern, stechen mehr ins Auge und können um ein Vielfaches mehr Platz in der Suchergebnisliste einnehmen.

Doch was sind strukturierte Daten? Gemeint sind damit Elemente auf Deiner Webseite, die im Quelltext für die Suchmaschinen ausgezeichnet werden. Häufig berücksichtigt Google solche markierten Elemente bei der Erstellung des Snippets – Dein Ausschnitt in den Suchergebnissen kann dadurch also angereichert werden. Als strukturierte Daten können unter anderem folgende Elemente hinterlegt werden:

  • Produkte
  • Angebote
  • Preise
  • Bilder
  • Bewertungen
  • Breadcrumbs
  • Telefonnummern
  • Videos
  • FAQs
  • Events
  • Ratgeber

Strukturierte Daten helfen nicht nur der Suchmaschine, Deine Seite besser zu verstehen, sondern können auch Deinen Ausschnitt in den Suchergebnissen aufwerten. Durch Bilder, Preise oder Bewertungen können sich Deine Einträge von der Konkurrenz abheben, was sich positiv auf die Klickrate auswirkt.

Tipp #5: Richtiger Umgang mit Produktupdates

Die meisten Online Shops befinden sich ständig im Wandel: Neue Produkte werden hinzugefügt, bestehende Produkte sind kurzzeitig nicht verfügbar oder laufen ganz aus. Bei diesen Themen sind zum Teil kurzfristiges handeln und schnelle Erfolge gefragt. Im SEO hingegen brauchen Optimierungsmaßnahmen oftmals einige Zeit, bis sich erste Erfolge zeigen. Deshalb ist es umso wichtiger, bei der Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce auch bei vorübergehenden Änderungen die langfristigen Folgen im Blick zu behalten.

Wie kann ich neue Produktseiten pushen?

Neue Produkte sollen im Optimalfall in kurzer Zeit hohe Positionen in den Suchergebnissen erzielen. Essenziell wichtig dafür ist es, dass neue Seiten logisch in die bestehende Webseitenstruktur ein gebunden werden. Stelle Dir dabei die folgenden Fragen: Zu welcher Kategorie kann das Produkt gezählt werden? Macht die Einteilung in Unterkategorien Sinn?

Um dem neuen Produkt zu Beginn etwas Rückenwind mitzugeben, lohnt sich eine prominente Platzierung auf der übergeordneten Kategorieseite. Eine Verlinkung auf der Startseite hilft zusätzlich dabei, die Indexierung der neuen Produktseite zu beschleunigen und die Aufmerksamkeit der User auf sie zu lenken.

Wie gehe ich mit vergriffenen Produkte um?

Im E-Commerce kommt es immer wieder vor, dass Produkte zeitweise nicht lieferbar oder sogar vergriffen sind. Viele Shopbetreiber fürchten einen negativen Einfluss auf das Kauferlebnis, wenn solche Seiten in Suchmaschinen gut auffindbar sind. Das führt dazu, dass immer wieder Seiten von nicht verfügbaren Produkten deaktiviert oder umgeleitet werden. Die Folge: Sobald das Produkt wieder vorrätig ist, haben die entsprechenden Seiten wertvolle Rankings verloren – und müssen in manchen Fällen von Grund auf neu starten. Besser ist es, dem Nutzer Alternativen zu zeigen:

  • Zeige das Produkt in einer anderen Variante, z.B. andere Farbe, Größe, Kapazität
  • Weise auf das übrige Sortiment hin, z.B. andere Marken, Produkte aus der gleichen Unterkategorie
  • Biete eine Benachrichtigung an, sobald das Produkt wieder verfügbar ist

Auf diese Weise behältst Du die Rankings Deiner Seiten bei und eröffnest Deinen Nutzern Zugang zu weiteren Produkten, die Ihrem Interesse entsprechen.

Wie können ausgelaufenen Produktseiten genutzt werden?

Abseits von Lieferengpässen werden im E-Commerce üblicherweise auch Produkte aus dem Sortiment genommen. Auch wenn diese Produktseiten keinen inhaltlichen Wert mehr für den Online Shop bieten, sollten sie dennoch nicht gelöscht werden. Der Grund: Produktseiten werden häufig auf anderen Plattformen verlinkt. Würden alte Produktseiten dann gelöscht, wären auch alle Verlinkungen, die auf diese Seite zeigen, fehlerhaft. Auch potenziell gute Rankingpositionen gehen damit verloren.

Statt ausgelaufene Seiten also zu löschen, empfiehlt es sich, sie mithilfe einer 301-Weiterleitung auf neue, sehr ähnliche Produkte umzuleiten – beispielsweise die Nachfolgerversion oder ein aktuelleres Design des gleichen Kleidungsstücks. Sind solche Produkte nicht vorhanden, kann die permanente Weiterleitung auf die nächst höhere Kategorie erfolgen.

Handelt es sich bei der veralteten Seite um eine Unterkategorie bzw. hat die Seite eine sehr allgemeine URL, kannst Du sie für ein neues Produkt oder eine neue Unterkategorie verwenden.  Ändere dafür den Inhalt der Seite mit der Beschreibung und den Bildern eines neuen Produktes ab.

Fazit

SEO im E-Commerce sollte sich nach den gleichen Grundregeln richten, die auch bei allen übrigen Webseiten zum tragen kommen. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die Du bei der Optimierung Deines Online Shops beachten solltest.

Stelle sicher, dass bei den Hauptkeywords für Deine Produkt- und Kategorieseiten eine Kaufintention der Suchenden zu erkennen ist. Indem Du strategisch gegen Duplicate Content vorgehst und dafür wertvolle und aktuelle Inhalte auf Deinen Seiten hinterlegst, stärkst Du deren Rankings. Durch Automatisierung und den Einsatz von strukturierten Daten kannst Du im nächsten Schritt die Klickraten steigern. Wenn du außerdem bei Veränderungen in der Verfügbarkeit oder im Produktsortiment die richtigen Maßnahmen ergreifst, hast Du wichtige Aspekte deines Online Shops verbessert.

Die 3 wichtigsten Meta-Tags für SEO 

Quelltext - Meta Tags für SEO

Jeder, der sich ernsthaft mit SEO auseinandersetzt, wird früher oder später mit dem Stichwort Meta-Tags in Berührung kommen. Während diese für den User meistens nicht direkt sichtbar sind, kann die Suchmaschine aus ihnen relevante Informationen herauslesen und in das Ranking einfließen lassen.  

Unternehmen können den Einsatz von Meta-Tags für sich nutzen, um ihre Website in der Suchmaschine besser zu platzieren und eine höhere Klickrate zu erreichen. In diesem Beitrag erfährst Du, welche Meta-Tags aus welchem Grund für Deine Suchmaschinenoptimierung relevant sind und inwiefern Sie das Ranking Deiner Website beeinflussen können. 

Was sind Meta-Tags?

Meta-Tags bezeichnen zusätzliche Informationen, welche die Durchsuchbarkeit einer Webseite verbessern sollen. Sie befinden sich im Head-Bereich des jeweiligen HTML Dokuments. Eine Suchmaschine hat die Möglichkeit, die dort angelegten Informationen zu crawlen und je nach Art des Meta-Elements entsprechend zu verarbeiten. 

Der Leser selbst sieht die Meta-Tags lediglich als „Title“ und „Description“ in der Suchergebnisliste. Je treffender ein angezeigter Titel und die dazugehörige Beschreibung auf das gesuchte Schlagwort abzielen, desto höher ist in der Regel auch die Motivation der User auf das Suchergebnis zu klicken. Heißt konkret: Die Meta-Tags haben sowohl für Suchmaschinen wie Google, als auch für den User eine hohe Bedeutung.  

Welche Meta-Tags sind wichtig für SEO?

Es existieren eine Vielzahl von unterschiedlichen Meta-Tags um zusätzliche Informationen im HTML-Dokument zu übergeben. Für die Suchmaschinenoptimierung spielen insbesondere die folgenden eine große Rolle: 

  • Title: direkt rankingrelevant, wird vom User in den SERPs gesehen  
  • Description: nicht direkt rankingrelevant, wird vom User in den SERPs gesehen 
  • Robots: direkt rankingrelevant, gibt dem Crawler der Suchmaschine Anweisungen, wie die Seite durchsucht werden soll,  für den Leser unsichtbar 

Gut zu wissen:  Das Meta-Tag keywords wird mittlerweile von Google komplett ignoriert, da es in der Vergangenheit von Webseitenbetreibern missbräuchlich verwendet wurde. Wir raten daher von der Verwendung dieses Tags ab. Bei einigen Content-Management-Systemen wird es jedoch automatisch befüllt. Hier sollte schon darauf geachtet werden, dass die Anzahl der Schlüsselwörter nicht zu hoch ist. Noch besser ist es, komplett auf die Verwendung zu verzichten. 

Title-Tag

Der title-Tag liefert sowohl Usern als auch der Suchmaschine wichtige Informationen über eine Website. In den Suchergebnissen sehen Nutzer den Inhalt des Titles häufig als erste Zeile des Ergebnisses und bewerten oft daran, ob sich ein Blick auf die Seite lohnt.  Auf diese Aspekte solltest Du bei der Erstellung eines Titles achten:  

  1. Einzigartig formulieren: Jeder Title Deiner Website soll einzigartig und individuell sein – das heißt, dass er für jede einzelne Seite Deiner Website unterschiedlich formuliert sein muss.   
  2. Maximale Länge einhaltenDer Platz, den Dein Title in den Suchergebnissen bekommt, ist begrenzt. Deshalb sollte er ca. 60 Zeichen bzw. 524 Pixel umfassen – andernfalls läufst Du Gefahr, dass ein Teil des Titles abgeschnitten wird. Tipp: Wenn Du bei der Länge Deiner Snippet-Texte auf Nummer sicher gehen möchtest, empfehlen wir Dir den Sistrix Snippet Generator für die Überprüfung.   
  3. Wichtigstes Keyword verwendenAchte darauf, dass das Dein Title mit dem wichtigsten Keyword der jeweiligen Seite beginnt. Dadurch stellst Du sicher, dass dieses Keyword in jedem Fall im Title angezeigt wird und gibst dem Begriff zusätzlich Gewicht.  
  4. Zum Klicken anregen: Um möglichst viele Leute dazu zu bringen, Deine Seite zu besuchen, sollte Dein Title Call-to-Actions, Zahlen und Preise enthalten oder als Frage formuliert sein. Welcher Inhalt dabei gut funktioniert, hängt von der Suchintention der Nutzer ab.  
  5. Firmenname hinzufügen: Vor allem bei bekannten Firmen- oder Markennamen solltest Du darauf achten, diese in den Title miteinzubinden. Bei weniger bekannten Marken ist der Firmenname in den Titles kein Muss – kann aber den Wiedererkennungswert des Unternehmens stärken. Der Firmenname wird im Idealfall durch einen Bindestrich oder Pipe an das Ende des Titels angehängt.

Gut zu wissen: Seit einiger Zeit unterstützt Google Symbole und Emojis in den SERPs. Diese bieten Dir eine gute Möglichkeit, Dein Snippet aus der Masse herausstechen zu lassen.

Mit einem optimierten Title hilfst Du nicht nur Suchmaschinen, den Inhalt Deiner Seite thematisch einzuordnen, sondern zeigst Deinen Lesern, was sie auf Deiner Seite erwartet. Dadurch bleibt der title-Tag einer der wenigen Meta-Tags, die tatsächlich von Suchmaschinen genutzt werden. 

Description-Tag

Der description-Tag beschreibt, wie der Name bereits nahelegt, zusätzlich zum Title den Inhalt der Seite. Hier können weitere Informationen hinterlegt werden, für die im title-Tag kein Platz mehr verfügbar war. Auch für die Meta-Description gibt es eine Längenvorgabe: Sie soll maximal 150 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen.  

Obwohl die Description für Google kein direkter Rankingfaktor ist, hat sie dennoch einen hohen Wert für Deine Suchmaschinenoptimierung und sollte unbedingt im Quelltext hinterlegt werden. 

Spiegeln die zusätzlichen Informationen in Deiner Description die geforderten Themen der Suchenden wider, kann das die Klickrate enorm verbessern. Ein weiterer Pluspunkt: Wörter, die in der Suche eingegeben wurden und auch in der Description enthalten sind, werden bei Google fett angezeigt. Dadurch stechen sie sofort ins Auge und der Suchende findet sein Anliegen auf den ersten Blick in Deinem Snippet wieder. Achte aus diesem Grund darauf, dass Dein wichtigstes Keyword in der Meta-Description vorkommt.  

Findet die Suchmaschine im Quelltext keinen Content für den description-Tag, versucht sie selbst eine Beschreibung anhand Deiner Seite zusammenstellen. Diese kann manchmal gut zu der Eingabe des Nutzers passen – füllst Du den description-Tag aus, gehst Du jedoch auf Nummer sicher 

Robots-Tag

Dieser Tag spielt für die Suchmaschine eine große Rolle. Kurz gefasst gibt er Auskunft darüber, wie die Suchmaschine beim Crawlen einer Seite vorgehen soll. Es existieren hierbei vier Werte, die auch miteinander kombiniert werden können: 

  • index: Die Seite wird indexiert 
  • noindex: Die Seite wird nicht indexiert 
  • „follow“: Den Links auf der betreffenden Seite folgen 
  • nofollow: Den Links auf der betreffenden Seite nicht folgen 

Wird das Tag auf einer Website nicht gesetzt, so wird die betreffende Seite durch den Crawler indexiert und allen Links wird gefolgt. Sollen Seiten von der Indexierung ausgeschlossen werden (beispielsweise zur Vermeidung von Duplicate Content), muss auf den betreffenden Seiten folgendes Tag verwendet werden: 

<meta name=“robots“ content=“noindex,follow“> 

So kannst Du ganz einfach das Verhalten des Crawlers steuern und damit beeinflussen, welche Deiner Seiten im Index landen.  

Gut zu wissen: Damit der Inhalt Deines robots-Tags auch ausgelesen werden kann, solltest Du darauf achten, dass diese Seiten auch durch die robots.txt für den Bot freigegeben sind. Ist dies nicht der Fall, wird dem Inhalt der Tags keine Beachtung geschenkt. 

Mythos oder Fakten? Häufige Fragen zu Meta-Tags

Ist ein optimierter Title ein Garant für gute Rankings?

Der Title ist einer der ersten Inhalte, die User von Deiner Seite sehen und zählt u.a. dadurch zu den wichtigsten Faktoren für ein gutes Ranking. User sehen den Title in den Suchergebnissen, noch bevor sie sich dazu entschieden haben, Deine Seite zu besuchen. Umso wichtiger ist es deshalb, den Inhalt des Dokuments kurz und treffend im Title-Tag zu beschreiben. 

Trotzdem reicht ein optimierter Title für gute Rankings in der Regel nicht allein aus: Auch wenn der Title ein sehr wichtiger Faktor ist, ist er bei weitem nicht der einzige. Die Position in den Suchergebnissen wird durch viele Faktoren bestimmt und der beste Title hilft herzlich wenig, wenn andere Faktoren eine schlechte Qualität haben. 

Ist die Description kein Rankingfaktor und daher unwichtig?

Ganz so einfach ist es nicht. Es stimmt zwar, dass die Description keinen direkten Rankingfaktor darstellt. Dennoch erfüllt sie einen anderen wichtigen Zweck: Die Meta-Description wird häufig neben dem Title von Google zur Erstellung des Snippets herangezogen.  Damit hat sie direkte Auswirkungen auf den ersten Eindruck der User von Deiner Seite und beeinflusst somit die Klickrate. Diese wird von Google durchaus bewertet. Die Description gilt deshalb als indirekter Rankingfaktound sollte für den User ansprechend gestaltet werden. 

Brauchen alle indexierten Seiten das Meta-Tag „robots“ mit Inhalt „index,follow“?

Die Antwort lautet nein. Wird auf einer Seite gar kein Meta-Tag „robots“ vergeben, darf die Suchmaschine die Seite indexieren und folgt automatisch allen Links. Dennoch kann empfohlen werden, das Tag grundsätzlich zu implementieren. 

Fazit

Optimierte Meta-Tags können sich positiv auf Deine Rankings und die Klickrate auswirken oder Dir dabei helfen, Duplikate zu vermeiden. Deshalb sind sie ein wichtiger Bestandteil der SuchmaschinenoptimierungEinerseits wird der Title von Suchmaschinen als Rankingfaktor betrachtet. Andererseits hat die Description zwar keinen unmittelbaren Effekt auf Dein Ranking bei Google & Co.ist in den SERPs jedoch einer der wichtigsten Berührungspunkte zwischen den Usern und Deiner Website. Sprechen beide Meta-Tags die Bedürfnisse des Users an, werden Deine Seiten öfter angeklickt. Und die Klickrate beeinflusst den Erfolg Deiner Website ein für alle Mal.  

Google My Business-Traffic mit Google Analytics tracken – in 3 einfachen Schritten!

Bewertungskriterien

LEISTUNGSUMFANG
KONDITIONEN
BEDIENBARKEIT
DOKUMENTATION
Support & Service
5

Vor allem für lokale Unternehmen ist ein gut rankender Google My Business-Eintrag ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg. Neben Kontakt- sowie Adressdaten, Bildern und Co. kann hier – recht prominent direkt unter dem Firmennamen – auch die Unternehmenswebsite verlinkt werden. Das Local Pack ist direkt mit Google Maps verknüpft und stellt einen relevanten Brancheneintrag dar.

In diesem Magazinartikel erklären wir Dir, wie Du den Traffic, der über Deinen Google My Business-Eintrag auf Deine Website kommt, in Google Analytics messen und vom „normalen“ organischen Traffic differenzieren kannst.

Schritt 1: Die URL mit Tracking-Parametern ergänzen

Damit in Google Analytics der Traffic der korrekten Quelle, nämlich dem My Business-Eintrag, zugeordnet werden kann, musst Du die URL, die Du im Profil hinterlegst, mit Tracking-Parametern ergänzen. Google selbst bietet hierfür mit dem Campaign URL Builder ein nützliches Tool an.

Ins Feld „Website URL“ fügst Du die URL der Seite ein, auf welche die User gelangen sollen – das kann die Startseite sein oder auch eine lokale Landingpage. Unter „Campaign Source“ und „Campaign Medium“ ergänzt Du „gmb“ und „organic“. Dadurch werden die Besuche weiterhin im Channel „Organic Search“ einsortiert, über die Dimension „Quelle/Medium“ kannst Du die Besucher jedoch genau dem My Business Eintrag zuordnen.

Das Tool erstellt aus diesen Angaben eine um Trackingparameter ergänzte URL, die in unserem Beispiel wie folgt lautet:

 

https://eminded.de/?utm_source=gmb&utm_medium=organic

Schritt 2: Die URL in den Google My Business-Eintrag einfügen

Die gerade erstellte URL hinterlegst Du nun in Deinem Google My Business-Profil, und zwar unter dem Menüpunkt „Info“, wo Du alle Angaben zu Deinem Eintrag bearbeiten kannst. Die Änderung der URL ist im Normalfall innerhalb weniger Minuten live.

Schritt 3: Den Google My Business-Traffic in Analytics einsehen

Nun hast Du die notwendigen Anpassungen getroffen, um in Google Analytics sehen zu können, wie viel Traffic Du über Deinen Google My Business-Eintrag gewinnst. Die gewünschten Daten findest Du in Deinem Konto unter Akquisition > Alle Zugriffe > Quelle/Medium unter dem Eintrag „gmb / organic“: Besucher, Verweildauer, Absprungrate etc.

Tipp: Die Performance Deines My Business Eintrags kannst Du optional auch im Leistungsreport der Google Search Console einsehen. Filtere dazu einfach nach den URL-Parametern und finde heraus, wie viele Besucher Deine Webseite über die Local Listings besucht haben.

Last but not least: Optimiere Dein Profil

Nun weißt du schon einmal, wie Du den Traffic Deines Google My Business-Profils tracken kannst. Damit Du auch richtig viel Traffic auf Deine Seite bekommst, verraten wir Dir in diesem Artikel wie Du Dein Profil auffindbar machst.
Tipp: „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ – Füge passende Fotos hinzu, um Deine USPs zu betonen. Es ist außerdem möglich einen kurzen Beschreibungstext, Öffnungszeiten, ein bestimmtes Einzugsgebiet und Kategorien anzugeben.

Fazit

Google My Business-Traffic zu tracken, ist in 3 kinderleichten Schritten möglich. So kannst Du analysieren, ob und welche Effekte Deine Arbeit am Google My Business-Eintrag und im Local SEO zeigt.

Übrigens kannst Du auf dieselbe Weise auch herausfinden, wie viele Besucher über weitere URLs, welche Du in Deinem Profil hinterlegst, auf Deine Seite gelangen – das können beispielsweise Links in den Google My Business-Postings oder Links zur Terminvereinbarung sein. Ergänze hierfür einfach ebenfalls die oben genannten Parameter und filtere in Analytics dann die hinterlegte Seite, um die Daten einzusehen.

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