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E-Commerce Tracking für Google Analytics

Verkaufsdaten sind eine der wichtigsten Kennzahlen eines Onlineshops. Diese werden jedoch nicht automatisch in Tracking Tools, wie Google Analytics erfasst. Hierfür muss die Implementierung des Basistrackings um das sogenannte E-Commerce Tracking erweitert werden, um die Evaluierung von Online Marketing Maßnahmen zu ermöglichen. In unserem Magazinbeitrag erfährst Du, was genau das E-Commerce Tracking ist, welche Vorteile es mit sich bringt und welche Tools für den Einsatz notwendig sind.

Was ist E-Commerce Tracking und wofür wird es eingesetzt?

Durch die Integration von E-Commerce Tracking lassen sich Verkaufsdaten in Google Analytics zusammenführen. Die Daten enthalten unter anderem Informationen zu den getätigten Transaktionen und lassen sich den jeweiligen Produkten und Online Marketing Maßnahmen zuordnen. Zusätzlich können auch die Details zu angesehenen Produkten und zur URL, über die ein Besucher auf die Seite erfolgt ist, in die Analyse einfließen.

Die Daten liefern Dir daher unter anderem Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wie viele Bestellungen wurden getätigt und welchem Online Marketing Kanal lassen sich diese zuordnen?
  • Welche Online Marketing Maßnahmen sollten ausgebaut werden?
  • Wie hoch ist der durchschnittliche Warenkorb?
  • Falls es sich um Ads handelt: In welchem Verhältnis stehen die Einnahmen zu den Ausgaben?

Die Vorteile von E-Commerce Tracking

Der mit Abstand wichtigste und größte Vorteil sind die zusätzlichen Daten, welche nach der Implementierung sichtbar werden. So kannst Du Deine bisherigen Maßnahmen zahlenbasiert evaluieren und neue Handlungsmöglichkeiten erschließen. Auch der Einblick in die Customer Journey unterstützt Dich im weiteren Ausbau deines Shops und hilft Dir, Prozesse zu optimieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich das Tracking mit wenig Aufwand einbauen lässt. Das heißt also: geringer Aufwand für viele und vor allem wertvolle Daten.

Standard und erweitertes E-Commerce Tracking

Google bietet beim E-Commerce Tracking zwei Varianten an, um Daten in Google Analytics erfassen und auswerten zu können:

Standard E-Commerce-Tracking

In der Regel reicht das Standard E-Commerce Tracking für kleinere und mittlere Unternehmen völlig aus. Bei dieser Variante werden die auf der Bestellbestätigungsseite erfassten Informationen an Google Analytics übermittelt. In der Regel handelt es sich hierbei um Produktdetails, wie Produktbezeichnung und Artikelnummer als auch Informationen bezüglich Stückzahlen und Preisen. Gleichzeitig können auch weitere Informationen bei Bedarf eingebunden werden.

Erweitertes E-Commerce-Tracking

Das erweiterte E-Commerce Tracking nutzen insbesondere größere Onlineshops, die mehr Daten benötigen und auch mehr Ressourcen für die Auswertung dieser zur Verfügung stehen haben. Neben den Informationen des Standard Trackings werden hier noch deutlich tiefergehende und demensprechend detailliertere Daten übermittelt. Besonders die Customer Journey wird bei dieser Variante in den Vordergrund gerückt: Beim erweiterten E-Commerce Tracking ist auch einsehbar, auf welche Produkte geklickt wurde oder welche zum Warenkorb hinzugefügt wurden.

Beachte: Die Implementierung des erweiterten E-Commerce Trackings ist deutlich komplexer als der Einsatz des Standard E-Commerce Trackings. Aus diesem Grund bietet es sich an für den Anfang mit dem einfachen Tracking einzusteigen und bei Bedarf dieses auszubauen.

Voraussetzungen für das Standard E-Commerce Tracking

Um das Standard E-Commerce Tracking auch in Deinem Shop einzubinden, musst Du einfach folgende Tools einsetzen und die jeweiligen Voraussetzungen beachten:

E-Commerce-Tracking aktivieren – Google Analytics

Um E-Commerce Daten in Google Analytics tracken zu können, müssen die dazugehörigen Berichte aktiv auf Datenansicht-Ebene eingeschaltet werden. Diese findest du unter: Verwaltung – Datenansicht – E-Commerce Einstellungen

Google-Analytics

In der erscheinenden Oberfläche musst du nun den Regler auf „ein“ bewegen und dich entscheiden, ob Du die Standard Berichte oder erweiterte Berichte nutzen möchtest.

E-Commerce-Tracking aktivieren

Data-Layer auf der Bestellbestätigungsseite einbinden – Website

Damit das E-Commerce Tracking aktiviert werden kann, muss auf der Bestellbestätigungsseite ein zusätzliches dataLayer implementiert werden. Dieses übergibt die Transaktionsdaten an Google Analytics. Das dataLayer sollte im Optimalfall noch vor dem Tag Manager Container im <body> der Seite geladen werden.

Der Code ist dann wie folgt aufgebaut:

<script>
window.dataLayer = window.dataLayer || []
dataLayer.push({
‚transactionId‘: ‚1234‘,
‚transactionAffiliation‘: ‚Acme Clothing‘,
‚transactionTotal‘: 38.26,
‚transactionTax‘: 1.29,
‚transactionShipping‘: 5,
‚transactionProducts‘: [{
’sku‘: ‚DD44‘,
’name‘: ‚T-Shirt‘,
‚category‘: ‚Bekleidung‘,
‚price‘: 11.99,
‚quantity‘: 1
},{
’sku‘: ‚AA1243544‘,
’name‘: ‚Socken‘,
‚category‘: ‚Bekleidung‘,
‚price‘: 9.99,
‚quantity‘: 2
}]
});
</script>

Trackingcode einrichten – Google Tag Manager

Im letzten Schritt muss noch ein „Universal Analytics“ Tag im Google Tag Manager eingerichtet werden. Dieses ist zuständig für das Auslesen und Weiterleiten der Transaktionsdaten auf der Bestellbestätigungsseite. Hierfür öffnest Du den Google Tag Manager und erstellst ein neues Tag. Der Tag-Typ ist in diesem Fall „Transaktion“. Die Tracking ID, IP Anonymisierung, Custom Dimensions und Metrics werden mit Hilfe der Settings Variable übergeben. Damit das Tag erst auslöst, nachdem der dataLayer auf der Bestellbestätigungsseite geladen wurde, bietet es sich an, als Trigger ein Custom Event anzulegen, welches erst beim Event „orderCompleted“ auslöst.

Fazit – Worauf wartest Du?

Grundsätzlich empfehlen wir allen E-Commerce Unternehmen das Tracking zu installieren. Der Aufwand, der damit verbunden ist im Vergleich zum Nutzen sehr gering. Einmal implementiert, müssen keine weiteren Schritte vorgenommen werden, um alle E-Commerce Daten in Analytics auswerten zu können. Nur so kannst auch Du Aussagen darüber treffen, ob Deine Online Marketing Maßnahmen effizient sind oder nicht.

SEO im E-Commerce: 5 Tipps für mehr Traffic

Um im E-Commerce langfristig und nachhaltig erfolgreich zu sein, ist eine umfassende Digital Marketing Strategie ratsam. Dazu gehört neben Paid-Kanälen vor allem die organische Suche, die durchschnittlich ca. 37,5% des gesamten E-Commerce Traffics über Suchmaschinen ausmacht. (Quelle: Semrush)

Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung helfen Dir dabei, unter den passenden Begriffen besser in den gängigen Suchmaschinen aufgefunden zu werden. In diesem Artikel zeigen wir Dir 5 Tipps, mit denen Du mehr organischen Traffic auf Deinen Webshop bekommst und dadurch Deine Umsätze steigern kannst.

Tipp #1: Seiten nachfrageorientiert ausrichten

Als Grundlage für alle SEO-Maßnahmen, die direkt auf Deiner Seite stattfinden, solltest Du mit einer ausführlichen Nachfrageanalyse starten. So hast Du die Suchvolumina aller für Deinen Online Shop relevanten Begriffe fest im Blick. In unserem Blogbeitrag zum Thema „Nachfrageanalyse“ erklären wir Dir, was es bei der Recherche zu beachten gibt.

Im weiteren Vorgehen solltest Du nun für jede Kategorie- und ggf. auch Produktseite ein Hauptkeyword und bis zu 3 weitere Keywords definieren. Achte bei Deiner Auswahl darauf, dass die Suchintention des jeweiligen Begriffs zum Inhalt auf Deiner Seite passt.

Sobald Keywords auf ein Kaufinteresse hindeuten, sind Produkt- und Kategorieseiten die richtige Wahl. Steckt hinter einem Keyword keine Kaufintention, sondern der Wunsch, mehr Informationen zu einem Thema zu erhalten, sollte Deine Seite auf diesen Wunsch eingehen. Mögliche Formate für informationelle Seiten sind:

  • Blogs
  • Ratgeber
  • Glossare
  • Magazine
  • Themenseiten
  • Expertentipps

Tipp #2: Duplicate Content vermeiden

Wie auch auf anderen Websites ist Dupicate Content im E-Commerce ein echter Ranking-Killer. Gib jedem Produkt und jeder Kategorie in Deinem Online Shop eine Daseinsberechtigung, indem Du die Texte auf den entsprechenden Seiten so einzigartig wie möglich gestaltest.

How-To: Produktbeschreibung

Um Duplicate Content zu vermeiden, raten wir davon ab, ausschließlich die Produktbeschreibungen des Herstellers auf Deine Webseite zu kopieren. Im Regelfall verwenden auch andere Webseitenbetreiber diese Texte, was bedeutet, dass sie nicht mehr einzigartig sind. Ergänze daher die Beschreibungen durch weitere Details, gestalte sie spannender und lesenswerter und füge im besten Fall eigene Abbildungen oder Videoinhalte hinzu.

Um individuellere Inhalte auf Deine Seite zu bekommen, lohnt es sich auch, Deinen Käufern eine Plattform zu bieten: Durch User Generated Content in Form von Bewertungen hilfst Du nicht nur potenziellen Käufern dabei, das passende Produkt auszuwählen, sondern sorgst auch für regelmäßig aktuelle Inhalte. Das wiederum stärkt Deine Position in den Suchergebnissen.

Und wenn sich die Produkte im Shop nahezu identisch sind?

Bei manchen Produktgruppen machen die Details den Unterschied. Ob Farbe, Größe oder Speicherplatz – einige Produkte unterscheiden sich lediglich in einigen wenigen Merkmalen voneinander. Sind die Unterschiede zu geringe, können mehrere Produktseiten Deiner Domain in Konkurrenz um ein bestimmtes Keyword stehen.

Abhilfe kann bei dieser Problematik die Verwendung von Canonical Tags schaffen. Hier ein Beispiel:

<link rel=“canonical“ href=“http://www.domain.de/produkt.html“/>

Indem du dieses Tag im Quelltext der einzelnen Produktvarianten hinterlegst, teilst Du der Suchmaschine mit, dass nur eine bestimmte URL in den Suchergebnissen erscheinen soll.

Tipp #3: Logische interne Linkstruktur

Eine logisch aufgebaute interne Linkstruktur hilft Deinen Webseitenbesuchern dabei, das gesuchte Produkt so schnell wie möglich zu finden. Aus diesem Grund lohnt es sich, das gesamte Produktportfolio in sinnvolle Kategorien zu unterteilten. Achte dabei darauf, dass jedes Produkt einer bestimmten Kategorie zugeordnet ist, zu der es exakt passt.

Solche Kategorieseiten fugieren einerseits als Informationsfläche für Deine Kunden und dienen andererseits dazu die Besucher auf die unterschiedlichen Produktseiten zu leiten. Bei umfangreichen Online Shops schaffen Unterkategorien zusätzliche Struktur und sorgen für Übersichtlichkeit.

Diese Elemente helfen Deinen Nutzern, sich so gut wie möglich auf Deiner Seite zurechtzufinden:

  • URLs, in denen sich der Klickpfad des Users widerspiegelt
  • Hauptnavigation besteht aus Kategorie- und Unterkategorieseiten. Bei einer sehr kleinen Produktpalette können auch die einzelnen Produkte aufgelistet werden
  • Breadcrumb-Navigation im oberen Teil der Kategorie- und Produktseiten
  • Verlinkung zu verwandten Produkten und individuelle Produktempfehlungen

Je einfacher den Nutzenden die Navigation auf Deiner Seite fällt, desto positiver ist ihr Einkaufserlebnis. Der intuitive Aufbau Deiner Webseite im E-Commerce spielt daher eine ganz zentrale Rolle.

Tipp #4: Snippet optimieren

Das Optimieren des Snippets –  also Deines Ausschnitts in den Suchergebnissen – gehört zu den absoluten SEO-Standards und sollte daher auch bei der Suchmaschinenausrichtung im E-Commerce nicht fehlen. Das Snippet setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und hat das Ziel, den Suchenden so gut wie möglich über die Inhalte der entsprechenden Seite aufzuklären und zum Klicken anzuregen.

Titles & Descriptions sinnvoll automatisieren

In vielen Shopsystemen werden die Titels automatisch generiert. In den meisten Fällen greifen die Webshops dabei auf eine Kombination aus Produkt- und Markenname zurück. Das geht manchmal gut, in vielen Fällen lässt der Title auf diese Weise aber nicht auf den Inhalt der Seite schließen oder ist schlichtweg zu lang und wird abgeschnitten. Ebenso verhält es sich mit der Description: oft wird dafür lediglich die ersten 150 Textzeichen der Seite verwendet, unabhängig davon, ob dieser Text Sinn ergibt.

Daher sollten Meta-Tags unbedingt optimiert werden. Je größer ein Online Shop jedoch ist, desto schwieriger wird es, für jede Seite einzigartige Titles & Descriptions zu texten. Die Lösung dafür ist eine gezielte und sinnvolle Automatisierung der Meta-Tags. Dafür kannst Du auf den Markennamen oder bestimmte Phrasen, die zum Kauf anregen, zurückgreifen.

Wichtig bei der Kombination dieser Elemente ist, dass die vorgegeben Länge  den Title bzw. die Description eingehalten werden. Mehr dazu findest Du in unserem Blogbeitrag zum Thema Meta-Tags.

Strukturierte Daten markieren

Gerade im E-Commerce solltest Du zusätzlich zu den Meta-Tags auch in den Aufbau von strukturierten Daten investieren. Damit lassen sich die Snippets mit weitere Informationen anreichern, stechen mehr ins Auge und können um ein Vielfaches mehr Platz in der Suchergebnisliste einnehmen.

Doch was sind strukturierte Daten? Gemeint sind damit Elemente auf Deiner Webseite, die im Quelltext für die Suchmaschinen ausgezeichnet werden. Häufig berücksichtigt Google solche markierten Elemente bei der Erstellung des Snippets – Dein Ausschnitt in den Suchergebnissen kann dadurch also angereichert werden. Als strukturierte Daten können unter anderem folgende Elemente hinterlegt werden:

  • Produkte
  • Angebote
  • Preise
  • Bilder
  • Bewertungen
  • Breadcrumbs
  • Telefonnummern
  • Videos
  • FAQs
  • Events
  • Ratgeber

Strukturierte Daten helfen nicht nur der Suchmaschine, Deine Seite besser zu verstehen, sondern können auch Deinen Ausschnitt in den Suchergebnissen aufwerten. Durch Bilder, Preise oder Bewertungen können sich Deine Einträge von der Konkurrenz abheben, was sich positiv auf die Klickrate auswirkt.

Tipp #5: Richtiger Umgang mit Produktupdates

Die meisten Online Shops befinden sich ständig im Wandel: Neue Produkte werden hinzugefügt, bestehende Produkte sind kurzzeitig nicht verfügbar oder laufen ganz aus. Bei diesen Themen sind zum Teil kurzfristiges handeln und schnelle Erfolge gefragt. Im SEO hingegen brauchen Optimierungsmaßnahmen oftmals einige Zeit, bis sich erste Erfolge zeigen. Deshalb ist es umso wichtiger, bei der Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce auch bei vorübergehenden Änderungen die langfristigen Folgen im Blick zu behalten.

Wie kann ich neue Produktseiten pushen?

Neue Produkte sollen im Optimalfall in kurzer Zeit hohe Positionen in den Suchergebnissen erzielen. Essenziell wichtig dafür ist es, dass neue Seiten logisch in die bestehende Webseitenstruktur ein gebunden werden. Stelle Dir dabei die folgenden Fragen: Zu welcher Kategorie kann das Produkt gezählt werden? Macht die Einteilung in Unterkategorien Sinn?

Um dem neuen Produkt zu Beginn etwas Rückenwind mitzugeben, lohnt sich eine prominente Platzierung auf der übergeordneten Kategorieseite. Eine Verlinkung auf der Startseite hilft zusätzlich dabei, die Indexierung der neuen Produktseite zu beschleunigen und die Aufmerksamkeit der User auf sie zu lenken.

Wie gehe ich mit vergriffenen Produkte um?

Im E-Commerce kommt es immer wieder vor, dass Produkte zeitweise nicht lieferbar oder sogar vergriffen sind. Viele Shopbetreiber fürchten einen negativen Einfluss auf das Kauferlebnis, wenn solche Seiten in Suchmaschinen gut auffindbar sind. Das führt dazu, dass immer wieder Seiten von nicht verfügbaren Produkten deaktiviert oder umgeleitet werden. Die Folge: Sobald das Produkt wieder vorrätig ist, haben die entsprechenden Seiten wertvolle Rankings verloren – und müssen in manchen Fällen von Grund auf neu starten. Besser ist es, dem Nutzer Alternativen zu zeigen:

  • Zeige das Produkt in einer anderen Variante, z.B. andere Farbe, Größe, Kapazität
  • Weise auf das übrige Sortiment hin, z.B. andere Marken, Produkte aus der gleichen Unterkategorie
  • Biete eine Benachrichtigung an, sobald das Produkt wieder verfügbar ist

Auf diese Weise behältst Du die Rankings Deiner Seiten bei und eröffnest Deinen Nutzern Zugang zu weiteren Produkten, die Ihrem Interesse entsprechen.

Wie können ausgelaufenen Produktseiten genutzt werden?

Abseits von Lieferengpässen werden im E-Commerce üblicherweise auch Produkte aus dem Sortiment genommen. Auch wenn diese Produktseiten keinen inhaltlichen Wert mehr für den Online Shop bieten, sollten sie dennoch nicht gelöscht werden. Der Grund: Produktseiten werden häufig auf anderen Plattformen verlinkt. Würden alte Produktseiten dann gelöscht, wären auch alle Verlinkungen, die auf diese Seite zeigen, fehlerhaft. Auch potenziell gute Rankingpositionen gehen damit verloren.

Statt ausgelaufene Seiten also zu löschen, empfiehlt es sich, sie mithilfe einer 301-Weiterleitung auf neue, sehr ähnliche Produkte umzuleiten – beispielsweise die Nachfolgerversion oder ein aktuelleres Design des gleichen Kleidungsstücks. Sind solche Produkte nicht vorhanden, kann die permanente Weiterleitung auf die nächst höhere Kategorie erfolgen.

Handelt es sich bei der veralteten Seite um eine Unterkategorie bzw. hat die Seite eine sehr allgemeine URL, kannst Du sie für ein neues Produkt oder eine neue Unterkategorie verwenden.  Ändere dafür den Inhalt der Seite mit der Beschreibung und den Bildern eines neuen Produktes ab.

Fazit

SEO im E-Commerce sollte sich nach den gleichen Grundregeln richten, die auch bei allen übrigen Webseiten zum tragen kommen. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die Du bei der Optimierung Deines Online Shops beachten solltest.

Stelle sicher, dass bei den Hauptkeywords für Deine Produkt- und Kategorieseiten eine Kaufintention der Suchenden zu erkennen ist. Indem Du strategisch gegen Duplicate Content vorgehst und dafür wertvolle und aktuelle Inhalte auf Deinen Seiten hinterlegst, stärkst Du deren Rankings. Durch Automatisierung und den Einsatz von strukturierten Daten kannst Du im nächsten Schritt die Klickraten steigern. Wenn du außerdem bei Veränderungen in der Verfügbarkeit oder im Produktsortiment die richtigen Maßnahmen ergreifst, hast Du wichtige Aspekte deines Online Shops verbessert.

Content Commerce: Warum Content Marketing im Online Shop so wichtig ist

Content Marketing wird im E-Commerce immer wichtiger.

Der E-Commerce wächst immer weiter und Menschen kaufen Produkte und Dienstleistungen vermehrt online. Dies verschärft nicht nur die Konkurrenzsituation der Online Shops, sondern führt zwangsläufig auch zu einem Umdenken in der Online Marketing Branche: SEO Content reicht nicht mehr aus. Denn nur Inhalte, die dem Nutzer einen Mehrwert liefern, setzen sich langfristig durch. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Content Marketing erfolgreich im E-Commerce einsetzen kannst und welche Vorteile sich für Deinen Online Shop ergeben. Content Marketing und E-Commerce verschmelzen somit zum Begriff Content Commerce.

Content Marketing und Online Shops sind unzertrennlich

Content Marketing ist der Katalysator, der jede Aktivität Deines Marketings unterstützt. Mit hochwertigen Inhalten kannst Du als E-Commerce-Unternehmen in einem Schritt Deine Markenbekanntheit stärken, Dein Suchmaschinenranking verbessern und Deine Conversion Rate steigern. Insbesondere Letzteres bereichert Dein Unternehmen, denn Conversions sind das Herzblut eines erfolgreichen Online-Shops.

Im E-Commerce solltest Du Content Marketing vor allem nutzen, um einen Mehrwert für die Nutzer:innen zu schaffen und Dich dadurch von der Konkurrenz abzuheben. Außerdem kann Dein Content die Beratung Deiner potenziellen Kund:innen übernehmen und sie abholen, bevor sie eine Kaufentscheidung getroffen haben. Online Shopping wird dadurch zum Erlebnis und Content Commerce kombiniert die Elemente des Content Marketing mit der Buyer’s Journey im E-Commerce. Dein Content verschmilzt somit mit dem eigentlichen Shopping-Vorgang: Die Inhalte begleiten die potenziellen Kund:innen durch den Kaufprozess und fungieren als digitale:r Berater:in.

Die perfekten Formate für Unique Content im E-Commerce

Während in der Vergangenheit nur Google & Co. beziehungsweise die Rankings bei der Erstellung von Content im Vordergrund standen, sind nun die User:innen selbst im Fokus. Interessante und einzigartige Inhalte sollen somit nicht nur zu mehr Traffic führen, sondern auch Besucher:innen auf die Website bringen, sie dort halten und maßgeblich zur Kaufentscheidung beitragen. Im Grunde genommen bedeutet das im E-Commerce: Schaffe Deinen potenziellen Kund:innen ein positives Kauferlebnis, das Deinen Online Shop von anderen unterscheidet. Hierfür solltest Du Dir immer klar machen, welche Zielgruppe Du mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung ansprechen möchtest und welche Probleme der potenziellen Kund:innen damit gelöst werden können.
Um mit originellem Content auf Dein E-Commerce aufmerksam zu machen, bieten sich verschiedene Formate an, von denen Du als digitale:r Ladenbesitzer:in profitieren kannst:

Detaillierte Produktbeschreibungen

Viele Online-Shops neigen dazu, die Beschreibungen der Hersteller für ihre Produkte zu übernehmen. Leider wird dadurch weder ein Mehrwert für die Nutzer:innen geschaffen, noch werden positive Signale an die Suchmaschinen gesendet – Stichwort Duplicate Content. Eine optimale Produktbeschreibung sollte daher nicht nur alle Funktionen Deines Produktes umfassen, sondern Deinen potenziellen Kund:innen aufzeigen, welche Vorteile es ihnen liefert. Erzähle am besten anhand einer Geschichte, warum Dein Produkt ihr Leben verbessern kann – Stichwort Storytelling. Auch vermeintlich „einfache“ Produkte bieten Potenzial für hochwertigen Content hinsichtlich der richtigen Benutzung, Pflege oder Vermeidung von Problemen.

Informative Kategorietexte

Wenn Du mehr als ein spezifisches Produkt oder eine Gruppe von Produkten verkaufen möchtest, sollten Kategorietexte in Deinem Online Shop nicht fehlen. Mithilfe von Produktkategorien behalten Deine potenziellen Kund:innen immer den Überblick und werden beim Kauf auf Deiner Website angeleitet. Lege hierbei stets Wert darauf, die Nutzer:innen ausführlich über den Inhalt einer Kategorie sowie über die Eigenschaften der angebotenen Produkte zu informieren. Kategorietexte sind meist wichtiger als die Beschreibung der Produkte selbst: Denn sobald der Informationsbedarf in der Kategoriebeschreibung gedeckt wird, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Interessent:innen die einzelnen Produkte anklicken anstatt zu einem anderen Shop zu wechseln.

Ratgeber, Tutorials und Expertentipps

Alle drei Content-Variationen bieten Dir die perfekte Möglichkeit informative Inhalte zur Verfügung zu stellen. Somit lieferst Du Deinen potenziellen Käufer:innen nicht nur einen Mehrwert in Form von nützlichen Hilfestellungen und Problemlösungen, sondern unterstützt sie auch in ihrer persönlichen Kaufentscheidung. Durch hilfreichen Content zeigst Du Deine fachliche Kompetenz und wirst somit als Expert:in in Deiner Branche wahrgenommen. Dies schafft Vertrauen und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher:innen direkt in Deinem Online Shop einkaufen. Mit Ratgebern, Tutorials und Expertentipps kannst Du es zudem schaffen, Nutzer:innen auf Deine Website aufmerksam zu machen, die ursprünglich gar keine Kaufabsicht hatten.

FAQs und Glossare

Das Beantworten der meistgestellten Fragen sowie passende Begriffserklärungen zu Deinem Angebot können ebenfalls dazu verhelfen, Expert:innenwissen zu vermitteln und eine Vertrauensbasis zu schaffen. Auch hier lautet die Devise: Hilfreiche Informationen unterstützen die Kund:innen in ihrem Kaufprozess und bieten einen Mehrwert für Dein E-Commerce. So werden beispielsweise typische Bedenken bezüglich des Versands, der Retoure oder des Käuferschutzes angesprochen und entkräftet. Dies gibt Interessierten oftmals den letzten Ausschlag eine Bestellung durchzuführen.

Whitepaper und eBooks

Für Themen, wie Neuheiten und Trends in Deiner Branche oder Tipps zu Deinen Produkten oder Dienstleistungen, eignen sich vor allem Whitepaper oder eBooks. Sie sind teilweise um einiges umfangreicher als anderweitiger Content in Deinem Online Shop, können aber Fragen und Probleme der User:innen bestens aufgreifen. Zudem kannst Du mit Detailinformationen und Expert:innenwissen punkten. Hier sollte nicht nur die inhaltliche Qualität dem Angebot Deines Shops entsprechen, im besten Fall stellt auch das Layout-Design ein Verkaufsargument dar.

Blogs und Magazine

Blogbeiträge und Magazinartikel sind eine tolle Möglichkeit abwechslungsreichen und unterhaltsamen Content bereitzustellen. Die Auswahl der Themen ist hier nahezu grenzenlos und Du sprichst Seitenbesucher:innen auf Augenhöhe an. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei eine gute Balance zwischen Informationsgewinn und Unterhaltung. Blogs und Magazine sollten demnach nicht als reine Werbeplattform genutzt werden, sondern Deine Leser:innen mit Geschichten über Dein Unternehmen oder Deine Branche versorgen. Dadurch bleibst Du ihnen im Gedächtnis. Zusätzlich kannst Du die Produkte aus Deinem Online Shop an passenden Stellen verlinken und somit gleichzeitig zum Kauf anregen.

Infografiken, Videos und Podcasts

Visueller und audiovisueller Content sowie vertonte Inhalte haben sich ebenfalls als beliebte und erfolgversprechende Formate innerhalb des E-Commerce etabliert. Heutzutage wollen sich Menschen schließlich möglichst schnell und unkompliziert informieren. Durch die benutzerfreundliche Aufbereitung bietest Du User:innen nicht nur nützliche Informationen und eine spannende Experience, sondern kannst sie mit Deinen Infografiken, Videos oder Podcasts auch unterhalten.

Tipps und Tricks für Dein Content Commerce

  • Nutze die Sprache Deiner Zielgruppe und beschreibe die Marken- und Produktwelten, die Du den User:innen bietest.
  • Vermeide Textwüsten und strukturiere Deinen Content optisch ansprechend, etwa durch Zwischenüberschriften und Grafiken.
  • Bringe Deinen Content mittels Social Media und Distributionsplattformen unter die Leute und mache durch Gastbeiträge oder Newsletter auf Dein Unternehmen aufmerksam.
  • Betrachte Content Marketing nicht als einmalige Optimierungsmaßnahme, sondern als einen fortlaufenden Prozess – pflege und aktualisiere Deine Inhalte dementsprechend.

Content Marketing im E-Commerce: Die Vorteile im Überblick

Content Marketing hilft Dir dabei, den Bekanntheitsgrad Deines Online Shops zu steigern und Deine Marken-Awareness zu verbessern. Zielgruppenrelevante Inhalte erreichen die User:innen und informieren über Dein Unternehmen und Deine Produkte. Schaffe mit einzigartigen Inhalten ein positives Nutzererlebnis und bleibe so im Gedächtnis Deiner Besucher:innen.

Durch hochwertigen und relevanten Content schaffst Du es Internetnutzer:innen auf Deine Seite zu bewegen. So kannst Du User:innen, die ohne Kaufabsicht auf Deinen Shop gestoßen sind, als Kund:innen gewinnen. Content, der auf die Bedürfnisse Deiner Leser:innen eingeht und hilfreiche Tipps oder Anregungen bereithält, wird immer wieder gerne gelesen. Du kannst Deinen Kund:innen somit auch nach dem Kauf einen Mehrwert bieten. Regelmäßig aktualisierte Inhalte oder weiterführende Informationen zu Deinem Produkt bestätigen zudem, dass Du Expert:in bist und Kund:innen Dir vertrauen können.

Hochwertige und relevante Inhalte bewegen User:innen dazu, Deinen Online Shop zu besuchen und möglichst lange auf Deiner Seite zu bleiben. Zweiteres kann vor allem Deine Position in den Suchergebnissen positiv beeinflussen. Content Marketing im E-Commerce stellt somit eine wichtige Möglichkeit dar, Dein Suchmaschinenergebnis zu verbessern und den Traffic auf Deiner Website zu steigern. Behalte jedoch im Hinterkopf, dass der Content in erster Linie für Deine Leser:innen und Kund:innen entwickelt werden sollte und nicht nur für Suchmaschinen.

Fazit

Content ist der beste Verkäufer: Einzigartige und informative Inhalte generieren Sichtbarkeit in Suchmaschinen und erzeugen Awareness für Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen. Mit Content Marketing ist es möglich, den Entscheidungsprozess bei potenziellen Käufer:innen zu lenken, sich gegen die starke Konkurrenz im E-Commerce zu behaupten und die eigene Marke zu schärfen.

Intelligente Personalisierung im E-Commerce

Personalisierung im E-Commerce

Während sich Personalisierung im Online Marketing am Anfang noch um eine persönliche Anrede in einer E-Mail drehte, ist die individuelle Kundenansprache aufgrund der hohen Erwartungen der Kunden über die Jahre hinweg immer komplexer geworden. Genau diese Komplexität kannst Du im Onlineshop-Wettbewerb jedoch zu Deinem Vorteil nutzen! Du willst wissen, wie Du jeden Kontakt in eine wahre Kauf-Chance verwandelst? Dann lies unseren Magazinartikel über die Personalisierung im E-Commerce und profitiere mit Deinem Onlineshop von den Needs der Kunden.

Was ist eigentlich Personalisierung?

Der Kauf eines Produkts soll für jeden Verbraucher zu einem Erlebnis werden – nicht einfach eine reine Notwendigkeit sein. Das Zauberwort hierfür: Personalisierung. Die Erwartungshaltung der Kunden an Onlineshops und deren individuelle Kundenansprache ist – vor allem in Zeiten von Social Distancing – größer denn je. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist das kontinuierliche Sammeln von Userdaten im Web unabdingbar und ermöglicht es Dir, Deine potenziellen Verbraucher besser zu verstehen. So werden schließlich bewusst nur noch jene Inhalte an den Kunden ausgespielt, die auch seinen Wünschen und Erwartungen entsprechen und so häufiger zu einem Kauf führen, weil sich derjenige persönlich abgeholt fühlt. Dabei ist zu beachten, dass diese personalisierten Inhalte erst ihr volles Potenzial entfalten können, wenn der Kunde zum richtigen Zeitpunkt auf einem passenden Kanal auf Dich stößt.

Warum überhaupt Personalisierung?

In unserem globalisierten Umfeld wird es immer schwerer, den Anforderungen potenzieller Kunden mit einer universellen Kundenkommunikation zu entsprechen: Vielfältige Interessen, verschiedene Devices, regionale Unterschiede und unterschiedliche Budgets sorgen dafür, dass Personalisierung und Individualisierung fast schon zur Bedingung für Erfolg im E-Commerce werden. Unter Berücksichtigung folgender drei Gesichtspunkte kannst Du das Kauferlebnis Deiner Kunden bereits signifikant verbessern:

  • Die meisten Kaufentscheidungen werden aufgrund von Emotionen getroffen.
  • Der Kunde will das Gefühl eines persönlichen Einkaufs: Also biete ihm ein echtes Einkaufserlebnis.
  • Kunden wollen über Änderungen in der Preisstruktur und über Informationen zu aktuellen Produkten in Echtzeit informiert werden.

Vor allem der persönliche Kontakt und eine individualisierte Beratung tragen maßgeblich dazu bei, Verbraucher an eine Marke zu binden. Deshalb ist es im E-Commerce essentiell, sich mit dem Thema Personalisierung zu beschäftigen. Insbesondere jüngere Kunden wünschen sich verstärkt personalisierte Inhalte und somit ein individualisiertes Kundenerlebnis. Werden uns beim Onlineshopping Produkte angezeigt, die unsere persönlichen Bedürfnisse treffen, fühlen wir uns verstanden und verbringen mehr Zeit auf der jeweiligen Website.

Wie sieht Personalisierung in der Praxis aus?

Am Anfang des Personalisierungsprozesses steht ein strategischer Plan, der einen längerfristigen Ablauf über gewünschte Ziele und erhoffte Ergebnisse darlegt. Dabei ist es wichtig, Deine Buyer Persona sowie deren Surfverhalten auf Deiner Webseite zu kennen. Sammle alle für Dich relevanten Daten, die anschließend als Basis für die technische Umsetzung Deines Vorhabens fungieren.

Mit Künstlicher Intelligenz Daten intelligent aufbereiten

Vorangegangene Besuche, Kundenstammblatt oder Verhaltens-Tracking bieten wichtige Anhaltspunkte, die spezielle Personalisierungslösungen anschließend auswerten. Eine KI-basierte Software analysiert die Fülle an Daten, die durch das Tracking Deiner Website-Besucher entsteht und leitet daraus Muster und Gesetzmäßigkeiten ab. So erhöht sich unter anderem die emotionale Bindung an das Unternehmen ebenso wie die Wahrscheinlichkeit für einen Wiederholungskauf.

Diese neuesten Technologien bergen auch weiterhin enormes Potenzial – so stellen beispielsweise Algorithmen, die Kundenwünsche voraussehen sollen, die unmittelbare Zukunft dar. Vorreiter war hier wieder einmal Amazon, das mit einem solchen Algorithmus die Daten vorheriger Kunden-Aktivitäten auf der Unternehmensseite zusammenfasst. Daraus erstellt Amazon Prognosen für zukünftig mögliche Käufe und betreibt daraufhin „Vor-Shipping“: So befinden sich Produkte anhand der getroffenen Annahmen bereits vor dem Kauf auf dem Weg zum Kunden.

Was bringt intelligente Personalisierung für Deinen Onlineshop?

Automatisierung sowie Künstliche Intelligenz ermöglichen eine individualisierte und personalisierte Kundenansprache so einfach, zeitsparend und effizient wie noch nie.
Folgende Tipps können Dir dabei helfen, Deinen Onlineshop besser performen zu lassen:

#Leicht auffindbare Newsletter

Fast jeder Onlineshop besitzt mittlerweile die Möglichkeit zur Anmeldung zu einem Newsletter, leider aber oftmals viel zu leicht übersehbar eingebaut. Overlays bieten hierfür eine Chance zur Steigerung der Abonnentenzahl, allerdings sollten diese selektiv ausgesteuert werden können, um den Website-Besucher nicht zu stören.

#Dynamische Landingpages

Um Usern das bestmögliche Nutzungserlebnis zu ermöglichen, Absprungraten zu reduzieren und Traffic effektiv zu lenken, sollte die Landingpage in Bezug auf Layout und Inhalt dynamisch an die Herkunft der Nutzer angepasst werden.

#M-Commerce im E-Commerce

M-Commerce im E-Commerce

Die elektronischen Transaktionen über mobile Endgeräte wie z.B. Smartphones – auch als Mobile-Commerce oder M-Commerce bezeichnet – sind immer noch um einiges niedriger als bei Transaktionen über Desktops. Daher sollten deren spezifische Nutzererfahrung und unterschiedliche Handhabung zur Steigerung der Performance Deines Unternehmens unbedingt in Deine jeweiligen Maßnahmen integriert werden.

#Exit Intent Layer

Das hört natürlich niemand gern: Die meisten Deiner Onlineshop-Besucher verlassen die Webseite ohne jegliche Aktivität wieder. Dem entgegenwirkend, erkennen Exit Intent Layer ein solch bevorstehendes Abspringen des Kunden frühestmöglich und halten ihn durch ein interessantes Angebot bei der Stange. Aber Achtung! Wahllos verschenkte Gutscheine oder Rabatte führen zu einem unangenehmen Nebeneffekt: Zu viele Angebote verlieren ihre Wirkung als Goodie und werden als selbstverständlich angesehen.

#Produktempfehlungen

Personalisierung ist das A und O, weil sich Kunden dann auch online gut beraten fühlen und dadurch gerne bei Dir einkaufen. Durch Empfehlungen kann dieses Gefühl intensiviert werden: Weil diese Vorschläge einem positiven, realen Einkaufserlebnis ähneln, zückt der User schneller seine Kreditkarte und kauft häufiger die vorgeschlagenen Produkte zusätzlich ein. Du erhältst also nicht nur eine optimierte Conversion-Rate, sondern auch gleich eine Erhöhung des durchschnittlichen Warenkorbs.

#Recently Viewed Products

Wie wäre es, bereits vom Kunden angesehene Produkte aufmerksamkeitsstark auf Deiner Homepage oder zumindest auf der passenden Kategorieseite unterzubringen?

#Treue belohnen!

Nichts geht über Bestandskunden und ihren im Vergleich zu Erstkäufern dreimal höheren Umsatz pro Besuch. Und dennoch vergisst man gern, auch sie mit bestimmten Aktionen wertzuschätzen und ihre Treue zu belohnen.

Hilfreiche Tooltipps für Deine Personalisierung

Ganz allein musst Du aber den Weg zur Personalisierung Deines Online-Shops nicht gehen. Wir stellen Dir zwei Tools vor, die Dir auf diesem Weg eine perfekte Unterstützung bieten:

trbo

Der selbstlernende Algorithmus, den Trbo verwendet, analysiert das Verhalten des Kunden anhand von mehr als 50 User-Merkmalen, indem er dessen Customer Journey verfolgt. Trbo personalisiert Content in Echtzeit und zeigt dem Besucher schließlich das, wofür er sich laut zugrundeliegenden Daten auch am meisten interessiert, damit sein Einkauf zu einem absoluten Erlebnis wird.

apteco

Mit apteco ist eine Personalisierung unterschiedlichster Elemente über alle Touchpoints hinweg möglich. Auch kannst Du damit Produktempfehlungen, den Kanal zur Aussteuerung der Inhalte, Visualisierungen sowie vieles mehr kundenindividuell personalisieren.

Fazit

Die stetig wachsenden Fortschritte in den Technologien sollten vor allem im Bereich der Personalisierung im E-Commerce genutzt werden: Sie ermöglichen vielfältige, schnelle und effiziente Maßnahmen, das Engagement im gesamten Sales Funnel rund um Deinen Onlineshop zu optimieren, Deine Kunden an Deinen Shop zu binden und Kaufabbrüche oder Retouren zu minimieren. Damit die gesamte Customer Journey maßgeschneidert sein kann, sollte Deine Personalisierungsstrategie in all Deinen Marketing- und Vertriebsaktivitäten tief verwurzelt sein.

Diese 10 Kriterien muss das perfekte E-Commerce-Produkt erfüllen

Wer sein Geld mit einem E-Commerce-Produkt verdienen will, sollte sich genau überlegen, welches Produkt er verkaufen will.

Es ist schön, wenn der Händler sein Produkt selbst gut findet – aber darüber hinaus sollte er die zehn objektiven Kriterien anlegen, die ich in diesem Post vorstelle.

Je mehr Kriterien das Produkt Deiner Wahl erfüllt, desto näher reicht es an das Ideal des perfekten E-Commerce-Produktes heran:

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1. Offline schwer oder gar nicht zu bekommen

Das sind alle Produkte, die man eben nicht jeden Tag braucht – und kauft.

Zum Beispiel Zauberer-Ausstattung. Oder Scheren für Linkshänder. Das gibt es alles auch in Ladengeschäften, aber der Kauf erfordert im Allgemeinen zunächst einige Recherche und dann eine gewisse Anreise in die nächste größere Stadt oder zumindest in ein anderes Stadtviertel.

Das macht derartige Nischenprodukte zu schwierigen Waren für Ladengeschäfte – und ideal für den E-Commerce.

Bio-Proteinpulver ist offline nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Und schon gar nicht im örtlichen Super- oder Drogeriemarkt. Damit ist es für den E-Commerce nahezu prädestiniert.

2. Der Markt ist groß – die Konkurrenz klein

Wähle ein Produkt, das einen großen potentiellen Markt hat. Der Umkehrschluss: Versuche Produkte zu vermeiden, die eine Nische einer Nische bilden.

Ein Produkt für Frauen zwischen 25 und 40 Jahren hat gute Chancen – ein Produkt für schwangere Frauen zwischen 25 und 40 kann schon einen zu kleinen Markt ansprechen. Natürlich können auch einzigartige Produkte mit einer kleinen Zielgruppe funktionieren, aber es ist schwieriger – und teuer – diese Kunden zu erreichen.

Zur Konkurrenz: Viel Konkurrenz muss kein schlechtes Zeichen sein. Sie kann darauf hinweisen, dass ein Markt gut entwickelt ist.

Aber wo es eine starke Konkurrenz gibt, müssen Sie etwas Besonderes bieten, wenn Du Deinen Teil vom Kuchen bekommen willst– zum Beispiel extrem hochwertige iPad-Hüllen in einem Markt voller billiger Produkte aus Fernost.

Grundsätzlich machst Du es dir einfacher, wenn die Konkurrenz nicht allzu groß ist. Zum Beispiel, weil Du ein ganz neues Produkt auf den Markt bringst.

3. Der Markt wächst – langfristig

Der Trend ist Dein Freund – der kurzfristige Trend hingegen nicht. Du brauchst Nachhaltigkeit, wenn Du erfolgreich sein willst.

Daher solltest Du auf jeden Fall Google Trends nutzen: Du bekommst dadurch ein Bild der Suchhistorie Deines potentiellen Produktes. Google Trends zeigt Dir den Trend Deiner Produktidee auf der Basis des gesamten Suchvolumens seit 2004 – und nicht nur das, das Tool differenziert auch nach Ländern und Städten, in denen Suchbegriffe besonders populär sind.

Das wird Dir helfen herauszufinden, ob der Markt für Deine Produktidee im Niedergang ist, sein Niveau hält – oder wächst.

Aber auch zahlungspflichtige Tools wie Jungle Scout können hilfreich sein. Die App verfolgt die Amazon-Verkaufslisten und bietet eine Reihe von einfachen Suchfiltern, um innerhalb weniger Minuten den Fokus der Recherche immer enger und genauer einzustellen.

Darüber hinaus lohnt es sich Trend-Magazine zu abonnieren, beispielsweise PSFK (hier besonders auf die trend reports achten) oder Cool Hunting. Außerdem empfehlenswert: Produkt-Review-Blogs wie Uncrate, AcquireMag und Werd, Produkt-Curation-Blogs oder -Markplätze wie Canopy und Thieve.co sowie Soziale Netzwerke für Bilder wie Pinterest und Instagram.

Business-to-Business-Marktplätze, allen voran Alibaba, und Endkunden-Marktplätze bieten ebenfalls Trendtools – zum Beispiel: eBay (eBay Popular und eBay Watch Count), Amazon (Amazon Bestsellers und Amazon Movers and Shakers), Etsy (Etsy Trending Items) und AliExpress (AliExpress Popular). Auch die Recherche auf Crowdfunding-Websites wie Kickstarter (Kickstarter Discover) lohnt sich. Und vergesse nicht Communities, vor allem Reddit und seine Nischen-Abteilungen (subreddits).

4. Die Zielgruppe ist im typischen Online-Shopping-Alter

Das heißt, der Käufer ist idealerweise alt genug um eine Kreditkarte zu haben beziehungsweise die altersmäßigen Voraussetzungen für die diversen Zahlungsanbieter im Netz zu erfüllen – und jung genug, um oft und gern online zu sein und keine Hemmschwelle bei dem Gedanken zu haben, seine Zahlungsinformationen preiszugeben.

Mit anderen Worten: Teenager und Senioren – schlecht, junge und mittelalte Erwachsene – gut.

5. Die Kunden haben eine Leidenschaft – oder ein Problem

Dein künftiges Produkt sollte entweder ein Problem lösen oder zu einer Produktkategorie gehören, die mit den Leidenschaften der Konsumenten zu tun haben.

Zur Problemlösung: Es ist leicht, jemandem, der Kopfschmerzen hat, eine Kopfschmerztablette zu verkaufen. Zur Leidenschaft: Menschen sind bereit sehr viel Geld für die Tätigkeiten auszugeben, die sie glücklich machen. Eine der besten Möglichkeiten, wirkliche tolle Ideen für Online-Produkte zu finden ist sich mit verschiedenen Hobbies zu beschäftigen – und mit den Dingen, die dafür nötig sind.

6. Regelmäßige Neuanschaffung ist nötig oder üblich

Es ist sehr viel einfacher an Menschen zu verkaufen, die einen bereits kennen und einem vertrauen, als neue Kunden zu akquirieren. Deswegen sind Bestandskunden auf Dauer unverzichtbar für jedes Geschäft.

Wenn Dein Produkt daher regelmäßig nachgekauft werden muss – und Du Deine Kunden zufriedenstellen – dann bist Du auf dem besten Weg, ein erfolgreiches Geschäft mit quasi-automatisch wiederkehrenden Umsätzen aufzubauen.

Gute Beispiele für solche Produkte sind Rasierklingen, Socken, Unterwäsche und Kondome – gern auch im Abonnement.

Mornin‘ Glory ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Verbrauchsgüter im Abo funktionieren können. Der Kunde wählt seinen individuellen Liefer-Rhythmus und wird regelmäßig mit frischen Klingen seiner Wahl versorgt.

7. Preis und Marge müssen stimmen

Das ist ein entscheidendes Kriterium. Um die Marge zu bestimmen, musst Du die Extrakosten einberechnen, die an Deinem Gewinn knabbern.

Zuweilen sind die Einkaufskosten der geringste Faktor, denn es kommen Zölle, Versicherungen, Lagerkosten, Versandkosten, Steuern, Werbekosten und so weiter hinzu, die erheblich sein können.

Oftmals ist der Verkaufspreis, den man mit einem Produkt erzielen kann, zu gering angesichts der Extrakosten.

Womit wir beim nächsten Punkt wären:

Der Verkaufspreis darf nicht zu niedrig sein – aber auch nicht zu hoch. Ein guter Online-Verkaufspreis liegt zwischen 70 und 140 Euro.

Warum? Wenn Dein Produktpreis zu niedrig ist, musst Du zu viele Einheiten verkaufen (und entsprechend viele Kunden finden) um einen ernstzunehmenden Gewinn zu erzielen. Und wenn der Preis zu hoch ist, werden die Kunden zu anspruchsvoll: Je höher der Preis, desto mehr Fragen werden gestellt, da viele Menschen sich davor scheuen viel Geld für etwas auszugeben, was sie nicht anfassen können. Das Ergebnis ist, dass der Händler viel Zeit damit verbringt, Fragen zu beantworten – beziehungsweise viel Geld für den Kundensupport ausgeben muss.

8. Nicht zu viele Produktvarianten

Hunderte oder auch nur Dutzende verschiedene Produkte sind keine gute Idee – und viele verschiedene Produktvarianten auch nicht.

Denn erstens bedeuten viele verschiedene Produkte oder Produktvarianten, dass Du viel Geld ausgeben musst, um Deinen Erstbestand einzukaufen. Zweitens hast Du mit einer breiten Produktpallette hohe Lagerkosten – je nachdem, wie viel Platz die Produkte brauchen. Und drittens machen viele Produktvarianten die Dinge unnötig kompliziert:

Es wird schwierig den Überblick zu behalten, sowohl für Dich als auch für Deine Kunden.

Das führt dazu, dass zu viele Deiner Kunden das falsche Produkt oder die falsche Größe, Farbe, Ausführung erhalten – was wiederum Ärger verursacht und Zeit und Geld kostet.

Das ideale Online-Produkt hat daher nicht mehr als fünfzehn, höchstens zwanzig Varianten. Mache Dir klar, dass Du Deinen Kunden das Leben erleichterst, wenn Du ihnen eine beschränkte Auswahl anbietest. Weniger ist hier mehr.

9. Einfach zu lagern, gut zu versenden – und haltbar

Immer häufiger erwarten Kunden eine versandkostenfreie Lieferung. Diese kannst Du nur bieten, wenn Du die Versandkosten im Produktpreis versteckst. Und das wiederum funktioniert nur, wenn der Preis dadurch nicht zu hoch wird. Eine versandkostenfreie Lieferung erfordert daher niedrige Versandkosten.

Denn Versandkosten, die der Kunde direkt sieht, sind erst recht ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung (oder beim Kaufabbruch). Daraus folgt: Dein Produkt sollte weder zu groß noch zu schwer sein.

Es sollte zudem einfach zu lagern und nicht zu empfindlich sein. Je leichter das Produkt Schaden nimmt, desto aufwändiger die Verpackung und desto häufiger wird es – trotz aller Umsicht beim Verpacken – beschädigt beim Kunden ankommen.

Selbst wenn die Beschädigung nicht Deine Schuld ist, sondern die des Paketdienstes, ist ein beschädigtes Produkt doch eine negative Erfahrung, die der Kunde mit Deinem Unternehmen macht. Außerdem erhöhen empfindliche oder zerbrechliche Produkte die Zahl der Retouren und damit den Aufwand für die Kundenbetreuung.

Du solltest auch darauf achten, dass Dein Produkt nicht verderblich ist und dass der Einfluss der Temperatur möglichst keine Rolle für die Qualität spielt.

Lagerung und Versand bei kontrollierter Temperatur sind sehr teuer. Ungefähr das schwierigste Produkt für den Online-Handel ist daher… Eiscreme.

Allein der Gedanke, Eiscreme online zu verkaufen und vor allem zu versenden verursacht bei den meisten Marketingverantwortlichen wohl Bauchschmerzen. Aber es muss immer einen Mutigen geben, der es trotzdem macht.

10. Nicht dem technischen Fortschritt oder saisonalen Schwankungen unterworfen

Du brauchst ein Produkt, das, wenn Du es einmal eingekauft hast, lange verkäuflich bleibt.

Was Du nicht brauchst, ist etwas, das dem technischen Fortschritt unterworfen ist und damit schnell veraltet. Du würdest dadurch gezwungen sein, viel Geld für Lagerbestände auszugeben, die bald unverkäuflich wären.

Wenn Du hingegen ein Produkt wählst, das über Jahre hinweg verkäuflich bleibt, kannst Du Dein Geld in eine Website mit vielen wertvollen Informationen stecken, die Dir lange Zeit gute Dienste leistet.

Außerdem sollte Dein Produkt idealerweise nicht nur zu bestimmten Jahreszeiten oder Saisons verkäuflich sein.

Oktoberfestmaßkrüge und Weihnachtsbaumständer sind zwei Beispiele für Produkte, die den größten Teil des Jahres im Lager liegen. Um saisonale Schwankungen in der Nachfrage nach Deinem Produkt abschätzen zu können, nutze wiederum Google Trends.

FAZIT:

Alles in allem ist das perfekte E-Commerce-Produkt vor allem eines: reine Utopie.

Ich verspreche Dir, es wird Dir kein einziges Produkt einfallen, das alle 10 Kriterien voll und ganz erfüllt. Doch darum geht es hier auch gar nicht.

Vielmehr soll es Dir als Maßstab dafür dienen, die Produkte, die Du verkaufst (oder zu verkaufen beabsichtigst), hinsichtlich ihrer E-Commerce-Tauglichkeit beurteilen zu können.

Setze Dich sich intensiv mit denjenigen Kriterien auseinander, die nicht erfüllt werden. Das wird Dir dabei helfen, frühzeitig zu erkennen, welche Risiken und Probleme auf Dich zukommen könnten. Je mehr der Kriterien erfüllt sind, desto weniger anfällig ist Dein Produkt für ebendiese Risiken und Probleme und entsprechend besser sind die Chancen auf langfristigen Erfolg.

Content Marketing im E-Commerce – wie guter Content maßgeblich zum Erfolg Deines Online Shops beitragen kann

Content Marketing im E-Commerce

In einem vorgehenden Artikel haben wir euch bereits wertvolle Tipps gegeben, die ihr bei eurer Content Erstellung unbedingt beachten solltet und mithilfe derer ihr euren Content perfektionieren könnt. Guter Content ist perfekt auf eure Zielgruppe zugeschnitten und beinhaltet interessante und kreative Informationen und Fakten. Durch hochqualitative und einzigartige Inhalte soll der Kunde auf eure Webseite gebracht und gehalten werden. Doch wie könnt ihr Content Marketing im E-Commerce einsetzen und was bedeutet das genau für euren Online Shop? In diesem Artikel zeigen wir euch, warum Content auch in Online Shops eine wichtige Erfolgskomponente darstellt und geben wertvolle Tipps wie ihr Content zielführend und erfolgreich nutzen könnt.

Content ist King

Content ist King

Einzigartiger Content schafft einen Mehrwert für deinen Kunden, führt zu einer stärkeren Markenbekanntheit, verbessert eurer Suchmaschinenranking und kann die Conversionrate steigern. Content Marketing kann heute in vielen verschiedenen Formen stattfinden. Je nach Ziel, Produkt und Branche sollte die richtige Textart ausgewählt werden. Möglichkeiten sind beispielsweise:

  • Detaillierte Produktbeschreibungen
  • Blogbeiträge
  • Ratgeber
  • FAQs
  • Videos
  • Tutorials
  • Infografiken
  • Podcasts
  • Glossare und Lexika
  • DIY Blogs

Besonders im E-Commerce sollte Content Marketing genutzt werden, um einen Mehrwert für den User zu schaffen und sich somit von der Konkurrenz abheben.

Wie kann ich Content Marketing für meinen Online Shop nutzen?

Hochwertiger und interessanter Inhalt führt zu mehr Traffic, hält Besucher auf der Webseite und trägt maßgeblich zur Kaufentscheidung bei. Im Bereich E-Commerce bedeutet das den Kunden ein möglichst positives Kauferlebnis zu schaffen, das euren Online Shop von anderen differenziert und den Kunden somit einen Mehrwert verschafft. Doch wie schafft ihr es relevante und hochwertige Inhalte in eurem Shop umzusetzen? Natürlich hängt es auch von der Branche und dem Produkt ab, welcher Content am besten geeignet ist und deinen Online Shop optimal unterstützt. Hier jedoch ein paar Vorschläge wie ihr Content speziell im E-Commerce erfolgreich nutzen könnt.

  • Detaillierte Produktbeschreibungen

Zunächst solltet ihr euch überlegen welche Zielgruppe ihr mit eurem Produkt ansprechen möchtet und welche Probleme des potentiellen Kunden damit gelöst werden. Übernehmt für eure Produktbeschreibungen nicht einfach die Herstellerinfos, sondern berichtet über die Vorteile und den Mehrwert die dieses Produkt liefert. Zwar ist eine Aufzählung der Funktionen ebenfalls wichtig und darf nicht vergessen werden, jedoch solltet ihr euren Kunden eine Art Geschichte über das Produkt liefern und aufzeigen warum gerade dieses Produkt deren Leben verbessern kann.

  • Ratgeber, Tutorials und Expertentipps

Ratgeber, Expertentipps oder Tutorials zu eurem Themenbereich sind die perfekte Möglichkeit informative Inhalte zur Verfügung zu stellen und euren Kunden einen Mehrwert zu liefern. Ratgebertexte liefern den Besuchern deiner Website nützliche Hilfestellungen und Problemlösungen und unterstützen ihn so in seiner persönlichen Kaufentscheidung. Hilfreiche Inhalte zeigen, dass Ihr Fachkompetenzen in eurem Gebiet besitzt und Kunden optimale Beratung in eurem Online Shop erwarten können. Ziel sollte es sein, dass Kunden euch als Experten in eurem Gebiet wahrnehmen. So schafft ihr Vertrauen und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass die Besucher dann auch direkt bei euch kaufen.

Content als Ratgeber

Mit Ratgebern könnt Ihr es zudem schaffen, User auf eure Seite zu bewegen, die ursprünglich eigentlich gar keine Kaufabsicht hatten. Durch Tipps und Anleitungen macht ihr Internetnutzer auf euren Shop aufmerksam. Bietet den Besuchern eine individuelle Lösung für ihr Problem und kreiert somit auch Interesse an eurem Produkt. Begeistert und inspiriert ihr eure Besucher mit hilfreichen Inhalten, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser ein Produkt im Shop kauft.

  • Glossare und Lexika

Passende Begriffserklärungen zu eurem Angebot und Produkten können ebenfalls helfen den Nutzern Expertenwissen zu vermitteln und somit eine Vertrauensbasis zu schaffen. Hilfreiche Informationen unterstützen den Kunden in ihrem Kaufprozess und bieten einen Mehrwert für euren Online Shop.

Content als Lexikon

  • Blogartikel

Blogartikel sind eine gute Möglichkeit Besuchern abwechslungsreichen und unterhaltsamen Content zur Verfügung zu stellen. Versorgt eure Leser auf diese Weise mit weiterführenden Produktinformationen, Informationen über neue Produkte, Fallstudien, News aus eurem Unternehmen oder über die neuesten Trends der Branche. Erzählt den Usern Geschichten über eure Marke und verfestigt euch so in deren Gedächtnis. Zudem könnt ihr Produkte aus eurem Shop an den passenden Stellen verlinken, um so gleichzeitig zum Kauf anzuregen.

Welche Vorteile bringt mir Content Marketing für meinen Online Shop?

Zwar haben wir Euch jetzt gezeigt welche Möglichkeiten es gibt guten Content für Euren Online Shop zu nutzen, doch welche Vorteile ergeben sich daraus für Euren Shop? Warum ist guter Content so wichtig?

  • Awareness- und Reichweitensteigerung

Content Marketing hilft euch dabei, den Bekanntheitsgrad eures Online Shops zu steigern und eure Marken-Awareness zu verbessern. Zielgruppenrelevante Inhalte erreichen die User dort wo sie es wollen und informieren über euer Unternehmen und Produkte. Schafft mit einzigartigen Inhalten ein positives Nutzererlebnis und bleibt so im Gedächtnis eurer Besucher.

  • Kundengewinnung und -bindung

Durch hochwertigen und relevanten Content schafft ihr es Internetnutzer auf eure Seite zu bewegen. So können User, die eigentlich ohne Kaufabsicht auf euren Shop gestoßen sind, als Kunden gewonnen werden. Content, der auf die Bedürfnisse seiner Leser eingeht und hilfreiche Tipps und Anregungen bereithält, wird immer wieder gerne gelesen und besucht. So könnt ihr euren Kunden auch einen Mehrwert nach dem Kauf bieten. Regelmäßig aktualisierte Inhalte oder weiterführende Informationen zu eurem Produkt bestätigen nochmal, dass ihr Experten seid und Kunden euch vertrauen können.

Kundenvertrauen

  • Content Marketing im SEO

Hochwertige und relevante Inhalte bewegen den User dazu, deinen Online Shop zu besuchen und möglichst lange auf deiner Seite zu bleiben. Bleiben Besucher länger auf deiner Seite, kann das Ranking eurer Seite positiv beeinflussen. Content Marketing im E-Commerce stellt somit eine wichtige Möglichkeit dar dein Suchmaschinenergebnis zu verbessern und den Traffic auf deiner Website zu steigern. Haltet jedoch im Hinterkopf, dass der Content in erster Linie für eure Leser und Kunden entwickelt werden sollte und nicht für die Suchmaschine.

Fazit

Fazit

Wie du siehst kann Content Marketing für deinen Online Shop ein wichtiger Erfolgsfaktor sein, der deinen Kunden einen Mehrwert bietet und dich von deiner Konkurrenz abhebt. Relevante und hochwertige Inhalte erzeugen mehr Traffic, halten Kunden auf deiner Webseite und können schlussendlich auch deine Conversions steigern. Solltest du noch Fragen haben oder du mehr über Content Marketing erfahren möchtest, dann schreibe und gerne einen Kommentar oder rufe uns an- wir helfen Dir gerne weiter!

Affiliate 4 E-Commerce: Was geht 2016 noch, was geht nicht mehr?

Anfang 2014 war es DAS Thema: Affiliate ist tot. Nun schreiben wir das Jahr 2016 und nach wie vor hat Affiliate einen festen Platz in der Onlinemarketing-Landschaft. Vieles hat sich verändert.

Was bedeutet das nun für den E-Commerce?

Wir haben für euch mal genau unter die Lupe genommen, was 2016 im Affiliate Marketing eigentlich noch funktioniert, was nicht mehr funktioniert und wo die Reise hingeht.

Der „klassische“ Content Publisher existiert nicht mehr

Einst gehörten sie zu den Pionieren auf dem Gebiet des Affiliates: Nischenseiten. Das Rezept war denkbar einfach: Ein (Nischen-)Thema, dazu ein bisschen Content, dadurch ein paar gute Rankings und tadaaa hatte man ausreichend Traffic, damit die Affiliate Links auf der Seite jeden Monat eine zufriedenstellende Menge an Provision abwarfen. Das war einmal. Google mag keine SEO-Affiliate Nischenseiten.

Wer nicht mit einem ausgeklügelten Konzept und umfassendem, hochwertigem Content trumpfen konnte, wurde durch die Algorithmus-Updates der vergangenen Jahre rigoros abgestraft.

Diejenigen, die den Sprung geschafft haben, haben an einfachen CPO-Deals überwiegend kein Interesse mehr. Dutzende 18-Jährige Bloggerinnen machen es vor und verdienen mit gutem Content und einem hübschen Instagram Feed verdienen Millionen. Selbst wenn nicht jeder ein großer Influencer sein kann –

Blogger wissen, was ihre Reichweiten wert sind und lassen sich Werbeeinbindungen auch entsprechend bezahlen lassen.
Content ist noch immer oder gerade deswegen ein spannendes Thema.

Für SEO und PR liegen hier enorme Potentiale. Sollte mal der ein oder andere Affiliate-Link abfallen, auch gut. Wenn ihr eure Zeit und euer Geld sinnvoll nutzen wollt, solltet ihr euren Fokus im Affiliate besser auf andere Dinge richten.

Gutschein- und Schnäppchenportale wachsen weiter

Die Professionalisierung, die wir im Bereich Content erleben, macht auch vor dem Feld der Gutschein-/ Cashback- und Schnäppchenpublisher keinen Halt.

2014 übernimmt die Mediengruppe RTL den Gutscheinriesen Sparwelt, Gutscheine.de und viele andere machen aktiv TV-Werbung, Cashbacker Qipu akquiriert neue User mittlerweile sogar über ein eigenes Partnerprogramm.

Von der wachsenden Reichweite und Professionalität der Publisher profitiert auch der E-Commerce.

(Rabatt-)Aktionen und Deals können über die verschiedensten Kanäle (Sonderplatzierungen auf der Website, Newsletter, Facebook, etc.) an hunderttausende potentielle Neukunden ausgesteuert werden und kurzfristige Umsatzsteigerungen bewirken.

Wo viel Licht ist, ist leider auch Schatten. Immer öfter reicht ein guter Deal allein nicht mehr aus, um auf den Top-Platzierungen promotet zu werden. Bei vielen großen Portalen sind dafür mittlerweile Werbekostenzuschüsse im drei- bis vierstelligen Bereich üblich.

Wir empfehlen darum eine ausgewogene Mischung aus einigen großen, kostenintensiveren Kampagnen und mehreren kleineren Aktionen zwischendurch.

So zieht ihr den maximalen Nutzen aus diesem (noch immer!) aufstrebenden Kanal.

Die Grenze zwischen Affiliate und Display verschwindet

2014 hat es sich mit der Übernahme von Metrigo durch Zanox bereits angedeutet: Display und Affiliate werden eins. Seitdem sind zahlreiche Lösungen (z.B. Afilinet Peroformance Ads) gefolgt, die dieser Entwicklung den Weg geebnet haben:

Technische Fortschritte beim Profiling/Prospecting und Targeting von Nutzerprofilen ermöglichen eine automatisierte und optimierte Ausspielung der Werbemittel.

Display muss fortan nichtmehr als TKP-Kampage in Direktkooperation mit einem Drittanbieter und hohen Mediabudgets stattfinden, sondern kann direkt über das Affiliate Netzwerk abgebildet werden.

Das ist nicht nur unkomplizierter, sondern für den Advertiser aufgrund der CPO-Vergütung vollkommen risikolos.

Mehr Infos zum Thema Performance Display Ads findet ihr unserem eBook.

Neue Publishermodelle eröffnen neue Perspektiven

In letzter Zeit haben sich vermehrt neue Publishermodelle auf dem Markt bemerkbar gemacht, die durch ihre innovativen Ansätze E-Commerce Marketern neue Perspektiven eröffnen.

Es handelt sich überwiegend um technische, IT-seitig bisweilen komplexe Lösungen, z.B. Systeme zur Optimierung der Conversionrate, E-Mail Retargeting Systeme sowie Systeme zur Warenkorbwiederbelebung.

Es ist zu erwarten, dass das nicht die einzigen Systeme bleiben werden, zu denen Advertiser in Zukunft ohne großen Aufwand und auf risikofreier CPO-Basis Zugang bekommen werden.

FAZIT

Affiliate Marketing hat sich verändert und wird das wohl auch in den nächsten Jahren weiterhin tun.

Aus der zunehmenden Professionalisierung der Publisher, dem Wegfall altbewährter Publishermodelle und dem Aufkommen neuer Publishermodelle und -strategien ergeben sich für den E-Commerce stetig neue Herausforderungen aber auch Chancen.

Wo alte Möglichkeiten verschwinden, tun sich neue auf. Wichtig ist vor allem, am Ball zu bleiben und nicht über der Frage zu verzweifeln, warum Dinge, die mal so gut funktioniert haben, das nun nicht mehr tun.

Passt euch an die neuen Gegebenheiten an, verschließt euch nicht vor innovativen Lösungen und wagt es, neue Wege zu gehen.

Affiliate ist tot. Lang lebe Affiliate.