Die 10 häufigsten Google Ads Fehler

 

Google-Ads-Fehler

Werbung über Google Ads kann Deine Umsätze enorm steigern, sie muss nur richtig eingesetzt werden. Ein Google Ads Konto ist schnell erstellt und Anzeigen lassen sich auch sehr unkompliziert anlegen. Doch wenn bestimmte Grundeinstellungen oder Regeln nicht eingehalten werden, kann Suchmaschinen-Werbung auch schnell zu einer Geld-Verbrennungs-Maschine werden.

Jedem Werbenden sollte im Vorfeld klar sein, dass Google ein natürliches Interesse daran hat, dass Du als Kunde mehr Geld ausgibst.

Das sollte sich jeder Google Ads-Nutzer immer wieder vor Augen führen und lernen, die automatischen Vorschläge von Google Ads zur Accountoptimierung zu hinterfragen. Hier findest Du eine Übersicht an Fehlern, die Du bei der Arbeit mit Google Ads machen kannst und die es zu vermeiden gilt.

1. Google blind vertrauen

Hinterfrage jederzeit, ob die Einstellungen, die Du vorgenommen hast, auch die Geeigneten für Dich und Deine Werbeziele sind. Denn leider ist es in erster Linie das Ziel von Google, mehr Klicks für Dich zu generieren – koste es, was es wolle. Auf den ersten Blick mag sich das vielleicht ganz gut anhören.

Doch wenn Du weiter drüber nachdenkst, bringen Dir mehr Klicks nur dann etwas, wenn Du dadurch auch mehr Umsatz und Gewinn erwirtschaften kannst.

Relevanz ist in diesem Zusammenhang – und in vielen weiteren Punkten – das Stichwort.
Du solltest Dich immer Folgendes fragen: Was bringt mir der Klick? Verursacht er eventuell nur Kosten? Entsteht daraus ein zahlender Kunde oder kann damit vielleicht ein anderes gesetztes Ziel erreicht werden, wie zum Beispiel eine Newsletter-Anmeldung?

2. Keine Ziele, kein Plan

Zu Beginn solltest Du Dir die Frage stellen, was Du überhaupt mit Deiner Google Ads Kampagne erreichen willst, denn das kann sich entscheidend auf die Struktur Deiner Kampagne auswirken.

Überlege Dir also vorher, was Deine Ziele sind und haltet diese fest, damit Du sie Dir regelmäßig zur Überprüfung vor Augen führen kannst.

Auf diese Weise kommst Du wahrscheinlich auch gar nicht in die Verlegenheit, den Google Ads-Fehler Nummer 3 zu begehen.

Keine Ziele. Kein Plan

3. Keine Struktur

Ordnung muss sein – denn Chaos und eine fehlende Struktur wirkt sich negativ auf Deine Kampagnenrelevanz aus.

Achte penibel darauf, dass Kampagne und Anzeigengruppen thematisch und das Ziel betreffend gut zusammenpassen. Je allgemeiner und aufgeblähter eine Anzeigengruppe ist, umso geringer ist die Relevanz aus Google-Sicht, aber auch aus User-Sicht.

Gestalte Deine Anzeigengruppen so granular wie möglich und halte Deine Keyword-Sets übersichtlich – in einer Anzeigengruppe sollten maximal 10-20 passende Keywords vorhanden sein.

Mehr Keywords würden sich nur negativ auf Deine Relevanz auswirken und die Grenzen zwischen den Anzeigengruppen beginnen unweigerlich zu verschwimmen. Außerdem müsstest Du so zwangsläufig die Anzeigentexte schwammiger gestalten, womit wieder die Relevanz sinkt, und die Gefahr zunimmt, dass User ihren Besuch auf Deine Seite/Shop schnell wieder abbrechen, da sie nicht das passende Produkt beziehungsweise die passende Dienstleistung gefunden haben. Dieser „Relevanz-Teufelskreis“ muss nicht sein.

Wähle Deine Keywords also mit Bedacht und verzichtet auf zu generische Begriffe, die schnell irrelevant werden können.

4. Falsche Nutzung der Keyword-Optionen

Da wir gerade beim Thema Keywords waren, machen wir gleich mit den Keyword-Optionen – auch Match-Types genannt – weiter. Diese werden auch sehr häufig falsch oder unzureichend genutzt. In vielen Fällen besteht ein Keyword-Set fast ausschließlich aus Broad-Begriffen (weitgehend passend), was eine zielgerichtete Ausrichtung der Kampagnen so gut wie unmöglich macht, da dieser Match-Typ sehr ungenau ist.

Grundsätzlich solltest Du auf eine gesunde Mischung der Keyword-Optionen achten und nicht vergessen, negative Keywords einzubuchen, sprich Begriffe auszuschließen, für die Deine Anzeigen nicht erscheinen sollen. Außerdem solltest Du vorher unbedingt das Suchvolumen der einzelnen Keywords checken, da es sich um ein weiteres hilfreiches Auswahlkriterium handelt. Hier gelangst Du zu unserem 1×1 der Nachfrageanalyse.

5. Klickpreise nicht anpassen

Du solltest genau wissen, wieviel Dir ein Klick wert ist, da dieser untrennbar mit Kosten verbunden ist – ganz egal, ob der User etwas gekauft/abgeschlossen hat oder nicht.

Ein Nicht-Anpassen der CPCs kann schnell empfindlich teuer werden, besonders wenn Du Dich in einem stark umkämpften Branchen-Bereich bewegst. Die Kosten sollten den Ertrag auf keinen Fall übersteigen.

6. Vermischen von Such- und Displayanzeigen

Dieser Fehler wird häufig begangen, da Google diese Option standardmäßig einstellt und Unwissende diese Vorauswahl wahrscheinlich einfach übernehmen, um schneller starten zu können. Dies führt unter anderem dazu, dass einige Funktionen nicht aufrufbar sind, da diese nur in einem von beiden Netzwerken verfügbar sind.

So werden Dir nicht nur die Möglichkeiten einer gezielten Optimierung genommen, sondern Du kannst auch nicht das volle Kampagnen-Potential ausschöpfen, da Du sozusagen zwischen den Stühlen sitzt.

Gerade deswegen ist es sehr wichtig zu wissen, dass sich beide Netzwerke charakteristisch stark voneinander unterscheiden. Während das Suchnetzwerk der Intention des Suchenden folgt und sehr genau ausgerichtet werden kann, ist das Display-Netzwerk vielmehr ein Push-Instrument. Bei Letzterem sind die Ausrichtungsmöglichkeiten deutlich eingeschränkter.

Eine erfolgreiche Google Ads-Kampagne sollte also immer entweder Such-Anzeigen oder Display-Anzeigen enthalten, aber nie beides gleichzeitig.

7. Fehlendes Conversion-Tracking

Ohne Conversion-Tracking weißt Du nicht, welchen Erfolg Du mit Deiner Google Ads-Kampagne erzielst.

Ist dies der Fall, gibt es schlichtweg keine Daten, auf deren Basis Du die Kampagne optimieren und/oder in Erfahrung bringen kannst, ob Deine gesetzten Ziele auch erreicht werden.

8. Keine Einrichtung von Targeting- & Gebotsfunktionen

Besonders für lokale Unternehmen ist es wichtig, die Zielgruppe zu kennen und die Anzeigen an das nähere Umfeld anzupassen.

So macht es zum Beispiel für die Bäckerei um die Ecke überhaupt keinen Sinn, Anzeigen deutschlandweit auszustrahlen, wenn vor allem auf Laufkundschaft und Kunden aus der näheren Umgebung gebaut wird.

Stellt Du dagegen fest, dass Dein Angebot in bestimmten Regionen oder Städten besonders gut angenommen wird, lässt sich das Gebot entsprechend prozentual anheben und natürlich auch umgekehrt.

Standort

Gerne wird auch die Gebotsfunktion für einzelne Segmente, sprich PCs, Tablets und Smartphones vergessen.

Zum Beispiel gibt es leider immer noch genügend Unternehmen, die keine responsiven Webseiten anbieten oder deren Umsetzung mangelhaft ist. Wenn also ein mobiler User auf Deine Anzeige klickt und feststellt, dass die Webseite nicht Smartphone-freundlich ist, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit wieder abspringen – für den Klick hast Du aber trotzdem gezahlt.

Stellst Du also fest, dass Deine Seite mobil schlecht konvertiert, so hast Du die Möglichkeit, das Gebot für mobile Geräte um bis zu 100% zu senken. Genauso kannst Du den mobilen Traffic aber auch dementsprechend fördern, wenn er gut konvertiert.

9. Langweilige Anzeigentexte ohne Bezug auf die Keywords

Du solltest nie vergessen oder unterschätzen, dass die Texte Deiner Anzeigen der einzige direkte Kontakt zu den Suchenden sind.

Versuche also so gut es geht, die Intention der Suchenden vorauszuahnen und gestalte Deine Anzeigentexte anhand dieser relevanten Keywords.

So ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der User einen Bezug zu seiner Suchanfrage und Deinem Angebot herstellen kann und auf die Anzeige klickt.

Langweilige Texte

10. Keine Anzeigenerweiterungen

Keine Anzeigenerweiterungen zu verwenden ist Fehler Nummer 10 auf unserer Liste.

Verwendest Du keine Anzeigenerweiterungen, werden Deine Anzeigen möglicherweise weniger gut wahrgenommen, da sie weniger Platz einnehmen als Anzeigen mit Erweiterungen.

Mit Anzeigenerweiterungen kannst Du dem Nutzer weitere Informationen und dadurch einen Mehrwert bieten. So kannst Du beispielsweise ganz einfach Sitelinks, Anruf oder Standort-Erweiterungen verwenden, um Deine Anzeigen zu verbessern und so die Klickrate zu erhöhen.

Fazit

Eine saubere, übersichtliche Struktur ist für eine zielgerichtete Optimierung des eigenen Google Ads Kontos unerlässlich. Schließlich willst Du Dich in dem Konto zurechtfinden, was bei der Auswertung der verschiedenen Kennzahlen von Vorteil ist, aber dein Konto auch durch richtige Handhabung in einen profitablen Marketingkanal verwandelt.

Dass Google Ads ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit erfordert, hast Du durch die hier dargestellte Auswahl an häufig begangenen Fehlern mitbekommen: Falls Du Fragen haben solltest, wie Du Google Ads effektiver nutzen kannst, kannst Du Dich bequem in unseren Kalender einbuchen. In einem ersten Online Meeting erfahren wir gerne mehr über Deine Herausforderungen und entscheiden dann gemeinsam, wie wir am besten fortfahren.

TikTok for Business: Macht der Einsatz im B2B Sinn?

Noch im August 2018 war es unvorstellbar, dass die vor allem unter Teenagern beliebte Karaoke App musical.ly nun plötzlich TikTok heißen soll. Die Skepsis der User war groß, doch 2 Jahre später, als TikTok zum größten Sponsor der UEFA Euro 2020 wird, ist klar: Der Imagewechsel hat sich gelohnt. Die App hat sich von einer reinen Tanz- und Lipsync App für Teenager hin zu einer vielschichtigen Multimedia Plattform entwickelt und gehört nun zu den Global Playern des Social Media Ecosystems – und hat damit auch für Businesses im Bereich Marketing einen hohen Stellenwert erlangt.

Der Hype um TikTok

2021 zählt TikTok weltweit über 1,29 Milliarden monatliche aktive Nutzer in 141 Ländern. Mit noch 500 Millionen Nutzern im Jahr 2018 verzeichnet die Plattform heute eine Wachstumsrate von 258%, damit hat sich die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer also mehr als verdoppelt. TikTok wird von dem milliardenschweren chinesischen Unternehmen Byte Dance betrieben und war von 2016 bis 2018 noch unter dem Namen musical.ly bekannt.

Auf TikTok können Nutzer kurze Videoclips von maximal 60 Sekunden erstellen und diese mit Musik oder Tonspuren sowie mit Filtern hinterlegen. Der Betreiber hat kürzlich sogar angekündigt, die maximale Dauer eines Clips über eine Minute hinaus zu erhöhen. User können auf TikTok Tanz- und Comedy Clips, Koch und Backempfehlungen sowie zahlreiche andere Formen von Kurzclips posten und konsumieren, die keinen „tieferen“ Sinn haben, aber unterhaltsam sind und oftmals viral gehen. Des Weiteren verbreiten sich mehrmals im Jahr verschiedenste Challenges und Pranks mit rasanter Geschwindigkeit und Reichweite auf TikTok.

Als Hauptsponsor der UEFA Euro 2020 hat TikTok sich endgültig als ernst zu nehmende Plattform des Web 2.0´s positioniert und es ist nicht weiter in Frage zu stellen, dass TikTok für Werbeanzeigen eine entscheidende Rolle spielt. Wenngleich das Phänomen um die App selbst für die frühe Generation Z fremd wirkt, sollten Unternehmen nicht weiter zögern, sich mit der Plattform und ihrem Potential auseinander zu setzen.

TikTok for Business?

Unternehmen haben auf TikTok die Möglichkeit, sich einen Account anzulegen, dieser nennt sich „Pro-Konto“ und zeichnet sich durch Insights wie Statistiken und Analysen aus. Die Nutzung von TikTok für Unternehmen ist längst keine vage Eventualität mehr – egal ob Nike, Nespresso, Prada oder Aldi – alle großen Unternehmen sind bei TikTok vertreten. Im Hinblick auf Online Marketing besteht für Businesses die Möglichkeit, über den Ads Manager Werbung zu schalten. Seit Januar 2021 ist es nun auch für KMUs möglich, den Ads Manager zu verwenden, dieser bietet bislang folgende Werbeformate an:

Top View

Hierbei wird dem User ein 60-sekündiges Video beim Öffnen der App, also als allererstes, angezeigt. Erst nach ein paar Sekunden besteht die Möglichkeit, das Video zu überspringen. Diese Form der Ads garantiert eine 100%ige Sichtbarkeit bei der entsprechenden Zielgruppe und kann für 24 Stunden gebucht werden. Besonders interessant ist, dass die Anzeige für den User bei jedem Neustart der App wiederholt ausgespielt wird.

Brand Takeover

Brand Takeover Ads funktionieren ähnlich wie Top Views. Der einzige Unterschied besteht darin, dass dem User beim Neustart kein Video, sondern ein Bild oder ein Gif angezeigt wird.

In Feed Ads

TikTok beinhaltet einen „Für Dich“ Feed, auf dem der Algorithmus für jeden User individuelle und passende Inhalte anzeigt. Hier gibt es für Unternehmen die Möglichkeit, Ads in Form von 60-sekündigen Videos ausspielen zu lassen. Wenn der User sich seinen Feed ansieht und auf das Video klickt, kann er bei Interesse auf den Creator des Videos klicken und landet so beim Unternehmen und dessen Produkt.

Branded Hashtag Challenge

Bei der Branded Hashtag Challenge können Unternehmen einen individuellen Hashtag ins Leben rufen. Ahoj Brause beispielsweise hat mit dem #pulverdichauf schnell eine große Reichweite erlangt und so die sehr kostengünstige und effektive Art des Viralen Marketings für sich genutzt.

Branded Effects

Ähnlich wie bei der Branded Hashtag Challenge geht es auch bei den Branded Effects um unternehmenseigene Features in TikTok. Dieses Mal geht es allerdings nicht um einen Hashtag, sondern um eigene Filter. Dieses Tool ist eine sehr subtile Art des Social Media Marketings und findet gerade bei den jüngsten Usern großen Anklang.

Wenn Du noch mehr zum Thema Ads auf TikTok erfahren möchtest, haben wir hier einen spannenden Artikel für Dich.

TikTok & B2B Marketing

Während TikTok für den B2C Bereich inzwischen also eine etablierte Plattform ist, scheint die Anwendung von TikTok im B2B Bereich auf den ersten Blick nicht so naheliegend. Doch auch wenn TikTok zunächst keine klassische B2B Plattform darstellt, lohnt sich ein Blick hinter die Fassade.

Das Ziel von B2B Marketing ist es, als Unternehmen andere Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen, was schlussendlich zum Zweck hat, diese als Geschäftskunden für sich zu gewinnen. Bislang trauen sich wenige B2B Unternehmen in das kaum bespielte Feld vorzudringen, doch der Roboterhersteller Kuka wagte bereits 2019 den Anfang. Auch die Volksbank Mittelhessen geht mit gutem Beispiel voran. Mit einem 8-sekündigen Video unter dem Titel „Wenn die Kollegen sagen, dass ich zu alt für TikTok bin“ tanzt ein Mitarbeiter im Anzug und mit Sonnenbrille vor der Bank zu lustiger Musik mit dem Text „I don´t care what you say anymore cause it´s my life“. Das Video dauerte in der Produktion schätzungsweise insgesamt 15 Minuten und erzielte stolze 90 000 Likes sowie über 1000 Kommentare, wie zum Beispiel „Sympathisch“, „Feier ich“, „Ehrenmann“, „Direkt folgen“ und „Volksbank ist die beste Bank“. Gar nicht so schwierig eigentlich, oder?

TikTok

Doch die Sorge um das Image steht aktuell noch vielen Unternehmen im Weg. Dabei bietet TikTok als humorvolle und ungezwungene Plattform ganz neue Chancen für B2B Marketing und hat gegenüber Facebook und Instagram einen entscheidenden Vorteil: Auch kleine Accounts können auf TikTok schnell Reichweite erzielen. Es ist nicht von Nöten, über mehrere Monate hinweg mühsam Follower zu sammeln und einen visuell stimmigen Feed zu erzeugen, um auf TikTok als Business viral zu gehen.

Hinzu kommt, dass immer mehr junge Menschen auch ihre Eltern sowie ihre Mitarbeiter oder Chefs an TikTok heranführen. Das größte Argument für einen Einsatz von TikTok im B2B Marketing ist allerdings die bislang schwindend geringe Konkurrenz. Die Devise lautet also: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Einfach mal machen, und sehen, was passiert.

Auch hinsichtlich des Employer Brandings sehen wir bei TikTok enormes Potential, hier trauen sich bereits mehrere Unternehmen, lustige Videos von ihrem Arbeitsalltag zu posten und erfahren dadurch Zuspruch von der Community.

Hier kannst Du Dir nochmal alle Argumente für den Start Deines B2B Marketings auf TikTok ansehen:

✔️ Du erreichst auf TikTok die Zielgruppe, in deren Händen die wirtschaftliche Zukunft liegt

✔️ Den Einfluss Deiner B2B Marke auf die Zielgruppe und damit auch auf die Eltern oder den Arbeitgeber kannst Du bereits jetzt steuern

✔️ Die Dynamik auf TikTok ermöglicht Dir, ohne viel Reichweite viral zu gehen

✔️ Virale Clips auf TikTok sind effektiv und kostengünstig

✔️ Bisher hast Du kaum Konkurrenz

✔️ Der Aspekt der Unterhaltung ermöglicht Dir einen subtilen und unaufdringlichen Zugang zur Zielgruppe

Fazit

Während der Einsatz von TikTok im B2C Bereich inzwischen gänzlich angekommen ist, wird er im B2B Bereich bislang eher zaghaft angewandt. TikTok ist definitiv eine spannende Plattform mit einer ganz besonderen Eigendynamik, die mit keiner anderen Plattform vergleichbar ist und Unternehmen im positiven Sinne in die Karten spielen kann. Mut zu neuen Ufern und eine Prise Selbstironie sind für Dein B2B Unternehmen der Schlüssel für erfolgreiches Marketing auf TikTok.

Google Ads Tipps für Einsteiger – So gelingen Deine Google Ads Kampagnen

Google Ads ist eine ideale Möglichkeit für Unternehmen, online Werbung zu schalten, da es durch die Einbettung in die Google-Suchmaschine und das Display-Netzwerk eine enorme Reichweite zur Verfügung stehen hat. Mit einer gut durchdachten Kampagne kann man die gewünschte Zielgruppe ideal ansprechen. Doch häufig haben wir es mit folgendem Szenario zu tun:

Werbebudgets sind beschränkt und die Konkurrenz schläft nicht, was den Konkurrenzkampf um profitable Keywords sowie Werbeflächen anbelangt. Wie also die Herausforderung meistern, eine profitable Google Ads-Kampagne auf die Beine zu stellen?
Eigentlich ist das kein Hexenwerk, wenn dabei ein paar simple Grundregeln beachtet werden. Mit unseren hilfreichen Tipps können erste, wertvolle Erfahrungen ohne teures Lehrgeld gesammelt werden.

Grundwissen aneignen

Um Google Ads richtig zu nutzen, kostet es ein wenig Zeit und entsprechendes Know-How. Informiere Dich also vorab über die Möglichkeiten, die Dir Google Ads bietet und eigne Dir ein notwendiges Grundwissen an. –

Von der Erstellung des Kontos, den Kampagneneinstellungen, Netzwerken bis hin zu Gebotsstrategien etc.

Kein Meister ist vom Himmel gefallen und ein regelmäßiger Blick in die wirklich ausführlichen Google Ads Support-Seiten schadet nicht, ganz im Gegenteil:
Hier findest Du aufschlussreiche Beispiele und Schritt für Schritt Anleitungen.

Ziele definieren

Um Google Ads richtig zu nutzen, solltest Du Dir von Anfang an klar machen, was Du genau erreichen willst (z.B. mehr Besucher auf der Website oder die Abonnentenzahl des Newsletters steigern) und wann das Ziel erreicht ist, indem Du Kennzahlen festlegst.

Mögliche Ziele, die man sich durch das Schalten von Anzeigen erhofft, könnten Folgende sein:

  • Markenbekanntheit steigern
  • Zugriffe auf die Website erhöhen
  • Leads gewinnen
  • Verkäufe erzielen

Keywords kennen

Der Erfolg Deiner Google Ads Kampagne steht und fällt mit der Wahl der richtigen Suchbegriffe. Hier solltest Du Dir ausführlich Zeit nehmen, um herauszufinden, wonach potenzielle Kunden suchen, die auf Dich aufmerksam werden sollen.

Mit dem kostenlosen Google Keyword Planer gibt Dir die Suchmaschine wertvolle Tipps, welche weiteren möglichen Keywords verwendet werden können.

Das in Google Ads integrierte Tool spuckt Dir nahe Varianten oder Synonyme zu den eingegebenen Suchwörtern sowie Infos zur Konkurrenzsituation und möglichen Geboten aus.

Eine weitere interessante und kostenlose Möglichkeit ist Google Trends:
Dieses Tool zeigt Dir tagesaktuell die häufigsten Suchbegriffe nach Bereichen sortiert an; so verpasst Du keinen Trend mehr. Unter dem Menüpunkt „Erkunden“ kann man auch ein bestimmtes Thema auswählen und sich dazu die beliebtesten Suchanfragen anzeigen lassen.

Keyword Optionen richtig anwenden

Google Ads bietet Dir unterschiedliche Optionen – sogenannte Match Types – um Keywords einzubuchen. Die bewusste Entscheidung für oder gegen einen der folgenden Typen hat direkte Auswirkungen auf die Qualität der später eintrudelnden Suchbegriffe:

Broad Match (weitestgehend passend) – Schreibweise: test keyword

Hier liefert Google die Anzeigen bei allen Suchanfragen aus, die irgendwie zu dem Keyword passen könnten. Das kann zu abenteuerlichen Zusammenhängen und vor allem Kosten führen.

Phrase Match (passende Wortgruppe) – Schreibweise: “test keyword“

Der ehemalige Matchtype Modifizierer für weitgehende passende Keywords wurde in die Keyword-Option Passende Wortgruppe integriert. Wodurch Phrase Match nun etwas breiter funktioniert.

Wörter innerhalb der Anführungszeichen müssen zwar in der Reihenfolge in der Suchanfrage auftauchen. Es können aber auch Wörter davor oder danach in der Suche enthalten sein. Außerdem fließen hier auch ähnliche Variationen mit derselben Bedeutung des Keywords ein.

Exact Match (genau passend) – Schreibweise: [test keyword]

Die Suchanfrage muss exakt den Wörtern in der Klammer entsprechen. Mittlerweile matchen hier aber auch sehr ähnliche Varianten des gesuchten Begriffs mit derselben Bedeutung.
Diese Keyword-Option eignet sich gut, wenn Du Dich in einem hart umkämpften Markt bewegst oder lediglich über ein kleines Budget verfügst.

Negative Match (ausschließende Keywords) – Schreibweise: -test -keyword

Diese Option wird eingesetzt, wenn die Anzeigen bei einem bestimmten Begriff NICHT ausgeliefert werden sollen.

Mit negativen Keywords vermeidest Du Suchanfragen mit einem komplett anderen Hintergrund oder Suchanfragen, die nicht zum Angebot beziehungsweise der angebotenen Dienstleistung Deiner Domain passen.

Gleichzeitig senkst Du Ausgaben, indem Suchbegriffe ausgeschlossen werden, die Kosten verursachen ohne Umsatz zu generieren.

Kampagnen strukturieren

Sollen in Deinen Anzeigen unterschiedliche Produkte oder Dienstleistungen beworben werden, sollten mehrere Kampagnen und Anzeigengruppen erstellt werden.

Auf den ersten Blick mögen sich viele Suchbegriffe ähneln (z.B. „Smartphone Preisvergleich“ oder „Smartphone Test“). Im Rahmen des Kaufentscheidungsprozesses besteht bei dem genannten Beispiel jedoch ein gravierender Unterschied.

Deshalb ist es wichtig, die Anzeigengruppenstruktur so präzise wie möglich aufzusetzen und gleichartige Keywords in einer Anzeigengruppe zu sammeln.

Nur so erhält der Nutzer immer passende Anzeigen zu seiner Suchanfrage. Ein weiterer nützlicher Google Ads Anfängertipp in Sachen Kampagnenerstellung ist, sich an der Navigation Deiner Domain zu orientieren und die einzelnen Punkte als Kampagnen abzubilden.

Qualität der Website überprüfen

Die Landingpage ist die Seite, die der Besucher nach einem Klick auf Deine Anzeige als Erstes sieht.

Der erste Eindruck ist somit entscheidend, ob er auf der Website bleibt oder nicht. Hier ist es ganz wichtig, dass der Nutzer gleich auf der richtigen Zielseite landet, ohne sich noch weiter durch die Navigation kämpfen zu müssen.

Ansonsten treibst Du nur die Absprungrate in die Höhe. Achte auf eine ansprechende Gestaltung und gute Inhalte auf Deiner Website, die den Nutzer ansprechen und ihm idealerweise einen Mehrwert bieten.

Attraktive Anzeigentexte formulieren

Der Anzeigentext ist essenziell – denn er entscheidet darüber, ob ein Besucher auf die Anzeige klicken wird oder nicht.

Mach den Besucher neugierig und bring ihn dazu, sich mithilfe von Call to Action Elementen schneller zu einem Klick auf die Anzeige hinreißen zu lassen. Achte außerdem darauf relevante Keywords in die Anzeigentexte mit einfließen zu lassen.

Einerseits wird dadurch die Qualität der Anzeige besser bewertet, andererseits zeigt die Erfahrung, dass solche Anzeigen Nutzern relevanter erscheinen und die Klickrate dadurch steigt.

Idealerweise greifst Du noch auf sogenannte Keyword-Platzhalter {Keyword} zurück, mithilfe derer die Suchworte dynamisch im Anzeigentext abgebildet werden und so einen sehr hohen Wiedererkennungswert für den Suchenden haben. -Hier aber auf Grammatik-Szenarien aufpassen, denn diese werden durch den Platzhalter nicht berücksichtig.

Anzeigenerweiterungen nutzen

Um Deine Anzeigen von der breiten Masse abzuheben und für Nutzer noch relevanter zu machen, solltest Du auf jeden Fall Anzeigenerweiterungen einsetzen.

Durch diese Zusatzinformationen wie Standort, Rufnummer, Sitelinks, Bewertungen u.v.m. erhalten die Nutzer nicht nur einen echten Mehrwert, sondern die Anzeige wirkt auch wesentlich größer und hebt sich somit von anderen Suchergebnissen ab.

CPCs manuell einstellen

Viele Google Ads Einsteiger (aber auch Fortgeschrittene) agieren bei Ads-Kampagnen zu vorsichtig, weil jeder Klick mit Kosten verbunden ist. Biete trotzdem nicht zu wenig!

Sonst läufst Du Gefahr, dass Du höchstwahrscheinlich niemals zu einer akzeptablen Klickrate kommen wirst. Durch eine gute Keyword-Recherche und relevante, informative Anzeigentexte kannst Du vielmehr dafür sorgen, dass sich auch höhere Klickpreise schnell bezahlt machen.

Fazit

Es ist leicht, mit Google Ads schnell zu beginnen, aber es ist auch sehr leicht, schnell hohe Kosten zu produzieren. Auch wenn es noch so verführerisch erscheint, sofort loszulegen, empfehlen wir Dir, Dir vor dem Start Deiner Kampagne zumindest ein fundiertes Grundwissen anzueignen. Und denk immer daran:

Mit einer Google Ads Kampagne kannst Du nie alles auf Anhieb richtig machen.

Unsere Google Ads Tipps können Dir aber dabei helfen, Schritt für Schritt immer besser und erfolgreicher zu werden. Gerne überprüfen wir Deine bisherigen Google Ads Maßnahmen, beraten Dich hinsichtlich Deines weiteren Vorgehens oder übernehmen die komplette Kontobetreuung – sprich uns einfach an!

Smart Shopping Kampagnen – Besser als Shopping Kampagnen?

 

Werbetreibenden wird das Arbeiten mit Google immer weiter vereinfacht: Automatisierte Lösungen ersetzen Stück um Stück manuelle Einstellungen und ermöglichen so High-Level-Kampagnen durch Machine Learning. Auch das Thema Google Shopping wurde dahingehend revolutioniert, wodurch immer mehr Nutzer zu den nun smarten Shopping Kampagnen greifen. Aber zu Recht? Ist Smart Shopping auch wirklich die smarte Wahl?

Hier erfährst Du, worin sich Standard Shopping Kampagnen und Smart Shopping für Online Shops bei Google Ads unterscheiden und wie du Smart Shopping Kampagnen optimal nutzt.

Was sind eigentlich smarte Shopping-Kampagnen?

Durch smarte Shopping-Kampagnen wird Dir Dein Leben mit Google Shopping Ads vereinfacht: Sie bündeln Google Shopping Anzeigen und dynamisches Remarketing und steuern sie dann vollautomatisiert aus. Du erhältst dadurch nicht nur eine erweiterte Reichweite in allen Google-Netzwerken und ein einfacheres Gebots-Management. Nein, auch das Erstellen und Verwalten Deiner Shopping-Kampagnen wird Dir Dank der smarten Kernfunktionen erleichtert.

Wer kann und sollte Google Smart-Shopping-Kampagnen nutzen?

Nichtsdestotrotz bleibt zu empfehlen, erste Erkenntnisse im Umgang mit Google Shopping zu sammeln, bevor man seine Produkte des eigenen Online Shops fast vollständig und automatisiert Google Ads anvertraut. Hast Du dann Deine ersten Erfahrungen, vor allem aber mindestens 20 Conversions in Deiner bestehenden Shopping Kampagne damit gemacht und willst die Effizienz Deiner Shopping-Kampagnen steigern, DANN teste unbedingt Google Smart-Shopping-Kampagnen. Jeder Online-Shop-Besitzer, der neben einer einfacheren Kampagnen-Verwaltung auch eine automatisierte Gebotseinstellung bevorzugt, geht mit Smart-Shopping den richtigen Weg.

Was sind die Voraussetzungen für Google Smart-Shopping-Kampagnen?

Für Google Smart-Shopping-Kampagnen brauchst Du:

  1. Einen Online Shop
  2. Ein Google Ads-Konto (mit funktionierendem Conversion Tracking)
  3. Einen Google Merchant Center Account (der mit Deinem Google Ads-Konto verknüpft ist)
  4. Einen Google Shopping Feed auch Produktdatenfeed genannt (der im Google Merchant Center hochgeladen wurde)
  5. Ein im Merchant Center hochgeladenes Logo in der Größe 1:1 (mindestens 128 x 128 Pixel); im besten Fall Dein Online-Shop-Logo
  6. Eine bereits bestehende Google-Shopping-Kampagne (mit der Du in den letzten 45 Tagen mindestens 20 Conversions generiert hast)
  7. Das Google Website Tag (auf Deiner Seite installiert)
  8. Eine Remarketing-Liste für den globalen Markt mit mindestens 100 aktiven Nutzern
  9. Eine Markierung Deiner Website für dynamisches Remarketing

 

Unterschied Standard Google Shopping Kampagne und Smart Shopping Kampagne

Für das normale Remarketing muss im Standard Google Shopping eine zusätzliche Kampagne angelegt werden. Die Smart Shopping Kampagne bezieht das Remarketing und die Shopping Anzeige im Gegensatz hierzu gleich mit ein. Der Algorithmus spielt die Anzeigen den passenden Nutzern mithilfe der Auswertung von User Signalen aus.

Unter Anderem kannst Du bei der Standard Shopping Kampagne Gebote selbstständig festlegen, negative Keywords jederzeit ausschließen und Suchbegriffe einsehen, für die Deine Produkte ausgespielt wurden.

Hingegen bei Smart Shopping sind ausschließende Keywords nicht festzulegen. Auch kannst Du Suchbegriffe, auf die Deine Produktanzeigen ausgespielt wurden, nicht auswerten. Geografisches Targeting ist ebenso wenig verfügbar, wie der Werbezeitplaner. Du kannst auch spezielle Geräte nicht anvisieren, oder explizites Zielgruppen-Targeting vornehmen. Google wählt nämlich die Zielgruppe automatisch aus – basierend auf dem maschinellen Lernalgorithmus.

Folgende Tabelle bietet Dir einen genauen Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile, Kernfunktionen und benötigten Voraussetzungen beider Kampagnentypen:

 

Der größte Vorteil des smarten Google Shopping Kampagnentyps ist, dass Dir viel Zeit erspart wird, da alles automatisiert ist. – Denn besonders bei großen Accounts kann die Steuerung von Shopping-Kampagnen sehr zeitraubend sein. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass der ROAS (Umsatz pro investiertes Budget) unter Umständen deutlich höher ausfallen kann.

Optimierungsmöglichkeiten von Google Smart-Shopping-Kampagnen

Geduld ist eine Tugend. Gib Deinen Smart-Shopping-Kampagnen ca. 5 Wochen Zeit, sich entwickeln zu können, beobachte sie aber in dieser Zeit täglich. Warum 5 Wochen?-  Zwei Wochen benötigt der Algorithmus der smarten Shopping-Kampagne allein schon um zu lernen. Gib ihm dann noch etwas Zeit, um das Gelernte zu verinnerlichen und Entwicklungen voranzutreiben. Passe in dieser Zeit möglichst nichts an – außer die Kampagne wird währenddessen nicht richtig ausgespielt oder liefert sehr schwache ROAS-Werte. Die Reporting-Möglichkeiten sind aufgrund des maschinellen Lernens begrenzt.

 

Tipps für Deine Smart-Shopping-Kampagnen

Testen, testen, testen. – Das ist wie bei allen Google-Innovationen auch bei Smart Shopping oberstes Gebot. So findest Du nämlich heraus, ob Smart-Shopping zu Deiner Marketingstrategie passt und Du Deine Anpassungsmöglichkeiten aus der Hand geben kannst oder auch willst.

  1. Ziele am besten erst mal nur auf eine bestimmte Produktgruppe ab. So kannst Du Deine anderen Kunden weiterhin mit Standard Shopping-Kampagnen ansprechen und Du beeinträchtigst Deine anderen Google Ads Aktivitäten bzw. -Leistungen nicht.
  2. Bist Du mit der Performance nach mindestens 15 Tagen zufrieden, kannst Du weitere Produktgruppen nachziehen, bis schließlich Dein Produktkatalog vervollständigt ist.
  3. Google empfiehlt, bestehende reguläre Shopping- und dynamische Re-Marketing-Kampagnen zu pausieren, wenn Du Deinen Produktkatalog vollständig in Smart Shopping aufnimmst. Dieser Empfehlung solltest Du, wenn möglich, nachkommen, auch wenn es heißt, dass Smart Shopping Kampagnen Vorrang vor bestehenden Kampagnen für die gleichen Produkte haben. Dies soll verhindern, dass Anzeigen überboten werden und Budget verschwendet wird.
  4. Unterteile auch Smart Shopping-Kampagnen in verschiedene Themenbereiche. – Auch wenn es sich um eine smarte Kampagnenstrategie handelt, ist das Aufdröseln in verschiedene Themenbereiche für die Steuerung des Budgets sehr wichtig, z.B. wenn es saisonale Unterschiede gibt.
  5. Segmentiere Deine Produkte in verschiedene Produktgruppen. Sogar in derselben Kampagne und auch, wenn Du den ganzen Katalog nutzen solltest. So erhältst Du detailliertere Berichte und kannst damit die Leistung der Kampagne je nach Produktgruppe bewerten.

 

Fazit

Während das Aufsetzen von Shopping Kampagnen früher lange Arbeitsprozesse hinsichtlich Kampagnen Prioritäten, Gebote, Keywords oder Produktgruppen bedeutete, benötigt Google Smart Shopping Dank maschinellem Lernen nur noch wenig Aufmerksamkeit.

Auch weisen Smart-Shopping-Kampagnen erfahrungsgemäß in der Praxis meist die bessere Performance auf, als es Standard Shopping und dynamisches Remarketing schaffen. Daher solltest Du – vorausgesetzt Du bist dazu bereit, auf die wegfallenden Optimierungshebel zu verzichten – das Format ausprobieren. Hierbei empfiehlt es sich, trotzdem eine gute Kampagnenstruktur pausiert im Konto zu beizubehalten. – Sollte nämlich die Kampagnen-Performance irgendwann doch nicht mehr Deinen Erwartungen entsprechen und die Anpassungen des ROAS-Ziels ebenfalls nicht mehr helfen, kannst Du ruhigen Gewissens zu Deiner klassischen Shopping-Kampagne zurückkehren.

 

 

Die 5 besten SEA-Blogs – unsere Tipps

Titelbild

Jeder SEA Manager benötigt auch frische Ideen, kreativen Input oder andere Sichtweisen. Deshalb möchten wir Dir in diesem Magazin-Artikel unsere Lieblings SEA Blogs, Websites & Channels vorstellen. In der schnelllebigen SEA Welt ist es ein MUSS immer up-to-date zu sein. Hier ein Auszug aus den besten Quellen mit wertvollen Tipps, Tricks & Tutorials, die wir Dir ans Herz legen.

Measureschool Youtube Channel

Eine absolute Bereicherung und große Hilfe ist der Youtube Channel “ Measureschool“. Hier findest Du Tutorials zum Thema Tracking mit dem Google Tag Manager & Google Analytics. Die Videos sind zwar auf Englisch, aber super leicht verständlich. Sie zeigen Schritt für Schritt Anleitungen und nehmen Dir die Angst vor dem unliebsamen Thema Tracking – vor allem wenn Du kein Tracking Nerd bist. Denn wir wissen ja alle: mit einem korrekten Tracking stehen und fallen alle SEA Kampagnen.

onlinemarketing.de

Auf der Website von Onlinemarketing findest Du die brandaktuellen und heißen News zu SEA. Interessierst Du Dich darüber hinaus auch für SEO, Content Marketing, Social Media Marketing, Conversion Optimierung und Display Advertising werdest Du hier auch fündig, denn Onlinemarketing versorgt Dich auch mit News rund um diese Kanäle sowie zu allen anderen spannenden Neuerungen in der online Welt. Tipp: Wenn Du nichts verpassen willst, folgst Du Onlinemarketing am Besten über die sozialen Plattformen wie LinkedIn, Xing oder Facebook.

Google Ads Blog

Der offizielle Google Ads Blog ist natürlich eine der verlässlichsten Informationsquellen. Hier findest Du die wichtigsten Neuigkeiten zu allen relevanten Themen und Updates von Google höchstpersönlich. Schon seit Mai 2005 werden fast wöchentlich offizielle Beiträge veröffentlicht. Um wirklich nichts zu verpassen, kannst Du Google Ads DE auf Facebook einen Like & Abo hinterlassen. So siehst Du die aktuellen Posts gleich in Deinem Facebook Feed.

Adseed Blog

Der SEA Blog von Adseed postet wöchentliche SEA News und gibt Dir so einen guten Überblick über alle Neuerungen in der SEA Welt. Für gewöhnlich liest Du hier jeden Montag den neusten Blogbeitrag. Sehr spannend sind darüber hinaus auch die Recaps wichtiger Konferenzen & Veranstaltungen sowie Jahresrückblicke aller Entwicklungen. Wer sich für Social Media interessiert, ist hier ebenfalls richtig. Einmal im Monat veröffentlicht Adseed hierzu die Social Ads News mit Themenbereichen aus Facebook und Instagram.

Bloofusion Blog

Bloofusion bietet einen hochinteressanten SEA Blog, der fast täglich mit neuen Beiträgen gefüllt wird. Bloofusion kann aber nicht nur bloggen, sondern darüber hinaus bieten sie auch tolle Webinare zu spannenden Themen im Online Marketing an. Du kannst Dich ganz einfach per Email anmelden und bekommst alle Webinare mit Terminen vorgeschlagen. Wenn Du mal ein Webinar verpasst hast, kannst Du Dir im Webinar Archiv seit 2016 alle Aufzeichnungen nachträglich zu Gemüte führen. Von Einsteiger- über Optimierungs- bis hin zu Best Practice- Webinaren, ist für Jeden etwas relevantes dabei.

Fazit

Es gibt eine Reihe an SEA Blogs und jene, die wir Dir in diesem Magazinartikel vorgestellt haben, sind unsere Top 5. Dort findest Du alle wichtigen Neuigkeiten und Updates, detaillierte Schritt für Schritt Anleitungen sowie wertvolle Tipps und Tricks. Mit welchen SEA Blogs haltest Du Dich up-to-date? Wir sind gespannt auf Deine Empfehlungen!

Gebotsstrategien in Google Ads: Wann eignet sich welche Strategie?

Google Ads Auktion

Auf Google schaltest Du Werbeanzeigen auf der Basis von Geboten; es findet bezüglich dessen bei jeder Google-Suchanfrage eine Art Auktion statt. Soll Deine Werbeanzeige also in den Search Engine Result Pages (SERPs) oder im Displaynetzwerk erscheinen, so muss ein Maximalgebot für diese Aktion hinterlegt werden. Dies kann entweder durch manuelle Gebotseinstellungen geschehen oder durch von Google angebotene, verschiedene automatische Gebotsstrategien, auch Smart Bidding genannt. Welche Gebotsstrategie in Google Ads für Dich und Deine Kampagne die passende ist, richtet sich einerseits nach dem Netzwerk, auf das Deine Kampagne ausgerichtet ist und andererseits, ob Du den Schwerpunkt auf Klicks, Impressionen oder Conversions legen möchtest. Die Ziele, die Du in Deinem Google Ads-Konto festlegst, sollten immer auf Deine Geschäftsziele abgestimmt sein.

Generell sind bei der Gebotseinstellung 5 grundlegende Ziel-Arten und diesbezügliche Folgerungen zu berücksichtigen:

  • Möglichst viele Website-Zugriffe potenzieller Kunden – Fokus: Klicks
  • Von Usern ausgeführte unmittelbare Aktion auf Deiner Website – Fokus: Conversions (Smart Bidding ist hier hilfreich)
  • Steigerung Deiner Markenbekanntheit – Fokus: Impressionen (Besonders vCPM-Gebote erreichen hier Deine potenziellen Kunden)
  • Anzahl der Aufrufe bzw. Interaktionen mit Video-Anzeigen erhöhen – Fokus: CPM – oder CPV-Gebote
  • Bei Videoanzeigen Produkt- und Markenkaufbereitschaft ankurbeln – Fokus: CPV 

Nachdem wir Dir diesen kurzen Überblick über die verschiedenen Kampagnen-Ziele und -Schwerpunkte gegeben haben, zeigen wir Dir jetzt, welche gängigen Gebotsstrategien es in Google Ads gibt und wie sie Dich in Deiner täglichen Arbeit unterstützen können:

Manuelle Gebotsstrategie in Google Ads

Manueller CPC:
Die manuelle CPC-Einstellung bietet (noch) die meiste Kontrolle, da es sich hierbei um keine smarte Gebotsstrategie handelt. Du entscheidest selbst, wie viel Dich ein Klick kosten darf – und das sogar auf Keywordebene. Außerdem gibt es verschiedene Tools, wie z.B. den Gebotssimulator, die Dir ein Gefühl von Kontrolle darbieten – zumindest im Suchnetzwerk. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zu Smart Bidding-Strategien auf Google Ads. Auch kannst Du falschen Suchintentionen entgegenwirken, indem du Deine Zielgruppen eingrenzt und Gebotsanpassungen vornimmst. Ein weiterer Pluspunkt für den manuellen CPC ist, dass es keine Voraussetzungen hierfür gibt – selbst wenige Euro Budget am Tag reichen zur Erfüllung spezieller Zielsetzungen aus.
Fazit: Je mehr Kontrolle Du möchtest, desto komplizierter wird die Handhabung. Deswegen wird Einsteigern bei Google Ads die Verwendung anderer, nämlich smarter Gebotsstrategien empfohlen. Die manuelle CPC-Strategie eignet sich perfekt für sehr kleine Google Ads Accounts, Unternehmen mit wenigen Produkten und generischen Kampagnen, die möglichst ohne Streuverluste und mit Kontrolle laufen sollen.

Verfügbar in:
Suchnetzwerk
Displaynetzwerk
Shopping

Teilsmarte Gebotsstrategie in Google Ads

eCPC (Auto-optimierter Cost-per-Click):
Mit dieser teilsmarten Gebotsanpassung kannst Du bei einer manuellen Gebotseinstellung mehr Conversions erzielen: Das entsprechende manuelle Gebot für Klicks, das mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Verkauf oder einer Conversion auf Deiner Website führt, wird automatisch erhöht. Dabei soll diese Strategie die Conversionmenge unter dem einzuhaltenden maximalen durchschnittlichen Klickpreis und insgesamt bei gleichen Kosten optimieren. Um dabei mindestens ein genauso gutes, wenn nicht sogar besseres Ergebnis zu erzielen, testet Google die manuellen Gebote ununterbrochen gegen die smarten Anpassungen aus. Beim auto-optimierten CPC bleibt der durchschnittliche CPC möglichst unter dem festgelegten maximalen CPC, wenn für Conversions optimiert wird. Im Gegensatz hierzu werden bei den Smart Bidding-Strategien „Ziel-CPA“ und „Ziel-ROAS“ automatisch Gebote festgelegt.

Verfügbar in:
Suchnetzwerk
Displaynetzwerk
Shopping

Smarte Gebotsstrategien in Google Ads

Smart Bidding-Strategien in Google Ads unterstützen Dich darin, Dein anvisiertes Ziel mithilfe von Machine Learning im Rahmen von automatischen Gebotseinstellungen zu erreichen. Gebote werden also automatisch an jede Auktion angepasst. Des Weiteren werden im Zuge der einzelnen Suchen Echtzeitsignale berücksichtigt, wie z.B. das verwendete Gerät, der Standort, die Tageszeit, die Sprache sowie das Betriebssystem, um das gewünschte Ziel bestmöglich zu erreichen.

Zur Realisierung der diversen Kampagnen-Ziele gibt es verschiedene smarte Gebotsstrategien, die im Folgenden vorgestellt werden:

  1. Klicks maximieren:
    Sofern Du keine andere Einstellung vorgenommen hast, wird bei „Klicks maximieren“ das Tagesbudget der Kampagne voll ausgeschöpft. Das Budget wird nur dann nicht aufgebraucht, wenn durch weitere Anpassungen die Ausspielung verhindert wird, wie es z.B. bei der optionalen Maximal-CPC-Einstellung, Gebotsanpassungen oder zu geringes Suchvolumen der Fall sein könnte. Bei Planbaren Ausgaben liefert diese Strategie also höhere Klickzahlen; Einschränkungen wie z.B. die Obergrenze des Klickpreises solltest Du aber gezielt einsetzen, um unnötige Kosten zu verhindern. Fazit: Vereinfacht die Budgetplanung. Vor allem für bereits gut ausgesteuerte Kampagnen.

    Verfügbar in:
    Suchnetzwerk
    Displaynetzwerk
    Shopping

  2. Conversions maximieren:
    Wenn Du Deine Gebote für Conversions optimieren eingestellt hast und dabei Dein gesamtes Budget ausgeben möchtest, anstatt einen bestimmten CPA anzupeilen, verwendest Du am besten die Strategie Conversions maximieren: Dabei optimiert Google Ads Deine Gebote auf Grundlage von Echtzeitdaten und schöpft Dein Tagesbudget im besten Fall voll aus, um möglichst viele Conversions zu erzielen. Diese Google Ads Gebotsstrategie eignet sich vor allem zu Beginn bzw. beim Umstieg auf Smart Bidding, wenn noch nicht so viele Conversion-Daten eingelaufen sind (für den Ziel-CPA oder ROAS benötigt der Algorithmus hingegen eine gewisse Datenbasis, um effektiv arbeiten zu können).

    Verfügbar in:
    Suchnetzwerk
    Displaynetzwerk

  3. Conversion-Wert maximieren:
    Wenn Du den Conversion-Wert optimieren willst, ohne einen bestimmten ROAS zu erzielen, kannst Du die Strategie Conversion-Wert maximieren verwenden. Es wird automatisch jedes Mal, wenn Deine Anzeige ausgespielt werden könnte, das optimale CPC-Gebot ermittelt. – Hierfür werden Daten zum Verlauf Deiner Kampagnen und Kontextsignale zum Auktionszeitpunkt ausgewertet. Diese Gebote werden vom System so festgelegt, dass Du mit Deinem Budget die bestmöglichen Conversions für die Kampagne erzielst, indem versucht wird, das durchschnittliche Tagesbudget voll aufzubrauchen. Es kann allerdings passieren, dass mit dieser Gebotsstrategie Deine Ausgaben stark ansteigen.

    Verfügbar in:
    Suchnetzwerk

  4. Ziel-CPA (Cost-per Action):
    Hierbei wird versucht, mit einem individuell festgelegten Ziel-CPA möglichst viele Conversions zu erzielen. – Diese Strategie ist z.B. im Lead-Geschäft sinnvoll; wenn an sich alle Leads erst einmal den gleichen Wert haben, solltest Du einen einheitlichen Preis für die generierten Leads definieren. Jedes Mal, wenn Deine Anzeige ausgeliefert werden könnte, ermittelt Google schließlich automatisch das optimale Gebot. Anschließend werden die Gebote so angesetzt, dass ein durchschnittlicher CPA erreicht wird, der wiederum dem Zielbudget für alle Kampagnen mit dieser Strategie entspricht. Achte darauf, dass Du den Ziel-CPA nicht zu niedrig bestimmst, sonst entgehen Dir womöglich Klicks, die zu Conversions führen könnten.

    Verfügbar in:
    Suchnetzwerk
    Displaynetzwerk
    Apps (als Cost-per-Installation)

  5. Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend):
    Mit der Strategie Ziel-ROAS werden die Gebote automatisch so definiert, dass Du einen möglichst hohen Conversion-Wert bzw. Umsatz erhältst. Weil bei dieser Google Ads Gebotsstrategie der Umsatz im Fokus liegt, ist sie besonders im Bereich E-Commerce zweckmäßig!
    Aber Achtung: Die Gebotstrategie Ziel-ROAS kann bei den meisten Kampagnentypen nur in folgendem Fall Anwendung finden: In den letzten 45 Tagen müssen wenigstens 20 Conversions erzielt worden sein. Es gibt allerdings eine Kampagnenart, für die diese explizite Regelung aufgeweicht wurde: Suchkampagnen. Bei Suchkampagnen müssen für die letzten 30 Tage wenigstens 15 Conversions vorliegen (möchtest Du aber ein optimales Ergebnis erzielen, so sollte Deine Suchkampagne in den letzten 30 Tagen zumindest 50 Conversions abgeworfen haben).

    Verfügbar in:
    Suchnetzwerk

  6. Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen:
    Das Ziel dieser Smart Bidding-Strategie besteht darin, Deine Anzeige an oberster Position auf der Google-Suchergebnisseite auszuspielen. Du kannst aber auch einstellen, ob Deine Anzeige oben auf der Seite oder irgendwo anders auf der Seite der SERP platziert werden soll. Je nach Placement-Einstellungen werden Deine Gebote automatisch angepasst.

    Verfügbar in:
    Suchnetzwerk

Übersicht der Smart-Bidding-Strategien in Google Ads:

In der folgenden Tabelle haben wir Dir für einen raschen, informativen Überblick die Smart Bidding-Strategien in Google Ads nochmals zusammengefasst.

Tipps zu Gebotsstrategien in Google Ads:

Es gilt: Alle Gebotsstrategien in Google Ads performen letztlich unterschiedlich. Deshalb ist es für Dich von immenser Bedeutung zu evaluieren, welches Ziel Du bei der Erstellung Deiner Kampagne vor Augen hast, um anschließend die richtige Strategie auswählen zu können. Je mehr Daten Google in Deinem Konto verarbeiten kann, desto besser und schneller kann die gewählte Gebotsstrategie Deine Vorgaben umsetzen.

  • Deine Google Ads-Kampagnen benötigen eine Phase des Lernens: die gewünschte Performance stellt sich nämlich selten innerhalb der ersten Tage ein.
  • Behalte stets all Deine Kampagnen mit automatischer Gebotsstrategie im Blick: Google spielt häufig mit der Höhe des CPCs innerhalb des von Dir angegebenen Budgets.
  • Bei automatisierten Gebotsstrategien tendiert Google gerne dazu, Dein Budget auszureizen oder sogar zu überziehen (Hier gilt: Dein Tagesbudget bezieht sich auf den Durchschnitt in 30,4 Tagen)
  • Nicht jede Gebotsstrategie erzielt in den verfügbaren Werbenetzwerken in Google Ads gleich gute Ergebnisse.

Negative Keywords und Listen mit negativen Keywords in Google Ads

Google Ads

Allgemeine ausschließende Keywordlisten helfen dabei die Performance Deiner Google Ads Kampagnen schnell und einfach zu verbessern. Natürlich benötigt jedes Unternehmen und damit auch jede Kampagne und jede Anzeigengruppe spezielle, zum Thema passende ausschließende Keywords. Allgemeine Listen bilden eine gute erste Basis an Begriffen, für die Deine Anzeigen unabhängig vom Thema oder Produkt, auf keinen Fall ausgespielt werden sollen. In diesem Magazinbeitrag zeigen wir Dir, was Du bei der Recherche Deiner negativen Keywords beachten musst und wie Du diese dann richtig einsetzt, um Deine Kampagnen zu optimieren.

Negative Keywords sind ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Kampagnen zu optimieren und diese noch wirksamer zu gestalten. Nicht passende und unnötige Anzeigenschaltungen können so vermieden werden, was wiederum zu besseren Klickraten und geringeren Kosten führt. Wertvolles Budget wird nicht für Anzeigen verschenkt, die nicht die entsprechenden Zielgruppen erreichen. Um die Arbeit bei zukünftigen Kampagnen zu erleichtern, ist es sinnvoll, eine allgemeine negative Keyword Liste anzulegen. Diese solide Basis kann dann individuell angepasst, ergänzt und erweitert werden.

So findest Du negative Keywords

In einem ersten Schritt solltest Du Dir überlegen, für welche Suchbegriffe Du auf keinen Fall gefunden werden möchtest. Hier kann es zunächst helfen Begriffe zu identifizieren, nach welchen User im Zusammenhang mit Deinen einbuchten Keywords suchen. Das können beispielsweise bestimmte Marken sein, die Du nicht in Deinem Angebot hast oder aber Begriffe, die zeigen, dass der Nutzer nicht die passende Kaufintention hat, wie zum Beispiel „test“, „kostenlos“, „verkaufen“ „blog“ oder „gutscheine“.

Unser Tipp hier: Die automatische Vervollständigung der Google Suche kann erste Ideen zu möglichen Keyword-Kombinationen liefern.

Google Suche

Weitere Keywords, die vor allem bei einem beschränkten Budget ausgeschlossen werden sollten, sind Wettbewerber-Keywords wie beispielsweise „amazon“, „zalando“ oder „otto“.

Was auch helfen kann: Überlege Dir, was Dein Produkt oder Deine Dienstleistung NICHT ist. Bist Du beispielsweise Anbieter für hochwertige und luxuriöse Produkte, die in einem höheren Preissegment angesiedelt sind, solltest Du Begriffe wie „günstig“, „billig“ oder „preiswert“ ausschließen. Oder Du betreibst beispielsweise nur einen Online-Shop – dann macht es Sinn, größere Städte auszuschließen. User, die ein Keyword in Kombination eines Städtenamens suchen, haben meist die Intention, ein entsprechendes Ladengeschäft in dieser Stadt zu finden.

Hier ein kurzes Beispiel: Angenommen Du bist ein Reiseveranstalter und wirbst mit Google Ads für Reisen nach Rom. In einem ersten Schritt sollten Wettbewerber wie „tui“, „thomas cook“ oder „expedia“ ausgeschlossen werden. Eine kurze Konkurrenzanalyse gibt hier Aufschluss über Konkurrenten, die Du möglicherweise ausschließen solltest. Außerdem kannst Du Keywords wie „jobs“, „praktikum“ oder „geschäftsführung“ ausschließen, da Leute, die an einem Job bei einem Reiseveranstalter interessiert sind, nicht zu Deiner Zielgruppe zählen. Keywords wie „blogs“, „empfehlungen“ oder „forum“ können ebenfalls ausgeschlossen werden, da Personen, die nur Infos über ein bestimmtes Reiseziel (z.B. eine Städtereise nach Rom) erhalten möchten, in der Regel noch keine Kaufintention haben. Natürlich kann es sein, dass ein User trotzdem eine Reise nach Rom buchen würde, jedoch ist seine Intention sich über Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten zu informieren, wahrscheinlicher. Dieser Nutzer hat möglicherweise schon eine Reise gebucht und sammelt nun nur noch Infos oder hat sich noch nicht für ein bestimmtes Reiseziel entschieden. Bietest Du Deine Reisen nur online an, kannst Du durch negative Keywords wie „münchen“, „berlin“ oder „köln“ die Personen ausschließen, die nach einem Reisebüro in den jeweiligen Städten suchen.

Nachdem Du nun die ersten negativen Keywords mit verschiedenen Methoden identifiziert und eingebucht hast und Deine Kampagne gestartet ist, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Ausspielung Deiner Anzeigen zu optimieren. Nach einer gewissen Laufzeit kannst Du einen Teil der tatsächlich eingelaufenen Suchanfragen, die zu Anzeigenklicks geführt haben, analysieren. Den Suchanfragenbericht findest Du in der entsprechen Kampagne unter ‚Keywords‘. Wichtig hierbei anzumerken ist, dass seit September 2020 diese Funktion ein wenig eingeschränkt wurde. An Stelle aller Suchbegriffe werden nur noch die Begriffe gezeigt, nach denen eine „beträchtlichen Anzahl an Usern“ gesucht hat.

Überprüfe nun diese Liste der Suchanfragen auf unpassende und nicht zielführende Anfragen und buche sie als auszuschließende Keywords ein. Dabei können nicht nur sinnlose und nicht zu den Anzeigen passenden Suchbegriffe ausgeschlossen werden, sondern auch Begriffe, die zwar grundsätzlich zum Produkt oder zur Dienstleistung passen, jedoch hohe Kosten verursachen und keine Conversions erzielen. Im letzteren Fall ist es notwendig, einen längeren Zeitraum zu betrachten, um zuverlässige und valide Daten zu erhalten. Ansonsten besteht die Gefahr durch fälschlicherweise ausgeschlossene Keywords potentielle Kunden nicht zu erreichen und somit potentielle Conversions zu verschenken.

So buchst Du negative Keywords richtig ein

Bei negativen Keywords muss unbedingt auf die verwendete Keyword-Option geachtet werden. Werden Keywords falsch eingebucht, besteht die Gefahr, dass diese im Wiederspruch mit den eingebuchten Keywords einer Kampagne oder Anzeigengruppe stehen und somit das Ausspielen dieser verhindern.

Allgemeine Begriffe, für die Du nicht ausgespielt werden möchtest, kannst Du natürlich als ‚weitgehend passend‘ einbuchen. Beispiele hierfür sind „schlecht“, „kostenlos“ oder „blöd“. Neben diesen Begriffen kannst Du hier auch Wettbewerber und Konkurrenzprodukte unter der Option ‚weitgehend passend‘ aufnehmen.

Beim Ausschluss bestimmter Begriffe, die beispielsweise im Wortstamm ein eingebuchtes Keyword enthalten, muss darauf geachtet werden, dass diese nicht als ‚weitgehend passend‘ eingebucht werden. Hier solltest Du unbedingt darauf achten, dass diese Begriffe als ‚passende Wortgruppe‘ oder ‚genau passend‘ ausgeschlossen werden.

Zurück zu unserem Reiseveranstalter Beispiel: Nach Analyse Deines Suchanfrageberichts stellst Du fest, dass Nutzer häufig „rom reisen mit reiseleitung“ suchen. Du bietest aber keine Reisen mit Reiseleitung an. Die erste Möglichkeit hier ist es natürlich „reiseleitung“ als ‚weitgehend passend‘ in  den negativen Keywords mit aufzunehmen. Eine andere Möglichkeit ist „rom reisen mit reiseleitung“ als ‚passende Wortgruppe‘ in den auszuschließenden Keywords aufzunehmen. Für diese Wortgruppe sollte aber auf keinen Fall die Option ‚weitgehend passend‘ verwendet werden, da so auch Anfragen wie beispielsweise „rom reisen“ nicht mehr ausgespielt werden und Du somit keine potentiellen Kunden, die eine Reise nach Rom bei Euch buchen würden, erreichen kannst.

Fazit

Negative Keywords und vor allem das Anlegen allgemeiner ausschließender Keywordlisten sind für die Optimierung von Kampagnen sehr hilfreich. Hast Du einmal eine Liste mit Begriffen angelegt, die allgemeine und für fast jede Kampagne auszuschließende Begriffe enthält, kannst Du diese immer wieder nutzen und entsprechend der Kampagne oder Anzeigengruppe kürzen oder ergänzen. Solch eine Liste erlaubt Dir mit wenigen Klicks sicherzustellen, dass unerwünschte Suchanfragen reduziert werden und Deine Anzeigen der richtigen Zielgruppe ausgespielt wird. Mögliche Kostenfallen werden schon eliminiert, bevor diese in Deinen Suchanfragenbericht auftauchen und bereits Budget verschwendet wurde. Solltest Du noch mehr Fragen zur Recherche und zum Einsatz negativer Keywords haben, sind wir natürlich jederzeit für Dich da. Wir helfen Dir gerne weiter!

Die 10 häufigsten Fehler beim Erstellen von Remarketing-Listen

Vor über fünf Jahren war es erstmals möglich, mit Google Ads Remarketing Kampagnen zu erstellen. Diese dienen dazu, Besucher der eigenen Seite auf bisher nur angesehene Angebote erneut aufmerksam zu machen. Interessenten und Kunden können so gezielt angesprochen und zum Kauf animiert werden.

Die Anzeigen richten sich folglich nicht an den jeweiligen Seiteninhalt, sondern an die vom Nutzer gesammelten Interessen. Remarketing eignet sich deshalb besonders für größere Plattformen mit vielen Besuchern, um diesen angepasste statische oder dynamische Werbeanzeigen zukommen zu lassen.

Neben dem Verwenden der richtigen Keywords nimmt der Sektor von Remarketing-Listen einen immer größeren Stellenwert ein – wenn nicht sogar bei vielen den größten, um sein Publikum anzusprechen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Fehler zu vermeiden und die häufigsten Tücken zu kennen.

Doch bevor man dieses Instrument überhaupt nutzen kann, müssen bestimmte Grundkriterien erfüllt werden:

  • Um eine Remarketing-Liste zu erstellen, die für ein Display-Netzwerk genutzt werden soll, benötigt man mindestens 100 Cookies in den letzten 30 Tagen. Die maximale Gültigkeitsdauer beträgt dann 540 Tage.
  • Wer in Suchmaschine Anzeigen schaltet, braucht sogar mehr als 1.000 Cookies in den letzten 30 Tagen, damit die Kampagne angelegt werden kann. Auch hier beträgt die Gültigkeit dann maximal 540 Tage.
  • In jedem Fall zählt aber: Wer nur wenige Besucher vorweisen kann, greift lieber auf SEO zurück und investiert sein Geld in Anzeigen auf Suchmaschinen. Remarketing funktioniert bei zu kleiner Empfängergruppe nicht, weil die Werbeanzeigen zu selten geschaltet werden.

Wer eine entsprechend große Plattform besitzt und eine Zielgruppe definieren möchte, sollte allerdings auch keine Nischenliste anlegen, um einen ersten bekannten Fehler zu umgehen.

1. Zu kleine Listen

Eigentlich ist es offensichtlich und in Bezug auf die Grundkriterien auch logisch und dennoch vergessen viele beim Anlegen der Liste die Mindestanzahl an Cookies und die sinkende Effektivität bei einer zu kleinen Empfängergruppe.

Auch wenn Du eine gute besuchte Website besitzt, fasst Du die Liste zu klein, erreicht diese nicht die geforderte Anzahl für Display-Netzwerke oder Suchmaschinen. Deshalb kann sie nicht benutzt werden. Gleichzeitig erhöht sich der Arbeitsaufwand, weshalb zu viele Unterteilungen nicht ratsam sind, wenn schlussendlich nur ein geringer Interessentenkreis im Fokus steht.

2. Inkorrekte Einstellungen

Einer der gravierendsten Fehler kann mit einer kleinen falschen Einstellung entstehen. 

Wählt man allerdings die Option, das eingestellte Angebot zur normalen Anzeigengruppe hinzuzufügen, dann erhältst Du plötzlich bedeutend mehr Besucher und unerwartet hohe Kosten.

In diesem Falle wird die Werbung nämlich nicht nur den Leuten in Ihrer Liste angezeigt, sondern immer eingeblendet, wenn nach den eingetragenen Kriterien gesucht wird. 

Das Paar Schuhe, welches Du beispielsweise gerne vermarkten möchtest, sieht dann auf einmal nicht nur Deine klar definierte Zielgruppe in der Liste, die Deine Website bereits kennen. Es wird allen danach suchenden Interessenten eingeblendet und kann somit in kürzester Zeit ein enormes Werbebudget verschlucken.

Aus diesem Grund ist es wichtig, in den Einstellungen bei den Anzeigengruppenebenen die richtige Wahl zu treffen, um katastrophale Folgen zu verhindern.

Achte diesbezüglich auch unbedingt auf Warnhinweise, die Dir Google Ads gibt.

3. Zu knappe Laufzeit der Listen

Beim aufgezeigten ersten Fehler können große Teile der Zielgruppe durch eine zu detaillierte Festlegung ausgeschlossen werden und die Wirksamkeit der Werbung sinkt.

Und wenn Du bei der Dauer der Laufzeit nicht verschiedene Kriterien bedenkst, gehen Dir erneut womöglich Umsätze verloren.

Beachte deshalb grundsätzlich, dass Listen für das Suchnetzwerk lediglich die Cookies der letzten 180 Tage als Basis nutzen. Um keinen falschen Eindruck der Gesamtanzahl Deiner Zielgruppe zu erhalten, solltest Du alle anderen dafür nicht mehr relevanten Einträge entfernen. Nehme diese Änderung aber nicht für die Anzeigen in Display-Netzwerken vor, um mögliche Kunden nicht zu verlieren.

Auf bestimmte Angebote greifen Interessenten schließlich jährlich zurück, wie zum Beispiel einen Wechsel bei der Versicherung oder eines Anbieters für Strom oder Handyverträge. Durch die 540 Tage lange Dauer in Display-Netzwerken können diese Interessenten auch im kommenden Jahr wieder erreicht werden.

Wer nur monatliche Kampagnen anlegen möchte, sollte auch hier bestimmte Dinge beachten, um eine möglichst kaufstarke Zielgruppe zu erreichen. Wer beispielsweise solch eine Anzeige nur 30 Tage zur Schaltung freigibt, verpasst womöglich die Zahltage zu Beginn des nächsten Monats. Doch besonders nach Eingang des Gehalts steigt die Bereitschaft zum Erwerb neuer Waren.

4. Sich überlappende Laufzeiten

Viele lassen sich beim Erstellen von Listen schnell hinreißen und begehen dann bei der Wahl der Laufzeit einen Fehler. Meistens werden Remarketing-Listen für 3 Tage, 7 Tage, 14 Tage und 35 Tage erstellt, die sich gegenseitig überlappen und dadurch in Konkurrenz stehen.

Vergisst man das Subtrahieren der Laufzeiten, dann schaltest Du mehrere Listen gleichzeitig und errecihst eine bestimmte Person mehrfach. Weil allerdings nur eine Anzeige geschaltet wird, gewinnt die Liste, welche das höchste Gebot von Dir zur Verfügung gestellt bekommt. Du musst deshalb am Ende viel mehr bezahlen, als für die erreichte Person notwendig gewesen wäre.

Um das zu verhindern, solltest Du ein Überlappen der Laufzeiten stets ausschließen. Beim Umgehen subtrahiere einfach die Dauer voneinander, wie im folgenden Beispiel:

  • 3 Tage
  • 7 Tage minus 3 Tage
  • 14 Tage minus 7 Tage
  • 35 Tage minus 14 Tage

5. Die Listen werden nicht voneinander ausgeschlossen

Ein großer und beliebter Fehler ist das vergessene Ausschließen von vorhandenen Listen. User, die bereits in einer Liste eingetragen sind, sollten nicht durch eine weitere Remarketing-Liste erreicht werden.

Diese starke Konzentration auf einzelne Personen kann leicht als Stalking empfunden werden und schreckt den Besucher ab!

Trotzdem solltest Du diese potenziellen Kunden nicht komplett aus bestimmten Listen entfernen. Wenn Du eine monatliche Liste für einen bestimmten Zeitraum erstellst und mit dieser nur die Besucher der letzten 35 Tage erreichen möchtest, sollten alle Personen der Zielgruppe während dieser Zeit in keiner zweiten Liste stehen.

Remarketing-Listen mit einer längeren oder unbegrenzten Laufzeit sollten währenddessen also nicht die selben Personen anvisieren.

Nach Ablauf der monatlichen Kampagne musst Du die Einträge allerdings auch in der Anzeige ohne zeitliche Begrenzung wieder einfügen. Ansonsten verlierst Du möglicherweise interessante Kunden, die deine Seite nur zu einem bestimmten Zeitpunkt besucht haben und wieder zu Dir zurück kommen könnten.

6. Häufigkeitsverwaltung nicht eingestellt

Mit der Funktion Frequency Capping, oder auch Häufigkeitsverwaltung genannt, kannst Du festlegen, wie oft einer Person Deine Anzeige im Google Display-Netzwerk angezeigt wird. Dieser Fehler ist vergleichbar mit dem vergessenen Ausschließen von Punkt Nummer 5.

Kunden möchten nicht ständig mit den selben Anzeigen belästigt werden. Sprichst Du Deine Zielgruppe also mit mehreren Listen gleichzeitig an, schreckt diese aufdringliche Art und Weise der Werbung eher ab. Gleiches gilt für das wiederholte Schalten ein und derselben Werbeanzeige.

Deshalb solltest Du unbedingt die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten nutzen, um die Zielgruppe nicht zu belästigen und nur eine begrenzte Anzahl an Wiederholungen einzuplanen.

7. Defekten Code übersehen

Dieser Fehler passiert leicht und tritt besonders bei Remarketing-Listen mit langer Laufzeit auf. Dort bemerkst Du beispielsweise nur schlecht, wenn keine neuen Einträge in der Liste vorgenommen werden.

Besucher, die in die relevante Zielgruppe passen, werden also nicht eingefügt und damit das anvisierte Publikum nicht mehr komplett erreicht.

Die Überprüfung des Problems wird durch Google Ads sehr leicht gemacht. Wenn Du über die Bibliothek auf Dein Zielpublikum gehst, kannst Du in der oberen Ecke die Kontrolle vornehmen. Dort wird angezeigt, ob Dein Code funktioniert oder ein Fehler vorliegt.

Mit diesem einfachen Weg behältst Du den reibungslosen Ablauf Deiner Kampagnen immer im Blick.

Wenn Du Probleme haben solltest, einen zusätzlichen Code auf  Deiner Website einzubinden, kannst Du auch Google Analytics dafür nutzen. Diese Remarketing-Listen lassen sich unkompliziert einrichten und aktuell halten.

8. Listen nicht auf Basis von Google Analytics erstellt

Die heutigen vielfältigen Funktionen von Google Analytics sind seit langer Zeit bewährt. Sie nicht zu nutzen und zu ignorieren, wäre ein fataler Fehler. Die Zielgruppe lässt sich dadurch genau analysieren und einordnen.

Du kannst alle Personen direkt ermitteln und der Zielgruppenliste hinzufügen, die in der letzten Minute Deine Website besucht hat oder eine bestimmte Anzahl an Seiten auf Deiner Plattform besuchte.

Das ermöglicht Dir eine viel komplexere Definierbarkeit der Interessen Deiner Besucher als sie nur durch Suchanfragen möglich wäre.

Mit mehr als 200 Kennzahlen aus Google Analytics erfasst Du Dein Publikum und kannst diese Daten für Deine Anzeigen in Display-Netzwerken nutzen.

Auf jeden Fall aber musst Du bei der Nutzung von Zielgruppen auch die Hinweise zum Datenschutz sowie zur Nutzung von Cookies beachten. Hierzu empfehlen wir Dir Dich mit Deinem Datenschutzbeauftragten auszutauschen. Gerne helfen wir Dir auch mit zusätzlichen Infos zur Best Practice weiter.

9. Keine Listen auf Basis der Saison erstellt

Die saisonalen Vorlieben bieten ein unglaubliches Potenzial, um Kunden zum erneuten Einkauf zu animieren.

Solche Remarketing-Listen werden allerdings noch viel zu selten genutzt. Wer drei Wochen vor Weihnachten mit dem großen Geschenke-Shoppen anfängt, wird in dieser Zeitspanne auch im nächsten Jahr wahrscheinlich besonders aktiv auf der Suche nach passenden Produkten sein.

Diese Listen musst Du gezielt anlegen und nutzen.

Die vielen Feiertage und besonderen Anlässe sollen schließlich nicht nur in den Köpfen der Kunden sein, auch Du solltest dafür ansprechende Anzeigen parat haben. Der größte Fehler dabei liegt allerdings bei einer zu kleinen Laufzeit der Liste, die dann die Daten zu früh wieder löscht.

Du solltest aus diesem Grund keine 30 Tage wählen, denn nach Ablauf sind die Einträge nicht mehr verfügbar. Stattdessen wähle eine Zeitspanne für beispielsweise Weihnachten mit einer Dauer von 540 Tagen. Wenn Du diese Liste das nächste Mal nutzen möchtest, sind alle erkannten Nutzer nicht wegen einer Zeitüberschreitung gelöscht, sondern es kann auf die Daten wieder zurückgegriffen werden.

10. Strategie ist die Basis für jede Liste

Egal welche Zielgruppe Du ansprechen willst und ob Du dafür lieber auf Display-Netzwerke oder Suchmaschine Anzeigen zurückgreifst, Du benötigst eine Strategie.

Nur auf gut Glück eine Liste zu erstellen, bringt Dir in den wenigsten Fällen Erfolg. Mit einem klaren Ziel vor Augen und dem Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten lässt sich das Publikum besser erreichen.

Interessenten können dabei mit der RLSA Funktion leicht über Suchanfragen und gezielten Schlüsselwörtern abgegriffen werden, wenn man ein entsprechendes Gebot dafür bezahlt. Aber wie sieht es mit Kampagnen mit allgemeineren Keywords und Display Anzeigen aus? Vergesse also nicht, dass Remarketing-Listen nicht nur für die Standardsuche geeignet sind, sondern auch für dynamische Anzeigen genutzt werden können.

FAZIT:

Nutze diese Checkliste, um Deine Anzeigen zu überprüfen!

All diese Tipps sollen Dir helfen, Deine Zielgruppe erfolgreich zu definieren und zu erreichen. Du wirst merken, dass man schnell einzelne Dinge vergessen kann oder beim ersten Anlegen falsch umsetzt.

Nimm Dir deshalb die nötige Zeit, damit Dein Werbebudget zukünftig noch effektiver genutzt wird und Du Dein gesamtes Publikum ansprichst.

Verschiedene SEA Ziele: Traffic VS Performance – Mit der richtigen SEA Strategie zum Erfolg

SEA-Ziele

Um eine erfolgreiche Anzeigenschaltung bei Google Ads, Microsoft Advertising und Co. zu betreiben, ist es im Rahmen der individuellen SEA Strategie unabdingbar, Ziele festzulegen, an denen der Erfolg der eigenen Kampagnen mess- und evaluierbar gemacht werden kann. Da jedoch in Sachen Suchmaschinenwerbung jedes Unternehmen eigene Ziele verfolgt, ist die laufende Auswertung stets eine individuelle Angelegenheit, da unterschiedliche Kennzahlen herangezogen werden müssen. Der regelmäßige Abgleich von gesetzten Zielen und tatsächlichen Ergebnissen ist hierbei enorm wichtig, um eventuell bestehende Schwachstellen aufzudecken und diese anschließend auszubessern.
Doch welche Kennzahlen sind von Relevanz? Bei der Analyse der relevanten Kennzahlen ist es besonders wichtig, alle Faktoren, die die Kennzahl beeinflussen, zu kennen. Denn nur so könnt Ihr sicherstellen, dass Eure Optimierungsmaßnahmen dann auch an der richtigen Stelle greifen. In diesem Artikel wollen wir Euch die gängigsten Zielsetzungen und die für die Auswertung relevanten KPIs (Key Performance Indicators) näherbringen.

SEA Zielsetzungen – Worauf soll der Fokus gesetzt werden?

Mit Search Engine Advertising bedient Ihr Suchmaschinen wie Google oder Bing, um Euer Angebot Nutzern zu präsentieren, die ein bestimmtes Bedürfnis oder Problem haben und somit gezielt nach Eurem Produkt oder Eurer Dienstleistung suchen.
Doch wie erreicht Ihr das optimalste Ergebnis? Indem Ihr Euch unter anderem im Vorfeld bei der Festlegung der Strategie Gedanken zu Euren Zielsetzungen macht: Sollen Endkunden (B2C) oder andere Unternehmen (B2B) angesprochen werden? Soll ein neues Produkt bekannt gemacht werden, Eurer Marke zum Durchbruch verholfen oder die Verkaufszahlen Eures Shops kräftig angekurbelt werden? Betretet Ihr mit Suchmaschinenwerbung komplettes Neuland oder möchtet Ihr eine bereits bestehende Strategie erweitern beziehungsweise umgestalten? Zur Orientierung haben wir für Euch nachfolgend die gängigsten Zielsetzungen für SEA Kampagnen kurz zusammengefasst:

Mögliche Ziele bei der Ausarbeitung einer SEA Strategie:

  • schnelleres Erreichen der Zielgruppe
  • Steigerung der Klickrate (CTR) & des Traffics auf der eigenen Website
  • mehr Conversions wie beispielsweise Verkäufe oder Anfragen generieren
  • bessere Performance erzielen
  • gezieltes Branding, also Markenaufbau, betreiben

Ihr seht, bei der Entwicklung einer SEA-Strategie kann der Fokus auf ganz unterschiedliche Aspekte gelegt werden. Sehr häufig geht es den meisten Unternehmen anfangs darum, den Traffic, das heißt die Besucherzahlen, auf ihrer Website zu erhöhen.

SEA-KPIs

SEA Ziel Traffic erhöhen

Bucht Ihr bezahlte Anzeigen, dann werden diese im Optimalfall bei der Suche nach bestimmten Keywords ganz oben auf der Suchergebnisseite eingeblendet. Ihr generiert also Impressionen – die Anzahl der Impressionen zeigt, wie oft Eure Anzeigen auf der Ergebnisseite erschienen sind. Da die passendsten Anzeigen vor den organischen Suchergebnissen platziert werden, ziehen sie mehr Aufmerksamkeit auf sich und können so sehr schnell für mehr Klicks sorgen und damit den Traffic auf Eurer Website beziehungsweise in Eurem Online Shop schon in kurzer Zeit signifikant erhöhen. Eine andere wichtige KPI, die Ihr hier betrachten solltet, ist der Anteil an möglichen Impressionen. Mit dieser Rate könnt Ihr messen, wie wirkungsvoll Eure Anzeigen sind. Dabei werden die tatsächlichen Anzeigenschaltungen durch die möglichen Anzeigenschaltungen geteilt. Hier solltet Ihr einen möglichst hohen Wert anstreben, da Ihr so möglichst viele der für Euch relevanten Suchanfragen bedient und somit relevanten Traffic für Eure Seite abgreift. Ein relativ geringer Anteil an möglichen Impressionen kann bedeuteten, dass Ihr wertvollen Traffic für Eure Seite verpasst.

SEA Ziel Steigern der Klickrate

Oberstes Ziel sollte es also sein, Eure Suchmaschinenwerbung so an Eure Zielgruppe anzupassen, dass Ihr kaum Streuverluste hinnehmen müsst. Das könnt Ihr anhand der Klickrate (Click Through Rate) sehr gut beurteilen, da die CTR das Verhältnis von Impressionen zu Klicks angibt. Sie drückt also aus, wie viel Prozent der Nutzer, die die Anzeige sehen, auch tatsächlich darauf klicken und ist deshalb ein wichtiger Indikator, der zeigt, ob Eure Anzeigen für die Nutzer von Relevanz sind. Schließlich wollt Ihr ja nicht für Anzeigenklicks zahlen, die am Ende nicht zielführend sind.

SEA Ziel Conversions generieren

Wenn Ihr als Werbetreibende SEA-Anzeigen schaltet, dann möchtet Ihr höchstwahrscheinlich nicht nur mehr Aufrufe, mehr Traffic und höhere Besucherzahlen generieren, sondern vor allem auch mehr Conversions. Eine Conversion findet immer dann statt, wenn sich ein Besucher auf Eurer Seite nicht nur umsieht, sondern auch eine konkrete Handlung ausführt, die Ihr vorher als Conversion-Ziel definiert habt. Der Nutzer soll beispielsweise etwas kaufen, den Newsletter abonnieren, eine Bewertung abgeben oder etwas herunterladen. Conversions stehen also für die Qualität und den direkten Erfolg Eurer Werbemaßnahmen, der sich in blanken Zahlen messen lässt.

Wenn Ihr wissen wollt, ob Ihr Euer Werbebudget effizient einsetzt, dann solltet Ihr einen Blick auf die Conversionrate (CVR) werfen. Die CVR gibt Aufschluss darüber, wie viele Klicks für die von Euch gewünschte Handlung benötigt werden. Je höher die Conversionrate, desto effizienter ist das Werbebudget eingesetzt. Eine weitere wichtige Kennzahl, mit der Ihr Eure Kosten kontrollieren und steuern könnt, ist der CPO (Cost-per-Order) beziehungsweise der CPL (Cost-per-Lead). Mit dieser Kennzahl erfahrt Ihr, wie hoch die tatsächlichen Kosten pro Conversion sind. Schließlich wollt Ihr ja nicht für Anzeigenklicks zahlen, die am Ende nicht zielführend sind.

Conversion

Branding VS Performance

Suchmaschinenwerbung kann Teil einer Marketing- oder einer Branding-Strategie sein. Bei der Zieldefinition, die dem Start konkreter SEA-Maßnahmen immer vorausgehen sollte, ist eine Differenzierung zwischen Performance und Branding wichtig, um vorab zu klären, worauf der Fokus Eurer SEA Strategie liegen soll. Zwar schließen sich beide Methoden keinesfalls gegenseitig aus, jedoch existieren Unterschiede, auf die wir nun näher eingehen wollen.

Performance-Kampagnen

Performance-Kampagnen werden oft als direkte Werbemaßnahmen angesehen, während mit Branding eher der indirekte Weg eingeschlagen wird. Performance-Kampagnen zielen darauf ab, den Nutzer an den richtigen Kontaktpunkten zur rechten Zeit auf die von Euch angebotenen Produkte oder Leistungen aufmerksam zu machen.

Das bedeutet, der Kunde sucht bereits nach dem, was Ihr ihm bieten könnt – und genau diesen Vorteil gilt es zu nutzen. Außerdem werden bei Performance-Kampagnen, die häufig mit umsatzsteigernden Zielen assoziiert werden, spezifische Parameter herangezogen, um die Kampagnen-Leistung zu messen. Allem voran geht es hier um die Conversion-Daten wie Kosten, Menge und natürlich die Conversionrate selber. Ebenfalls elementar hierfür sind wichtige Kennziffern wie die pro Klick anfallenden Kosten (CPC) und die vorhin schon angesprochene CTR (Click Through Rate).
Auch Website-Werte, wie unter anderem Sichtbarkeit, Absprungrate, Verweildauer und die angesehenen Seiten pro Besucher, werden zur Beurteilung der Performance herangezogen und liefern so messbare Werte, anhand derer sich eine Kampagne aktiv optimieren lässt. Wie der Begriff “Performance” schon deutlich macht, handelt es sich hier um keinen einmaligen Prozess, sondern die Kennziffern dienen vielmehr dazu, regelmäßige Auswertungen und Optimierungen durchzuführen, die für eine noch stärkere Leistung der Kampagne sorgen sollen.

Branding-Kampagnen

Branding-Kampagnen sollen in erster Linie – wie der Name schon sagt – die Bekanntheit eines Unternehmens beziehungsweise einer Marke mitsamt seiner/ihrer Sichtbarkeit stärken. Durch Branding-Maßnahmen sollen noch nicht vorhandene Bedürfnisse geweckt werden, die den Nutzer daraufhin zur Suche nach Euren Produkten und Leistungen animieren sollen. Ein Erfolg ist hier im Gegensatz zu Performance-Kampagnen nicht direkt messbar.

Im Gegensatz zu Performance-Kampagnen, die dauerhaft optimiert und überprüft werden, durchläuft eine Branding-Kampagne die Phasen der Konzeption, Planung und Aktivierung. Danach ist die fortwährende Arbeit an dieser Kampagne abgeschlossen, bis die festgelegte Laufzeit abgelaufen ist. Dieser Kampagnen-Typ wird vor allem gerne von Start-Ups, die ihre Marke beim Konsumenten erst einmal bekannt machen müssen, sowie von Konzernen, die aufgrund eines hohen Werbebudgets die nötigen Mittel besitzen, um auf die direkte Performance der Kampagne zu verzichten, eingesetzt.
Auch über den indirekten Weg einer Branding-Kampagne lässt sich nachhaltig die Performance erhöhen beziehungsweise schließt eine Branding-Kampagne keineswegs zusätzliche Performance-Kampagnen aus.

Fazit

Welches Ziel Ihr mit SEA auch verfolgt – ob die Bekanntheit Eures Unternehmens gesteigert oder Eure Performance in Form von mehr Klicks, mehr Kunden und mehr Umsatz optimiert werden soll: Bedenkt immer, dass diese Punkte nicht automatisch in Zusammenhang stehen. Je nach Zielsetzung kommt es auf komplett unterschiedliche Betrachtungsweisen oder Kennzahlen an. Solltet Ihr Unterstützung beim Aufsetzen Eurer SEA Strategie oder eine Einschätzung bereits laufender Kampagnen benötigen, sprecht uns einfach an. Wir geben Euch eine professionelle Einschätzung und beraten Euch gerne!

Nur noch bis 31.12.2021 bis zu 11.000€ Förderung!

Letzte Chance auf 50% Förderung für Dein Digitalisierungsprojekt durch "go-digital".
JETZT BEANTRAGEN
close-link