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So holst Du das Maximale aus Deinen Google Ads Anzeigen– unsere besten Tipps

31.08.2023 | Anna-Lena Unsin | SEA

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Google Ads Textanzeigen

Google Ads baut die Gestaltungsmöglichkeiten der Anzeigentexte kontinuierlich aus – die Erweiterten Textanzeigen wurden 2022 abgeschafft und es können nun nur noch responsive Suchanzeigen erstellt werden. So haben Werbetreibende nun die Möglichkeit pro Anzeige bis zu 15 Anzeigentitel á 30 Zeichen und bis zu vier Beschreibungen  á 90 zu nutzen und User von ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung zu überzeugen, welche Google dann eigenständig ausspielt und kombiniert.

Doch oftmals ist es gar nicht so einfach eine Marketingbotschaft kurz, prägnant und vor allem überzeugend in diesem vorgegebenen Format passend zu verpacken. Was soll rein, was kann weggelassen werden? Wie wird die größtmögliche Aufmerksamkeit der Kunden erreicht und das Allerwichtigste: Wie bringe ich meine Nutzer zum Klicken?

In folgendem Artikel verraten wir Dir unsere besten Tipps, wie Du Deine Google Ads Anzeigen optimal gestaltest, wie Du unterschiedliche Formate bestmöglich miteinander kombinierst und wie Du Deine potenzielle Kunden bereits bei der Google Suche begeisterst.

Responsive Suchanzeigen in Google Ads – GRUNDLAGEN

Zunächst einmal ist es wichtig, eine Übersicht über die Gestaltungsmöglichkeiten in Google Ads zu erhalten. Google updatet und verbessert die zur Verfügung gestellten Anzeigenformate regelmäßig.

Bei responsiven Suchanzeigen werden bis zu drei Anzeigentitel mit einer oder zwei Beschreibungen kombiniert. Google testet dann die verschiedenen Kombinationen, um festzustellen, mit welchen die beste Leistung erzielt wird.  

Dadurch soll eine höhere CTR, also Klickrate, erzielt und die Nutzer besser angesprochen werden. Tipp: Nutze alle zur Verfügung stehende Möglichkeiten und nutze die Anzahl der möglichen Anzeigentitel und Beschreibungen. Nimm Dir den Platz, den Dir Google gibt und versuche die maximale Zeichenanzahl in den Titeln und Beschreibungen zu nutzen. Nur so kannst Du das volle Potenzial Deiner RSA (Responsive Suchanzeige) nutzen und die Effektivität positiv beeinflussen. Wer nicht die ganze Kontrolle an Google abgeben möchte und die Reihenfolge der verschiedenen Anzeigentitel kontrollieren möchte, hat die Möglichkeit, die einzelnen Titel jeweils an Position eins, zwei oder drei anzupinnen, um so beispielsweise zu garantieren, dass Anzeigentitel mit Fokus-Keywords immer an Position 1 erscheinen.

Screenshot Anzeigentitel anpinnen

Anzeigentitel und Beschreibungen in Google Ads Anzeigen

Wir haben zwar jetzt geklärt, welches Format Dir bei der Erstellung Deiner Textanzeigen zur Verfügung steht und wie dieses aufgebaut ist, jedoch steht die schwierigste Herausforderung noch bevor. Was teile ich meinen Nutzern mit? Was kommuniziere ich wie und vor allem wo? Natürlich gibt es hier nicht die eine, perfekte Zauberformel, wir können Dir aber allgemeine Empfehlungen geben, die auf jede Branche, jedes Unternehmen und jedes Produkt angepasst werden können.

Starten wir mit den Anzeigentiteln. Diese sollten kurz und knapp das Wichtigste rund um Dein Produkt zur Geltung bringen, damit der User auf den ersten Blick erkennt, warum er bei Dir richtig ist und was ihn erwartet. Hier stehen Dir nur 30 Zeichen pro Titel zur Verfügung. Außerdem werden von Google oft nur zwei Titel ausgespielt, deshalb solltest Du unbedingt darauf achten, die wichtigsten Aussagen in Deiner responsiven Suchanzeige an Position eins zu pinnen. Anzeigentitel, welche an Position eins stehen sollen, sollten sofort die Aufmerksamkeit des Nutzers erregen und „auffällig“ sein. Hier kannst Du auch gern etwas experimentierfreudiger vorgehen. Alternativ kannst Du hier direkt Dein Produkt oder Deine Dienstleistung nennen, damit sofort erkennbar ist, um was es sich bei Deinem Angebot handelt. Versuche auch direkt im ersten Anzeigentitel die Suchanfragen der User aufzugreifen und Deine Keywords einzubinden. Anzeigentitel, welche Du an zweite und dritte Position anpinnst, sollten ein Call-to-Action und/oder einen einzigartigen Benefit enthalten. Achte darauf, dass Du bei Deinen 15 Anzeigentiteln in Deiner RSA von allen drei Anzeigentitel-Varianten ein ausgeglichenes Verhältnis hast. Letztendlich kannst Du Dich beim Formulieren auch auf die Empfehlung von Google stützen: Während der Gestaltung der Anzeigen siehst Du eine „Live-Bewertung“ und Tipps, was Du noch ergänzen solltest, damit Deine Anzeigen die bestmögliche Ausspielung erzielen.

Die Beschreibungen kannst Du jetzt für folgende Dinge nutzen: Die Vorteile Deines Produkts kommunizieren. Hier kannst Du Dich auch an den bereits in den Headlines kommunizierten Kunden Benefits orientieren. Des Weiteren kannst Du einzigartige Produkt- oder Unternehmens-Features kommunizieren. Dabei gilt es bereits konkrete Merkmale und Eigenschaften zu nennen. Auch bei den Beschreibungen werden, wie die dritte Headline, nicht immer zwei ausgespielt. Demnach sollte jede der vier möglichen Beschreibungen auch allein beim Lesen Sinn ergeben.  Außerdem kannst Du auch allgemeine Infos oder Vorteile Deines Unternehmens kommunizieren. Zusätzlich bietet es sich an, die Beschreibungen mit einem Call-to-Action abzuschließen.

Generell gilt: Umso mehr Titel und Beschreibungen Du ergänzt, desto mehr Möglichkeiten bekommt der Google Algorithmus, um die verschiedenen Titel und Beschreibungen zu kombinieren. Je mehr Kombinationen, desto mehr kann Google also testen, was den Usern gefällt und was somit zu mehr Klicks führt.

Google Ads Anzeigen und Assets

Des Weiteren gibt es bei Google Ads Anzeigen die Möglichkeit, die Textanzeigen durch Assets zu erweitern. Das sind Inhalte, die Deine Anzeige um nützliche Informationen zu Deinem Unternehmen ergänzen. Sie liefern Nutzern mehr Gründe, sich für Dein Unternehmen oder Produkt zu entscheiden. Neben den Anzeigentiteln und Textzeilen kannst Du Deinen Anzeigen also noch Links zu bestimmten Bereichen Deiner Website, Anrufschaltflächen, Bilder und vieles mehr hinzufügen. Es gibt 15 verschiedene Arten, um die Du Deine Anzeigen erweitern kannst. Wir empfehlen so viele Erweiterungen wie möglich einzusetzen.

Durch das Hinzufügen von Assets wie Sitelinks oder Bildern werden Deiner Anzeige mehr Inhalte hinzugefügt, die dazu führen können, dass Deine Google Ads Anzeigen von den Nutzern besser wahrgenommen werden. Das kann sich wiederum auch auf die Performance auswirken. Es werden mehr Klicks generiert und die Nutzer haben mehr Interaktionsmöglichkeiten, beispielsweise über Anruf-Schaltflächen oder Karten.

FAZIT

Die Entwicklung der Anzeigenformate in Google Ads zeigt das generell die Tendenz zu durch den „Algorithmus gesteuerte Formate“ geht. Die Abschaffung der erweiterten Textanzeigen zugunsten der responsiven Suchanzeigen im Jahr 2022 markiert einen Schritt in Richtung personalisierter und effizienter Werbung. Mit bis zu 15 Anzeigentiteln und vier Beschreibungen pro Anzeige ermöglicht Google den Werbetreibenden eine breite Palette von Kombinationsmöglichkeiten, um ihre Botschaften zielgerichtet an die Nutzer zu übermitteln.

Die Herausforderung, relevante Informationen in begrenzten Zeichen zu kommunizieren, wird deutlich. Die Anzeigentitel müssen das Wesentliche prägnant vermitteln, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen. Hierbei kann das Anpinnen von besonders wichtigen Titeln an bestimmten Positionen eine gezielte Kontrolle ermöglichen.

Die Beschreibungen dienen dazu, Produktvorteile, Unternehmensfeatures und Call-to-Action-Elemente zu kommunizieren. Die Notwendigkeit, auch einzeln verständliche Beschreibungen zu verfassen, unterstreicht die Bedeutung klarer und überzeugender Formulierungen. Die Möglichkeit, zusätzliche Titel und Beschreibungen hinzuzufügen, eröffnet dem Google-Algorithmus mehr Spielraum für Tests und Optimierungen, um die Anzeigen auf die Vorlieben der Nutzer abzustimmen und somit die Klickrate zu erhöhen.

Insgesamt erfordert die Gestaltung von Google Ads-Anzeigen in den neuen responsiven Suchanzeigen eine ausgewogene Strategie. Es geht darum, das zur Verfügung stehende Potenzial optimal auszuschöpfen, die wichtigsten Botschaften in den begrenzten Raum zu packen und die Nutzer dazu zu bewegen, auf die Anzeigen zu klicken. Die stetige Weiterentwicklung der Anzeigenformate verdeutlicht, dass Google bestrebt ist, Werbetreibenden leistungsfähige Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um ihre Zielgruppe gezielt anzusprechen und ihre Marketingziele effektiv zu erreichen.

Habe deshalb stets im Hinterkopf: Welche KPIs sind für mich entscheidend? Zählen Impressions, Klicks und Website-Traffic oder möchte ich den größtmöglichen Umsatz zu den geringsten Kosten generieren?

Als Google Ads Experten stehen wir Dir gern unterstützend zur Seite. Also falls Du Fragen hast: Zögere nicht und kontaktiere uns!

 

 

 

 

 

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Über den Autor
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Anna-Lena Unsin

Digital Marketing Managerin

Anna-Lena ist Digital Marketing Managerin bei eMinded und vorwiegend im Bereich Social Ads und SEA tätig. Als Ausgleich zur Arbeit treibt sie gerne Sport und genießt es Zeit mit Freunden zu verbringen.

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