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So gelingt das optimale Webinar

Webinar statt Seminar – Experten zufolge gewinnt das Webinar stetig an Relevanz und wird auch in den kommenden Jahren einen immer höheren Stellenwert haben. Aus Unternehmenssicht eignen sich Webinare nicht nur für die Weitergabe von Fachwissen, sondern auch für die Generierung hochwertiger Leads. Damit ein Webinar gelingt, müssen jedoch viele Aspekte beachtet werden. In diesem Artikel findest Du unsere Tipps und Tricks für Dein optimales Webinar.

Was ist ein Webinar und wie funktioniert es?

Die Bezeichnung Webinar setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: Web und Seminar. Somit handelt es sich bei einem Webinar um einen virtuellen Vortrag, bei welchem audiovisuelle Inhalte zu einem bestimmten Thema vermittelt werden.

In den meisten Fällen findest das Webinar live statt, sodass die Interaktion zwischen Referent und Zuschauer möglich wird. Dennoch gibt es häufig auch die Möglichkeit die Aufzeichnung nach der Übertragung auf Abruf anzusehen.

Vor dem Webinar

Tools und Software

Vor der Aufzeichnung ist es unabdinglich, sich ausgiebig mit den verschiedenen Tools auseinanderzusetzen und die richtige Wahl zu treffen. Da es mittlerweile eine Vielzahl von Tool-Anbietern gibt, ist die Auswahl sehr groß. Hier findest Du eine kleine Auswahl unserer Favoriten:

  • GoToMeeting
  • Zoom
  • Twitch
  • YouTube

Struktur des Webinars

Bevor Du Dein Webinar hältst, solltest Du eine klare Struktur festlegen. Am geläufigsten ist es, zuerst einen Vortrag zu halten, der von einer Fragenrunde gefolgt wird. Um Dein Webinar noch interessanter für Deine Teilnehmer zu gestalten, empfehlen wir Dir die „Kollaborative Variante“. Hier werden Inhalte teilweise gemeinsam erarbeitet und Teilnehmer aktiv in das Format mit einbezogen. Eine weitere Möglichkeit ist den Vortrag in mehrere Sequenzen zu gliedern und dazwischen eine Diskussion anzusetzen.

Durch folgende Elemente kannst Du Deinen Vortrag zusätzlich auflockern:

  • Umfragen mit anschließender automatischer Auswertung
  • Abstimmungen
  • Quiz
  • Screen-Sharing
  • Live Chat

Anmeldung der Teilnehmer

Genügend Vorlaufzeit ist das A&O. Potenzielle Teilnehmer sollten mindestens eine Woche vor Stichtag auf das Angebot aufmerksam gemacht werden. Dies kann beispielsweise per LinkedIn, Newsletter oder auf der eigenen Website erfolgen. Wichtige Infos sind hierbei, wann das Webinar stattfindet, wie lange es dauert und welches Thema es behandelt. Wir empfehlen, das Webinar lieber kurz zu halten und dafür besonders aussagekräftigen Daten und Unterlagen zu verwenden. Eine Dauer von 20 – 30 Minuten ist optimal.

Besonders im B2B ist das Webinar ein hervorragendes Instrument für die Generierung von Leads. Daher ist es wichtig, dass Deine Teilnehmer bei der Anmeldung ihre E-Mail-Adresse angeben, um den Zugangslink zum Webinar zu erhalten.

Während des Webinars

Selbstverständlich ist es wichtig, dass Du bei Deinem Webinar Spaß hast. Gleichzeitig solltest Du aber auch Deinen Zuhörern einen Mehrwert bieten, welcher sie fesselt. Da Leute vor dem Bildschirm schwieriger zu packen sind, als ein Publikum vor Ort, bietet es sich an, folgende Tipps und Tricks zu beachten:

  1. Aktiviere Deine Teilnehmer

Bei der Teilnahme im Webinar kann schnell die Aufmerksamkeit durch eingehende Mails oder etliche andere Ablenkungen verloren gehen. Versuche daher, Deine Teilnehmer aktiv einzubeziehen und starte beispielsweise mit einer Umfrage. Auch im Verlauf des Webinar kannst Du Deine Zuhörer dazu aufrufen, Fragen zu stellen oder in die Diskussion mit einzusteigen.

  1. Das richtige Setup

Dein Webinar gewinnt stark an Wert, wenn Du ein hochwertiges Setup bietest. Das heißt konkret: Verwende eine Kamera mit ausreichender Auflösung, positioniere sie auf Augenhöhe und achte darauf, dass der Aufnahmeort genügend belichtet ist (ggf. durch Softboxen). Nicht zu vernachlässigen ist auch die Qualität des Tons. Wer auf ein gutes Podcast- oder Lavalier-Mikrophon setzt, macht den Teilnehmern das Zuhören angenehmer.

  1. Visualisierung der Inhalte

Besonders weil vor dem Desktop die Aufmerksamkeit schnell verloren ist, ist es umso wichtiger, dass Du Deine Inhalte ansprechend und konsequent visualisierst. Arbeite dafür mit Bildmaterial und Diagrammen – ganz nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

  1. Weg von der Theorie, hin zum Praxisbezug

Selbstverständlich kann die Theorie nicht umgangen werden. Dennoch ist es wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass die meisten Teilnehmer Input erwarten, welcher sich im Anschluss auch in der Praxis umsetzen lässt. Aus diesem Grund bietet es sich an, Deine Infos an Beispielen zu veranschaulichen. Das motiviert den Zuschauer dabeizubleiben, weil er sofort einen Mehrwert erkennt.

Nach dem Webinar

Oft möchten sich Teilnehmer bestimmte Passagen Deines Vortrags zum besseren Verständnis nochmal ansehen oder konnten kurzfristig doch nicht am Webinar teilnehmen. Für solche Fälle bietet es sich an, das Webinar aufzunehmen und als On-Demand-Produkt zur Verfügung zu stellen.

Generell ist die Mehrfachverwertung von Content eine gute Option, den Usern einen Mehrwert zu bieten, ohne gravierenden Mehraufwand. Veröffentliche Dein Webinar dazu beispielsweise auf YouTube oder Instagram, um dich als Experte zu positionieren. Eine weitere Möglichkeit ist, die Inhalte der Präsentation nochmal aufzubereiten und als Leadmagnet auf sozialen Medien zu bewerben.

Fazit

Auch wenn es bei der Umsetzung eines Webinars viele Aspekte zu beachten gibt, lohnt sich der Aufwand garantiert. Ein hochwertiges Setup und ausreichend Zeit für die Planung sind bereits die halbe Miete. Sobald Du auch lehrreichen Content zur Verfügung stellst, welcher sich von den Zuhörern danach in der Praxis umsetzten lässt, steht Deinem optimalen Webinar nichts mehr im Wege.

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