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Der perfekte LinkedIn-Beitrag: Tipps und Tricks, die Du kennen solltest!

29.07.2021 | Florian Mändl | LinkedIn

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Gute Inhalte sind nicht nur auf LinkedIn der Schlüssel zum Erfolg, sondern spielen in allen Bereichen des Digital Marketings eine entscheidende Rolle. Beim Aufbau einer durchdachten Content-Marketing-Strategie, der Themenfindung und der Performance-Bewertung gibt es jedoch einige Kniffe zu beachten. In diesem Artikel verraten wir Dir unsere Tipps und Tricks für Deinen perfekten LinkedIn-Beitrag.

Warum Du Beiträge auf LinkedIn veröffentlichen solltest?

Bevor Du tiefer in die Anatomie eines perfekten LinkedIn-Beitrags eintauchst, stellst Du Dir vielleicht zuerst die Frage, warum Du Content in sozialen Netzwerken veröffentlichen solltest? Und ob sich der Zeiteinsatz für Dich lohnt? Grundsätzlich kann sich die Investition in Content-Marketing auch für die Erreichung Deiner Sales-Ziele durch Social Selling auf LinkedIn auszahlen. Immer mehr Unternehmen entdecken bereits die Vorteile des sozialen Verkaufens für sich. Das Herzstück vom Social Selling auf LinkedIn ist Deine Personalbrand. Der wichtigste Erfolgsfaktor dabei sind gute Beiträge mit Mehrwert für Dein Publikum. Willst Du Dich also auf LinkedIn als Experte Deiner Branche positionieren, kommst Du um das Veröffentlichen guter Inhalte nicht herum.

Das A und O beim Erstellen eines LinkedIn Beitrags

Die Content Creation stellt viele Unternehmen anfangs vor eine große Herausforderung. Damit Du bei der Content-Erstellung über keine Stolperfallen fällst, zeigen wir Dir, wie Du in 6 Schritten Dein ideales LinkedIn Posting aufbaust.

Schritt 1: Am Anfang steht die Strategie – auch bei Deinen LinkedIn Postings

Ohne eine Strategie, mit Content-Marketing durchzustarten, wird Dir langfristig nicht die maximalen Erfolge liefern, die Du Dir wünschst. Daher ist es sinnvoll, sich von Anfang an mit der Ausarbeitung einer bombenfesten Strategie zu befassen und die Zielrichtung ganz genau zu kennen.

Überlege Dir im Voraus, für welche Werte Du oder Dein Unternehmen stehen, welche Vision und Mission Du mit Deinen Beiträgen verfolgst und welche Personen Du mit Deinen Inhalten ansprechen möchtest.

Schritt 2: Kenne Dein Publikum

Um einen erfolgreichen LinkedIn Beitrag zu erstellen, ist es unbedingt notwendig, dass Du Deine Wunschkunden vorab definierst und Ihre Herausforderungen und Bedürfnisse ganz genau kennst. Befasse Dich damit, auf welche Art und Weise Du auf LinkedIn kommunizieren möchtest und wie Du Dein Wunschpublikum am besten erreichst.

Triffst Du den Nerv Deiner Zielgruppe eher mit kritischen, humorvollen oder lockeren Beiträgen? Es gilt hier genau zu definieren, mit welcher Botschaft Du das Herz Deiner Wunschkunden gewinnst.

Schritt 3: Kreiere Content, der begeistert

Wenn der Fahrplan und das Ziel feststehen, geht es darum, Content zu kreieren, der begeistert. Inhalte für LinkedIn so aufzubereiten, dass sie einen Mehrwert bieten und klar verständlich sind, ist im Content-Marketing die Königsdisziplin.

Daher findest Du hier einige Fragen, die Dir helfen können, Themen für Deinen LinkedIn-Posts zu finden:

  • Welche Fragen kommen in Kundengesprächen immer wieder auf?
  • Ihr erweitert Euer Team warum?
  • Vor welchen Herausforderungen steht Deine Branche?
  • Welche Erfolge oder Misserfolge hattest Du oder Dein Unternehmen?
  • Von welchen Learnings kannst Du berichten?

Traue Dich hier ruhig auch Einblicke hinter die Kulissen zu geben. Die meisten LinkedIn-Nutzer lieben es, zu erfahren, was sonst hinter verschlossener Tür geschieht. Sobald Du das Thema für Dein LinkedIn Posting bestimmt hast, geht es an die inhaltliche Aufbereitung. 

Achte hierbei unbedingt darauf, dass Du schon im ersten Satz mit einer messerscharfen Botschaft überzeugst. Das kannst Du erreichen, indem Du mit bestimmten psychologischen Effekten spielst und beispielsweise ein Geheimnis lüftest oder mit Expertenwissen glänzt. Bei der textlichen Gestaltung solltest Du außerdem darauf achten, dass Dein Beitrag gut lesbar ist. Abhängig von Deiner Zielgruppe und Branche ist hier der wohltemperierte Einsatz von Emojis, Absätzen und Aufzählungszeichen ratsam. Auch das Verwenden von Hashtags können wir Dir empfehlen – allerdings solltest Du darauf achten, dass Du Dich auf die 3-5 Wichtigsten begrenzt.

Da die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer immer geringer wird, solltest Du darauf achten, dass Dein Text nicht zu lang wird. Lange Texte werden in den seltensten Fällen gelesen. Ein normaler Beitrag sollte 300 Wörter nicht überschreiten.

Außerdem können Fragen einen kleinen, aber feinen Unterschied machen. Stellst Du Fragen an Dein Publikum bietest Du ihnen die Möglichkeit, mit Deinem Post zu interagieren, eigene Erfahrungen zu teilen oder auch eine Diskussion zu starten. Diese Interaktionen sind nicht nur ein positives Signal für Dich – auch der LinkedIn-Algorithmus wird erkennen, dass Dein Beitrag relevant zu sein scheint und ihn häufiger anderen Lesern vorschlagen!  

Neben diesen Punkten solltest Du zudem auf ein aussagekräftiges Beitragsbild setzen, das direkt vermittelt, worum es in Deinem Posting geht. Mit passenden Hashtags rundest Du Dein perfektes LinkedIn Posting ab.

Du hast keine Zeit, neue Inhalte für Social Media zu erstellen? Dann kann die Mehrfachverwertung von Content für Dich interessant sein, da Du im Idealfall mehrere Monate davon profitieren kannst.

Schritt 4: Finde die passenden Formate für Deinen Inhalt

Wie andere soziale Netzwerke bietet Dir auch LinkedIn eine Vielzahl an Beitragsformaten. Je nach Ziel und Zielgruppe sollte unbedingt das richtige Format ausgewählt werden. Grundsätzlich kann auch ein Mix aus unterschiedlichen Formaten interessant für Dich sein.

Text mit Bild oder Video

Die Kombination aus Text und Bild oder Video ist sicher die am häufigsten verwendete Form für ein Posting auf LinkedIn. Bei dieser Kombination kannst Du Deine Wunschkunden sowohl visuell als auch inhaltlich abholen und hast viel Raum, um Deine Botschaft treffsicher zu platzieren. 

Wie man gut anhand von TikTok-Videos, Instagram-Reels oder YouTube-Shorts sehen kann, entwickelt sich im Moment jede große Plattform zu einer Videoplattform. Bei LinkedIn stecken Video-Formate noch in den Kinderschuhen und werden vom Algorithmus noch nicht allzu stark unterstützt. Experten gehen davon aus, dass sich dies bald ändert. Es kann sich also lohnen, diesen Trend zu erkennen und als Early Adopter in Zukunft davon zu profitieren. Wichtig hierbei ist, die Länge von maximal 60 Sekunden, nicht zu überschreiten. Ein weiterer Vorteil hier ist auch, dass einmal erstellte Videos plattformübergreifend genutzt werden können.

Neben einfachen Bildern oder einem Video hast Du außerdem die Möglichkeit über ein Karussell-Posting, dem LinkedIn Slider, eine Story über mehrere Bilder hinweg zu erzählen. Diese LinkedIn Slider werden zum einen aktuell von LinkedIn bevorzugt und zum anderen steigt durch sie auch die Verweildauer der User auf Deinen Posts. Aus diesen Gründen sind die LinkedIn-Slider ein wahrer Reichweitenbooster.

Nur Text

Wenn Du auf die visuelle Komponente verzichten und Deinen Text mehr in den Fokus rücken möchtest, hast Du auch die Möglichkeit einen reinen Textbeitrag zu veröffentlichen. Diese Form ist allerdings nur dann ratsam, wenn Deine Botschaft ganz klar aus der Masse heraussticht. Sonst geht Dein Beitrag unter den vielen anderen Inhalten auf LinkedIn sehr wahrscheinlich schnell unter.

 

Artikel

Wenn Du eine starke Message hast, die für einen LinkedIn-Beitrag textlich zu umfassend ist, dann kannst Du auch einen LinkedIn Artikel in Deinem Netzwerk teilen. Artikel sind Blogbeiträgen in einem Magazin sehr ähnlich und richten sich vor allem an ein Publikum, das viel Zeit hat und sich intensiv mit Magazinbeiträgen befasst.

Artikel

Umfragen

Ein Trend auf LinkedIn sind „Umfragen“. Die sogenannten LinkedIn Umfragen sorgen für viel Interaktionen und Engagement und bedienen auch den Gamification-Drang Deines Publikums. Neben der Reichweite hast Du hier aber vor allem die Möglichkeit Deine Zielgruppe nach ihrer Meinung und ihrem Feedback zu fragen.

Umfragen

Live Formate

Bei den Live-Formaten hat sich in der Vergangenheit viel getan. Hier besteht nicht nur die Möglichkeit in Form von Video-Formaten online zu gehen, sondern auch in Form von Live-Audio-Veranstaltungen. Hier kannst Du besonders profitieren, den diese werden von den Usern hoch geschätzt, da sie ihnen ermöglichen, LinkedIn als „Nebenbei-Medium“ bei der Arbeit zu nutzen.

Newsletter

Es besteht auch die Möglichkeit einen LinkedIn-Newsletter aufzusetzen, allerdings ist dies vollkommend überflüssig. Ein Großteil der Nutzer kennt diese Funktion überhaupt nicht und er bietet die gleichen Inhalte wie normale LinkedIn-Beiträge. Viele User scrollen täglich durch ihren Newsfeed, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Klare Empfehlung also hier, investiere Deine Zeit in gute LinkedIn-Beiträge, die Du regelmäßig veröffentlichst.

Schritt 5: Plane Deine LinkedIn-Beiträge

Wenn Du die Inhalte kennst mit denen Du als Person oder Marke überzeugen kannst und auch die richtigen Formate ausgewählt hast, dann solltest Du Dich auch mit dem Management Deiner Inhalte befassen. Zum einen solltest Du die Tage und die Zeit festlegen, an denen Du Deinen Content ausspielen möchtest.  

Da LinkedIn ein Berufsnetzwerk ist, sind die Mehrheit der User im Durchschnitt morgens oder nachmittags aktiv, wobei die beste Zeit zum Posten zwischen 8 Uhr und 10 Uhr morgens liegt. Die Vergangenheit hat außerdem gezeigt, dass sich als Tage, der Dienstag, Donnerstag oder Samstag am besten für die Veröffentlichung eignen. Du solltest mindestens ein bis zweimal die Woche posten, aber nicht mehrmals am Tag, damit sich Deine Beiträge nicht kannibalisieren. 

Da diese Zeiten allerdings allgemein bekannt sind kann es, durch viele gleichzeitige Posts, zum Konkurrieren kommen. Du solltest mehrere Zeiten ausprobieren und Dir merken das der genaue Zeitpunkt nicht das Wichtigste ist, die Regelmäßigkeit Deiner Posts aber schon. 

Zum anderen solltest Du Dich mit Social Media Management Tools auseinandersetzen, um den manuellen Aufwand deutlich zu reduzieren. In der Praxis hat sich für uns vor allem das Tool Hootsuite bewährt. 

Profitipp: Neben Beiträgen auf Deinem Unternehmensprofil sollten auch Du und Deine Mitarbeiter regelmäßig über Dein Unternehmen posten. Dadurch erweiterst Du die Reichweite Deines Unternehmens über deren Netzwerk, da LinkedIn Beiträge von Personen gegenüber Unternehmensprofilen bevorzugt. Leser identifizieren sich eher mit „echten“ Personen als mit anonymen Unternehmensseiten. Außerdem solltest Du vermeiden, Deine alten Beiträge erneut zu veröffentlichen. Das führt zu geringerer Reichweite und weniger Relevanz für Deine Zielgruppe. 

Schritt 6: Vertraue auf Zahlen, nicht auf Dein Bauchgefühl

Nur wer den Erfolg seiner LinkedIn-Beiträge misst, kann für eine kontinuierliche Performance-Steigerung sorgen. Daher solltest Du Deine LinkedIn Postings in regelmäßigen Abständen auswerten und immer wieder neu auf den Prüfstand stellen.

Beim Auswerten Deiner organischen Beiträge auf LinkedIn solltest Du Dich nicht von falschen Kennzahlen blenden oder täuschen lassen. Ausschlaggebend für den Erfolg Deiner Beiträge sind nicht nur die Reichweite oder die Anzahl der Likes, sondern auch die Tiefe Deiner Beiträge solltest Du im Blick haben. Folgendes solltest Du in die Content-Bewertung miteinbeziehen: 

  • Anzahl der Kommentare und Tonalität
  • Anzahl neuer Kontaktanfragen
  • Klicks auf Dein LinkedIn-Profil und Deine Webseite
  • Reichweite und Likes

Profitipp: Um die Content-Performance auf LinkedIn zu messen, bietet sich das Tool Shield App an. Hier handelt es sich um ein Analyse-Tool, das Dir dabei hilft Dein Wachstum auf LinkedIn kontinuierlich zu steigern. Anhand übersichtlicher Dashboards kannst Du Deine Beiträge mit den wichtigsten KPIs bewerten.

Fazit:

Die richtigen Inhalte sind für alle Bereiche im Marketing absolut ausschlaggebend. Daher solltest Du nicht nur makellose Inhalte auf Deiner Webseite bieten, sondern auch in den sozialen Medien mit hochwertigen Beiträgen überzeugen. Mit dem Zusammenspiel aus Deiner Eigenmarke, Social Selling und den perfekten LinkedIn Posting kannst Du es schaffen Dich und Deine Leistung authentisch zu verkaufen.  

Wenn Du noch tiefer in das Thema LinkedIn und Dich auch besonders das Thema LinkedIn Ads interessiert, dann schau Dir doch gerne das Video: „LinkedIn Ads Mastery – Die Full-Funnel Formel“ auf unserem Kanal an:  

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Florian Mändl

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