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Der optimale Landingpage-Aufbau: So erstellst Du eine perfekte Landingpage

14.10.2021 | Nina Habrunner | Online Marketing

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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer Website?

Bevor wir über den perfekten Aufbau Deiner Landingpage sprechen, rufen wir uns einmal kurz ins Gedächtnis, was eine Landingpage eigentlich genau ausmacht:   

Wie es der Name schon verrät, „landet“ ein Nutzer regelrecht auf der Landingpage, und zwar aus einer ganz konkreten Motivation heraus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat er oder sie sich schon ein wenig mit einer bestimmten Thematik beschäftigt und ist nun auf der Suche nach Antworten auf eine bestimmte Frage. Hier kommt Deine Landingpage ins Spiel: Sie sollte möglichst schnell und einfach die passende Antwort liefern.  
 
Das Ziel einer Landingpage ist eine Conversion.  Diese findet statt, sobald der Nutzer gefunden hat, wonach er sucht. Die Conversion kann die Eingabe der E-Mail-Adresse, das Ausfüllen eines Formulars oder sogar die Lead-Generierung selbst sein.  
Wichtig ist: Es geht darum, Deinen potenziellen Kunden zu einer Aktion zu animieren, die zu mehr Umsatz führt. Denn beim Betreten keiner anderen Seitenkategorie ist die Kaufabsicht Deines potenziellen Kunden schon so weit fortgeschritten, wie beim Aufruf Deiner Landingpage.  

Es ist also Deine Aufgabe, die Landingpage so unkompliziert, selbsterklärend und vor allem hilfreich zu gestalten, wie möglich. Denn wer nicht schnell findet, wonach er sucht und sich auf der Landingpage verloren und mit Informationen überladen fühlt, wird sie schnell wieder verlassen und keine Conversion bei Dir abschließen.  

Das Ziel einer Website hingegen ist es, den Nutzer umfangreich über ein Produkt oder eine Dienstleistung zu informieren. Bei einer konkreten Suche nach einer Antwort sind Websites meist zu breit gefächert aufgebaut. Halten wir fest:   

✔️Landingpage: Zielt auf konkrete Nutzeraktion ab und soll den Prozess der Conversion so einfach wie möglich halten   

✔️Website: Informiert umfassend über Dein Produkt oder Deine Dienstleistung  

Die perfekte Landingpage erstellen

Klickt ein Nutzer also auf einen Banner oder eine Google Ads Anzeige, die ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung bewerben, dann erwartet er auf der Landingpage genau dazu eine Beschreibung sowie ein aktuelles Angebot. Eine gute Landingpage sollte also eine klare Struktur aufweisen, der der Besucher ohne Schwierigkeiten folgen kann, um die Informationen zu erhalten, die er sucht. 
 
Der Aufbau einer guten Landingpage beinhaltet im Grunde immer die gleichen Faktoren. Allerdings sind je nach Sektor die Schwerpunkte ein wenig anders verteilt. Unserer Erfahrung nach fallen Unternehmen so gut wie immer in einen der drei Sektoren:   

  • Dienstleistungen   
  • B2B  
  • E-Commerce  

Welche Elemente Du je nachdem, ob Du eine Dienstleistung anbietest, oder im B2B beziehungsweise E-Commerce tätig bist, besonders stark beachten solltest, sehen wir uns später genauer an. Jetzt sprechen wir erst einmal darüber, was Deine Landingpage in jedem Fall benötigt, um eine gute Landingpage zu sein.  

Dazu kannst Du Dich an unserer Checkliste orientieren:  

                                                            Quelle: http://bitly.com/LPbaukasten

Logo:

Ein gut durchdachtes und hochqualitatives Logo-Design sollte den Wiedererkennungswert erhöhen und alles in sich vereinen, wofür das Unternehmen steht. Das Logo ist der Ankerpunkt einer jeden Landingpage, der Vertrauen schafft und das Unternehmen klar von der Konkurrenz abhebt.  

Headline & Subline

Erfahrungsgemäß entscheidet Dein Leser in wenigen Sekunden, ob ihn Dein Angebot interessiert und er sich weiter damit befassen möchte. Er muss das Gefühl bekommen, dass er auf der richtigen Seite gelandet ist und genau das findet, wonach er gesucht hat – im Optimalfall bestätigt die Headline ihm also genau das. Die Subline dient dazu, den größeren Zusammenhang herzustellen.   

Hero Shot:

Verwende ein gutes Foto, das Dein Produkt oder Deine Dienstleistung von seiner Schokoladenseite zeigt, denn das Auge isst immer mit! Mit einem tollen Produktfoto kannst Du auch eine Geschichte zum Produkt erzählen, wodurch starke Emotionen geweckt werden können.  

Einleitung:

Hier findet der Besucher eine kurze Erklärung zum Produkt oder zur Dienstleistung, wobei der wichtigste Nutzen hervorgehoben werden muss. Headline und Einleitung sollen den Besucher abholen und dazu anregen, unbedingt weiterlesen zu wollen – auch hier wird eine Wiederholung der Keywords aus der Anzeige empfohlen.  

Darstellung der UVPs (Unique Value Proposition):

Hier sollte kurz und knapp verdeutlicht werden, warum sich der Seitenbesucher genau für das Produkt oder die Dienstleistung entscheiden sollte. Welchen konkreten Nutzen erhält er durch dieses Angebot und was bietet es ihm? Die 5 Ws (Was, Wer, Wo, Wann und Warum) können hier als Orientierung dienen. 

Preis:

An dieser Stelle wird auf den Preis und seine Gestaltung eingegangen. Diese Information darf unter keinen Umständen fehlen, da sie maßgeblich an der Kaufentscheidung des potenziellen Kunden beteiligt ist!

Call-to-Action Element:

Das Call-to-Action-Element sollte auffällig gestaltet sein und zu einer Handlung animieren, wie zum Beispiel auf einen Button zu klicken oder ein Formular auszufüllen. Dieser Aufforderung sollte der Nutzer leicht nachkommen können, ohne sich vorher umständlich registrieren zu müssen. Von großer Bedeutung ist außerdem die Platzierung der CTA im direkten Blickfeld. Wichtig ist auch der Inhalt: Schriftzüge wie „Bestellen“ oder „Anfordern“ können abschreckend wirken, da sie sehr verbindlich klingen. Besser ist es, CTAs wie „Kostenlos anfordern“ oder „Unverbindliches Angebot einholen“ zu verwenden.  

Reason Why:

An dieser Stelle braucht der Nutzer stichhaltige Argumente, warum er sich für das Produkt oder die Dienstleistung entscheiden sollte. Je nach Zielgruppe kannst Du hier auf Statistiken, Grafiken oder Berichte zurückgreifen – Hauptsache überzeugend!  

Funktionsprinzip:

An dieser Stelle sollten die wichtigsten Informationen zum Produkt kurz und bündig zusammengefasst sowie die Funktionsweise erklärt werden. Illustrationen und Videos sind dabei eine große Hilfe, um schnell und einfach zu erklären. Falls Du eine Dienstleistung anbietest, ist hier die richtige Stelle, um einen kleinen Prozess abzubilden. Zum Beispiel die drei Schritte, in denen Deine Dienstleistung erfolgt und die Deinen potenziellen Kunden erwarten.  

Testimonials: 

Kunden kaufen nicht gerne die Katze im Sack – stelle Deinem potenziellen Kunden „Kenner“ vor, die das Produkt/die Dienstleistung bereits ausprobiert haben. Hier ist es wichtig, authentisch und glaubwürdig zu bleiben. Vor- und auch Nachteile des Produkts sowie realistische Kundenbewertungen aufzuzeigen, lässt Dich glaubwürdig wirken. 

Trust-Elemente:  

Der oder die Leserin Deiner Landingpage wird sich die Frage stellen: „Warum sollte ich diesem Produkt/dieser Dienstleistung vertrauen?“ Deshalb solltest Du unbedingt Trust-Elemente in Deine Landingpage einbauen, denn Vertrauen ist eines der stärksten psychologischen Motive für eine Kaufentscheidung. Neben einem professionellen und klar strukturierten Webauftritt können zum Beispiel das Veröffentlichen von Siegeln, redaktionellen Zertifikaten oder auch Facebook-Likes weitere Elemente sein, die Vertrauen schaffen und ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.  

Landingpages im Dienstleistungssektor

Speziell im Dienstleistungssektor geht es meist darum, schnell und möglichst in der Nähe einen Beratungstermin vereinbaren zu können und sich bereits davor gut aufgehoben zu fühlen. Es geht also vor allem um Verfügbarkeit, Nähe und Sympathie. Darauf aufbauend können wir Dir für Deine Landingpage im Dienstleistungsbereich folgende Tipps mit auf den Weg geben:   

✔️Platziere prominente Buttons mit Deiner Telefonnummer. 

✔️Sprache ist Macht: Verwende für ein Kontaktformular Formulierungen wie „Lernen wir uns kennen?“ oder „Ich berate Sie fair!“ anstelle von „Hier Kontaktformular ausfüllen!“.  

✔️Das Gleiche gilt für alle weiteren Formulierungen auf Deiner Seite: Wenn Du beispielsweise ein Anwalt für Familienrecht bist, dann sind Deine potenziellen Kunden höchstwahrscheinlich in keiner schönen Lage. Hole sie genau dort ab und versprich ihnen, kompetent und fair an ihrer Seite zu stehen. Versetze Dich, egal welche Dienstleistung Du anbietest, in Deine potenziellen Kunden hinein und passe Dein Wording an sie an. 

✔️Technische Lösungen: Baue schöne Lösungen ein! Neben Deiner Telefonnummer kannst Du beispielsweise ein „Jetzt erreichbar“ hinterlegen, was je nach Deinen Öffnungszeiten angezeigt, oder auf ein „Ab XY Uhr bin ich wieder für Sie da!“ abgeändert wird.  

✔️Bei Dienstleistungen geht es meistens um räumliche Nähe: Zeige Deinen Kunden unten auf Deiner Landingpage eine Google Maps Karte und zeichne ein, wo sie Dich finden. 

✔️Nimm Deinen Kunden die Angst vor einem langwierigen Anmeldeprozess und erkläre ihnen z. B. in drei Schritten, wie eine Dienstleistung bei Dir abläuft und wie das Vereinbaren funktioniert.   

▶️Wichtigste Elemente aus unserer Checkliste: Trust-Elemente, Funktionsprinzip, Reason Why, Call-to-Action, Darstellung der UVP, Hero Shot. 

Landingpages im B2B Sektor

Während sich ein potenzieller Kunde im Bereich Dienstleistungen schnell anhand der Kriterien Verfügbarkeit, Nähe und Sympathie entscheidet, geht es bei Entscheidungsprozessen im B2B-Bereich vor allem um Expertise. Lege vor allem Wert auf:  

✔️Genug Content, der Deine Expertise beweist: Case Studies, Artikel, Webinare, etc.  

✔️Zufriedene Kundenstimmen und bisherige Auszeichnungen  

✔️Eine visuell ansprechende Landingpage, beispielsweise kannst Du kurze Clips oder Animationen integrieren  

✔️Potenzielle Kunden sollten so einfach wie möglich ein Beratungsgespräch bei Dir vereinbaren können   

▶️ Wichtigste Elemente aus unserer Checkliste: Hero Shot, UVP, CTA, Reason Why, Testimonials, Trust-Elemente. 

Landingpages im E-Commerce Sektor

Im E-Commerce geht es natürlich ums Produkt und darum, dieses möglichst gut in Szene zu setzen. Beachte dazu folgendes:  

✔️ Baue Emotionen um Dein Produkt herum auf – Falls Du zum Beispiel Körperpflegeprodukte anbietest, dann zeige, wie es sich anfühlt, Dein Produkt zu benutzen.   

✔️ Spare nicht an Qualitätssiegeln und zufriedenen Kundenstimmen. 

▶️ Wichtigste Elemente aus unserer Checkliste: Hero Shot, UVP, Preis, CTA, Testimonials, Trust-Elemente. 

Fazit

Auch wenn es für die drei Bereiche Dienstleistungen, B2B und E-Commerce unterschiedliche Schwerpunkte auf einer Landingpage gibt, fällt auf, dass die Trust-Elemente, die UVP, der Hero Shot und die CTA jedes Mal dabei sind. Ganz gleich welche Branche also: Landingpages sind unverzichtbar! Generell sind bei Dienstleistungen vor allem Nähe, Vertrauen und Verfügbarkeit wichtig, während es im B2B-Bereich vor allem um die Expertise und im E-Commerce um die Qualität des Produktes geht.  

Zu guter Letzt geben wir Dir noch zwei kurze Sätze mit, anhand derer Du Dich auch beim Thema Landingpage Aufbau orientieren kannst:   

Weniger ist mehr.   

So viel Information wie nötig, so wenig wie möglich. 

Denke Dich in die Thematik rein, passe Dein Wording entsprechend an, orientiere Dich an der Checkliste und Deiner perfekten Landingpage steht nichts mehr im Weg!  

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Über den Autor
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Nina Habrunner

Digital Marketing Managerin

Nina ist seit September 2021 Digital Marketing Managerin bei eMinded und interessiert sich besonders für Social Media und Content Marketing. In ihrer Freizeit findet man sie vor allem in den Cafes und Restaurants Münchens, wo sie ihre Mädels gerne zum Kaffeeklatsch trifft. Wenn sie nicht gerade beim Schlemmen anzutreffen ist, dann sitzt Nina vermutlich am Klavier. Nina ist eine große Tierliebhaberin, ganz besonders schlägt ihr Herz für Hunde.

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