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Google Ads Optimierung: Trotz kleiner Budgets zu mehr Performance

23.06.2022 | Tobias Taubert | SEA

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Google Ads Optimierung

Mit Google Ads kannst Du bestimmte Marketing-KPIs Deines Unternehmens verbessern. Es existiert jedoch der Mythos, dass diese Art der Werbung nur für große Unternehmen mit hohen Budgets geeignet ist. Ob dieses Vorurteil faktisch belastbar ist, klären wir in diesem Magazinartikel.

Lohnt sich der Einsatz von Google Ads für Unternehmen mit kleinen Budgets?

Zuallererst: Große Unternehmen, die deutlich mehr Budget für Google Ads ausgeben, können mit einer vernünftig ausgearbeiteten Strategie deutlich mehr Traffic generieren als Unternehmen mit weniger finanziellen Ressourcen. Wenn Du versuchst, mit den Branchenriesen zu konkurrieren, d. h. auf dieselben Keywords bietest, wird Deine Kampagne wahrscheinlich schwächer abschneiden. Deine Strategie sollte vielmehr darin bestehen, die große Konkurrenz zu meiden, Nischen zu definieren und diese gezielt zu bearbeiten.

Achte jedoch darauf, nicht ins andere Extrem zu verfallen: Targetiere zwar die Nische, die Du gefunden hast, sei aber nicht zu speziell. Ab einem zu kleinteiligen Punkt, gibt es nämlich kein Suchvolumen mehr. Die Konsequenz: Deine Anzeigen werden nicht mehr ausgespielt. Die wichtigsten Tipps und klassischen Anfängerfehler stellen wir Dir im folgenden Text vor, sodass Sätze wie „Wir haben nur Geld verbrannt“ oder „Das hat uns überhaupt nicht geholfen“ der Vergangenheit angehören.

Aller Anfang ist schwer – aber Durchhalten zahlt sich aus!

Lass Dich nicht unterkriegen und gib Deinen Google Ads-Kampagnen eine Chance. Wir empfehlen Dir, Google Ads nicht vorschnell als ineffektiv abzutun. Gib Deinen Kampagnen Zeit und versuche, wenn der erwartete Erfolg ausbleibt, an Stellschrauben zu drehen und Details anzupassen. Fakt ist: Wenn Du zu einem bestimmten Thema noch keine Kampagne geschaltet hast, ist nicht garantiert, dass die Erste direkt erfolgreich wird. Ausprobieren ist hier eine wichtige Devise. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Dein erstes Setup nicht sein vollständiges Potenzial ausschöpfen, sodass ein gewisses Budget für Deine Testphase einkalkuliert werden sollte. Sei nicht von dem Gedanken frustriert, Geld ohne Gegenleistung auszugeben, sondern sehe den anfänglichen Lernprozess als eine Investition in die Zukunft Deines Unternehmens.

Tipp 1: Erstelle eine sinnvolle Kontostruktur

Um hohe Google Ads Kosten zu vermeiden und von Anfang an strukturiert zu sein, empfehlen wir, eine stringente Kontostruktur zu erstellen. Häufig werden Kampagnen nur mit einer Anzeigengruppe ausgestattet, die wiederum alle zur Kampagne gehörenden Keywords enthält. Eine solche Struktur ist ein Garant für ein ineffektives Konto und geht praktisch mit höheren Google Ads Kosten einher. Zwar bietet Google Ads als Standardoption an, nur eine Anzeigengruppe einzurichten, unter der alle Keywords und Anzeigen gruppiert sind, doch ist diese Struktur nicht optimal, da der Kontoinhaber keine Kontrolle darüber hat, welche Anzeigen für welches Keyword ausgespielt werden. Nach dieser Logik kann es durchaus passieren, dass für den beispielhaften Suchbegriff „Outdoorteppich“ die Anzeige für Perserteppiche geschaltet wird. Dies wäre nicht nur im Hinblick auf die Suchintention des Nutzers unbefriedigend, sondern würde sich auch negativ auf den Qualitätsfaktor auswirken, der direkt mit der Anzeigenposition verwoben ist.

Tipp 2: Erstelle sowohl kompakte als auch relevante Keyword Sets

Lasse Dich bei der Wahl der richtigen Keywords nicht dazu verleiten, Unmengen an verwandten Begriffen, Synonymen und Paraphrasen zu verwenden. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf Deine Relevanz aus, sondern hat auch ganz praktische Gründe: Der Google-Algorithmus hat bei der Bewertung und Interpretation Deiner Keywords massive Fortschritte gemacht. Beispiel: Bei der genauesten Keyword-Option „Exact Match“ könnte man davon ausgehen, dass eine Suchanfrage genau mit dem Keyword übereinstimmen muss. Diese Vorstellung ist jedoch überholt. Mit „Exact Matches“ werden nun auch Keywords ausgelöst, wenn der Plural, einfache Rechtschreibfehler oder Synonyme im Suchbegriff zu finden sind.

Da Deine Keywords dementsprechend mehr potenzielle Suchbegriffe abdecken als noch vor wenigen Jahren, musst Du keine große Anzahl an Keywords mehr einbuchen. Im besten Fall können alle für Dich relevanten Suchanfragen mit nur wenigen Keywords bedient werden. Es ist also ein absoluter Irrglaube, dass der Erfolg Deiner Kampagnen von der Anzahl der von Dir eingebuchten Keywords abhängt. Der Google Keyword-Planer hilft Dir, die wichtigsten Keywords für Deine Nische zu ermitteln. Achte jedoch darauf, dass Du in jede Anzeigengruppe sich voneinander unterscheidende Keywords aufnimmst. Andernfalls werden die Anzeigengruppen mit denselben Keywords auf dieselben Suchanfragen bieten und miteinander in Konkurrenz stehen.

Tipp 3: Attraktive Anzeigentexte formulieren und zum Klick animieren

Das Ausformulieren attraktiver Anzeigentexte ist eine Kunst. Ein Stolperstein hierbei ist oft das Herunterbrechen der gewünschten Informationen auf die geringe verfügbare Anzahl von Zeichen. Unabhängig davon, welches Anzeigenformat Du wählst, solltest Du darauf achten, den USP Deines Produktes, Deiner Dienstleistung oder Deines Unternehmens so konkret wie möglich darzustellen. Schreibe also „Erfahrung aus 120 Jahren im Gastgewerbe“ statt „Jahrelange Erfahrung im Gastgewerbe“. Je konkreter, desto besser. Was auch nicht fehlen darf, ist ein „Call to Action“, der Deiner Zielgruppe eine klare Handlungsempfehlung an die Hand gibt („Jetzt Beratungstermin buchen“, „Jetzt kostenlos testen“).

Tipp 4: Gefühle sind gut, Fakten sind besser!

Manchmal sind wir Menschen arrogant genug, um zu glauben, dass wir bestimmte Situationen besser nach unserem Bauchgefühl beurteilen können, während wir andere validere Entscheidungsfaktoren außer Acht lassen. Wenn es um die Entscheidungsfindung bei Google Ads geht, zahlt es sich aus, sein Ego zu Hause zu lassen und rein faktenbasierte und zahlenbasierte Entscheidungen zu treffen. Google stellt uns eine unglaubliche Menge an Leistungsfaktoren, KPIs und Diagrammen zur Verfügung. Es ist fahrlässig, diese Datenbasis zu übergehen und lediglich affektive Entscheidungen zu treffen. Ständige Optimierungen und Anpassungen Deines Kontos sind unerlässlich und entscheiden über den Erfolg oder Misserfolg Deiner Google Ads-Nutzung. Sie sollten daher immer auf der Grundlage ausreichender statistischer Daten getroffen werden.

Weitere zu berücksichtigende Herausforderungen

Zusätzlich zu diesen vier konkreten Tipps möchten wir Dir nun einige weitere kleinere Anregungen mit auf den Weg geben, die Unternehmen mit kleinem Google Ads-Budget leicht adaptieren können. Sie sollen Dir helfen, das Beste aus Deinem begrenzten Budget herauszuholen, um Deine Investition so effektiv wie möglich zu rekapitalisieren.

Vage und unklare Zielformulierung

Google Ads nur um der Sache willen zu schalten, ist eine der größten Garantien für Enttäuschungen. Daher ist es wichtig, die Angelegenheit mit einem konkreten Ziel vor Augen anzugehen. Geht es darum, Traffic auszulösen? Geht es um den Aufbau der Marke? Geht es darum, Leads oder Abverkäufe zu generieren? Noch bevor die erste Kampagne eingerichtet wird, solltest Du Dir über die Ziele Deines Google Ads-Projekts im Klaren sein und Deine Kampagnen passend dazu ausrichten.

Wettbewerbsdruck und Zeitmangel

Google mag suggerieren, dass Google Ads ein einfach und intuitiv zu bedienendes Hilfsmittel ist. Will man jedoch nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern tiefer in die Materie eintauchen, stellt man schnell fest, dass das Tool unglaublich vielschichtig und umfangreich ist. Neben dieser Knowhow-Lücke tut sich in vor allem kleineren Unternehmen häufig eine zweite Front auf: Wachsender Wettbewerbsdruck und gestiegene Klickpreise machen den Werbetreibenden das Leben schwer. Hinzu kommt oft ein Mangel an Zeit. Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern haben meist nicht die Kapazität, um Google Ads seriös einzurichten und regelmäßig zu optimieren. Outsourcing ist an dieser Stelle eine sinnvolle Maßnahme, muss aber mit dem verfügbaren Budget vereinbar sein. Wenn Du Dich diesbezüglich unverbindlich beraten lassen möchten, können wir Dir bei einem Beratungsgespräch weiterhelfen.

Nutze Deine Chance als KMU zur Google Ads Optimierung

Wenn Du noch unsicher bist, ob Google Ads wirklich die richtige Lösung für Dein Unternehmen ist, kommt jetzt die Zeit für etwas Optimismus: Es gibt nicht nur Hürden, sondern auch einige Chancen, die sich für Dein Unternehmen mit Google Ads eröffnen. Werfen wir einen Blick auf Deine Konkurrenz: Vor allem in Nischenthemen sind viele Unternehmen noch nicht auf Google Ads aktiv. Du hast hier also schnell die Chance, an den oberen Anzeigenpositionen in der Google Suche angezeigt zu werden. Du musst nur ein wenig stärker performen als Deine Konkurrenz. Die Messlatte, besser zu sein, liegt oft nicht so hoch, wie Du denkst.

Was kannst Du also mitnehmen? Google Ads ist definitiv kein Instrument, das nur für große Unternehmen mit hohen Budgets reserviert ist. Auch kleinere Unternehmen haben die Möglichkeit, Besucher auf ihre Websites zu locken oder den Umsatz in Ihren Nischen zu steigern. Lasse Dich von anfänglichen Rückschlägen nicht unterkriegen und beherzige die in diesem Artikel vermittelten Tipps. Damit ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan.

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Über den Autor
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Tobias Taubert

Digital Marketing Manager

Tobi ist Digital Marketing Manager bei eMinded und begeistert sich vor allem für den Bereich SEA. In seiner Freizeit geht er für seinen Fußballverein auf Punktejagd oder genießt es, unbekannte Orte und fremde Kulturen zu erkunden.

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