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F√ľnf AdWords-Tricks f√ľr Fortgeschrittene

Heute wollen wir euch ein paar AdWords-Tricks abseits des Standards zeigen. Denn um im E-Commerce weiter mithalten zu k√∂nnen mit den ‚ÄěGro√üen‚Äú im Markt, ist es notwendig, alle M√∂glichkeiten von AdWords auszureizen. Im Folgenden pr√§sentieren wir euch f√ľnf Tricks, wie ihr mehr aus euren Kampagnen herauskitzeln k√∂nnt.

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Shopping-Kampagnen aufteilen

Viel hilft viel ‚Äď stimmt selten, hier trifft es aber zu. Wer in Google Shopping richtig erfolgreich sein m√∂chte, muss auf mehrere Shopping-Kampagnen setzen.

Hierbei gibt es verschiedene M√∂glichkeiten: eine strategische Positionierung, um Produkten in den Markt zu ‚Äědr√ľcken‚Äú, die Aufteilung nach Margen und Marken oder die naheliegenste alle Optionen, eine Kampagne f√ľr die Topseller aufzusetzen.

Klingt einfach, wird aber häufig vergessen und gibt mit richtiger Priorisierung noch einmal einen ordentlichen Schub auf die Shopping-Kampagnen.

Click-Through-Rate mit Callouts steigern

Im AdWords-Dschungel mit den eigenen Anzeigen herauszustechen, ist vor allem in umkämpften Märkten gar nicht so einfach. Neben dem USP sollten dem User möglichst viele Verkaufsargumente Ihres Shops nähergebracht werden, um ihn zum Klicken zu animieren. Leider beschränkt hier Google die Werbetreibenden durch die maximale Länge der Anzeigentexte.

Mit den Callouts wurde eine weitere Möglichkeit geschaffen, mehr Informationen bereit zu stellen.

Die Callouts erinnern grundsätzlich an Sitelinks, jedoch mit dem Unterschied, dass sie nicht klickbar sind. Positioniert werden sie direkt unter dem zweiten Textfeld des Anzeigentextes.

Callouts

Callout mit Vorteilskommunikation rot eingefärbt

Es k√∂nnen insgesamt bis zu vier verschiedene Callouts verwendet werden. Au√üerdem ist es m√∂glich, die Anzeigen mit Zusatzinformationen in einer globalen Liste zu b√ľndeln und Anzeigengruppen, Kampagnen und sogar dem gesamten Konto zuzuordnen. F√ľr Aktionen mit einer bestimmten Laufzeit k√∂nnen die Callouts auch mit einem Start- bzw. Enddatum versehen und der sichtbare Bereich Ihrer Anzeige dadurch vergr√∂√üert werden.

Genau wie die Sitelinks lassen die sich auch die Callouts unter ‚ÄěAnzeigenerweiterungen‚Äú einrichten. Ihr solltet mindestens zwei Callout-Extensions anlegen, damit Google diese auch ausspielt. Pro Anzeige k√∂nnen 25 Zeichen verwendet werden. Genug also, um weitere wichtige Verkaufsargumente zu platzieren.

Obwohl die Anzeigen mit Zusatzinformationen längst nicht so prominent wie Sitelinks in den Suchergebnissen erscheinen, sind sie doch insgesamt eine gute Möglichkeit, um die eigenen Anzeigen größer und somit auffälliger erscheinen zu lassen und um mehr Verkaufsargumente zu platzieren.

Dieser Tipp ist auch ein Bestandteil aus unserem eBook, das wir euch wärmstens ans Herz legen.

Remarketing-Listen mit Customer Match

Custom Audiences anhand von E-Mail-Adressen gibt’s nur bei Facebook? Stimmt, bei AdWords heißt das Instrument Customer Match: Hier bietet Google die Möglichkeit, E-Mail-Adressen ins AdWords-Konto zu importieren, um gezielt Interessenten oder Kunden anzusprechen.

Die Listen werden nat√ľrlich von Google anonymisiert, um dem Datenschutz gerecht zu werden.

Mit diesem Mittel habt ihr die M√∂glichkeit, Retargeting-Listen gezielt f√ľr warme und hei√üe Leads anzulegen.

Da bei Interessenten und Kunden die Wahrscheinlichkeit auch höher ist, einen Kauf anzustoßen, könnt ihr auch hier mit den CPCs variieren. Und ähnlich zu Facebook erstellt Google auch eine Similar Audience, um Neukunden ansprechen zu können, die euren Bestandskunden ähneln.

Dynamische Suchanzeigen richtig einsetzen

Alter Hut, denken viele. Gibt‚Äôs doch schon seit √ľber zwei Jahren. Ja, alles richtig. Aber die meisten setzen diesen Kampagnentypen viel zu selten ein.

Kurz zur Funktionalit√§t: Google baut automatisch anhand des Website-Contents selbstst√§ndig Anzeigen, sofern diese thematisch zur Suchanfrage passen. Anhand von Ausschl√ľssen kann man nat√ľrlich auch beeinflussen, welche Seiten beworben werden.

Nur was f√ľr faule? Bei weitem nicht! Nat√ľrlich haben die dynamischen Suchanzeigen Vor- und Nachteile. Wenn der Shop nicht ordentlich optimiert ist, sprich die SEO-Basics wie Seitentitel oder Content zu schwach sind oder gar fehlen, kann der Algorithmus kaum die Inhalte richtig interpretieren. Dann ist die Gefahr auch gro√ü, dass irrelevanter bezahlter Traffic in den Shop flie√üt und Budgets verbrannt werden.

Wenn die Voraussetzungen jedoch stimmen, sind dynamische Suchanzeigen ein m√§chtiges Instrument, um sehr schnell einen ganzen Shop zu bewerben. Dies ist nat√ľrlich ein riesiger Vorteil f√ľr junge AdWords-Accounts. Doch auch f√ľr schon fortgeschrittene AdWords-Accounts sind bietet dieser Anzeigentyp wesentliche Vorteile:

Account Manager können so Keywords entdecken, die bis dato noch nicht explizit beworben wurden und Neuerungen im Produktsortiment werden sofort beworben, ohne dass schon Kampagnen oder Anzeigengruppen angelegt wurden.

Noch ein Tipp zum Schluss: Setzt die CPCs in den dynamischen Kampagnen immer niedriger an, um eine Kanibalisierung mit den bestehenden Kampagnen zu verhindern.

Gmail-Anzeigen schalten

Weltweit gibt es √ľber 900 Millionen Gmail-Accounts, dank Android ist der Zulauf ungebrochen. Und E-Mail-Marketing ist ja bekanntlich nicht auf der √úberholspur, zumindest nicht bei der Neukundenakquise.

Da bieten die Gmail Sponsored Promotions eine wunderbare Möglichkeit, um dennoch in den Posteingang potentieller Neukunden zu kommen.

Mit wie man die Kampagne anlegt, wollen wir euch hier nicht langweilen. Aber ein paar Ideen zum Targeting wollen wir euch nicht vorenthalten:

  • Stinknormales Keyword-Targeting kann auch hier funktionieren
  • Ebenso die Arbeit mit Interessen
  • Interessanter ist dann schon das Keyword-Targeting zu ‚Äěmissbrauchen‚Äú und die Konkurrenten dort einzubuchen.
  • Das funktioniert nat√ľrlich auch mit Marken, die ihr im Shop vertreibt.
  • Und mit die smarteste M√∂glichkeit, Gmail-Ads zu schalten, ist Bestands- oder Neukunden √ľber Remarketing-Listen anhand des Customer Match anzusprechen

Wie bei allen Tricks liegt der Teufel auch bei den Gmail Sponsored Promotions im Detail. Zu breit eingesetzt, wird’s nix mit der Performance, aber mit ein wenig Kreativität holt ihr auch hier guten Traffic in euren Shop.

Und ein sechster Tipp noch zum Schluss: Wenn ihr immer und √ľberall eure AdWords-Kampagnen im Blick haben wollt, holt euch die AdWords-App ūüôā

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