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eLetter September 2020

Wir liefern die wichtigsten News aus dem Online Marketing, einen Business Tipp sowie Insights aus unserer Agentur.

Die wichtigsten News aus dem Online Marketing

  1. Neue Gebühren für Google Ads in drei Ländern
  2. Von Google bestätigt: Links von Wikipedia liefern keinen SEO-Mehrwert
  3. B2B-Kommunikations-Trend: Humanisierung der Marke
  4. Zusammenführung der drei Messenger-Plattformen: Facebook, Instagram und WhatsApp
  5. Die Gründe für gesunkene Rankings liegen oft außerhalb einer Website
  6. Neuer Fokus im B2B Content Marketing

Neue Gebühren für Google Ads in drei Ländern

Ab dem 1. November 2020 wird Google neue Gebühren für die Auslieferung von Anzeigen in Österreich, der Türkei und im Vereinigten Königreich berechnen. So wird es in der Türkei gesetzliche Betriebskosten von zusätzlich 5 % geben, genauso wie in Österreich 5 % an Digitalsteuer hinzukommen. Im Vereinigten Königreich beträgt die Digitalsteuer 2 %. Die zusätzlichen gesetzlichen Betriebskosten ergeben sich aus den stetig komplexer werdenden Anforderungen und den steigenden Kosten für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für die Auslieferung von Anzeigen in der Türkei. Die Gebühren in Österreich und im Vereinigten Königreich ergeben sich aus der jeweils neu eingeführten Digitalsteuer in den Ländern.

Von Google bestätigt: Links von Wikipedia liefern keinen SEO-Mehrwert

Wenn die eigene Website bei möglichst vielen und userrelevanten Wikipedia-Artikeln verlinkt ist, mag das einen guten Eindruck machen. Die Suchmaschinenoptimierung und der Erfolg dieser Websites bei Google beeinflusst das allerdings nicht. John Mueller, Googles Webmaster Trends Analyst, betonte genau diese Aussage bei Reddit nochmals sehr deutlich und gab zu verstehen, dass wahllos gestreute (*) Links von Wikipedia überhaupt keinen Mehrwert für die SEO haben. Für den Webmaster ist das wahllose (*) Platzieren von Links bei Wikipedia, die zur eigenen Website führen, daher nicht nur Zeitverschwendung für einen selbst, sondern auch für die Mitarbeiter von Wikipedia, die die Links eventuell wieder entfernen. Beitrag lesen

B2B-Kommunikations-Trend: Humanisierung der Marke

Marketingexperten in B2B-Unternehmen sind zunehmend davon überzeugt, dass eine emotionale Kundenansprache zum Aufbau einer starken Marke und zur Kundenbindung unerlässlich ist. Eine neue Studie von Allison+Partners belegt, dass B2B-Marketingexperten aus Deutschland und Großbritannien die Entwicklung zu Humanisierung der Kommunikation nicht nur als kurzfristigen Trend sehen, sondern als eine neue Form des Marketings sehen, die sich auf den zukünftigen Geschäftserfolg auswirken wird. In Deutschland glauben 82 % der befragten Experten, dass es enorm oder sehr wichtig ist, Ihre Marke menschlicher zu gestalten. Ich Großbritannien waren sogar 85 % dieser Meinung. Zugleich ist die Mehrheit der Marketingverantwortlichen der Meinung, dass sich die Umsetzung einer emotionalen und motivierenden B2B-Kommunikation nicht einfach gestalten wird und zahlreiche Hindernisse überwunden werden müssen. Beitrag lesen

Zusammenführung der drei Messenger-Plattformen: Facebook, Instagram und Whats App

Nach einer langen Planungsphase geht es nun los. Die Vernetzung der Messenger von Facebook, Instagram und WhatsApp beginnt. Eigentlich sollte das bereits zu Beginn des Jahres passieren, doch die Krisensituation der letzten Monate verzögerte die Verzahnung der Plattformen. Einiger User erhalten bereist seit Mitte August eine Benachrichtigung beim Öffnen der Instagram App, die die Zusammenführung des Facebook Messengers mit den Instagram Direct Messages ankündigt. Zusätzlich gibt es weitere Neuerungen wie z. B. neue Farben für die Chats und Reaktionen mit allen Emojis. Das größte Update ist jedoch, dass Instagram-User nun mit Nutzenden des Facebook Messengers kommunizieren können – ohne die App zu wechseln. Das Update ist derzeit (noch) freiwillig und kann durch einen Klick auf „Jetzt nicht“ verhindert werden. Noch wird das Update nicht allen Nutzenden angeboten, doch dies dürfte sich in nächster Zeit ändern. Beitrag lesen

Die Gründe für gesunkene Rankings liegen oft außerhalb einer Website

Niemand findet gerne heraus, dass die Rankings der eigenen Website gesunken sind. Sobald dieses Problem identifiziert wurde, möchte jeder die Gründe dafür herausfinden und schnellstmöglich dagegen steuern. Das Problem dabei, es gibt eine riesige Anzahl an möglichen Ursachen. Viele davon befinden sich zusätzlich außerhalb der Website. So spielen folgende externe Faktoren eine potenzielle Rolle für die eigenen Rankings:

  • Änderungen im Web und insbesondere bei den Wettbewerbern
  • Änderungen an Googles Suche-Algorithmen
  • Änderungen der Nutzererwartungen

Wer also der Betreiber einer Website ist, sollte sich nicht nur auf sein eigenes Projekt konzentrieren, sondern auch kontinuierlich den Wettbewerb im Auge behalten. Beitrag lesen

Neuer Fokus im B2B Content Marketing

Um Kunden persönlicher und differenzierter anzusprechen sowie neue Märkte zu erschließen, müssen Unternehmen zukünftig vermehrt ihre Marketing-Komfortzone verlassen. Eine Studie zum B2B-Content-Marketing zeigt drei wesentliche Entwicklungen auf: Der unternehmenseigene Content in verschiedenen Formaten wird immer wichtiger, der Qualitätsanspruch in der Kommunikation für eine unverwechselbare Markenidentität steigt und Purpose-Driven Marketing gewinnt auch im B2B an Bedeutung. Beitrag lesen

Business Tipp: Facebook Shop: Mit diesen 3 Schritten gelingt der Start

Kaufprozesse einfach und gesammelt auf einer Plattform abwickeln: Facebook Shops macht’s möglich. Wir zeigen Dir in drei Schritten, wie Du mit dem neuen Feature durchstartest:

Schritt 1: Registriere Dich für den Commerce Manager: Im Vorfeld müssen Unternehmen ihr Inventar über den Commerce Manager hochladen. Im nächsten Schritt erfolgt dann die Registrierung im Management Tool. Relevante Daten wie Postanschrift des Shops, offizielle E-Mail-Adresse, Business-Kategorie oder eine steuerliche Identifikationsnummer müssen dazu angegeben werden.

Schritt 2: Passe den Look deines Facebook Shops an: Mit einem Klick auf den Button „Customize Your Shop“ gelangst Du zum Shop Builder Dashboard. Hier besteht die Möglichkeit, eine passende Layout-Option auszuwählen. Außerdem können Kollektionen erstellt und das Design für die Präsentation einzelner Produkte angepasst werden.

Schritt 3: Erreiche Kunden auf der ganzen Welt: Mit dem neuen System kannst Du Deine Produkte nicht nur besser verwalten, sondern auch die Art, wie diese ausgespielt werden, anpassen. Auch sollst Du mithilfe des neuen Features die Möglichkeit bekommen, eine größere Zielgruppe zu erreichen. Beitrag lesen

Insight: 64 B2B Digital Marketing Hacks

Du möchtest Dein B2B Marketing auf das nächste Level bringen? Wir geben Dir in diesem ultimativen Guide 64 B2B Digital Hacks für die optimale Online Marketing Strategie an die Hand. Ob Anfänger oder fortgeschrittener Marketer, hier findest Du, was Du für Dein B2B Marketing brauchst.

In diesem Guide bekommst Du wertvolle Tipps zu unterschiedlichen Online Marketing Disziplinen wie Online Positionierung, Account Based Marketing, Usability, Tracking, Social Media Marketing und vieles mehr. Wir verraten Dir, wie Du die Qualitäten Deiner B2B Marke gekonnt in Szene setzt, um so Deine Zielgruppe zu erreichen und Dich von Deinen Wettbewerbern abzusetzen.

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(*) Der ursprüngliche Artikel wurde auf Hinweis von Eddy in den Kommentaren um „wahllos gestreute“ bzw. „wahllose“ ergänzt, um die Kernaussage John Muellers präzise widerzugeben und Verwirrung zu vermeiden.

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2 Kommentare
  • Eddy

    3. September 2020 at 11:52 Antworten

    Sorry Leute, aber ich muss Euch in einem Punkt dieses eLetters vehement widersprechen:

    Ihr schreibt „Von Google bestätigt: Links von Wikipedia liefern keinen SEO-Mehrwert“ und dass „Links von Wikipedia überhaupt keinen Mehrwert für die SEO“ haben.

    Richtig ist vielmehr, dass Googles Webmaster Trends Analyst John Mueller wörtlich dies geschrieben hat:

    „Randomly dropping a link into Wikipedia has no SEO value“

    Da besteht doch noch ein feiner Unterschied, der in der öffentlichen Diskussion aber außer Acht gelassen wird. Klar nutzen „randomly dropped“ Links wenig bis gar nichts. Das bedeutet aber keineswegs, dass ein Link von Wikipedia generell keinen Wert hat.

    Onlinemarketing.de hat da eine Clickbait-Überschrift getextet, die nun viral geht und leider von vielen Menschen fälschlicherweise als Faktenwissen wahrgenommen wird.

    Auf LinkedIn sagt Karl Kratz in einem Kommentar folgendes dazu:

    „Die Aussage „Google bestätigt: Links von Wikipedia liefern keinen SEO-Mehrwert“ zeigt, in welcher geistigen Verfassung die komplette Online-Marketing-Branche steckt. – Leute … “

    Hier geht es zum Beitrag, in dem dieser und weitere Kommentare z.B. von Felix Beilharz, Markus Hoevener und Björn Tantau zu finden sind: http://www.linkedin.com/posts/silvia-wilkes_google-best%C3%A4tigt-links-von-wikipedia-liefern-activity-6704032681266577408-U_K2

    Liebe Grüße,
    Eddy

    • Uli Zimmermann

      3. September 2020 at 17:11 Antworten

      Hi Eddy,

      der gute John Mueller will doch auch nur ein bisschen die SEO-Branche aufmischen, lass ihn doch 🙂
      Aber natürlich muss hier stark differenziert werden, vor allem mit dem Hintergrundwissen, dass vor 10 Jahren noch Wikipedia-Links teurer als ne Feinunze Gold waren.

      Die Energie im SEO auf das Ergattern eines Wikipedia-Links zu konzentrieren, ist sicherlich falsch und bringt nichts, da trifft diese Aussage zu. Heißt aber auch nicht, dass ein Wikipedia-Link nichts bringt. Denn als Quelle zitiert, kann Wikipedia auch Traffic liefern.

      Von daher wie immer im OffPage-SEO: Kommt darauf an.

      Um die Verwirrung aber zu verstreuen, vielen Dank für deinen Kommentar, wird im Text abgeändert.

      LG Uli

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