Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen des Pragmatismus: Künstliche Intelligenz ist im Marketingalltag angekommen und eröffnet neue Möglichkeiten, gleichzeitig fordern wirtschaftliche Rahmenbedingungen mehr Fokus auf messbare Ergebnisse.
eMinded hat auch in diesem Jahr wieder eine eigene, umfassende Trendstudie durchgeführt und 148 Entscheider aus dem DACH-Raum zu ihren Plänen, Prioritäten und Herausforderungen befragt. Das Ergebnis: Unternehmen, die trotz wirtschaftlicher Herausforderungen handlungsfähig bleibem, mit klarem Fokus auf Performance, Effizienz und gezieltem KI-Einsatz.
Alle detaillierten Ergebnisse, exklusive Benchmarks und tiefgehende Insights gibt es in unserer Online Marketing Trendstudie 2026 zum kostenlosen Download. Dieser Beitrag gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und zeigt, worauf es 2026 wirklich ankommt.
Inhalt
Das sind 2026 die wichtigsten Entwicklungen & Trends im Online Marketing
1. Budgets im Fokus: Realistische Planung für 2026
Die insgesamte Stimmung ist aktuell zurückhaltend: 41% der Unternehmen planen für 2026 mit steigenden Marketing-Budgets – das sind rund 15 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Besonders im B2C-Bereich zeigt sich eine deutlich vorsichtigere Haltung.
Fast die Hälfte der Befragten (47%) erwartet eine stabile Geschäftsentwicklung, 44% blicken optimistisch ins neue Jahr. Wie unterscheiden sich B2B und B2C im Detail? Und welche Branchen investieren trotz allem weiter? Die Antworten und eine detaillierte Aufschlüsselung nach Unternehmensgrößen gibt es jetzt in der vollständigen Studie.
Gerade wenn Budgets begrenzt sind, wird der effiziente Einsatz umso wichtiger. Wer jetzt auf messbare Ergebnisse und datenbasierte Steuerung setzt, nutzt vorhandene Ressourcen optimal.
2. Die performantesten Kanäle: Search und LinkedIn führen
Auch 2026 führt kein Weg an der Suche vorbei: Im B2C-Bereich bewerten 68% der Unternehmen SEO und SEA als ihre performantesten Kanäle. Im B2B liegt LinkedIn mit 31% an der Spitze, gefolgt von SEA (23%) und SEO (17%).
Die meistgenutzten Kanäle sind E-Mail-Marketing (80%), LinkedIn (78%), SEO (75%) und SEA (70%). Trotz starker Performance zeigt sich Zurückhaltung: Besonders bei Social Media (-33%), SEO (-20% im B2C) und Marketing Automation (fast halbiert) werden Budgets vorsichtiger geplant.
Das Search-Paradox: Obwohl Search als performantester Kanal gilt, sinken die Investitionen. Die Unsicherheit durch KI-gestützte Suchsysteme und die Transformation der Suche führen zu einer abwartenden Haltung, obwohl die Performance stimmt.
3. KI ist operativ angekommen – aber längst nicht ausgeschöpft
Künstliche Intelligenz ist 2026 kein Hype mehr, sondern Arbeitsrealität: 80% der Unternehmen nutzen KI bereits aktiv – ein Plus von 16 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die häufigsten Einsatzgebiete sind Texterstellung (95%), Recherche und Brainstorming (82%) sowie die Erstellung von Bildern und Grafiken (70%).
Doch das volle Potenzial wird längst noch nicht ausgeschöpft: Nur 43% nutzen KI für Datenanalysen, gerade einmal 32% für Videoerstellung. Besonders spannend: 84% der Befragten geben an, dass sie dank KI deutlich mehr Themen inhouse umsetzen können. Ein echter Game Changer für kleinere Teams mit begrenzten Budgets.
Insgesamt bleibt die Stimmung in Bezug auf KI positiv: 98% sehen Künstliche Intelligenz als Chance und 70% planen, ihre Investitionen in KI-Lösungen zu erhöhen. Gleichzeitig wird der Umgang mit KI (59%) aber auch als zweitgrößte Herausforderung genannt – direkt nach den begrenzten Budgets.
4. Die Suche im Wandel: GEO und die Zukunft der Sichtbarkeit
Die Art und Weise, wie Menschen suchen und Informationen finden, hat sich im vergangenen Jahr fundamental verändert. KI-gestützte Systeme wie ChatGPT, Perplexity und Co. liefern direkte Antworten statt klassischer Linklisten und stellen damit etablierte SEO-Strategien auf den Prüfstand.
Erstmals tauchen in der diesjährigen Studie Begriffe wie GEO (Generative Engine Optimization) und LLMO (Large Language Model Optimization) prominent in den Antworten auf.
Was hat das für Auswirkungen auf bestehende Strategien?
Klassische Rankings verlieren an Bedeutung: Wenn KI-Systeme Inhalte zusammenfassen und direkt ausgeben, sinkt die Klickrate auf organische Suchergebnisse.
Content-Qualität und Struktur wird noch wichtiger: Nur wer als vertrauenswürdige Quelle gilt, wird von KI-Modellen zitiert und empfohlen.
Strukturierte Daten gewinnen an Relevanz: Maschinenlesbare Informationen helfen KI-Systemen, Inhalte besser zu verstehen und einzuordnen.
Markenaufbau wird zum SEO-Faktor: Bekannte Marken haben bessere Chancen, in KI-generierten Antworten genannt zu werden.
Die zentrale Frage: Wie bleibt man sichtbar, wenn Suchmaschinen nicht mehr nur Links ranken, sondern selbst Antworten generieren? Die Unsicherheit hier ist deutlich spürbar: Viele Marketer warten ab, wie sich die Suche entwickelt, bevor sie größere Investitionen tätigen.
Unser Tipp für Unentschlossene: Wer seine Strategie für die Suchwelt von morgen anpassen möchte oder sich für das Thema interessiert, ist bei uns als GEO-Agentur genau richtig.
5. Diese Trends sollten Unternehmen 2026 auf dem Schirm haben
Neben KI und der Transformation der Suche sind das weitere Themen, die 2026 an Bedeutung gewinnen:
Marketing Automation (77%) – bleibt stabil und wird weiter ausgebaut
Data-driven Marketing (74%) – saubere Daten als Grundlage für Performance
Server-Side-Tracking – besonders im B2C (57%) unverzichtbar für verlässliche Daten
Ein Trend, der aus der Liste gefallen ist: Hyperpersonalisierung. Trotz des KI-Potenzials scheint das Thema an Priorität verloren zu haben.
Spannend auch: Die Mediennutzung steigt wieder. Nach einem Rückgang im Vorjahr konsumieren Entscheider wieder mehr digitale Inhalte. Besonders Podcasts legen stark zu (+21%), gefolgt von Webinaren (+9%) und Social Media (+13%).
Welche Trends sind wirklich relevant für welches Geschäftsmodell? Wie unterscheiden sich die Prioritäten zwischen B2B und B2C? Und welche weiteren Themen sollten 2026 unbedingt auf dem Radar sein? Die eMinded Trendstudie liefert die vollständige Trend-Analyse mit konkreten Umsetzungsempfehlungen.
6. Performance schlägt Branding: Messbare Ergebnisse im Fokus
Klare Ansage: 72% der Unternehmen fokussieren sich 2026 auf Performance-Ziele wie Leadgenerierung und Sales. Branding-Kampagnen rücken weiter in den Hintergrund – besonders im B2C, wo strategische Ziele wie Marktpositionierung um 28 Prozentpunkte zurückgehen.
Die Devise lautet: Jeder Euro muss messbar wirken. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wird Performance zur Pflicht, während Markenaufbau als „Nice-to-have“ gilt.
Auch bei den Investitionen zeigt sich dieser Trend: Content Marketing bleibt zwar wichtig, doch die Zuwächse fallen deutlich moderater aus. Stattdessen gewinnen datengetriebene Ansätze und effiziente Automatisierung an Bedeutung.
7. Die größten Herausforderungen 2026
Was beschäftigt Marketing-Verantwortliche am meisten? Einige der Top-Themen im Überblick:
Umgang mit künstlicher Intelligenz (59%)
Generative KI entwickelt sich rasant weiter. Die zentrale Herausforderung besteht darin, diese sinnvoll in den Arbeitsalltag zu integrieren und echten Mehrwert zu schaffen. 70% der Befragten geben an, dass KI sie zum strategischen Umdenken zwingt – gleichzeitig sehen 98% darin eine Chance.
Effizienzsteigerung in den Kanälen (55%)
Performance steht klar im Vordergrund. Der Fokus liegt auf messbaren Ergebnissen und der optimalen Nutzung vorhandener Ressourcen. Jeder Kanal muss seinen Beitrag zum Erfolg nachweisen können.
Auf dem Laufenden bleiben (54%)
Die Geschwindigkeit der Entwicklungen ist enorm: Neue KI-Tools, sich verändernde Algorithmen und die Transformation der Suche erfordern kontinuierliches Lernen. Die Herausforderung liegt darin, relevante von irrelevanten Trends zu unterscheiden.
Was aber ist die größte Herausforderungen, mit der Unternehmen sich konfrontiert fühlen? Unsere Trendstudie verrät die Nummer 1 Herausforderung.
8. Agentur-Zusammenarbeit: Hier ist vor allem strategische Kompetenz gefragt
Die Zusammenarbeit mit Agenturen geht leicht zurück: 61% der Unternehmen arbeiten mit externen Partnern – 9 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Doch die Mehrheit setzt weiterhin auf die Kombination aus Inhouse-Kompetenz und externer Expertise.
Wer eine Agentur sucht, legt dabei besonders Wert auf folgende Kriterien:
Verständnis für das Geschäftsmodell (47%)
Branchenerfahrung (46%)
Preis (44%)
Strategischer Ansatz (40%)
Besonders der strategische Ansatz gewinnt stark an Bedeutung. In Zeiten von KI-Transformation und sich verändernden Suchlandschaften suchen Unternehmen Partner, die nicht nur operativ umsetzen, sondern auch strategisch beraten können.
Referenzen (77%) und Bewertungen (60%) bleiben die wichtigsten Inhalte im Entscheidungsprozess – Glaubwürdigkeit schlägt Marketing-Versprechen.
Fazit: Gut gerüstet mit den Online marketing Trends 2026
Das Jahr 2026 fordert von Marketern vor allem eines: strategische Klarheit. Wer jetzt auf messbare Ergebnisse setzt, KI gezielt einsetzt und die Transformation der Suche aktiv mitgestaltet, verschafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil.
Die Herausforderungen sind real: begrenzte Budgets, rasante technologische Entwicklungen und die Unsicherheit durch neue KI-gestützte Suchsysteme. Doch genau darin liegen auch die Chancen: Effizienz wird zum Wettbewerbsfaktor, datenbasierte Entscheidungen zur Pflicht und strategisches Denken wichtiger denn je.
Unternehmen, die jetzt handeln statt abwarten, positionieren sich optimal für die kommenden Jahre. Die vollständige eMinded Online Marketing Trendstudie 2026 liefert alle Benchmarks, detaillierten Analysen und konkreten Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Strategie.
Bei eMinded vereint Nathalie ihre Leidenschaft für kreatives Schreiben und digitale Strategien. Wenn sie nicht gerade an neuen Projekten arbeitet, ist sie im Fitnessstudio, mit ihrem Pferd in der Natur oder unterwegs, um mit dem Rucksack fremde Länder zu entdecken.
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