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Der Fitness-Check
für Deine Suchmaschinenoptimierung

SEO-Reporting einfach erklärt

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Einleitung

Damit Du den vollen Nutzen aus Deiner SEO-Strategie ziehen kannst, musst Du einen stetigen Überblick über die entsprechenden SEO-Maßnahmen behalten und erkennen, ob diese nach Deinen Vorstellungen performen. Bleibt die regelmäßige Auswertung Deiner Daten aus, steigt das Risiko, dass Du planlos agierst, an den falschen Stellen optimierst und viel Geld in den Sand setzt. Aber keine Sorge, SEO punktet mit einem unschlagbaren Vorteil, der dieses Szenario gar nicht erst aufkommen lässt: Sie ist messbar!

 

Mittels sogenanntem SEO-Reporting erhältst Du, basierend auf Kennzahlen und Metriken, ausführliche Informationen darüber, wie Deine Website in den Suchmaschinen abschneidet und wo verstecktes Optimierungspotenzial liegt. Höchste Zeit also, tiefer in die Thematik des SEO-Reportings einzutauchen und dieses Navigationsgerät auf dem Weg zu effektivem Marketing, einem besseren Ranking sowie mehr Sichtbarkeit für Dich zu entdecken!

Was versteht man unter SEO-Reporting? 

Durch verschiedene SEO-Maßnahmen bewegst Du sowohl neue als auch bestehende Kundschaft dazu, Deine Produkte oder Dienstleistungen online zu kaufen und langfristig zu lieben. Eine gut durchdachte SEO-Strategie fungiert deshalb als unschätzbar wertvolles Instrument, das Dich im Zusammenspiel mit anderen Online-Marketing-Kanälen beim Erreichen Deiner Unternehmensziele unterstützt.

Das Erstellen eines SEO-Reporting dient wiederum dazu, den Erfolg und die Ergebnisse dieser Maßnahmen auf Herz und Nieren zu testen: Es liefert Dir eine detaillierte Auskunft über die aktuelle SEO-Performance Deiner Website. Dafür sammelst Du in regelmäßigen Abständen (jede Woche oder einmal im Monat) eine Reihe essenzieller Daten, wie zum Beispiel die Anzahl der Websitebesuche oder die Conversion Rate. Diese Informationen werden dann sauber aufbereitet und sorgfältig analysiert, um herauszufinden, wie Du Dich in den organischen Suchergebnissen schlägst und inwiefern Du mit Deinen SEO-Aktivitäten die gesetzten Unternehmensziele erreichen kannst.  

Bestimmt bist Du jetzt so felsenfest von der Notwendigkeit des SEO-Reportings überzeugt wie wir und kannst es kaum erwarten, mehr über Metriken, Kennzahlen, Tipps und Tricks zu erfahren. Falls nicht, werden Dich die folgenden drei Gründe hoffentlich umstimmen! 

3 gute Gründe für SEO-Reporting

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SEO-Reporting ist der Prüfstand für Deinen Online-Erfolg

SEO-Reporting ermöglicht es Dir, Deine Maßnahmen durch sorgfältige Auswertung von Key Performance Indicators (KPIs) genau zu überwachen. Du kannst deren Erfolg bewerten und wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Optimierungen sammeln. In anderen Worten: Ohne SEO-Reporting fährst Du im Dunkeln – denn es bildet einen integralen Bestandteil Deiner gesamten SEO-Strategie und ist für Deinen digitalen Durchbruch absolut unverzichtbar.

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Du behältst Trends und Entwicklungen im Blick

Mit SEO-Reporting bleibst Du am Puls Deiner Website. Du weißt immer, wo Du gerade stehst und wohin Du gehst: Es zeigt Dir, welche Maßnahmen funktionieren und welche nicht, damit Du angemessen sowie schnell auf Probleme reagieren und Deine nächsten Schritte intelligent planen planst.

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SEO-Reporting schafft Transparenz und Überzeugungskraft

SEO-Reporting erleichtert nicht nur Deine Arbeit, sondern sorgt auch für die nötige Transparenz in Deinem Unternehmen. Du kannst mit harten Fakten argumentieren und andere Stakeholder vom Wert und Nutzen Deiner SEO-Arbeit überzeugen. Mit diesen klaren „Beweisen“ wirst Du garantiert keine Probleme haben, das nötige Budget und die erforderlichen Ressourcen zu sichern.

Wie sollte ein SEO-Reporting aussehen? 

Wir haben die Macht und den Wert von SEO-Reporting bereits hervorgehoben. Doch wie setzt Du es konkret in der Praxis um?  

Ein „One-Size-Fits-All-Modell“ für SEO-Reporting können wir Dir zwar nicht an die Hand geben – zu unterschiedlich zeigen sich die durch SEO verfolgten Ziele je nach Unternehmen. In unserer täglichen Arbeit als SEO-Agentur kristallisieren sich allerdings immer wieder grundlegende Aspekte heraus, die dabei helfen, das SEO-Reporting effektiv zu gestalten. 

Als Erstes solltest Du Dich an die spezifischen Bedürfnisse Deines Unternehmens, Deines Geschäftsmodells oder Deiner Stakeholder anpassen. Kläre die folgenden Fragen am besten, bevor Du mit dem SEO-Reporting beginnst: 

  • Welche Ziele verfolgst Du und welche KPIs sind dafür relevant? 
  • Welche Tools wirst Du zur Datenerhebung nutzen? 
  • Welches Format bevorzugst Du für die Darstellung der Daten? 
  • Wie oft soll das Reporting stattfinden? 
  • Wie werden die Ergebnisse präsentiert? 

Erfahrungsgemäß holst Du neben dem bloßen Sammeln und Bereitstellen von Daten das Maximum aus Deinem SEO-Reporting heraus, indem Du die folgenden Punkte berücksichtigst: 

  • Visualisiere Daten und deren Entwicklung auf eine Weise, die für Leserinnen und Leser leicht verständlich ist. 
  • Analysiere und interpretiere Auffälligkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit den bisher durchgeführten Maßnahmen. 
  • Formuliere auf Grundlage Deiner Erkenntnisse neue SEO-Handlungsempfehlungen und passe Deine SEO-Strategie entsprechend an. 
  • Zeige den aktuellen Fortschritt und die nächsten Schritte in einem Projektplan auf. 
  • Fasse das Wichtigste aus Deinem SEO-Reporting in einer Management Summary zusammen. 

Expertenmeinung

Der Kern eines guten SEO-Reports sind die Schlussfolgerungen. Zahlen können die meisten lesen – Mehrwert ist, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Uli Zimmermann

Geschäftsführer (eMinded GmbH)

SEO-Reporting: Die wichtigsten Metriken und KPIs

Daten sind die Spiegel Deiner SEO-Maßnahmen. Ganz gleich, ob Du SEO für reinen Suchmaschinen-Traffic, Dein E-Commerce-Business, die Leadgenerierung oder für Deine Markenbekanntheit einsetzt – Du brauchst in jedem Fall spezifische Kennzahlen, um die Früchte Deiner Bemühungen zu analysieren, zu überwachen und bei Bedarf zu verbessern. Im SEO-Reporting werden relevante Metriken in bestimmten Zeitabständen gemessen und geben Dir Einblicke in den aktuellen Fortschritt. Daher ist es sinnvoll, Deine Metriken in einem ganzheitlichen Kontext zu sehen, sie mit früheren Werten zu vergleichen und deren langfristige Entwicklung zu beobachten. 

Die für Dich ausschlaggebenden KPIs hängen davon ab, welche Ziele Du verfolgst und welche Art von Unternehmen Du führst. Sie sollten im Vorfeld individuell bestimmt und in das SEO-Reporting aufgenommen werden.  Um Dir den Start zu erleichtern, stellen wir Dir anbei die meistgenutzten KPIs vor. 

7 beliebte KPIs für Dein SEO-Reporting

▶️ 1. Visibility

Wenn es um SEO-Reporting geht, spielt der organische Sichtbarkeitsindex eine zentrale Rolle. Vereinfacht ausgedrückt, zeigt Dir dieser Wert an, wie gut Deine Domain für bestimmte Keywords in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist.

Zur Berechnung dieses Index ziehst Du einen großen Pool an Keywords aus verschiedensten Bereichen heran – mit dem Ziel, ein möglichst repräsentatives Bild zu schaffen. Nachfolgend werden die Keyword-Rankings Deiner Domain zusammen mit anderen Faktoren, wie dem Suchvolumen pro Monat oder der Klickrate, genutzt, um den Sichtbarkeitsindex zu bestimmen.
Dabei gilt: Je höher der Wert, desto besser die Sichtbarkeit.

Der Sichtbarkeitsindex erweist sich als äußerst hilfreich zur Beobachtung aktueller Trends, zur Nachverfolgung der historischen Entwicklung innerhalb der Suchergebnisse sowie als Vergleich mit den Top-Konkurrenten in Deinem Markt.
Dennoch solltest Du bei der Interpretation im Rahmen des SEO-Reportings daran denken, dass

  • er nur eine Metrik von vielen ist.
  • Sichtbarkeit nicht zwangsläufig zu mehr Traffic und Conversions führt.
  • Nischen-Keywords oder Begriffe aus dem Long-Tail-Bereich nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt werden.
  • geringe Sichtbarkeitswerte gerade bei kleinen Websites oft weniger Aussagekraft besitzen.

▶️ 2. Keyword Rankings

Bei diesem KPI betrachtest Du die genaue Position einzelner Seiten für wichtige Schlüsselbegriffe.

Zu Beginn Deiner SEO-Strategieerarbeitung definierst Du bestimmte Fokus-Keywords – also die wertvollsten, von potenzieller Kundschaft verwendeten Suchbegriffe, bei denen Du an der Spitze von Google und Co. mitspielen möchtest. In diesem Zusammenhang ist das Überwachen dieser Rankings und ihrer Entwicklung, das Keyword-Monitoring, ein essenzieller Baustein Deines SEO-Reportings. Stehst Du mit Deinen SEO-Maßnahmen noch ganz am Anfang, sind diese KPIs hervorragende Indikatoren für erste Fortschritte, die sich in größeren KPIs wie Sichtbarkeit und Traffic eventuell noch nicht zeigen. Später kannst Du dann die Auswirkungen bestimmter Optimierungsmaßnahmen auf Keyword- und Seitenebene analysieren oder schnell gegensteuern, falls einzelne Keyword-Rankings plötzlich einbrechen. Bei umfangreicheren Websites und besonders vielen Fokus-Keywords solltest Du diese zusätzlich in Clustern organisieren und tracken, zum Beispiel nach Produktkategorien in einem Online-Shop oder nach Themenbereichen in einem Blog.

Zusatztipp: Die Suchergebnisse und Keyword-Rankings bei Google unterliegen täglichen Schwankungen. Es ist daher ratsam, Keywords im zeitlichen Verlauf zu betrachten, die Positionen mit dem Vormonat zu vergleichen und bedeutende Änderungen im Ranking zu identifizieren.

▶️ 3. Organischer Traffic

Hinter einer Google-Suchanfrage verbirgt sich in der Regel ein Mensch – und dieser soll idealerweise den Weg auf Deine Website und zu Deinem Angebot finden. Die Anzahl der Besucher, die über die organische Suche auf Deine Website gelangen, wird als organischer Traffic bezeichnet.

Da die Erhöhung dieses organischen Traffics zu den Hauptzielen der Suchmaschinenoptimierung gehört, bildet diese Kennzahl einen wesentlichen Bestandteil des SEO-Reportings. Sie verrät Dir, ob Deine SEO-Strategie Erfolge verzeichnet und in die gewünschte Richtung verläuft.

Die Informationen zu Deinem organischen Traffic erhältst Du über Webanalyse-Tools wie Google Analytics. Die in der Google Search Console registrierten Klicks und Klickraten können Dir ebenfalls Aufschluss darüber geben, wie viele Nutzer auf Deiner Website gelandet sind. Neben dem gesamten Website-Traffic solltest Du zudem die für Deine Geschäftsziele ausschlaggebenden Seiten, wie zum Beispiel Landingpages, unter die Lupe nehmen.

▶️ 4. Conversions und Conversion Rate

Keyword-Rankings, Sichtbarkeit und Traffic gelten zwar als essenzielle KPIs – was für Dein Unternehmen letztendlich den erhofften Erfolg bringt, sind jedoch konkrete Umsätze und die Rentabilität der in SEO investierten Mittel.

Spezifische Aktionen der Nutzer auf Deiner Website hängen meistens direkt mit Deinen Umsatzzielen zusammen und stellen die wahrscheinlich wichtigste Metrik dar. Aus diesem Grund solltest Du Deine Conversions unbedingt definieren, verfolgen und in Dein SEO-Reporting aufnehmen. Die sogenannte Conversion Rate schafft außerdem Klarheit über den Anteil der Nutzer, die eine gewünschte Aktion (=Conversion) ausgeführt haben – wie beispielsweise Bestellungen, Onlinebuchungen oder Leadgenerierungen in Form von Kontaktanfragen oder Downloads.

Denn bei der perfekten SEO geht es nicht nur darum, Menschen auf Deine Seite zu locken, sondern sie auch zu Handlungen zu bewegen, die Deinem Business zugutekommen.

▶️ 5. KPIs zu User Signals und UX

SEO und User Experience (UX) sind ein „unzertrennliches Paar“ und sollten immer Hand in Hand gehen, um Deine Website sowohl für die Suchmaschinen als auch für Deine Nutzer zu optimieren.

Besucher, die nur kurz auf Deiner Website verweilen und dann schnell zurück zu den Suchergebnissen springen, senden negative Nutzersignale aus, die Google wiederum bei der Bewertung Deiner Seite für die Keyword-Rankings berücksichtigt. Folgende Kennzahlen geben Dir Hinweise darauf, wie Nutzergruppen mit Deinen Inhalten und Seiten interagieren:

  • die Absprungrate;
  • die Verweildauer;
  • die Anzahl der Seitenaufrufe;
  • die Scrolltiefe sowie
  • vordefinierte Ereignisse wie Warenkorbabbrüche oder Button-Klicks.

Nutze diese KPIs in Deinem SEO-Reporting, um fundierte Aussagen über die Nutzerfreundlichkeit Deiner Website zu treffen.

▶️ 6. KPIs im Bereich technische SEO

Als solide Basis entscheidet die technische SEO maßgeblich darüber, ob Deine Website exzellente Rankings und eine hohe Sichtbarkeit erzielt oder nicht. Weisen Aspekte dieses SEO-Teilbereichs, wie etwa Ladezeiten, Core Web Vitals, Crawlbarkeit, Indexierung oder Erreichbarkeit, Fehler auf, können sich diese negativ auf Deine SEO-Performance auswirken. Insbesondere bei umfangreichen Web-Projekten, die ständigen inhaltlichen, visuellen und technischen Änderungen unterliegen, sollten kritische technische Fehler in einem entsprechenden SEO-Reporting überwacht werden. Dadurch kannst Du den Fortschritt bei der Behebung von Unstimmigkeiten unmittelbar verfolgen und gravierende Probleme frühzeitig anpacken.

Einige interessante KPIs in der technischen SEO sind zum Beispiel:

  • Pagespeed
  • Core Web Vitals
  • Erreichbarkeit und Up-Time
  • Anzahl der 4xx oder 5xx Fehlerseiten
  • fehlerhafte interne Links
  • Canonical-Fehler
  • Anzahl der indexierten Seiten
  • Crawling-Anfragen pro Tag

Expertentipp: Da die technische SEO ein Gebiet mit vielen unterschiedlichen Parametern ist, kann das SEO-Reporting nur bis zu einem gewissen Punkt hilfreiche Einblicke bieten. Als SEO-Agentur empfehlen wir Dir deshalb, zusätzlich zum SEO-Reporting und in regelmäßigen Abständen SEO-Audits durchzuführen.

▶️ 7. KPIs im Bereich Offpage SEO

Verlinkungen Deiner Website von anderen Domains, sogenannte Backlinks, zählen zu den bedeutendsten Rankingfaktoren in der Suchmaschinenoptimierung. Die Anzahl und Qualität der jeweiligen Links sowie der zu verlinkenden Domain gehören folglich zu einem umfassenden SEO-Reporting dazu. Die Kennzahlen kannst Du aus zahlreichen Tools, zum Beispiel SEMrush oder Ahrefs, gewinnen.

Du möchtest mehr zu den SEO-Taktiken, die sich außerhalb Deiner eigenen Unternehmenswebsite abspielen, erfahren? Auf unserer Seite verraten wir Dir alles rund um die Offpage SEO.

Hilfreiche SEO-Reporting Tools

Ja, wir geben es zu: SEO-Reporting ist kein Zuckerschlecken – vor allem dann, wenn Du das erste Mal damit in Berührung kommst. Doch glücklicherweise wirst Du bei der Bewerkstelligung dieser Aufgabe nicht allein gelassen! Am Markt existiert eine Vielfalt an SEO-Reporting-Tools, Datenquellen und Dashboards, die Dich bei Deiner Arbeit unterstützen. Einige davon haben wir bereits erwähnt, möchten Dir aber im Folgenden noch einmal eine Zusammenfassung der gebräuchlichsten Tools und ihrer Vorteile für Dein SEO-Reporting mitgeben. 

  • Google Search Console
  • Google Analytics
  • Sistrix
  • SEMrush
  • Ahrefs
  • Ryte
  • Searchmetrics
  • Looker Studio (ehemals Google Data Studio)

Google Search Console

Die Google Search Console ist eines der essenziellen Werkzeuge für jeden SEO-Experten. Dieser kostenlose Dienst bietet Dir eine Fülle an Einstellungen und Funktionen zur Verwaltung Deiner Website, einschließlich aufschlussreicher Berichte mit von Google aggregierten Daten.
In der Search Console erhältst Du Zugriff auf KPIs wie Klicks, Impressionen, CTR oder durchschnittliche Positionen – sowohl für Deine gesamte Domain, als auch für jede einzelne Seite oder jedes einzelne Keyword. Darüber hinaus informiert der „Index“-Bericht über die Anzahl der indexierten und nicht indexierten Seiten.

Google Analytics

Du möchtest wissen, wie viele Besucher Deine Website aufweist, wo Deine Nutzer herkommen und welche Seiten sie aufrufen? In Sachen Datenanalyse ist Google Analytics die unangefochtene Nummer eins: Für das SEO-Reporting liefert Dir das kostenlose Tool Daten zu organischem Traffic, Conversions, Nutzerverhalten und Zielgruppen.

Achtung: Ab Juli 2023 läuft die nächste Generation von Google Analytics. Das bedeutet, dass in bisherigen Universal Analytics-Properties keine Daten mehr verarbeitet werden.

Sistrix

Sistrix ist ein vielseitiges SEO-Tool, das für seine intuitive Benutzeroberfläche und Datenvisualisierung bekannt ist. Es bietet umfangreiche, für SEO-Reporting relevante Features, darunter Berichte über Sichtbarkeitsindex, Keyword-Rankings, Backlinks und Wettbewerbsanalysen. Die Sichtbarkeitsindex-Funktion von Sistrix ist besonders nützlich, da sie die Sichtbarkeit einer Website auf Google basierend auf einer Vielzahl von Keywords misst.

SEMrush

Im umfangreichen SEO- und Online-Marketing-Tool SEMrush kannst Du Berichte zu organischen Keywords, bezahlten Keywords, Backlinks und vielem mehr erstellen. Es enthält auch Funktionen für Wettbewerbsanalysen, Social Media Monitoring oder Website-Audits. Dadurch ermöglicht Dir SEMrush tiefe Einblicke in die SEO-Leistung sowie die Wettbewerbslandschaft.

Ahrefs

Die Backlink-Analysefunktionen von Ahrefs sind Deine perfekten Helfer rund um das SEO-Reporting im Bereich Offpage. Das Tool verfügt über eine der größten Datenbanken von Live-Backlinks und macht es für Dich leichter, Dir ein klares Bild von Deinem Backlink-Profil und dem Deiner Konkurrenz zu verschaffen. Ahrefs bietet ebenfalls Berichte zu Keyword-Rankings, organischen Suchergebnissen und bezahltem Traffic. 

Ryte

Ryte ist ein Tool, das sich auf die technische SEO konzentriert. Die darin erstellten Website-Audit-Berichte enthalten Informationen über technische Fehler, Inhaltsprobleme oder Benutzererfahrung. Außerdem richtet Ryte seinen Fokus auf die Webseitengeschwindigkeit und die Core Web Vitals, was in Hinblick auf die SEO-Bewertung sehr nützlich ist.

Searchmetrics

Das leistungsstarke SEO-Tool Searchmetrics konzentriert sich vor allem auf große Websites und Unternehmen. Es bietet umfassende Berichtsfunktionen, einschließlich Berichten über organische Sichtbarkeit, Keyword-Rankings, Backlinks und Social Signals. Searchmetrics ist dafür bekannt, neben detaillierten Einblicken in die SEO-Leistung auch strategische Empfehlungen abzugeben.

Looker Studio (ehemals Google Data Studio)

Das Google Data Studio bildet einen Teil von Looker Studio und ist ein beliebtes Tool zur Datensammlung sowie -visualisierung. Du kannst Informationen aus verschiedenen Quellen beziehen und Dein individuelles SEO-Reporting erstellen. In Looker Studio profitierst Du zudem von fortschrittlichen Design-, Funktionalitäts- und Interaktivitätsoptionen. Einen weiteren Vorteil bildet die hohe Datenaktualisierungsrate, sodass Du stets auf dem neuesten Stand bist.

Gut zu wissen: Bei praktisch allen vorgestellten Anbietern kannst Du Deine Daten direkt im Tool in übersichtlichen Dashboards anzeigen lassen. Zudem hast Du die Option, Dein SEO-Reporting für die weitere Verwendung in gängigen Formaten wie Excel oder PDF zu exportieren.

SEO-Reporting: Die umfangreiche Checkliste  

Du kannst es kaum erwarten, mit Deinem SEO-Reporting loszulegen? Nachfolgend haben wir für Dich noch einmal eine umfassende Checkliste mit den wichtigsten Punkten zum SEO-Reporting zusammengestellt. Insgesamt ermöglicht die SEO-Reporting-Checkliste eine systematische und umfassende Analyse Deiner SEO-Bemühungen, um die Sichtbarkeit, Nutzererfahrung und letztendlich den Erfolg Deiner Website zu verbessern. 

1. Sichtbarkeit

✅ Sichtbarkeitsindex 

✅ Sichtbarkeit nach Seiten und Keywords analysieren

✅ Änderungen der Sichtbarkeit über die Zeit

2. Keyword-Ranking

✅ Liste der Ziel-Keywords und deren Rang in den Suchmaschinenergebnissen

✅ Anzahl der Keywords in den Top 3, Top 10, Top 50

✅ Änderungen im Keyword-Ranking über die Zeit

3. Organischer Traffic

✅ Gesamtanzahl der organischen Besucher

✅ Anzahl der neuen vs. wiederkehrenden Besucher

✅ Seitenaufrufe pro Besuch

✅ Durchschnittliche Sitzungsdauer

✅ Absprungrate

4. Seitenleistung

Seiten, die am besten und am schlechtesten performen

Änderungen in der Seitenperformance über die Zeit

Probleme, die die Seitenperformance beeinflussen könnten

5. Backlink-Profil

✅ Gesamtanzahl der Backlinks

✅ Anzahl der einzigartigen verwendenden Domains

✅ Qualität der Backlinks (Domain Authority, Page Rank)

✅ Neue Backlinks und verlorene Backlinks

6. Technische SEO

✅ Überprüfung auf Crawl-Fehler oder Indexierungsprobleme 

✅ Überprüfung auf fehlerhafte Links oder fehlende Alt-Texte

✅ Ladezeit der Seite

✅ Mobile Optimierung

7. Lokale SEO (falls zutreffend)

✅ Ranking von lokalen Keywords

✅ Aufrufe des Google My Business Profils

✅ Anzahl der Bewertungen und durchschnittliche Bewertung

8. Conversions

✅ Gesamtanzahl der Conversions aus organischem Traffic

✅ Conversion Rate

✅ Cost per Conversion (sofern PPC beteiligt ist)

9. Wettbewerberanalyse

✅ Vergleich Deiner SEO-Performance mit den wichtigsten Wettbewerbern

✅ Änderungen in der Wettbewerber-Performance

10. Ziele und KPIs

✅ Überprüfung des Fortschritts in Bezug auf SEO-Ziele 

✅ Einstellung von KPIs für den nächsten Berichtszeitraum

11. Empfehlungen

✅ Basierend auf den gesammelten Daten: Was sollte verbessert oder geändert werden? 

✅ Gibt es neue SEO-Strategien oder Taktiken, die ausprobiert werden sollten?

 

Stelle immer sicher, dass Dein SEO-Reporting klar und verständlich ist und echte, anwendbare Einblicke bietet. Es sollte nicht nur Daten darstellen, sondern auch zeigen, wie diese Daten zur Verbesserung Deiner SEO-Strategie verwendet werden können. 

Fazit: Nutze das Potenzial von SEO-Reporting für Deinen digitalen Erfolg

Je nach unternehmensspezifischen Anforderungen kannst Du in einem SEO-Reporting unterschiedliche Schwerpunkte setzen. In unserem Leitfaden haben wir Dir die grundlegenden Aspekte hinsichtlich Aufbau, KPIs und Tools wie Sistrix und Semrush für ein effektives SEO-Reporting nähergebracht. Nun liegt es an Dir, ein individuelles Reporting für Deinen SEO-Prozess zu gestalten!

Deiner Kreativität und Analysefähigkeit sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Dennoch solltest Du stets daran denken, dass die ausgewerteten Daten Dich sowie Dein Team optimal bei künftigen Entscheidungen und Optimierungen unterstützen – und die Erhebung sowie Darstellung der Daten für alle beteiligten Personengruppen, ob Stakeholder oder Leser, verständlich und nachvollziehbar aufbereitet sind.

Die konsequente Durchführung und Optimierung des SEO-Reportings wird Dein Verständnis der jeweiligen Website-Performance vertiefen und Dich für zukünftige Strategien und Handlungen inspirieren.

Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der Anpassung und Flexibilität erfordert, um auf die ständig wechselnden Anforderungen der Suchmaschinen und des Userverhaltens zu reagieren. Nimm Dir also Zeit, zu lernen und zu experimentieren und lasse Dich von der Menge an Daten und Möglichkeiten für Deinen Report nicht einschüchtern. Betrachte sie eher als eine Gelegenheit, Dein Business online zu optimieren und nachhaltig florieren zu lassen.

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Reporting und zukünftigen SEO-Aktivitäten!

Dein SEO-Reporting steht bevor und Du wünschst Dir professionelle Unterstützung bei der Umsetzung? Als erfahrene SEO-Reporting Agentur stehen wir Dir gerne mit Know-how und Herzblut zur Seite – von der Datenanalyse über die Beratung bis hin zur langfristigen Strategieentwicklung.
Sprich uns einfach an, wir freuen uns auf Dich!