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SEO für WordPress

Eines der am häufigsten genutzten Content-Management-Systeme ist immer noch WordPress. In diesem Magazinartikel möchten wir Dir deswegen nicht nur zeigen, wie du Deine Inhalte für die Suchmaschinen optimieren kannst, sondern auch, welche WordPress-Funktion und SEO-Tools für WordPress Du verwenden kannst, um ein möglichst gutes Ranking in den Google-Suchergebnissen zu erreichen.

 

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Hier schon einmal ein kurzer Überblick über die Inhalte dieses Magazinartikels:

  • Content aktualisieren und 404 Fehler vermeiden
  • Kategorien mit einzigartigem Content erstellen
  • Rich Snippet Optimierung
  • Bildoptimierung
  • Tipp für Fortgeschrittene: Yoast

Content aktualisieren und 404 Fehler vermeiden

Nichts vertreibt Deine Leser schneller von der Seite als nicht-aktueller Content. Mit dem einmaligen Hochladen von Texten ist es aber nicht getan: Der Content muss regelmäßig überarbeitet, optimiert und auf den neuesten Stand gebracht werden: Stimmt die Produktbeschreibung noch? Hat sich etwas an bestimmten Daten und Fakten geändert? Dazu ein Tipp: Lass in der URL die Datumsangabe von Anfang an weg – dann kannst Du auch nicht vergessen, sie auf den neuesten Stand zu bringen und der Permalink ist immer aktuell.

Wenn die URL doch mal geändert werden muss, hilft Dir ein nützliches Tool für WordPress: „Simple 301 Redirects“. Das Plugin macht URL-Änderungen kinderleicht möglich und hilft Dir, 404 Fehler zu vermeiden.

Kategorien mit einzigartigem Content erstellen

Allein schon aus ästhetischen Gründen sollte Deine Website eine klare Struktur besitzen. Dabei helfen Kategorien, die alle Unterseiten zu den einzelnen Artikeln, Themen etc. unter passenden Oberbegriffen zusammenfassen. Wenn die Kategorieseite entsprechend optimiert ist, kann auch sie für zusätzliche Landing Pages und damit ein besseres SERP sorgen:

  1. Die einzelnen Kategorien dürfen sich inhaltlich nicht überschneiden. Schließlich soll die Kategorie mit den dazugehörenden Tags inhaltlich wirklich passen bzw. passend sein, sonst verlässt der Leser die Seite schnell wieder. Dabei hilft Dir das Anlegen einer Matrix, in der Du Ober- und Unterseiten einträgst, um einen Überblick über deine Seitenstruktur und die entsprechenden Inhalte zu erhalten.
  2. Jede Kategorieseite muss einzigartigen Content beinhalten. Nur so merkt Google, dass Deine Seite ein relevant für bestimmte Suchanfragen ist, was Dir wiederum zu guten Rankings verhelfen wird. Vergiss aber nach zu starren Vorgaben keywordoptimierte Texte – der Leser muss für den User lesbar sein und dabei hilft viel eher eine klare Struktur mit passenden Zwischenüberschriften.

Deine Kategorien kannst Du ganz einfach optimieren. Dafür brauchst Du nur den Reiter „Kategorie bearbeiten“ sowie das kostenfreie WordPress-Plugin „Yoast“, auf das wir später noch eingehen.

 

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Rich Snippet Optimierung

In den Google-Suchergebnissen zählt es auch, in der Menge an Suchergebnissen aufzufallen – beispielsweise durch ein sogenanntes „Rich Snippet“, das unter anderem Bewertungssterne oder Informationen zu Veranstaltungsterminen enthalten kann. Möglich wird’s durch das WordPress-Plugin „All in One Schema.org Rich Snippets“. Durch die Verwendung dieses Plugins kannst Du Dein Snippet kinderleicht aufwerten und durch zusätzliche Informationen anreichern sowie optimieren – und im Bestfall finden noch mehr Besucher den Weg auf Deine Seite.

Bildoptimierung

Klar, für den Leser machen Bilder im Text einiges her. Aber auch für Google bzw. Dein Ranking in den Google-Suchergebnissen sind Bilder relevant. Da Google Bilder jedoch noch nicht eigenständig analysieren kann, solltest Du eine wenig Arbeit in die Optimierung Deiner Bilder investieren. Besonders wichtig ist es hierbei, jedem Bild einen individuellen Title und Alternativtext zu geben.

  • Der Title des Bildes sollte möglichst schlagkräftig sein und die wichtigsten Keywords enthalten. Natürlich darf auch hier kein Keyword-Stuffing betrieben werden und der Inhalt des Titles muss in jedem Fall Sinn ergeben.
  • Auch der Alternativtext eines Bildes wird von Google analysiert. Ähnlich wie der Title, solltest Du auch im Alternativtext den wichtigsten Schlüsselbegriff verwenden und das Bild kurz und knapp beschreiben.

 

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Am besten fügst Du Title und Alternativtext bereits beim Bild-Upload hinzu. Ansonsten kannst Du beides auch zu einem späteren Zeitpunkt unter dem Menüpunkt „Media“ ergänzen. Darüber hinaus gibt es auch für die Bildoptimierung ein kostenloses SEO-Plugin für WordPress: „SEO Friendly Images“. Dieses vergibt Title und Alternativtext automatisch nach von Dir vorher festgelegten Regeln.

Tipp für Fortgeschrittene: Yoast

„Yoast“ ist sicher das praktischste SEO-Plugin für WordPess und darüber hinaus sehr benutzerfreundlich. Schon die kostenfreie Basisversion unterstützt Dich bei den grundlegenden Optimierungen, die Premium-Version besitzt noch ein paar zusätzliche Features. Yoast hilft Dir unter anderem bei folgenden Themen weiter:

  • Inhaltliche Analyse
  • Bearbeitung von Title und Meta Description
  • Keywordoptimierung
  • Indexierung von Kategorien und anderen Archiven
  • Verwaltung der URLs
  • Bearbeitung von robots.txt und .htaccess

Gerade weil Yoast bei verschiedensten Aspekten der Suchmaschinenoptimierung unterstützt, wird das Tool von so vielen benutzt – Yoast ist definitiv ein Top-Plugin, das wir Dir nur ans Herz legen können.

Fazit zu SEO für WordPress

In diesem Magazinartikel haben wir Dir gezeigt, an welchen Stellschrauben zu drehen kannst, um Deinen Content für die Suchmaschinen zu optimieren. Hierfür stellt der WordPress einige nützliche Funktionen zur Verfügung und praktische Plugins, allen voran Yoast, bieten Dir noch weitere einfache Möglichkeiten der Contentoptimierung. So ist SEO für WordPress-Seiten wirklich kein Hexenwerk! Natürlich ist SEO dennoch eine anspruchsvolle Disziplin, sodass es unter Umständen Sinn machen kann, sich in die Hände einer erfahrenen Agentur zu begeben. Wir stehen Dir gerne zur Verfügung 🙂

 

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