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Matched Audiences auf LinkedIn: 5 Tipps, wie Du Deine Zielgruppe auf LinkedIn effektiv erreichen kannst

 

LinkedIn Marketing wird bei B2B-Online-Marketern zunehmend beliebter. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Microsoft Business-Netzwerk beinhaltet eine Vielzahl an B2B-Entscheidern und stellt darüber hinaus wertvolle Informationen zu absolvierten Ausbildungen, aktuellen Jobs oder beruflichen Kenntnissen und Interessen zur Verfügung. Mit „Matched-Audiences-Kampagnen“ bietet Dir LinkedIn die Option, Zielgruppen basierend auf diesen Informationen zu targetieren und damit optimale Kampagnen-Ergebnisse zu erzielen. In diesem Artikel verraten wir Dir 5 Ideen, wie Du Matched-Audiences-Kampagnen ideal für Dein Unternehmen einsetzen kannst.

 

1. Retargeting von Besuchern Deiner Webseite

Das Retargeting gehört zu einer der wichtigsten Methoden für den nachhaltigen Erfolg im Online-Marketing. Denn mit dieser cleveren Methode kannst Du zum Beispiel die Besucher Deiner Webseite erreichen, die noch keinen Kauf auf Deiner Webseite abgeschlossen haben, und sie erneut mit maßgeschneiderten Inhalten ansprechen. Vorteilhaft ist hier, dass Du auf diese Weise sämtliche Phasen der Customer Journey über LinkedIn abbilden kannst, und Deine Zielgruppe so immer im richtigen Moment abholen kannst.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Bevor Du mit dem Kampagnen Setup startest, solltest Du das LinkedIn-Insight-Tag installieren. Denn nur mit Hilfe des Insight-Tags kannst Du Conversions nachverfolgen, detaillierte Kampagnenberichte erstellen und Deine Webseitenbesucher erneut ansprechen. Hier findest Du eine detaillierte Anleitung zur Installation des Insight-Tags: LinkedIn Insight Tag installieren . Wenn Du das Insight-Tag installiert und getestet hast, kannst Du Deine Wunschzielgruppe in der Menüleiste unter dem Reiter „Account Assets“ und danach „Matched Audiences“ erstellen. Anhand unterschiedlicher Targeting-Filter, wie zum Beispiel Demografie, Ausbildung oder Berufserfahrung kannst Du Deine Matched Audience ganz granular eingrenzen. Danach fehlt nur noch eine ansprechende Werbeanzeige, die auf die genauen Bedürfnisse und Wünsche Deiner Besucher abgestimmt ist. Pro-Tipp: Wenn Du nur wenige Informationen zu Deiner Zielgruppe hast, solltest Du auf jeden Fall mit A/B-Testings arbeiten.

2. Interessante Kontakte aus Deiner E-Mail-Liste ansprechen

Wenn Du bereits eine eigene E-Mail-Kontaktliste von Interessenten hast, dann kannst Du mit Hilfe des Kontakt-Targetings genau diese Personen erreichen. Je nach dem welches übergeordnete Ziel Du mit Deiner Online-Marketing-Strategie verfolgst, kann es hier für Dich sinnvoll sein, bestehende oder inaktive Kunden auszuschließen.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Deine E-Mail-Kontaktliste kannst Du auf LinkedIn als CSV-Format über folgenden Weg hochladen: „Account Assets – Matched Audiences – Zielgruppe erstellten – Kontaktliste“. Achtung: Die erste Zeile in Deinem Dokument muss mit dem Titel „email“ gekennzeichnet sein, sonst kann LinkedIn die Kontakte nicht verarbeiten. Benutzt Du bereits eine Kontakt-Management-Plattform, wie z.B. Hubspot oder Salesforce, kannst Du diese alternativ auch direkt mit LinkedIn verknüpfen. Sobald das Kampagnen Setup erfolgt ist, fehlt nur noch die Erstellung ansprechender Werbeanzeigen. Pro-Tipp: Für die optimale Zielgruppenansprache ist es sinnvoll, Deine Kontakte vorab in einzelne Zielgruppensegmente wie zum Beispiel ehemalige, bestehende und zukünftige Kunden zu untergliedern.

3. Wunschkunden erreichen mit Account-Based-Marketing

Um einzelne Kontakte sehr effizient zu erreichen, kann Account-Based-Marketing für Dich interessant sein. Insbesondere im B2B-Marketing kann sich der Einsatz dieser Maßnahme lohnen, da es Dir eine besonders zielgerichtete Form bietet, einzelne Kontakte anzusteuern. So kannst Du zum Beispiel genau die Mitarbeiter erreichen, die am Kaufprojekt einer Dienstleistung oder eines Produkts beteiligt sind.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Unter „Account Assets – Matched Audiences – Zielgruppe erstellen“ bietet Dir LinkedIn im Kampagnen-Manager die Möglichkeit Deine Zielgruppe anhand unterschiedlicher Merkmale zu definieren. Mit dem Account-Targeting kannst Du zum Beispiel exakt die Personen ansprechen, die   effektiv Einfluss auf die Kaufentscheidungen in einem Unternehmen haben. Beim Interessen-Targeting kannst Du Personen ansprechen basierend auf Eigenschaften oder Inhalten, für die sie sich grundsätzlich interessieren. Dadurch kannst Du zukünftige Käufer erreichen, die bereits Interesse an Deinen Dienstleistungen oder Produkten gezeigt haben, oder aufgrund Ihrer Suchbegriffe gefunden werden. Pro-Tipp: Bei Deiner Zeitplanung solltest Du beachten, dass die Verarbeitung der Daten bei LinkedIn bis zu 48 Stunden dauern kann.

4. Lookalike-Audience-Kampagnen für die Ansprache neuer Kunden

Um neue Personen zu erreichen, die Deinen Kunden besonders ähnlich sind und um die Reichweite Deines Unternehmens zu erhöhen, solltest Du zudem auf sogenannte Lookalike Audiences setzen. Bei der Erstellung solcher Lookalike-Zielgruppen bedient sich LinkedIn an seiner großen Unternehmensdatenbank sowie dem Verhalten der User und koppelt diese an die Vorstellung Deines idealen Kunden. Der Vorteil ist hier, dass Du eine komplett neue Zielgruppe erreichen kannst, die aufgrund Ihrer Profilbesuche oder Likes eine extrem hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit aufweist.

Wie funktioniert das auf LinkedIn? 

LinkedIn bietet Dir im Kampagnen-Manager ganz unterschiedliche Optionen an. Bei Account-Targeting-Kampagnen ist es sinnvoll im Kampagnen-Manager eine Matched Audience mit Deiner Wuschzielgruppe anzulegen. Außerdem hast Du die Möglichkeiten „Retargeting mit Liste hochladen“ oder „Retargeting mit Webseite“ zu verwenden und kannst Deine Zielgruppe so erneut ansprechen.

5. Kombination aus Zielbranchen und Deiner Buyer Personas

Du hast bereits Inhalte aufbereitet, die Deine Buyer Personas ansprechen? Diese Inhalte kannst Du optimal einsetzen, um mit Hilfe von Matched-Audiences-Kampagnen potenzielle Kunden zu erreichen.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Das möchten wir gerne an einem Beispiel aus der Praxis erklären: Angenommen Du hast einen Ratgeber zum Thema „Leadgenerierung in messelosen Zeiten“ verfasst. Im ersten Schritt solltest Du nun recherchieren, welche Messen ausgefallen sind und welche Austeller dort vorgesehen waren. Danach kannst Du diese in einer Liste zusammenfassen und über den Pfad „Account Assets –Matched Audiences“ im Kampagnen-Manager hochladen. Im letzten Schritt erstellst Du ansprechende Werbemittel, um beispielsweise die Online-Marketer der jeweiligen Unternehmen zu erreichen. So steigerst Du Deine Reichweite, sprichst neue potenzielle Kunden an und kannst so das vollständige Potenzial von Matched Audiences ausnutzen.

Unser Fazit:

Um ehemalige, bestehende und zukünftige Kunden optimal anzusprechen, sind Matched Audiences als kostenloses Hilfsmittel auf LinkedIn sehr wertvoll und im Online-Marketing nicht mehr wegzudenken. Vorteilhaft ist hierbei besonders, dass Du mit Matched Audiences die gesamte Reise entlang der Customer Journey auf LinkedIn abbilden kannst.  Insbesondere für das B2B-Marketing etabliert sich LinkedIn dadurch immer mehr als primäre Werbeplattform und setzt sich hier gegen die großen Player wie Facebook und Instagram durch. Nutze das Potenzial, das Dir LinkedIn damit bietet, bevor die Plattform ähnlich überfüllt ist wie andere Social-Media-Kanäle.

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