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Die 9 Schritte einer perfekten Content Analyse

06.05.2024 | Karina Birkel | Content Marketing

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RegelmĂ€ĂŸige Content Analysen, mit denen Du Deine Inhalte anpasst und optimierst, werden bei Online Marketing Strategien leider oft unterschĂ€tzt. Dabei ist genau das der richtige Weg, um der Website Deines Unternehmens die nötige Sichtbarkeit zu verschaffen und Dein Content Marketing erfolgreich zu machen. Im Folgenden erfĂ€hrst Du die benötigten Schritte einer idealen Content Analyse. 

Warum ist eine Content Analyse wichtig? 

Generell ist das Ziel einer Content Analyse, verbesserungswĂŒrdige Elemente Deiner Seite zu ermitteln und diese im darauffolgenden Prozess durch definierte Maßnahmen zu ĂŒberarbeiten. Dabei gibt es verschiedene GrĂŒnde fĂŒr die Motivation dahinter. Am hĂ€ufigsten spielt das höhere Ranking in Suchmaschinen eine große Rolle, aber auch bessere Klickzahlen sowie eine gesteigerte Anzahl an Conversions sind ein oft genannter Grund. In einigen FĂ€llen ist eine Content Analyse sinnvoll, wenn beispielsweise eine generelle Neuorientierung oder Aktualisierung der Marketing Strategie Deines Unternehmens geplant ist und die Inhalte dementsprechend nicht mehr optimal ausgerichtet sind. Insgesamt erweist sich die Methodik als effektiv und vergleichsweise nicht ganz so zeitintensiv wie die Kreation komplett neuer Inhalte. 

Die 9 Schritte einer perfekten Content Analyse erklÀrt

Im Gesamten sind es 9 Schritte, die Du bei Deiner Content Analyse bzw. Content Audit durchfĂŒhren solltest. Diese werden im nĂ€chsten Abschnitt des Artikels detailliert erlĂ€utert, damit Du sie fĂŒr Deine eigenen Inhalte in der Praxis anwenden kannst. 

Content-Analyse-Schritte

Schritt 1: Daten erfassen

Den Anfang macht die Datensammlung der KPIs – denn wie sollst Du Deine Inhalte bewerten, wenn Dir dafĂŒr keine Zahlen zur VerfĂŒgung stehen?

Hilfreich ist es dabei, wenn Du Dir Fragen zum jetzigen Zustand stellst und diesen genau analysierst. Wichtig ist es hierbei zu wissen, an welcher Position und zu welchem Keyword Dein Content in dem Moment rankt, die genauen Nutzer- und Klickzahlen, die durchschnittliche Bouncing-Rate und die vorhandene Social Interaction. Im weiteren Verlauf beschreibt der Artikel, wie Du die Zahlen entnimmst und Deine InhaltslĂŒcken optimierst – die Basis fĂŒr Deine Entscheidungen bei der Content Analyse sollten jedoch immer Deine Daten sein.

Schritt 2: Daten auswerten 

Nach der Datenerfassung folgt die Auswertung. Wir empfehlen, eine Übersicht zu erstellen, in der Du die KPIs sortierst und anhand dessen die Schwachstellen feststellst. Als Hilfestellung dienen folgende Fragen: 

  • Welcher Content funktioniert am besten? 
  • Welcher Content rankt aktuell fĂŒr Schwellenkeywords (Keywords mit Rankings ab Position 11 oder höher) 
  • Welcher Content generiert geringe Klickzahlen, aber hohe Impressionswerte? 
  • Welche BeitrĂ€ge weisen viel Traffic auf? 

Rufe Dir dabei stets ins Bewusstsein, dass je mehr Daten vorhanden sind, Du auch mehr zeitliche und finanzielle Mittel verwenden musst. Halte Dich also nicht allzu lange in dieser Phase der Content Analyse auf und fokussiere Deine Arbeit auf die wichtigsten BeitrÀge, die eine Verbesserung nötig haben. 

Als Tools fĂŒr diesen Schritt können wir Dir die Daten aus der Google Search Console oder Google Analytics 4 ans Herz legen. Ersteres nutzen wir selbst ĂŒbrigens gerne mit einer API in Google Sheets, um eine vollstĂ€ndige Datengrundlage mit allen URLs und Keywords exportieren zu können.

Schritt 3: Konkurrenzanalyse durchfĂŒhren

Ein Blick hinĂŒber zu den Konkurrenten ist oft keine schlechte Idee. Dadurch, dass sich die Themen teilweise Ă€hneln, kommst Du so gut zu einigen LösungsansĂ€tzen und neuen Ideen. In allen FĂ€llen bringt eine Konkurrenzanalyse Erkenntnis darĂŒber, wie andere ihre Probleme bewĂ€ltigen und sie im Ranking stehen. Denke jedoch auch daran, Inhalte zu ergĂ€nzen, die Dich von Deiner Konkurrenz und dem Wettbewerb abheben und einzigartig machen.

Schritt 4: Workstreams definieren

Ein Workstream zeichnet sich durch ein genau definiertes Vorgehen ab, in dem Du die einzelnen Maßnahmen nach und nach abarbeitest. Mache Deine Workstreams abhĂ€ngig von dem Ziel, das Du fĂŒr einzelne Content Pieces erreichen möchtest. Beispiele sind an dieser Stelle die Erhöhung der Conversion Rate oder die Verbesserung der Klickzahlen. Du solltest an dieser Stelle hinterfragen, was das jeweilige Ziel des Contents ist und durch welche Methodik Du das erreichen wirst. Daraus entwickelt sich dann der Workstream. 

Schritt 5: Ranking verbessern

Wie bereits in der Einleitung beschrieben, ist das verbesserte Ranking ein hĂ€ufiges Ziel der Content Analyse. Klingt erstmal nicht einfach – ein paar Quick Wins können Dir allerdings dabei helfen, schnell bessere Ergebnisse zu erzielen. PrĂŒfe im ersten Schritt, dass wichtige Keywords eingebaut worden sind und alle Links auf Deiner Seite ĂŒberprĂŒfst. Damit die Seite auch bei den Lesern besser ankommt, sind eine semantische Keywordanalyse und eine ÜberprĂŒfung der Page Experience, mit Hinblick auf den Nutzen und der LĂ€nge des Textes empfehlenswert. FĂŒr eine garantierte Lesbarkeit ist es ideal, auch die Artikelstruktur zu optimieren und dabei auf eine verstĂ€ndliche Ausdrucksweise und die visuelle Auflockerung des Texts durch beispielsweise Grafiken zu achten. Außerdem solltest Du die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen ĂŒberprĂŒfen? Sind der Title und die Description gut und regen zum klicken an? Gibt es Rechtschreibfehler? Sind alle Inhalte aktuell und entsprechen den neusten Stand der Entwicklungen? Falls Dein Artikel all diese Kriterien erfĂŒllt ist es an der Zeit, ihn erneut zu veröffentlichen. Da er nun auf dem neusten Stand ist solltest Du dringend das Veröffentlichungsdatum aktualisieren, da dieses fĂŒr Google einen wichtigen Rankingfaktor darstellt.

Achtung: Missbrauche das Veröffentlichungsdatum nicht! Das Datum solltest Du nur aktualisieren, wenn Du den Inhalt auch signifikant geÀndert hast. Andernfalls droht Dir eine Abstrafung durch Google.

Schritt 6:  Bounce Rate senken 

Die Bounce Rate (Absprungrate) gibt an, wie viele Besucher Deine Seite wieder verlassen, ohne sich weitere Seiten auf Deiner Seite anzuschauen. Um die Bounce Rate zu verringern, ist es vorerst nötig, die Artikel mit einer schlechten Quote genauer zu analysieren. Hier kannst Du Dich besonders auf die Sprache, den Inhalt, die Suchintention und das Design konzentrieren. Wenn Du das unzureichend beachtet hast, wirkt es entweder abschreckend oder Du hast möglicherweise die Suchintention Deiner Zielgruppe falsch verstanden und sie sind deshalb mit Deinen dargebotenen Inhalt unzufrieden. Um die User so lange wie möglich auf Deiner Website zu behalten, kannst Du beispielsweise CTAs zu Downloads oder Newsletter-Anmeldungen einbetten oder Links zu anderem wertvollen Content setzen, der die Leser zu weiteren interessanten Inhalten fĂŒhrt. 

Verwendest Du hierfĂŒr die Daten aus Google Analytics 4? Beachte dabei die besondere Definition der Absprungrate. Diese ist nicht zu 100% vergleichbar mit der Bounce Rate – denn die Definition hat sich mit der Weiterentwicklung von Universal Analytics zu Google Analytics 4 ebenfalls verĂ€ndert. Nun beschreibt die Absprungrate quasi die umgekehrte Interaktionsrate: Die stellt also alle Sitzungen dar, bei der es keine Interaktionen gab. Als Interaktionen gelten Sitzungen, die lĂ€nger als 10 Sekunden (als Standardwert definiert und individuell anpassbar) dauern, ein Conversion-Ereignis messen oder mindestens 2 Seitenaufrufe umfassen.

Schritt 7: Klick Rate erhöhen

Eine Optimierung der Klick Rate kannst Du durch die Anpassung der Meta Title zu Deinem Content erzielen. Indem Du SERP Snippets verbesserst und Keywords einbaust sowie die Description inkl. CTA ansprechend formulierst, solltest Du eine Verbesserung bei den Klickzahlen feststellen. Indirekt ist Deine Klickrate auch von den Positionen in den SERPs und der Suchintention abhĂ€ngig – lasse diese Faktoren also nicht außer Acht.

Schritt 8: Conversion Rate steigern 

Im vorletzten Part der Content Analyse widmest Du Dich der Conversion Rate. Diese optimiert sich, indem Du einen ansprechenden und klaren Call-to-Action (CTA) formulierst. Bette die CTAs an den wichtigsten Stellen Deiner Website ein, um die User jederzeit abgreifen zu können. Mit CTAs in Form einer Infobox oder innerhalb einer Sidebar erzielst Du in der Regel die besten Ergebnisse. Achte bei der Platzierung von CTAs auf eine sinnvolle Struktur und hinterfrage die User Experience auf Deiner Seite, um die BedĂŒrfnisse Deiner Zielgruppe einzubeziehen.

Schritt 9: Social Media Interaktion optimieren

Der letzte Punkt der Content Analyse fokussiert sich auf das Potenzial der Social Media KanĂ€le. Eine rege Interaktion wird von den Suchmaschinenalgorithmen gefördert. Deshalb empfehlen wir Dir, Schlagworte und Hashtags zu nutzen, Karussell BeitrĂ€ge zu posten und andere Personen zu markieren. Außerdem kannst Du Deine Follower direkt dazu aufrufen, Kommentare zu hinterlassen. Mit der Integration von Like und Teilen Buttons förderst Du darĂŒber hinaus die Verbreitung Deiner Inhalte. Wichtig ist auch eine ausgewogene Content Distribution und das passende Format zum jeweiligen Kanal sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung. Mithilfe von Emojis und Ă€hnlichen Auszeichnungen fĂ€llt Dein Beitrag außerdem stĂ€rker auf. 

Fazit: Content Analyse fĂŒhrt zu erfolgreicherem Content Marketing

Insgesamt solltest Du mitnehmen, dass eine regelmĂ€ĂŸige Content Analyse viel Potenzial hat, um Deinem Unternehmen große Vorteile zu bringen. So ranken Deine Seiten beispielsweise besser und Du erzielst mehr Reichweite und somit im Optimalfall auch mehr Conversions. Der Zeitraum von einer Content Analyse pro Quartal ist ein vernĂŒnftiges Maß, zweimal im Jahr dabei das Mindeste. Die Inhalte Deiner Seite sind nicht statisch, deshalb solltest Du sie stets pflegen und aktualisieren, sodass eine effektive Nutzung garantiert ist. 

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Über den Autor
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Karina Birkel

Karina ist als Werkstudentin im Creative Design bei eMinded tĂ€tig und begeistert sich fĂŒr jegliche gestalterische Themen. Außerhalb des Studiums wird sie auch gerne kreativ, sei es beim Zeichnen, in der Fotografie oder beim Kochen – und das am liebsten mit Freunden.

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