Was Du über TikTok Ads wissen musst

TikTok Ads

TikTok bietet mit den vertikalen 5-60 Sekunden Videos das Format der Zukunft. Die Videos können entweder als Videoclips aufgenommen, bearbeitet oder angesehen werden. Zusätzlich bietet die App mittlerweile mit ihrer Werbemöglichkeit großes Potenzial und viele Vorteile für Unternehmen.

Einige bekannte Marken wie Oreo nutzen die Ads bereits, um verschiedene Challenges oder populäre Trends für sich passend zu adaptieren. So gelingt es zum Beispiel, dass Fans der Brand auf TikTok kostenlosen Marketing Content erstellen und diesen selbstständig weiterverbreiten.

Der klare Vorteil gegenüber anderen Kanälen ist, dass auch User mit einer geringen Follower-Anzahl eine extreme Anzahl an Views und somit andere aktive Nutzer erreichen können. TikTok Ads ermöglichen es Unternehmen potentielle Kunden zu targetieren und so Ihre Reichweite zu vergrößern.

🔜Wir erklären Dir nun alles Wichtige, was Du über TikTok Ads wissen musst, um erfolgreich Werbung zu schalten.

Erstellung und Anzeigenformate für TikTok Ads

Um erfolgreich TikTok Ads zu schalten, solltest Du Dir zuerst folgende Punkte gut überlegen und diese für Dich definieren:

Schritt 1: Ziel

Bevor Du Werbung auf TikTok schaltest, sollte Dir Dein Ziel bewusst sein.

Was möchtest Du dadurch erreichen?

Zwischen folgenden Zielen wird hierbei unterschieden:

  • Reach – um mehr Reichweite zu erhalten und somit das Markenbewusstsein zu steigern (viele Impressionen)
  • Traffic – User sollen auf die Website oder eine bestimmte Produktseite geleitet werden – möglichst viele Zugriffe sollen generiert werden
  • Videoansichten – Dein Video soll so oft es geht und bis zum Ende aufgerufen werden
  • App Installationen – User sollen sich die App herunterladen (Weiterleitung zu App Store) und Neuinstallationen werden gefördert
  • Conversions – Einkäufe oder Leads sind das Ziel

Schritt 2: Budget

Im Allgemeinen sind TikTok Ads aktuell noch preislich akzeptabel. So ist höchstwahrscheinlich der CPC (Cost per Click) preiswerter als bei Werbungen auf anderen bekannten Plattformen wie YouTube, Facebook oder Instagram. Dies liegt daran, dass bisher lediglich eine geringe Anzahl an Unternehmen die Möglichkeiten der TikTok Ads für sich entdeckt hat.

Für Deine Ads solltest Du Dich entweder auf ein Tagesbudget oder ein Gesamtbudget festlegen. Dies kann natürlich während der laufenden Kampagne noch abgeändert werden.

  • Tagesbudget: Wie viel soll maximal pro Tag ausgegeben werden?
  • Gesamtbudget: Wie viel soll maximal über den festgelegten Zeitraum ausgegeben werden?
  • Pro Kampagne werden 20 Euro pro Tag empfohlen, damit Deine Anzeige kontinuierlich bereitgestellt wird.

Beachte, dass Du Dein Budget auf Deine ausgewählte Ads Variante und deine Ziele abstimmst und anpasst.

Schritt 3: Zielgruppe

Um Deine Ads den passenden Usern auszuspielen, ist die Festlegung der Zielgruppe elementar. Deine Zielgruppe kannst Du nach mehreren Kriterien und Interessen auswählen. Hierbei unterscheiden wir einerseits nach demografischen Merkmalen wie Standort, Geschlecht, Alter und andererseits den Interessen- & Verhaltenszielen. Auf TikTok stehen Dir viele Auswahlmöglichkeiten der Interessen wie beispielsweise Auto, Bildung, Essen, & Getränke, ebenso wie Gerätetypen zur Targeting-Möglichkeit zur Verfügung. Grundsätzlich unterscheidet sich das Targeting nur marginal von den bereits bestehenden Social Media Plattformen.

Schritt 4: Ads Varianten

Zusätzlich zu den bereits oben genannten Punkten sollte auch die Variante der Ads überlegt sein. Folgende Möglichkeiten sind auf TikTok geboten:

  • Top View – Stehe mit Bild, Ton und Text am Spitzenplatz von TikTok und nutze ein bis zu 60 Sekunden langes Video als Werbemittel. Dies wird direkt beim Öffnen der App angezeigt.
  • # Challenge – Animiere die User an Deiner Challenge teilzunehmen und erhalte so direkte Interaktionen.
  • Brand Takeover – Dieses Format ist ähnlich zum Top View, allerdings variiert die Länge der Ads. Verwende hier eine 3 Sekunden Bildanzeige oder ein 3-5 Sekunden Video, welches im Vollbildmodus beim Start der App erscheint.
  • In-Feed Ads – Integriere Deine Ads nativ im Benutzer-Feed „Für Dich“ und erzähle Deinen Content wie ein TikTok Creator. Dadurch können User Deine Ads liken, teilen, folgen oder Deine verwendete Musik neu anwenden.
  • Brand Effects – Erstelle individuell angefertigte und personalisierte Sticker, Filter und Effekte, welche die User verwenden können.
  • Sponsoring & Influencer Marketing – Erarbeite gemeinsam mit einem Influencer Ideen und lasse diese das Gesicht Deiner Ads werden.

TikTok Ads Tools

Um das Schalten der TikTok Ads zu erleichtern, stellt TikTok verschiedene Tools zur Verfügung. Hier kann zwischen Bild Ads und Video Ads unterschieden werden.

Als erstes Tool bietet TikTok Vorlagenvideos an. Hierüber können verschiedene Bilder oder Videos hochgeladen werden, aus denen TikTok unterschiedliche Werbearten kreieren wird. Dieses Tool eignet sich besonders für Unternehmen, welche nicht unbedingt über bereits erstellten TikTok Video Content verfügen. TikTok erstellt durch Dein einfaches Hochladen der Bilder und Videos beispielsweise eine Slideshow oder einen Video Mix, welchen Du dann entsprechend weiterverwenden kann.

Das intelligente Soundtracktool von TikTok bietet Dir die Möglichkeit, Dein Werbevideo mit verschiedener Hintergrundmusik zu gestalten. So kannst Du analysieren, welcher der Ads am besten ankommt und entsprechend danach handeln.

Zusätzlich verfügt TikTok über Smart Video. Hier lädst Du alle Dir verfügbaren Videos hoch. TikTok wird Dir automatisch ein Video Ad generieren, welches dem organischen TikTok Content gleicht.

Die einfachste Möglichkeit, um Video Werbung auf TikTok zu erstellen, ist die Verwendung von Landing Page to Video Tool. Hierfür musst Du nur ganz einfach Deine Landing Page hinterlegen und TikTok erstellt aus den dort vorhandenen Teilen ein Video mit der passenden Musik.

Tipps für TikTok Ads

Natürlich haben wir für Dich noch unsere wichtigsten Tipps für Deine TikTok Ads:

  1. 🎬 TikTok ist eine vertikale Videoplattform – Deine Videos oder Bilder sollten also alle vertikal sein!
  2. ⏱ Videos sollten zwischen 5-15 Sekunden lang sein. Lieber also kurz & knackig, als die User mit einem langatmigen Video hinzuhalten. Die ersten drei Sekunden sind hier die Wichtigsten, denn in dieser Zeit entscheidet sich, ob das Video übersprungen wird oder nicht.
  3. 🎵 „Make TikToks, not Ads!“ Deine Werbung sollte so unauffällig wie möglich sein. Am besten sieht das Video oder das Bild aus wie ein native TikTok Content. Das gelingt Dir, indem Du Dich an der TikTok Musikauswahl bedienst, und Deine Pop-up Texte den Standardmöglichkeiten von TikTok gleichen. Zusätzlich sollte die Werbung im In-Feed erscheinen.
  4. 🎯 Zentriere Dein Video richtig. Es ist darauf zu achten, dass der Text gut zu lesen ist und nicht von der Video-Beschreibung oder Icons überdeckt wird.
  5. 🗨 Verwende einen Call-To-Action, damit du die User aktiv ansprichst. Beachte, dass eine „Du“ Ansprache in TikTok gängig ist, da die App vor allem bei der Generation Z beliebt ist.
  6. 📈 Falls möglich, verwandle aktuelle Trends in Deine eigene Marketingwerbung.

Fazit: Chancen von TikTok Ads

Die richtige Vorbereitung ist für jede Art von Werbung wichtig. Deshalb sollte auch bei der TikTok Werbung darauf geachtet werden, dass die Ziele, die Zielgruppe sowie das Budget und die Anzeigenformate entsprechend gewählt werden. Außerdem solltest Du versuchen, aktuelle Trends zu verwerten, da diese den Erfolg bestimmen. Wichtig ist außerdem, dass Deine Werbung wie native TikTok Content aussieht. Durch die zusätzliche Verwendung der Tools und mithilfe der oben genannten Tipps, steht Deinen erfolgreichen TikTok Ads dann nichts mehr im Wege.

Digitaler Vertrieb im B2B und B2C

Was ist Digitaler Vertrieb?

Für Unternehmen ist es essentiell, die Bedürfnisse ihrer Wunschkunden zu bedienen und schließlich langfristig an sich zu binden. Dies kann allerdings nur erfolgreich passieren, wenn der Vertrieb die Ansprüche jener Kunden genau kennt. 

Mit digitalen Technologien wird die Informationsübermittlung, das Tracken und Beobachten des Interessentenverhaltens online automatisiert und für den Vertrieb greifbarer. Durch das Analysieren Deiner bestehenden Kundendaten als auch Deiner Buyer Personas, findest Du online Deine Wunschkunden, bietest im richtigen Moment die richtigen Angebote an und bedienst so deren Anforderungen. Am geeignetsten erscheint bei diesem Vorgehen erstmal das Festlegen einer Art Strategie, wie man potenzielle Kunden aufspürt und diese erreichen oder zur Kontaktaufnahme animieren kann. Hier bringt in heutiger Zeit vor allem Social Selling den Ball ins Rollen. 

Was ist eigentlich Social Selling?

Viel wichtiger als die Frage, was Social Selling ist, ist die Frage, was Social Selling eben nicht sein soll: Fremde unaufgefordert mit privaten Nachrichten bedrängen – das nennt sich nämlich Spam. Social Selling ist stattdessen bezeichnend für die Recherche, Aufnahme und Pflege von Geschäftskontakten oder Kundenbeziehungen in sozialen Medien. Hierbei stehen das Knüpfen von engen Kundenkontakten, das Schaffen eines langfristigen Mehrwerts und bestenfalls das Abschließen von Verkäufen im Fokus. Es geht um professionelle Beziehungen und um taktisch eingesetztes Social Listening: Warte den richtigen Moment ab, um in eine Konversation einzusteigen und Dein Unternehmen als Lösung für ein aktuelles Problem anzubieten. 

Social Selling eröffnet im Rahmen der erfolgreichen Generierung von Leads einen neuen Vertriebsweg und ist deshalb nicht mehr aus den Vertriebsaktivitäten wegzudenken. Vertriebsprofis, die Social Selling bereits in ihren Verkaufsprozess integriert haben, erbringen deutlich bessere Leistungen als Kollegen, die immer noch mit den Verkaufstrichter-Methoden aus der Zeit vor den sozialen Medien arbeiten. 

  • Der Vertriebsmitarbeiter hat durch Social Selling die Chance, mit seinen potenziellen Kunden bereits vorab mehr zu interagieren, dessen Aktionen zu beobachten und mit ihm online in Verbindung zu treten. Dadurch wird abgewogen, wer sich als wahrer Neukunde für das jeweilige Unternehmen qualifiziert hat. 
  • Der potenzielle Kunde wiederum nutzt geschäftliche Netzwerke, um Lösungen für seine Herausforderungen zu finden 
  • Ansprechende Profile fördern den Entscheidungsprozess durch Vertrauensaufbau.

4 Tipps für Deine digitale Vertriebsstrategie per Social Selling

#1 Deine Profil-Biographie ist der Einstieg. Schaffe Vertrauen, indem Du Dein Profil mit Themen befüllst, zu denen Du stehst und für die Du Dich positionieren willst. So bietest Du einen aussagekräftigen Einstieg in eine Geschäftsbeziehung.  

#2 Planung ist die halbe Miete. Baue Dir eine Community mit geeigneten Interessenten auf, indem Du Deine Beiträge sorgfältig vorausplanst, um eine gewisse Substanz zu schaffen. Das beinhaltet auch, vorab festzulegen, in welchen Abständen Du Beiträge publizieren willst. Außerdem solltest Du auch immer auf Vielfältigkeit achten: unterschiedliche Formate Deiner Beiträge sorgen für Abwechslung. Dein Community-Aufbau gelingt noch besser, indem Du mit Deinem Netzwerk kommunizierst, innerhalb der Beiträge verlinkst und auf Kommentare eingehst. 

#3 Personalisierung statt Standard. Standardisierte Kontaktanfrage oder Gesprächsanleitungen verheißen niemals Gutes: Weder für Dich noch für Deinen Interessenten. – Der Shitstorm ist Dir dadurch garantiert. Nimm Dir die Zeit und setze stattdessen auf ein personalisiertes 1on1. 

#4 Bestehende Kontakte sind Gold wert. Widme Dich auch Deinen bereits bestehenden Kontakten, denn durch regen Austausch und weitere Touchpoints, besteht sogar die Möglichkeit, diese vorhandenen Kontakte als Multiplikatoren zu nutzen, um neue Bekanntschaften zu schließen. 

Wie finde ich geeignete Kunden? – Tool Tipps

Da Kunden online digitale Spuren hinterlassen, können zur Analyse der Bestandsdaten und Suche nach Informationen über potentielle Kunden, verschiedene Tools angewendet werden.  

Wichtig ist beim Digitalen Vertrieb vor allem, dass es nicht um die Anzahl der potenziellen Kundenkontakte geht, sondern um die Qualität dieser: Mit Analysetools identifizierst Du ausgewählte, bedeutsame Kunden und erstellst Inhalte, die exklusiv auf diese zugeschnitten sind. Sprich sie zur richtigen Zeit und am richtigen Ort an, das verlangt nach Feingefühl, bewirkt aber, diese auf Deine Website zu leiten oder für ein Beratungsgespräch empfänglich zu machen. In heutiger Zeit geht es nämlich einzig und allein darum, den Kunden davon zu überzeugen, warum er genau Dein Produkt kaufen soll und wie dieses zu seinen Herausforderungen passt.  

Einer von drei B2B-Spezialisten gibt an, dass Social Selling-Tools die Menge an kontaktierbaren, qualifizierten Leads stetig erhöhenEin weiterer Pluspunkt für SocialSelling-Tools? -Du minimierst den Zeitaufwand zur Recherche von Accounts und Kontakten. 

  • SALES NAVIGATOR

Mit dem Sales Navigator von LinkedIn wird Dir die detaillierte Recherche zu Kontakten und Unternehmen vereinfacht: Du behältst ganz einfach den Überblick über Deine Daten, indem Du Listen zu Themen wie Status, Position oder Branche anlegst.  Deine Notizen und die Kommunikation werden für Dich festgehalten. – So wird nichts vergessen. 

  • Inlytics

Mit Inlytics kannst Du Deine gesamte Content Performance auf LinkedIn beobachten und dadurch Dein Wachstum zielgerichteter steuern. Die wichtigsten KPIs zu bestimmten Aktivitäten auf LinkedIn werden auf den übersichtlichen Dashboards aufgelistet.  

  • Leadjet

Transferiere mit Leadjet Deine Kommunikation mit LinkedIn-Kontakten in Dein CRM. Leadjet bietet außerdem diverse E-Mail-Vorlagen und die Möglichkeit, diese über das Tool zu versenden. 

Warum also Digitaler Vertrieb?

  • Angenehme Customer Journey 

Rücke die Bedürfnisse Deines Geschäftskunden auf allen Vertriebskanälen in den Vordergrund, um ihn bestmöglich durch die verschiedenen Phasen der Kaufentscheidung begleiten zu können: Pflege Deine Inhalte und optimiere sie hinsichtlich der Suchmaschinen. Relevante Informationen sollen schnellstmöglich vom Kunden aufgefunden werden können. 

  • Liefere einen entscheidenden Mehrwert 

Was unterscheidet Dich von Deinen Konkurrenten? – Kommuniziere genau das Deiner potenziellen Kundschaft! Inhalte, die Dein Expertenwissen festigen, individuell zugeschnittene Angebotspakete oder Kooperationen mit Deinem Netzwerk können dazu beitragen, dem Kunden einen geschäftsfördernden Mehrwert zu liefern. 

  • Sorge für ein schlüssiges Kundenerlebnis 

Biete Deinem Kunden mit Deinen Vertriebskanälen ein widerspruchsfreies Gesamterscheinungsbild, damit dieser problemfrei zwischen den einzelnen Kanälen switchen kann, ohne die Orientierung zu verlieren. Customer Experience ist hier das Schlüsselwort. 

  • Marketing und Vertrieb – eine schöne Synergie 

Lass Deine Marketingabteilung und Deinen Vertrieb an einem Strang ziehen, anstatt an alten Strukturen festzuhalten: Sales Enablement macht Dich erfolgreicher. 

  • Silo-Denke war gestern 

Behandle Deine unterschiedlichen Vertriebs-und Absatzkanäle gleichwertig und manage sie übergreifend. Silo-Denken ist out – oder besser gesagt, war niemals in. Dein Kunde lebt es Dir vor: Er ist nicht auf einen Kanal fixiert, also solltest Du es auch nicht sein.  

  • Ohne Automatisierung – ohne Dich 

Digitaler Vertrieb hat einen riesigen Pluspunkt: Die Automatisierung von Prozessen. Viele der anfallenden Tätigkeiten können automatisiert bewerkstelligt werden: Versand von Newslettern, Beantwortung von individuellen Kundenanfragen, Bearbeitung von Onlineshop-Einkäufen. Deine Vertriebsprozesse werden vereinfacht, die Fehlerquote wird vermindert und die Kosten gesenkt. Damit bleibt mehr Zeit für andere Dinge. 

 

Fazit: Chancen des Digitalen Vertriebs

Durch den Digitalen Vertrieb verstehst Du Deine Kunden nicht nur besser, Du steigerst dadurch auch Deine eigene Reichweite und eröffnest Dir zeitgleich neue Wege. So generierst Du neue Interessenten auf unterschiedlichen Vertriebskanälen. Denn mittlerweile hat sich ein Paradigmenwechsel im Vertrieb zugetragen: Wo vorher noch vermehrt Kunden nach Unternehmen suchten, die eine Lösung für ihre Probleme bereithielten, stehen beim Digitalen Vertrieb die Kunden und ihre Daten im Fokus von Unternehmen und deren Vertriebsabteilungen. Es wird nun nach einer individuellen und einzigartigen Kommunikation zwischen den beiden Parteien verlangt: Kundenzentriertes Content Management als auch digitale Social Selling Tools ermöglichen eine Datenvernetzung & -analyse von bestehenden und potenziellen Kunden. 

Social Selling auf LinkedIn: 4 Do’s und Don’ts die Du beachten solltest

social selling linkedIn

Über Social Media Kanäle spielend verkaufen – davon träumen viele Unternehmen und Sales Manager:innen. Ein Baustein und oft sogar der Schlüssel zum Erfolg in der ganzheitlichen Marketing-Strategie ist Social Selling. Insbesondere über das soziale Netzwerk LinkedIn funktioniert Social Selling in der Regel sehr gut – auch wenn das Netzwerk mittlerweile viel sensibler auf automatisierte Anfragen reagiert – kannst Du mit der richtigen Strategie langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und relevante Entscheider ansprechen. In unserem Magazinbeitrag erfährst Du, welche Do’s und Don’ts es beim Social Selling auf LinkedIn zu beachten gibt.

First things first: Was genau hat es mit Social Selling auf sich und warum lohnt sich der Einsatz?

Beim Social Selling geht es um die Recherche, Aufnahme und Pflege von Geschäftskontakten oder Kundenbeziehungen auf Social Media. Hierbei geht es um den 1:1-Austausch über Dein persönliches Profil oder das Profil des Vertrieblers. Man vernetzt sich also mit relevanten Entscheidern mit dem Ziel, echte und enge Kundenbeziehungen durch organische Aktivitäten aufzubauen und einen langfristigen Mehrwert zu schaffen. Das gewonnene Vertrauen, das man über die Kommunikation und den Austausch via Direktnachrichten oder Kommentaren aufbaut, ist später bei der Leadgewinnung und dem Verkauf nützlich.

Insbesondere das soziale Netzwerk LinkedIn eignet sich für Social Selling Maßnahmen – aber warum? Nun, LinkedIn ist ein internationales Netzwerk mit insgesamt über 756 Mio. weltweiten Nutzer:innen, sowie 16 Mio. Nutzer:innen im DACH-Raum. Im Vergleich zu Xing hat LinkedIn den Vorteil, dass es kein reines Recruiting-Tool ist, sondern eine Plattform und ein Netzwerk für Content Marketing bietet. Das bedeutet, dass Du hier die Möglichkeit hast, Dich mit Unternehmen, Experten, Branchenkolleg:innen und potenziellen Kunden zu vernetzen und echte Erfahrungen und Know How auszutauschen. Besonders persönliche Profile profitieren zur Zeit (noch) von enormen Reichweitemöglichkeiten.

Do`s beim Social Selling – so funktinierts:

1. Strategie aufbauen

Auch beim Social Selling steht am Anfang die Strategie, denn planlos mit einer Sache zu starten, macht bekanntlich auch erfolglos. Wenn Du langfristig mit Social Selling erfolgreich sein möchtest, ist es sinnvoll, genügend Zeit in die Ausarbeitung einer wasserdichten Strategie zu investieren. Folgende Fragen helfen Dir bei der Erarbeitung Deiner Strategie:

  • Wie willst Du von Deinem Publikum wahrgenommen werden?
  • Was möchtest Du mit Social Selling erreichen?
  • Für welche Themen brennst Du? Wofür willst Du Dich positionieren?
  • Bist Du in Deiner Branche Expert:in und veröffentlichst du professionelle Fachartikel?
  • Oder möchtest Du eher als eine Art Botschafter:in Deiner Marke auftreten?
  • Welche Botschaft willst Du vermitteln?
  • Für welche Werte stehst Du?
  • Welche Ressourcen hast Du oder möchtest Du in die Erreichung Deiner Ziele investieren?

Wenn Du Dich detailliert mit diesen Punkten auseinandersetzt und klarstellst, welche Leistung Du mit welchem Ziel anbietest und welchen Benefit Deine potenziellen Kund:innen daraus ziehen, schaffst Du die Grundlage für Social Selling. Neben Deinen Zielen und Absichten solltest Du außerdem Deine Zielgruppe genau bestimmen. Setze Dich mit den Interessen und Bedürfnissen Deiner potenziellen Kunden auseinander und überlege auch, vor welchen Herausforderungen sie stehen und wie Du das Problem mit Deinem Produkt oder Dienstleistung lösen kannst.

2. Profil ausbauen

Nachdem Deine Strategie bombenfest sitzt, solltest Du Dich an die Ausarbeitung Deines Profils machen. Dein Account in sozialen Netzwerken wie bspw. LinkedIn ist das Erste, was Besucher:innen von Dir sehen. Dein Profil ist daher als digitale Visitenkarte das Herzstück von Social Selling auf LinkedIn. Je mehr persönliche Details Dein Profil bietet, desto authentischer und nahbarer wirkst Du. Und insbesondere im B2B-Breich macht es oft einen entscheidenden Unterschied, wenn man es mit einer authentischen Person zu tun hat. Investiere deshalb genügend Zeit in die ansprechende Gestaltung Deines Profils. Die wichtigsten Punkte dabei sind folgende:

Profilbild:

Um Deine Sichtbarkeit zu erhöhen, solltest Du auf ein professionelles Profilbild setzen, das Du idealerweise auf allen sozialen Accounts verwendest. Denn das erhöht Deinen Wiedererkennungswert. Achte darauf, dass Du ein Porträtfoto verwendest, auf dem Du gut erkennbar bist.    

Header:

Auch das Titelbild auf Deinem Social Media Bild solltest Du nicht vergessen. Nutze den Platz im Header Deines Profils, um relevante Informationen, die Deine Brand-Story unterstreichen, darzustellen. Besucher:innen sollten im Idealfall direkt erkennen, was Deine Kernkompetenzen sind und wofür Du stehst.

Slogan:

Der Profil-Slogan bringt in wenigen Worten die Botschaft, die Du vermitteln möchtest, auf den Punkt. Da der Profil-Slogan direkt unter Deinem Namen ganz oben im Profil erscheint, solltest Du den Platz auf jeden Fall nutzen, um Dich zu positionieren. Der Slogan sollte unbedingt verdeutlichen, was Du zu bieten hast, hier geht es nicht nur um Deine Tätigkeiten, sondern vor allem um die Vorteile. Je einzigartiger Dein Profil-Slogan ist, desto besser – denn so kannst Du Dich von Deiner Konkurrenz abgrenzen und stichst aus der Masse heraus.

Featured Box:

Die Featured Box ist Dein persönliches Schaufenster, in dem Du spannende und relevante Beiträge für Deine Community ausstellen kannst. Wichtig: Die Beiträge in der Featured Section sind nicht automatisch die letzten geteilten Beiträge, sondern von Dir gezielt gewählte Postings. Nutze diese Option also für Deine Strategie, um Deine Ziele zu erreichen und Dich zu positionieren.

Empfehlungen und Zertifikate:

LinkedIn bietet Dir die Möglichkeit, Empfehlungen und Zertifikate in Deinem Profil hochzuladen. Ergreife diese Chance, um Nachweise über Deine Qualifikationen zu teilen und bitte auch bestehende Kund:innen oder Kolleg:innen, einen kurzen Referenztext für Dich zu schreiben. Dadurch wirkst Du glaubwürdiger, interessanter und authentischer.

3. Content mit Mehrwert teilen

Relevante Inhalte zählen zu den wichtigsten Punkten beim Social Selling. Dein Ziel sollte es sein Content zu teilen, der bei Deinen potenziellen Kund:innen Interesse weckt und mit dem Du Dein Netzwerk von Deinen Qualifikationen überzeugen kannst. Grundsätzlich gilt: Content is King, but engagement is Queen and she rules the house. Achte daher darauf, Inhalte zu teilen die Deinem Wunschpublikum einen Benefit bieten.

4. Netzwerk aufbauen

Um beim Social Selling erfolgreich zu sein, brauchst Du auch ein Publikum und potenzielle Kund:innen die sich für Deine Leistungen interessieren. Daher solltest Du aktiv damit beginnen, Dein Netzwerk auf- und auszubauen. Lade Kolleg:innen, Geschäftspartner:innen, Branchenkolleg:innen und Deine Wunschkund:innen in Dein Netzwerk ein. Achte hier unbedingt darauf, nicht jede x-beliebige Person in Dein Netzwerk einzuladen, sondern agiere mit Sinn und Verstand und gemäß Deinem Ziel. Dein übergeordnetes Ziel sollte es nicht sein, ein möglichst großes Netzwerk zu haben, sondern die Menschen in Deinem Netzwerk kennenzulernen. Höre Deinen Kontakten zu und informiere Dich über ihre Interessen und Bedürfnisse – so baust Du vertrauen und echte Beziehungen in Deiner Community auf.

Dont`s beim Social Selling – das solltest Du lieber lassen

1. Keine Cold Calls

Die LinkedIn-Community reagiert mittlerweile viel sensibler auf automatisierte Cold Call Nachrichten oder Anfragen. In den meisten Fällen funktioniert Kaltakquise nicht mehr, da die potenziellen Kunden in der Regel genervt und zudem noch nicht richtig auf den Kauf vorbereitet sind. Social Selling ist hier eine deutlich charmantere und erfolgreichere Alternative zur Kaltakquise. Zwar handelt es sich bei Social Selling um eine langfristige Strategie, allerdings erreichst Du so Deine Zielgruppe zum richtigen Zeitraum mit dem richtigen Mindset. So stärkst die Kundenbindung nachhaltig und erhöhst die Chance auf einen Kaufabschluss um ein Vielfaches.

2. Keine harten Sales Pitches

Dieser Punkt geht mit dem vorherigen Thema einher – mit harten Sales Pitches und Anfragen bist Du auf lange Sicht gesehen nicht erfolgreich. Verschrecke bzw. verärgere Deine Wunschkunden nicht, sondern überzeuge mit den richtigen Argumenten im richtigen Moment. Hier ist die Devise ganz klar: Stop Selling, Start Helping! Halte Dich mit Verkaufsnachrichten insbesondere am Anfang in der Kennenlern-Phase zurück, um Deine Kontakte nicht zu verscheuchen.

3. Setze nicht auf Masse, sondern auf Klasse

Einer der häufigsten Fehler im Online Marketing ist der, das auf Masse statt auf Klasse gesetzt wird. Richtig ist, dass Content die halbe Miete ist – falsch ist aber die Annahme, dass Dir möglichst viele Inhalte auch gleichzeitig Erfolge bringen. Teile lieber weniger Inhalte, die einen klaren Benefit für Dein Wunschpublikum bieten als viele Beiträge ohne Inhalt und Mehrwert. Das Gleiche gilt auch für das Versenden von Kontaktanfragen oder Nachrichten. Setze lieber auf eine kleinere Community aus hochwertigen Kontakten als auf eine extrem große Community, mit Kontakten die außerhalb Deiner Wunschkunden liegen.

4. Nicht authentisch bleiben

Mache Dir im Vorfeld Gedanken dazu, wofür Du brennst und für welche Werte Du stehst und bleibe bei Deinen Aktionen stets authentisch. Beim Social Selling ist es meistens die Persönlichkeit, die den Unterschied macht. Denn wenn potenzielle Kund:innen es mit einer authentischen Person zu tun haben, sind sie eher bereit einen Verkauf zu tätigen. Durch authentisches Auftreten kannst Du Vertrauen aufzubauen, echte Verbindungen knüpfen und eine Community aufbauen.

Fazit

Social Selling ist nicht umsonst das B2B-Trendthema schlechthin. Viele Unternehmen entdecken immer häufiger die Vorteile und den Erfolg des sozialen Verkaufens. Mit der richtigen Strategie hast Du die Möglichkeit, Dich mit Deinen Wunschkunden eng zu vernetzen, Dich mit Branchenkolleg:innen auszutauschen und Dir eine positive Reputation auf Social Media aufzubauen. Besonders wichtig ist es dabei, überzeugend und authentisch aufzutreten und Deine Community nicht mit Cold Calls und nervigen Sales Pitches zu verscheuchen. Halte Deine Kaufargumente zurück bis Du mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung das Problem Deiner Kontakte auch wirklich lösen kannst. Zudem solltest Du Social Selling eher als eine langfristige Strategie betrachten, es braucht Ausdauer, Herzblut und Durchhaltevermögen – aber Du wirst sehen, langfristig zahlt sich die Arbeit aus. Du möchtest weitre Tipps zum Thema Social Selling erfahren? Dann schau Dir gerne unseren Lunchbreak mit Britta Behrens zum Thema „Das Geheimnis von Social Selling auf LinkedIn“ hier auf YouTube an.

6 Tipps, für den perfekten Social Media Auftritt als B2B-Marke

Social Media Marketing gilt im Business-to-Consumer-Bereich (B2C) längst als ein wichtiger Bestandteil der Online Marketing Strategie. Nun ziehen auch immer mehr Business-to-Business-Unternehmen (B2B) nach – und das zurecht, denn auch die B2B-Kunden sind in sozialen Netzwerken unterwegs. In unserem Artikel zeigen wir Dir, worauf Du bei Deinem Social Media Auftritt unbedingt achten solltest.

1. Social Media Marketing beginnt mit dem Strategischen Fokus

Auch in der schönen und bunten Social Media Welt stehen am Anfang des Erfolgs klar definierte Ziele und eine Strategie. Hier ist es besonders wichtig Ziele zu setzen die sowohl konkret, messbar, erreichbar und realistisch sind gleichzeitig aber auch einen zeitlichen Rahmen haben. Die Wahl des Ziels, das Du erreichen möchtest, entscheidet darüber, wie Du auf Social Media auftrittst: Entweder als Marke oder als Experte Deiner Branche (Thought Leader). Meistens erfordert die Positionierung als Experte noch mehr Kreativität. Das zahlt sich allerdings insbesondere dann aus, wenn Du in einer Nische arbeitest.

Folgende Ziele stehen im B2B-Bereich auf Social Media häufig im Vordergrund: Leadgenerierung, Kontaktanfragen, Software as a Service (SaaS) und Thought Leadership. Wenn Du Deine Ziele festgelegt hast, gilt es Deinen Strategischen Fokus zu finden, um diese auch zu erreichen. Dabei hilft es, wenn Du diese vier Dinge vorab für Deine B2B-Marke festlegst:

  • Auf welches Thema möchtest Du Dich fokussieren?
  • Welche Zielgruppe möchtest Du primär ansprechen?
  • Auf welchem Kanal erreichst Du Deine Zielgruppe am besten?
  • Welches Branding soll Deinen Auftritt auf Social Media beinhalten?

Weitere Infos wie Du die ideale B2B Social Media Strategie entwickelst findest Du hier.

2. Dein Profil ist Dein Aushängeschild + Deine Visitenkarte

Wenn Du Dein Fokusthema, Ziele, Zielgruppe und geeignete Social Media Kanäle bestimmt hast, solltest Du Dich um Dein Unternehmensprofil auf den verschiedenen Social Media Kanälen kümmern. Ob auf LinkedIn, Twitter, Instagram oder Facebook Dein Profil ist die erste Anlaufstelle für Deine potenziellen Kunden. Beim Erreichen Deiner Ziele, hilft es daher enorm ein gut strukturiertes und eingerichtetes Profil zu haben. Neben den Kontaktdaten kannst Du auch erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen, wie es im B2B-Umfeld häufig der Fall ist, beschreiben. Ist Dein Profil vollständig eingerichtet, kannst Du mit der Planung Deiner Inhalte beginnen.

3. Plane Deinen Content sorgfältig

Content ist immer noch König und einer der wichtigsten Punkte für das Erreichen Deiner Ziele. Insbesondere für B2B Unternehmen ist guter Content Gold wert, denn mit Deinen Beiträgen kannst Du komplexe Inhalte leicht verständlich an Deine Zielgruppe überliefern. Dabei solltest Du aber nicht „overboard“ gehen und planlos möglichst viele Inhalte sehr schnell veröffentlichen. Besser ist es zielgerichtet hochwertige Inhalte mit einem Mehrwert für Deine Zielgruppe zu kreieren. Grundsätzlich ist die Devise: „Klasse statt Masse“. Wenn Du auf mehreren Social Media Kanälen aktiv sein möchtest, dann solltest Du Deine Inhalte auch an den jeweiligen Kanal anpassen. Während auf LinkedIn oder Xing Business-Themen immer noch klar im Vordergrund stehen, solltest Du Deinen Fokus auf TikTok zum Beispiel eher auf unterhaltsamen Video-Content legen. Übrigens kann TikTok auch für B2B-Marken interessant sein z.B. für die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Klar ist aber auch das TikTok sich aktuell noch nicht für jedes B2B-Unternehmen eignet.

Insbesondere wenn Du die Social Media Kanäle im Team betreust, ist ein Social Media Redaktionsplan hilfreich. Im Redaktionsplan kannst Du genau notieren wann, welcher Inhalt auf welchem Kanal online geht und welche Person dafür verantwortlich ist. Nimm Dir Zeit für die sinnvolle Planung Deiner Inhalte, langfristig spart Dir das Zeit und hilft Dir dabei den Überblick zu behalten. Außerdem solltest Du im Redaktionsplan klare Tage & Zeiten festlegen, an denen Du Deinen Content veröffentlichen möchtest. Die Tage und Zeiten kannst Du zum Beispiel daran festmachen, wann Deine Zielgruppe auf den jeweiligen Plattformen aktiv ist.

Unser Tool-Tipp zum Planen und Verwalten Deiner Social Media Inhalte ist Hootsuite. Das Tool ist vergleichsweise günstig, sehr intuitiv im Umgang und ermöglicht die Verwaltung mehrerer Social Media Kanäle gleichzeitig.

4. Verwende die richtigen Inhalte und ansprechende Visuals

Eine Strategie, die sich insbesondere im B2B-Umfeld in der Praxis bewährt hat, ist der Ansatz, sich als Experte seiner Branche zu positionieren. Wenn auch Dein Unternehmen diesen Ansatz verfolgt, dann überlege Dir nun, welche Art von Con

tent Dich am schnellsten zum Ziel führt. Grundsätzlich hast Du die Wahl zwischen

  • Case Studies
  • Persönlichen Stories
  • (Erklär-) Videos
  • Infografiken
  • Statistiken
  • Branchen-News
  • Zitaten

Das Ziel sollte hier immer sein das Interesse Deiner B2B-Kunden zu wecken und diese von Deiner Kompetenz zu überzeugen. Im selben Schritt solltest Du Dir aber auch im klaren darüber sein, über welche Ressourcen und Manpower Dein Unternehmen verfügt. Dabei sollest Du den Aufwand für die Content-Erstellung nicht unterschätzen.

5. Interagiere mit Deiner B2B-Community auf Social Media

Dieser Punkt klingt trivial, wird allerdings häufig unterschätzt und von einigen B2B-Unternehmen oft vernachlässigt. Insbesondere in sozialen Netzwerken ist der Austausch mit der Community maßgeblich für den Erfolg Deines B2B-Unternehmens. Deshalb solltest Du auf die Diskussionen, Fragen oder Anmerkungen unter Deinen Beiträgen unbedingt eingehen und den Austausch mit Deinen Kontakten auch aktiv suchen. Gerade im B2B-Bereich hat der persönliche Austausch einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung Deiner Kunden.

6. Analysiere die Daten und bewerte Deinen Erfolg

Nur wer den Erfolg der Social Media Aktivitäten auch sauber auswertet, kann für eine kontinuierliche Performance-Steigerung sorgen. Daher solltest Du Deine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken anhand wichtiger Performance-Parameter regelmäßig auswerten. Traue Dich ruhig auch verschiedene Dinge auszuprobieren und mit A/B -Test verschiedene Varianten von Content oder Formaten miteinander zu vergleichen. Eine strategische Analyse hilft Dir dann dabei herauszuarbeiten was in Deiner Zielgruppe Anklang findet. Auf dieser Basis kannst Du fundierte Entscheidungen treffen und Deine Energie und Zeit in die Produktion der Formate stecken, die bei Deinen Kunden gut ankommen.

Fazit:

Social Media Marketing ermöglicht es Deinem B2B-Unternehmen Dich als Experte Deiner Branche zu positionieren, vorausgesetzt Du gehst strategisch und zielgerichtet vor. Eine gute Planung ist auf Social Media schon der Halbe Erfolg. Unterschätze den Aufwand der Content-Erstellung nicht, sei Ehrlich zu Dir selbst und setze Deine Ressourcen effektiv ein. Achte stets darauf, dass Du authentisch auftrittst und Content mit Bedacht kreierst – denn nur so wird es Dir gelingen Deine Zielgruppe zu erreichen und langfristig zu überzeugen.

Matched Audiences auf LinkedIn: 5 Tipps, wie Du Deine Zielgruppe auf LinkedIn effektiv erreichen kannst

LinkedIn Marketing wird bei B2B-Online-Marketern zunehmend beliebter. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Microsoft Business-Netzwerk beinhaltet eine Vielzahl an B2B-Entscheidern und stellt darüber hinaus wertvolle Informationen zu absolvierten Ausbildungen, aktuellen Jobs oder beruflichen Kenntnissen und Interessen zur Verfügung. Mit „Matched-Audiences-Kampagnen“ bietet Dir LinkedIn die Option, Zielgruppen basierend auf diesen Informationen zu targetieren und damit optimale Kampagnen-Ergebnisse zu erzielen. In diesem Artikel verraten wir Dir 5 Ideen, wie Du Matched-Audiences-Kampagnen ideal für Dein Unternehmen einsetzen kannst.

1. Retargeting von Besuchern Deiner Webseite

Das Retargeting gehört zu einer der wichtigsten Methoden für den nachhaltigen Erfolg im Online-Marketing. Denn mit dieser cleveren Methode kannst Du zum Beispiel die Besucher Deiner Webseite erreichen, die noch keinen Kauf auf Deiner Webseite abgeschlossen haben, und sie erneut mit maßgeschneiderten Inhalten ansprechen. Vorteilhaft ist hier, dass Du auf diese Weise sämtliche Phasen der Customer Journey über LinkedIn abbilden kannst, und Deine Zielgruppe so immer im richtigen Moment abholen kannst.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Bevor Du mit dem Kampagnen Setup startest, solltest Du das LinkedIn-Insight-Tag installieren. Denn nur mit Hilfe des Insight-Tags kannst Du Conversions nachverfolgen, detaillierte Kampagnenberichte erstellen und Deine Webseitenbesucher erneut ansprechen. Hier findest Du eine detaillierte Anleitung zur Installation des Insight-Tags: LinkedIn Insight Tag installieren . Wenn Du das Insight-Tag installiert und getestet hast, kannst Du Deine Wunschzielgruppe in der Menüleiste unter dem Reiter „Account Assets“ und danach „Matched Audiences“ erstellen. Anhand unterschiedlicher Targeting-Filter, wie zum Beispiel Demografie, Ausbildung oder Berufserfahrung kannst Du Deine Matched Audience ganz granular eingrenzen. Danach fehlt nur noch eine ansprechende Werbeanzeige, die auf die genauen Bedürfnisse und Wünsche Deiner Besucher abgestimmt ist. Pro-Tipp: Wenn Du nur wenige Informationen zu Deiner Zielgruppe hast, solltest Du auf jeden Fall mit A/B-Testings arbeiten.

2. Interessante Kontakte aus Deiner E-Mail-Liste ansprechen

Wenn Du bereits eine eigene E-Mail-Kontaktliste von Interessenten hast, dann kannst Du mit Hilfe des Kontakt-Targetings genau diese Personen erreichen. Je nach dem welches übergeordnete Ziel Du mit Deiner Online-Marketing-Strategie verfolgst, kann es hier für Dich sinnvoll sein, bestehende oder inaktive Kunden auszuschließen.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Deine E-Mail-Kontaktliste kannst Du auf LinkedIn als CSV-Format über folgenden Weg hochladen: „Account Assets – Matched Audiences – Zielgruppe erstellten – Kontaktliste“. Achtung: Die erste Zeile in Deinem Dokument muss mit dem Titel „email“ gekennzeichnet sein, sonst kann LinkedIn die Kontakte nicht verarbeiten. Benutzt Du bereits eine Kontakt-Management-Plattform, wie z.B. Hubspot oder Salesforce, kannst Du diese alternativ auch direkt mit LinkedIn verknüpfen. Sobald das Kampagnen Setup erfolgt ist, fehlt nur noch die Erstellung ansprechender Werbeanzeigen. Pro-Tipp: Für die optimale Zielgruppenansprache ist es sinnvoll, Deine Kontakte vorab in einzelne Zielgruppensegmente wie zum Beispiel ehemalige, bestehende und zukünftige Kunden zu untergliedern.

3. Wunschkunden erreichen mit Account-Based-Marketing

Um einzelne Kontakte sehr effizient zu erreichen, kann Account-Based-Marketing für Dich interessant sein. Insbesondere im B2B-Marketing kann sich der Einsatz dieser Maßnahme lohnen, da es Dir eine besonders zielgerichtete Form bietet, einzelne Kontakte anzusteuern. So kannst Du zum Beispiel genau die Mitarbeiter erreichen, die am Kaufprojekt einer Dienstleistung oder eines Produkts beteiligt sind.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Unter „Account Assets – Matched Audiences – Zielgruppe erstellen“ bietet Dir LinkedIn im Kampagnen-Manager die Möglichkeit Deine Zielgruppe anhand unterschiedlicher Merkmale zu definieren. Mit dem Account-Targeting kannst Du zum Beispiel exakt die Personen ansprechen, die   effektiv Einfluss auf die Kaufentscheidungen in einem Unternehmen haben. Beim Interessen-Targeting kannst Du Personen ansprechen basierend auf Eigenschaften oder Inhalten, für die sie sich grundsätzlich interessieren. Dadurch kannst Du zukünftige Käufer erreichen, die bereits Interesse an Deinen Dienstleistungen oder Produkten gezeigt haben, oder aufgrund Ihrer Suchbegriffe gefunden werden. Pro-Tipp: Bei Deiner Zeitplanung solltest Du beachten, dass die Verarbeitung der Daten bei LinkedIn bis zu 48 Stunden dauern kann.

4. Lookalike-Audience-Kampagnen für die Ansprache neuer Kunden

Um neue Personen zu erreichen, die Deinen Kunden besonders ähnlich sind und um die Reichweite Deines Unternehmens zu erhöhen, solltest Du zudem auf sogenannte Lookalike Audiences setzen. Bei der Erstellung solcher Lookalike-Zielgruppen bedient sich LinkedIn an seiner großen Unternehmensdatenbank sowie dem Verhalten der User und koppelt diese an die Vorstellung Deines idealen Kunden. Der Vorteil ist hier, dass Du eine komplett neue Zielgruppe erreichen kannst, die aufgrund Ihrer Profilbesuche oder Likes eine extrem hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit aufweist.

Wie funktioniert das auf LinkedIn? 

LinkedIn bietet Dir im Kampagnen-Manager ganz unterschiedliche Optionen an. Bei Account-Targeting-Kampagnen ist es sinnvoll im Kampagnen-Manager eine Matched Audience mit Deiner Wuschzielgruppe anzulegen. Außerdem hast Du die Möglichkeiten „Retargeting mit Liste hochladen“ oder „Retargeting mit Webseite“ zu verwenden und kannst Deine Zielgruppe so erneut ansprechen.

5. Kombination aus Zielbranchen und Deiner Buyer Personas

Du hast bereits Inhalte aufbereitet, die Deine Buyer Personas ansprechen? Diese Inhalte kannst Du optimal einsetzen, um mit Hilfe von Matched-Audiences-Kampagnen potenzielle Kunden zu erreichen.

Wie funktioniert das auf LinkedIn?

Das möchten wir gerne an einem Beispiel aus der Praxis erklären: Angenommen Du hast einen Ratgeber zum Thema „Leadgenerierung in messelosen Zeiten“ verfasst. Im ersten Schritt solltest Du nun recherchieren, welche Messen ausgefallen sind und welche Austeller dort vorgesehen waren. Danach kannst Du diese in einer Liste zusammenfassen und über den Pfad „Account Assets –Matched Audiences“ im Kampagnen-Manager hochladen. Im letzten Schritt erstellst Du ansprechende Werbemittel, um beispielsweise die Online-Marketer der jeweiligen Unternehmen zu erreichen. So steigerst Du Deine Reichweite, sprichst neue potenzielle Kunden an und kannst so das vollständige Potenzial von Matched Audiences ausnutzen.

Unser Fazit:

Um ehemalige, bestehende und zukünftige Kunden optimal anzusprechen, sind Matched Audiences als kostenloses Hilfsmittel auf LinkedIn sehr wertvoll und im Online-Marketing nicht mehr wegzudenken. Vorteilhaft ist hierbei besonders, dass Du mit Matched Audiences die gesamte Reise entlang der Customer Journey auf LinkedIn abbilden kannst.  Insbesondere für das B2B-Marketing etabliert sich LinkedIn dadurch immer mehr als primäre Werbeplattform und setzt sich hier gegen die großen Player wie Facebook und Instagram durch. Nutze das Potenzial, das Dir LinkedIn damit bietet, bevor die Plattform ähnlich überfüllt ist wie andere Social-Media-Kanäle.

Social Media für B2B-Unternehmen – 5 Tipps für eine erfolgreiche Strategie! 

Ein Leben ohne soziale Medien ist für viele Menschen heutzutage nur noch schwer vorstellbar. Informationen werden in sekundenschnelle in sozialen Netzwerken abgerufen, Fotos oder Videos mit Freunden geteilt oder Produkte und Angebote gefunden. B2C-Marken sind häufiger in den sozialen Medien vertreten; seltener begegnet man allerdings B2B-Unternehmen. Wir von eMinded fragen uns, wieso eigentlich? Denn die Aussage, das Social Media nur für Business-to-Consumer-Kommunikation geeignet ist, ist völlig überholt. Erfahre in unserem Artikel, wie Du mit wenigen Tipps eine erfolgreiche Social Media Strategie für Dein B2B-Business entwickelst.

Kurz und knapp: Was sind die Vorteile von Social Media Marketing für B2B-Unternehmen?

Die Frage, warum sich Social Media Marketing für Deine B2B-Marke lohnt, ist einfach zu beantworten: Das Internet und die sozialen Medien sind bereits fester Bestandteil unserer Gesellschaft und dominieren unseren Alltag. Im Durchschnitt verbringen Nutzer 6,5 Stunden im Internet – soziale Medien wie Facebook, Instagram oder LinkedIn nehmen hierbei eine Hauptrolle ein (Quelle: hootsuite.com). Auf den sozialen Plattformen sind längst nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die Entscheidungsträger der Unternehmen aktiv.  Folgende Tipps solltest Du bei der Entwicklung Deiner Social Media Strategie für Dein B2B-Unternehmen beachten:

Tipp 1: SMARTe Ziele setzen

Für den Erfolg Deiner Social Media Strategie ist es essenziell Ziele zu setzen, die specific (konkret), measureable (messbar), achievable (erreichbar), realistic (realistisch) und time sensitive (zeitlich) klar definiert sind. Das Ziel, neue Abonnenten zu gewinnen und Reichweite aufzubauen, ist im Social Media Marketing zu unspezifisch; formuliere stattdessen eine konkrete Anzahl an Abonnenten und definiere zusätzlich welche Eigenschaften diese erfüllen sollen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Du Kriterien für die Messbarkeit Deiner Ziele bestimmst, also sogenannte KPIs (Key Performance Indicators). Möchtest Du zum Beispiel mehr Aufrufe auf Deiner Webseite generieren, dann solltest Du regelmäßig die Webseitenstatistiken überprüfen. Achte hier darauf, dass du keine unrealistischen oder für Dich unerreichbaren Ziele festlegst. Zudem solltest Du Dir ein konkretes Datum vornehmen, um Deine Meilensteine zu erreichen.

Tipp 2: Die richtige Zielgruppe ansprechen

Überlege Dir gut, wen Du erreichen möchtest und wo Du Dein Zielpublikum am besten abholen kannst. Jenseits von Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung hat jede Zielgruppe Bedürfnisse und Wünsche, die Du für Deine Digital Strategie ganz genau erforschen solltest. Spätestens wenn Du Werbeanzeigen für Deine B2B-Marke schalten willst, solltest Du die Bedürfnisse und Interessen Deiner Zielunternehmen genauer kennen. Denn fast alle sozialen Netzwerke bieten eine Vielzahl an Targeting-Möglichkeiten, um die Eigenschaften Deiner Zielgruppe zu adressieren.

Bringe folgendes über Deine Zielgruppe in Erfahrung:

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Tipp 3: Die ideale Plattform auswählen

Die Aussage, dass soziale Medien ausschließlich privat genutzt werden, ist längst nicht mehr aktuell. Denn in der Social Media Landschaft wird fleißig nach potenziellen Arbeitgebern gesucht, das berufliche Netzwerk gepflegt oder Expertenwissen geteilt. Insbesondere für die „hidden champions“, also kleine und mittelständische Unternehmen, bietet Social Media Marketing daher großes Potenzial um sichtbar zu werden und sich als attraktives Unternehmen am Markt durchzusetzen. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei, den idealen Kanal zu bestimmen, um die Entscheidungsträger der Zielunternehmen zu erreichen.

Aber welche Plattform ist die Richtige?

Die klaren Favoriten für das B2B-Marketing sind natürlich LinkedIn und Xing, da sich viele Entscheidungsträger in diesen professionellen Netzwerken aufhalten. Neben den Business-Netzwerken kann aber auch Facebook und Instagram im B2B-Marketing interessant sein.

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Tipp 4: Die richtigen Inhalte

Jetzt beginnt der kreative Part: Nachdem Du nun weißt, welches Zielpublikum Du über welchen Kanal erreichen willst, kannst Du jetzt damit beginnen, spannende und zielgruppenrelevante Inhalte zu kreieren. Viele Unternehmen stehen hier vor der Herausforderung, den Kampf um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe im Social Media Dschungel zu gewinnen.

Grundsätzlich solltest Du beachten, dass Menschen, die auf Business-Plattformen aktiv sind, empfänglicher für professionelle und berufsbezogene Inhalte sind. Innovative Themen, aktuelle Branchentrends, Fachthemen oder spannende Kontroversen gepaart mit professionellem Bild- oder Videomaterial können Deine Markenbekanntheit steigern. Achte beim Content-Marketing zudem immer darauf, dass die Inhalte informativ sind und den Usern einen Mehrwert bieten.

Tipp 5: A/B-Testing von Werbeanzeigen

Für eine gelungene Social Media Strategie solltest Du außerdem niemals auf das A/B-Testing verzichten. Sogenannte Split-Tests helfen Dir nämlich dabei, Deine Werbestrategie zu verfeinern und zeigen Dir in Echtzeit auf, welche Inhalte bei Deiner Zielgruppe funktionieren und welche nicht. Es lohnt sich darüber hinaus, verschiedene Kampagnen Setups zu testen, um Dein Targeting nachhaltig zu verfeinern und damit Streuverluste zu minimieren. Die Devise beim B2B Social Media Marketing ist – sauberes Testing und Ausdauer zahlen sich langfristig immer aus!

Fazit

Der Artikel gibt Dir einen kleinen Einblick in die Kunst des Social Media Marketings und zeigt, dass Du mit Strategie und Ausdauer auch im B2B-Bereich erfolgreich in den sozialen Netzwerken sein kannst. Wir haben Dir die wichtigsten B2B Social Media Tipps mit an die Hand gegeben, mit denen Du Deine Strategie aufbauen kannst. Dennoch solltest Du beachten, dass es im Social Media Marketing, wie auch bei anderen Kanälen, kein „Schema F“ gibt welches auf alle Fälle anwendbar ist. Wenn Du Deine Zielgruppe langfristig überzeugen möchtest, solltest Du auf eine maßgeschneiderte Strategie von erfahrenen und ausgebildeten Social Media Managern setzen.

Social Media Advertising nach Maß – die wichtigsten Anzeigenformate

Social Media Advertising bildet einen essenziellen Bestandteil Deiner Online-Marketing-Strategie – schließlich sind über drei Milliarden Menschen (und damit potenzielle Kunden) täglich in den sozialen Netzwerken aktiv. So vielfältig wie die Plattformen und deren User zeigen sich auch die Werbemöglichkeiten, mit denen Du als Social Media Advertising-Interessierter konfrontiert wirst.
Bestimmt hast Du Dich bei dem großen Angebot an verschiedenen Anzeigenformaten schon einmal gefragt: Wie groß darf meine Werbemittel sein und in welchem Format muss ein Video hochgeladen werden?
Der folgende Artikel bringt Licht ins Social Media Ad-Dunkel und verschafft Dir einen hilfreichen Überblick über die erforderlichen Spezifikationen der relevantesten Social Media Advertising Formate.


Instagram

Die Photo-Sharing-Plattform Instagram hält verschiedene Targeting-Optionen bereit, die Dir erlauben, Deine Zielgruppen genau einzugrenzen. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf der Visualität – mit ausdrucksstarken Bildern trumpfst Du hier also am meisten.

Spezifikationen für Instagram-Anzeigen

Photo Ads
Einzelbild im Instagram-Feed

  • Auflösung:
    • Quadratisch – 1080 x 1080 Pixel
    • Querformat – 1080 x 1350 Pixel
    • Hochformat – 1080 x 566 Pixel
  • Dateityp: JPG oder PNG

Video Ads
Video im Instagram-Feed

  • Maximale Videodateigröße: 4GB
  • Maximale Videolänge: 60 Sekunden
  • Bildunterschrift: bis 2.200 Zeichen
  • Seitenverhältnis: Quadratisch – 1:1 / Querformat – 1,9:1 / Hochformat – 4:5
  • Auflösung:
    • Quadratisch – 600 x 600 Pixel
    • Querformat – 600 x 315 Pixel
    • Hochformat – 600 x 750 Pixel

Carousel Ads
mehrere Bilder oder Videos im Instagram-Feed

  • Bildanzahl: 2 bis 10, mit Linkoption
  • Dateityp Bilder: JPG oder PNG
  • empfohlener Dateityp Videos: MP4 oder MOV
  • Maximale Videodateigröße: 4 GB
  • Videolänge: bis 60 Sekunden
  • Empfohlene Auflösung: 1080 x 1080 Pixel
  • Mindestauflösung: 600 x 600 Pixel
  • Karussell-Seitenverhältnis: 1:1
  • Maximale Textlänge: 2.200 Zeichen
  • Maximale Anzahl Hashtags im Text: 30

Stories Ads
Bilder, Videos oder Slideshow in der Instagram-Story

  • Foto und Video Seitenverhältnisse: von 16:9 bis 4:5 und 9:16
  • Dateityp Bilder: JPG oder PNG
  • Maximale Bildgröße: 30 MB
  • Dauer der Bildanzeige: fünf Sekunden
  • Dateityp Videos: MP4 oder MOV
  • Maximale Videodateigröße: 4 GB
  • Maximale Videolänge: 120 Sekunden
  • Empfohlene Auflösung: 1080 x 1920 Pixel
  • Mindestauflösung: 600 x 1067 Pixel
  • Unterstützte Codecs: H.264, VP8 (Video) / AAC, Vorbis (Audio)


Facebook

Das größte soziale Netzwerk der Welt bietet treffsichere Marketing-Möglichkeiten mit verschiedenen Kampagnen-Zielen wie Traffic, Conversions, Markenbekanntheit oder Reichweite.
Facebook-Werbeanzeigen bestehen aus zwei Komponenten: der Platzierung und dem Format.
Die Platzierung legt fest, wo die Werbung auf Facebook angezeigt wird. Als mögliche Ad-Platzierungen kommen beispielsweise der Facebook Feed, die rechte Spalte oder der Marketplace in Frage. Das Format bestimmt, wie die entsprechende Anzeige aussieht.

Spezifikationen für Facebook-Anzeigen

Photo Ads
Einzelbilder

  • Empfohlene Mindestauflösung: 1080 x 1080 Pixel
  • Minimale Breite und Höhe: 600 Pixel
  • Seitenverhältnis: zwischen 1,91:1 und 1:1 (mit Links auf 1,91: 1 gesetzt)
  • Dateityp: JPG oder PNG
  • Maximale Dateigröße: 30 MB
  • Text: bis 125 Zeichen.
  • Überschrift: bis 40 Zeichen.
  • Linkbeschreibung: bis 30 Zeichen.

Video Ads
Einzelvideos

  • Mindestauflösung: 1080 x 1080 Pixel
  • Minimale Breite und Höhe: 120 Pixel
  • Empfohlenes Seitenverhältnis: 4:5
  • Unterstützte Seitenverhältnisse: zwischen 9:16 und 16:9 (Horizontal – 16:9 / Quadrat – 1:1 / Vertikal – 4:5 oder 2:3 / Vollbild – 9:16)
  • empfohlener Dateityp: MP4, MOV oder GIF
  • Maximale Videodateigröße: 4 GB
  • Maximale Videolänge: 241 Minuten
  • Text: bis 125 Zeichen
  • Überschrift: bis 40 Zeichen
  • Linkbeschreibung: bis 30 Zeichen

Carousel Ads
mehrere Bilder oder Videos

  • Kartenanzahl: 2 bis 10, mit Linkoption
  • Mindestauflösung Bilder: 1080 x 1080 Pixel
  • Dateityp Bilder: JPG oder PNG
  • Maximale Bildgröße: 30 MB
  • Empfohlene Videoauflösung: 1080 x 1080 Pixel
  • Mindestauflösung: Quadratisch – 600 x 600 Pixel / Horizontal – 600 x 315 Pixel
  • empfohlener Dateityp Videos: MP4, MOV oder GIF
  • Maximale Videodateigröße: 4 GB
  • Videolänge: bis zu 240 Minuten
  • Karussell-Seitenverhältnis: 1:1
  • Text: 125 Zeichen
  • Überschrift: 40 Zeichen
  • Beschreibung: 20 Zeichen
  • Landingpage-URL: erforderlich

Collection Ads
Durchklicken von Videos und Bildern, z.B. mit Produkten

Video

  • Empfohlenes Verhältnis: 1:1
  • Codierung: H.264
  • Audio: AAC-Stereo-Audiodatenkompression
  • Audio-Bitrate: 128 kBit/s
  • Maximale Dateigröße: 4 GB
  • Empfohlene Größe: 1200 x 628 Pixel
  • Videolänge: bis zu 120 Minuten

Bild

  • Empfohlenes Verhältnis: 1:1
  • Mindestauflösung: 1080 x 1080 Pixel
  • Maximale Dateigröße: 30 MB

Slideshow

  • Empfohlenes Seitenverhältnis: 1:1
  • Video-Codierung: H.264
  • Audio: AAC-Stereo-Audiodatenkompression
  • Audio-Bitrate: 128 kBit/s
  • Musikdateityp: WAV, MP3, M4A, FLAC, OGG
  • Empfohlene Größe: 1200 x 720 Pixel

Text

  • Haupttext: 125 Zeichen
  • Überschrift: 40 Zeichen

Katalog-Produktpaletten

  • Produkte Mindestanzahl (Produktepalette): 4
  • Produkte Mindestanzahl (Instant Storefront): 12

Stories Ads
Anzeigen in der Facebook Story


Bild

  • Seitenverhältnis: 16:9 bis 1,91:1
  • Maximale Dateigröße: 30 MB
  • Bilddateityp: JPG oder PNG

Video

  • Seitenverhältnis: 16:9 bis 1,91:1
  • Videolänge: bis zu 240 Minuten
  • Maximale Dateigröße: 4 GB
  • Mindestbreite des Videos: 500 Pixel
  • Empfohlene Größe: 1280 x 720 Pixel
  • Videodateityp: MP4 oder MOV
  • Videoqualität: H.264 Kompression, quadratische Pixel, feste Bildrate, progressive Bilddarstellung
  • Audioqualität: AAC-Stereo-Audiodatenkompression
  • Audio Bitrate: 128+ kBit/s

Messenger Ads Bild
Werbung im Messenger

  • Dateityp: JPG oder PNG
  • Bildseitenverhältnis: 16:9 bis 1:1
  • Auflösung: gefordertes Seitenverhältnis mit höchster Auflösung
  • Text: 125 Zeichen

Slideshow Ads

werden als Video Ads präsentiert

Playable Ads & Lead-In Video

Für die Schaltung von Playable Ads ist ein Lead-In Video erforderlich. Alle Seitenverhältnisse werden unterstützt, inklusive Quadrat, Quer- und Hochformate.

Playable HTML5-Assets

  • Spieleformat: HTML5
  • Dateigröße: maximal 2 MB
  • es darf keine MRAID.JS-Datei erforderlich sein
  • keine HTTP-Anfragen
  • Format: Hochformat
  • dürfen keine JavaScript-Weiterleitung enthalten

ZIP-Dateien

  • ZIP-Archive sollten eine index.html-Datei enthalten, die sich im Stammverzeichnis befindet. Beispiel: ./index.html
  • Alle HTML- und JavaScript-Dateien im ZIP-Archiv sollten dieselben Einschränkungen aufweisen
  • Maximale Gesamtgröße der Dateien: 200 MB
  • Anzahl der Dateien in einem Bundle: maximal 100
  • Größe der index.html-Datei: maximal 2 MB

 


LinkedIn

Mit rund 185 Millionen Usern hat sich LinkedIn zu einer bedeutsamen Plattform für Fach- und Führungskräfte gemausert. Indem Du maßgeschneiderte LinkedIn Ads schaltest, promotest Du Dein eigenes Geschäft und knüpfst interessante B2B-Kontakte.

Spezifikationen für LinkedIn-Anzeigen

Single Image Ads
Sponsored Content mit Einzelbild im User-Feed

  • Anzeigenname: optional, bis 255 Zeichen
  • Einführungstext: bis 150 Zeichen, für Desktop maximal 600 Zeichen
  • Dateityp: JPG, PNG oder GIF
  • Maximale Bildauflösung: 7680 x 7680 Pixel
  • Maximale Bildgröße: 5 MB
  • Profilslogan: bis 200 Zeichen
  • Beschreibung: bis 300 Zeichen

Video Ads
Sponsored Content mit Video im User-Feed

  • Anzeigenname: optional, bis 255 Zeichen
  • Einführungstext: optional, bis 600 Zeichen
  • Videolänge: 3 Sekunden bis 30 Minuten
  • Dateigröße: 75 KB bis 200 MB
  • Dateityp: MP4
  • Bildrate: weniger als 30 Bilder pro Sekunde
  • Anforderungen an Pixel und Seitenverhältnis:
    • Breite: zwischen 640 und 1920 Pixel
    • Höhe: zwischen 360 und 1920 Pixel
    • Seitenverhältnis: zwischen 1,778 und 0,5652
  • Auflösung: mit Seitenverhältnis 1:1 minimal 600 x 600 Pixel und maximal 1080 x 1080 Pixel
  • Audioformat: AAC oder MPEG4
  • Audiogröße: weniger als 64 kHz
  • Videotitel: bis 200 Zeichen

Carousel Ads
Sponsored Content mit mehreren Bildern im User-Feed

  • Anzeigename: bis 255 Zeichen
  • Einleitungstext: bis 255 Zeichen
  • Bildanzahl: 2 bis 10
  • Maximale Dateigröße: 10 MB
  • Empfohlene Bildauflösung: 1080 x 1080 Pixel
  • Maximale Bildgröße: 6012 x 6012 Pixel
  • Empfohlenes Bildseitenverhältnis: 1:1
  • Bilddateityp: JPG, PNG oder GIF (nicht animiert)

In jeden Sponsored Content lassen sich zudem Formulare zur Leadgenerierung einbinden.

Text Ads
rechte Seitenleiste oder oben im Hauptbanner

  • Bildauflösung: 100 x 100 Pixel
  • Bilddateityp: JPG oder PNG
  • Maximale Bildgröße: 2 MB
  • Titel: bis 25 Zeichen
  • Beschreibung: bis 75 Zeichen

Sponsored InMail
Werbung an ausgewählte User über den LinkedIn-Messenger

  • Anzeigenname: optional, bis 50 Zeichen
  • Betreff: bis 60 Zeichen
  • Nachricht: bis 1.500 Zeichen
  • Links: maximal 3
  • Linktext in Nachricht: bis 70 Zeichen
  • Call-to-action: bis 20 Zeichen
  • Bildauflösung: 300 x 350 Pixel
  • Bilddateityp: JPG, GIF (nicht animiert) oder PNG
  • Maximale Bildgröße: 40 KB

Dynamic Ads
auf Userprofile personalisierte Anzeigen

Follower Ads
Ziel: neue Follower gewinnen

  • Beschreibung: bis 70 Zeichen
  • Überschrift: bis 50 Zeichen
  • Firmenname: bis 25 Zeichen
  • Anzeigenbild: minimal 100 x 100 Pixel
  • Bilddateityp: JPG oder PNG

Spotlight Ads
Ziel: User auf Website oder Landingpage leiten

  • Beschreibung: bis 70 Zeichen
  • Überschrift: bis 50 Zeichen
  • Firmenname: bis 25 Zeichen
  • Firmenbild: minimal 100 x 100 Pixel
  • Bilddateityp: JPG oder PNG
  • Call-to-Action Text: 18 Zeichen
  • Hintergrundbild (optional): genau 300 x 250 Pixel, maximal 2 MB

Stellenanzeigen

  • Unternehmensname: bis 25 Zeichen
  • Unternehmenslogo: mindestens 100 x 100 Pixel
  • Überschrift: bis 70 Zeichen
  • Call-to-Action Text: 44 Zeichen

 


Pinterest

Insbesondere für den Bereich E-Commerce stellt Pinterest eine attraktive Plattform dar, um durch sogenannte „Pins“ potenzielle Kunden auf die Unternehmenswebsite zu locken.

Spezifikationen für Pinterest-Anzeigen

Promoted Pins

  • Bilddateityp: PNG oder JPEG
  • Maximale Dateigröße: 32 MB
  • Seitenverhältnis: 2:3 (empfohlen) oder 1000 x 1500 Pixel
  • Titel: bis 100 Zeichen
  • Beschreibung: bis 500 Zeichen

Promoted Video Pins

  • Dateityp: MP4, MOV oder M4V
  • Codierung: H.264 oder H.265
  • Maximale Dateigröße: bis zu 2GB für Videos mit Standardbreite, maximal 2GB für Videos mit maximaler Breite
  • Videolänge: von 4 Sekunden bis 15 Minuten
  • Seitenverhältnis:
    • Video mit Standardbreite: kleiner als 1:2, größer als 1.91:1. Empfohlen wird quadratisch (1:1) oder vertikal (2:3, 9:16)
    • Video mit maximaler Breite: quadratisch (1:1) oder Breitbild (16:9)
  • Titel: bis 100 Zeichen
  • Beschreibung: bis 500 Zeichen.

Promoted Karusell-Pins

  • Bildanzahl: 2 bis 5
  • Bilddateityp: PNG oder JPG
  • Maximale Dateigröße pro Bild: 32 MB
  • Seitenverhältnis: 1:1 oder 2:3
  • Titel: bis 100 Zeichen.
  • Beschreibung: bis 500 Zeichen.

Promoted App-Pins

siehe Spezifikationen für Promoted Pins oder Promoted Video Pins (Standard)

 


Xing

Das Business-Netzwerk Xing verfügt über mehr als 15 Millionen aktive Nutzer innerhalb der D-A-CH-Region. Auch Xing hält Anzeigenformate bereit, in denen Du beispielsweise Stellenanzeigen, Eventankündigungen oder sonstige Inhalte platzieren kannst.

Spezifikationen für Xing-Anzeigen

Sponsored Post

  • Bildformat: 16:9 (empfohlen)
  • Mindestgröße: 1200 x 676 Pixel
  • Dateityp: JPG oder PNG
  • Maximale Bildgröße: 10 MB
  • Titel: bis 60 Zeichen
  • Beschreibung: bis 140 Zeichen

Sponsored Video Post

  • Text: bis 80 Zeichen
  • Titel: bis 60 Zeichen
  • Maximale Videolänge: 1 Minute (empfohlen)
  • Auflösung: 1280 x 720 Pixel
  • Video Bitrate: 10.000 kBit/s
  • Audio Bitrate: 256 kBit/s
  • Seitenverhältnis: 16:9
  • Maximale Dateigröße: 5 GB
  • Maximale Bildrate: 30 Bilder pro Sekunde
  • Video-Formate (gängigste): 3GP, AVI, FLV, MOV, MP4 und WMV

Wir hoffen, dass Dir diese ausführliche Übersicht hilft, alle wichtigen Formate in den sozialen Kanälen auf einen Blick zu haben.

 

 

LinkedIn Ads – Eine Einführung

linkedin

Nicht alle Marketer sind von LinkedIn Ads überzeugt und behaupten, dass das Werben auf LinkedIn nicht funktioniert. Dies liegt vor allem daran, dass LinkedIn nicht für jedes Unternehmen geeignet ist. Jedoch kann es sich für das ein oder andere Unternehmen als äußerst nützlich erweisen Marketingmaßnahmen über dieses soziale Netzwerk umzusetzen.

Viele Werbetreibende nutzen die LinkedIn-Werbemöglichkeiten um das Markenbewusstsein zu stärken und natürlich auch dazu wertvolle Leads zu generieren. Insbesondere im Business to Business (B2B) können LinkedIn Ads ein guter Treiber für das eigene Business sein.

Um auf LinkedIn werben zu können, benötigst Du eine LinkedIn Unternehmensseite, die anschließend beim LinkedIn Campaign Manager hinzugefügt werden muss.

In diesem Magazinbeitrag gehen wir auf die einzelnen Bausteine der Erstellung von LinkedIn Ads ein.

 

Ziele und Anzeigenformate

Wie andere soziale Werbeplattformen bietet Dir LinkedIn eine Vielzahl von Anzeigentypen und -formate. Je nach Ziel sollte unbedingt das richtige Format ausgewählt werden. Lautet das Ziel, die Markenbekanntheit zu steigen, ist eine Textanzeige mit Sicherheit die falsche Wahl, da diese zu unpopulär und ohne visuelle Darstellung kaum an Bedeutung findet.

LinkedIn bietet für Werbetreibende folgende Kampagnenziele:

  • Brand Awareness
  • Webseitenbesucher
  • Engagement
  • Videoaufrufe
  • Lead-Generierung
  • Conversions
  • Bewerber

Gesponsorte Inhalte

Bei gesponsorten Inhalten handelt es sich um Inhalte die im LinkedIn Feed eingebunden werden. Diese lassen sich kaum von den Postings Deines Netzwerkes und der Firmen denen Du folgst unterscheiden. Lediglich das Wort „Gesponsort“ unter der dem Firmennamen gibt darüber Aufschluss, dass es sich hierbei um eine Werbemaßnahme handelt.

Je nach ausgewähltem Anzeigenformat hast Du die Möglichkeit, neben „einfachen“ Bildern (Single-Image-Ads) auch Carousel-Image-Ads sowie Video Ads zu erstellen. Jede Anzeige sollte mit einem Einleitungstext, einer Überschrift und einer Beschreibung versehen werden, wobei die Beschreibung kein zwingendes Muss ist.

Gesponsorte Inhalte werden nach Impressionen abgerechnet. Auch wenn Dir im Dashboard durchschnittliche Klickpreise angezeigt werden, behalte im Hinterkopf: Du bezahlst auch wenn Deine Anzeige kein Benutzer klickt.

linkedin_sponsord_ads

Textanzeigen

LinkedIn Textanzeigen sind von der Darstellung ähnlich derer von Google- oder Bing-Suchanzeigen, werden jedoch nicht in der Suche, sondern in der Seitenleiste ausgespielt. Zugegebenermaßen ist diese Werbeformat die wohl langweiligste auf LinkedIn, da neben einem einfach Textblock nur das Firmenlogo angezeigt wird.

linkedin_textanzeige

 

Gesponserte Message Ads

Jeder LinkedIn Nutzer kennt es, man meldet sich auf LinkedIn an und hat 10 neue Nachrichten im Postfach. Dieses Anzeigenformat nennt sich Message Ad. Hierbei kann man Anzeigen erstellen, die als Nachricht im Postfach seiner Zielgruppe landen. Neben den Zielgruppen-Optionen besteht die Möglichkeit Kontaktlisten auf LinkedIn hochgeladen werden und somit personalisierte Nachrichten an die Zielgruppe gesendet werden. Der Inhalt dieser Message Ad kann von Dir erstellt werden, um potenzielle Kunden zum Beispiel zu Veranstaltungen einzuladen oder knallhart Leads zu generieren.

Dynamic Ads

Auch LinkedIn bietet dynamische Ads an. Die unterstützten Anzeigenformate sind grundsätzliche personalisiert und sichern Dir somit die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe. Mit diesen Anzeigen kannst Du Deinen gewünschten Nutzer zielgerichtet ansprechen, basierend auf seiner oder ihrer Absicht (s.u.). Hierbei unterscheidet man zwischen vier Anzeigenformaten, je nach Kampagnenziel:

  • Follower Ads: Wie der Name schon sagt, ist dieses Anzeigenformat dafür gedacht seine Zielgruppe auszubauen und mehr Follower für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
  • Spotlight Ads: Dieses Anzeigenformat bietet sich vor allem für das Teilen von Expertenwissen, Best Practices an.
  • Stellenanzeigen: Durch Dynamic Ads kannst Du im Stellenanzeigenbereich werben.
  • Content Ads: Über Content Ads können automatisch Leads generieren, wenn Mitglieder Deine beworbenen Inhalte herunterladen.

LinkedIn Werbekosten

Wie bei anderen Plattformen richten sich die Werbekosten bei LinkedIn nach Deinen individuellen Geboten und Budgets. Dies bedeutet, dass Deine gesamten Werbeausgaben abhängig von Deinem Unternehmen und Zielen variieren.

Für LinkedIn-Werbung müssen jedoch einige Mindestbeträge von allen Werbetreibenden ausgegeben werden:

  1. 10 Euro Tagesbudget pro Kampagne
  2. 10 Euro Gesamtbudget pro Kampagne (optional für gesponsorte Inhalte)
  3. 2 Euro für CPC oder CPM für Textanzeigenkampagnen

 

Zielgruppenoptionen

Hier wird es spannend. Das Targeting auf dieser sozialen Plattform ist vor allem im B2B besser als die meisten anderen. Die Targeting-Optionen werden ständig aktualisiert. Mit über 610 Millionen Mitgliedern ist es sehr wahrschlich die richtige Zielgruppe für Deine Kampagnenziele zu erreichen.

LinkedIn-Anzeigen bieten umfassende Optionen im Bereich der Zielgruppendefinition, sodass Du sicherstellen kannst, dass Deine Anzeigen an die richtigen Personen ausgeliefert werden.

Beginnen wir ganz am Anfang. Zunächst musst Du die Sprache und der Ort auswählen. Vor allem bei der Ortsauwahl ist darauf zu achten ob Du Mitglieder ansprechen willst, die an dem ausgewählten Ort Ihren Lebensmittelpunkt haben oder sich nur zu der Zeit dort befinden.

Sobald dies festgelegt ist, kannst Du Deine Zielgruppe anhand der verfügbaren Ausrichtungsoptionen eingrenzen.

linkedin_zielgruppenoptionen

Unternehmen

Die Ausrichtung nach Unternehmen ist besonders dann nützlich, wenn das Sales-Team exakt weiß in welchen Branchen potenzielle Interessenten zu finden sind. Im Vergleich zu anderen Plattformen bieten LinkedIn Ads die besten Ausrichtungsmöglichkeiten nach Unternehmen.

Branchen: Basierend auf der auf den Unternehmensseiten aufgeführten Primärbranche kannst Du LinkedIn-Mitglieder erreichen, die in diesen Branchen beschäftigt sind.

Firmenname: Erreiche mit dieser Option die Mitarbeiter von bestimmten Firmen.

Unternehmens-Follower: Mit dieser Auswahl erreichst Du die Anhänger Deiner LinkedIn Unternehmensseite.

Unternehmensgröße: Basierend auf der Anzahl der Mitarbeiter, die in einem Unternehmensprofil aufgeführt sind, kannst Du Mitarbeiter erreichen, die in Unternehmen einer bestimmten Größe (500 Mitarbeiter) arbeiten.

Unternehmenskontakt: LinkedIn ermöglicht es dir direkte Kontakte (1. Grad) von den ausgewählten Unternehmen anzusprechen, falls die Unternehmen mehr als 500 Mitarbeiter haben.

Demographisch

Hier kannst Du Deine Zielgruppe verfeinern in dem Du ein bestimmtes Geschlecht oder auch das Alter eingrenzen kannst.

Bildung

Mit LinkedIn Ads kannst Du Mitglieder anhand ihrer Abschlüsse, Studienfächer (z. B. „Wirtschaftswissenschaften“ oder „Informatik“) und der Hochschule/Berufsschule, an der die LinkedIn Mitglieder waren, erreichen.

Berufserfahrung

Ähnlich wie bei der Ausrichtung nach Unternehmen kannst Du auf die Berufserfahrung der Mitglieder direkt targeten.

Tätigkeitsbereich oder Kenntnisse : Du kannst eine Zielgruppe aufbauen, die sich aus den unterschiedlichen Tätigkeiten und Kenntnissen aus ihren Positionen zusammensetzt.

Jahre an Berufserfahrung, Karrierestufe oder Jobbezeichnung : Erreiche diejenigen LinkedIn-Mitglieder mit einem bestimmten „Dienstalter“, einer bestimmten Berufsbezeichnung oder jahrelanger Erfahrung, die auf ihrem Profil aufgeführt sind.

Interessen

Aus dem Bereich Interessen können Mitglieder mit einbezogen werden, die sich in Gruppen mit bestimmten Interessen – wie B2B Marketing oder Programmierung – angeschlossen haben, sowie Personen mit Interessen, die mit Deinen Marketingmaßnahmen in Verbindung stehen.

Wenn Du auf bestimmte Jobtitel, Unternehmen einer bestimmten Größe und Follower Ihrer Unternehmensseite abzielen magst, denke immer daran, dass LinkedIn die Zielgruppe auf Grundlage einer UND-Verknüpfung erstellt, wodurch die Zielgruppe schnell sehr klein werden kann.

Nicht zu vergessen: Es können auch verschiedene Kriterien für Deine Marketingmaßnahmen auf LinkedIn ausgeschlossen werden.

 

Wie Du siehst ist der LinkedIn Campaign Manager ein mächtiges Advertising Tool und hat vor allem im Bereich B2B über die letzten Monate stark an Relevanz gewonnen. Im generellen ist zu sagen, dass LinkedIn Ads für die meisten Unternehmen einen Mehrwert zur Erreichung der Unternehmensziele liefern kann.

Facebook Fans generieren – So funktioniert‘s

Das weltgrößte soziale Netzwerk ist schon lange keine reine private Kommunikationsplattform mehr. Auch für die meisten Unternehmen ist Facebook mittlerweile einer der wichtigsten Kanäle zur Kundenkommunikation.

Ohne Fans keine Kommunikation. Aber Fan ist nicht gleich Fan.

Ein iPad-Gewinnspiel auf deiner Seite wird die Fans kurzfristig steigern können, aber wenn diese nicht deiner Zielgruppe entsprechen, sind sie am Ende genauso nutzlos wie die 10.000 falschen Fans aus Fernost, die du für wenig Geld in jeder zweiten Spam Mail angeboten bekommst.

Wir zeigen dir die besten Strategien um die richtigen Fans zu erreichen. Die echten Fans. Die Fans, die Teil der tatsächlichen Zielgruppe sind und einen wirklichen Nutzen für dich haben können.

1. Mach die User auf deine Seite aufmerksam

Leider wird kaum ein User von sich aus auf die Idee kommen, gezielt nach der Facebook-Seite deines Unternehmens zu suchen. Es liegt also an dir, den ersten Schritt zu machen.

Nimm die URL der Facebook-Seite in deine Kommunikation auf

Im Grunde ist die Facebook-Seite nur ein weiterer Kommunikationskanal zwischen dir und deinen (potenziellen) Kunden bzw. Usern. Genauso solltest du sie auch behandeln.

Nutze jede Möglichkeit, in deiner externen Kommunikation auf deine Facebook-Seite hinzuweisen, zum Beispiel:

  • auf deiner Website
  • in Email-Signaturen und auf Visitenkarten
  • im Newsletter
  • im Briefkopf, z.B. auf Rechnungen
  • auf Werbebannern, Flyern, Plakaten, etc.

Da du so vor allem User erreichst, die bereits Berührungspunkte mit deinem Unternehmen haben, ist die Wahrscheinlichkeit entsprechend hoch, sie auch als Fans zu gewinnen.

= kurzfristig und einfach umsetzbare Strategie um bestehenden Kommunikationswege zur Fangenerierung zu nutzen

Setze auf Facebook Ads zur Fangenerierung

Die vielfältigen Targetingoptionen auf Facebook helfen dir dabei, genau die richtigen User zu erreichen.

Auch hier gilt: je mehr Berührungspunkte der User bereits mit deinem Unternehmen hat, desto leichter wird er davon zu überzeugen sein, den „Gefällt mir“-Button zu klicken.

Es lohnt sich, verschiedene Targetings zu testen. Als besonders vielversprechend erweisen sich beispielsweise:

  • Custom Audiences deiner Websitebesucher und Bestandskunden
  • Lookalike Audiences deines Bestandskunden und bestehenden Facebook Fans
  • Freunde deiner bestehenden Facebook Fans
  • sowie Kombinationen mit und/ oder interessenbasierte/n Zielgruppen.

Durch die Gebotsoptionen kannst du sicherstellen, dass du nie mehr Geld ausgibst, als du pro Fan zu zahlen bereit bist.

= kurzfristig umsetzbare und effektive, mit geringen Kosten verbundene Strategie, um in kurzer Zeit eine Menge an Fans zu generieren

Zeige Präsenz im Netzwerk und beteilige dich an Diskussionen

Als Seitenadministrator oder -redakteur bist du nicht nur dazu in der Lage, Beiträge auf der Facebook-Seite zu veröffentlichen, sondern auch, die Beiträge anderer Facebook-Seiten zu kommentieren. Wenn es darum geht, User auf deine Seite aufmerksam zu machen, ist diese Funktion Gold wert.

Mach andere Seiten ausfindig, auf denen deine Zielgruppe unterwegs ist. Ideal sind solche, die über eine recht große und vor allem aktive Fanbase verfügen, mit der du über die Kommentarfunktion interagieren kannst.

Natürlich solltest du hier nicht zu aufdringlich sein. „Schaut mal hier, wir haben viel interessantere Beiträge“ ist wohl die denkbar schlechteste Idee, wenn du nicht gerade das Ziel verfolgst, einen größtmöglichen Shitstorm zu provozieren.

Sei smart. Beteilige dich nur dann, wenn du die Konversation, die in den Kommentaren stattfindet, wirklich bereichern kannst.

Optimal sind Diskussion auf deinem Fachgebiet, bzw. dem Fachgebiet deines Unternehmens, bei denen du mit deiner Kompetenz punkten kannst. Eine zusätzliche Prise Humor kann für den Sympathiefaktor nicht schaden.

= verhältnismäßig langfristige und aufwendige aber effektive Strategie, um im Netzwerk über die eigene Facebook-Seite hinaus Präsenz zu zeigen und die Bekanntheit der Seite zu steigern.

2. Gibt den Usern einen Grund, warum sie deine Seite liken sollen

Dir ist es nun gelungen, einen potenziellen Fan auf deine Facebook-Seite aufmerksam zu machen. Nun muss aber auch die Seite selbst überzeugen.

Pflege deine Facebook Seite regelmäßig

Liegt der letzte Beitrag schon mehrere Monate zurück, erweckt das auf den User nicht gerade dein Eindruck, dass es sich um eine Seite handelt, der zu folgen es sich lohnt.

Achte deshalb darauf, dass deine Facebook-Seite stets up-to-date ist und regelmäßig neue Inhalte gepostet werden.

Allfacebook.de spricht in diesem Artikel von einer optimale Posting-Frequenz von 0,5/Tag, was einem Post alle zwei Tage entspricht.

frequenz
Quelle: allfacebook.de

Biete deinen Usern einen Mehrwert

Eine Lieblingsphrase der Marketing-Welt, die wohl genauso zutreffend wie abgedroschen ist. Aber genau darum geht es. Es geht darum Inhalte zu teilen, die der User als tatsächliche Bereicherung empfindet.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • informative und themenrelevante Posts, z.B. Blogartikel
  • aktuelle Promotions, Schnäppchen und Aktionen
  • Gewinnspiele, gratis eBooks, Einladungen zu Veranstaltungen
  • Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens

Je besser deine Posts bei deinen Fans ankommen und je mehr sie geteilt, geliket und kommentiert werden umso größer ist auch die Gesamtreichweite deiner Beiträge im Netzwerk. Dadurch werden kontinuierlich immer mehr User auf deine Seite aufmerksam und du gewinnst ganz nebenbei immer weitere Fans.

FAZIT:

Fangenerierung auf Facebook ist keine einmalige Sache, sondern vielmehr ein Prozess, den du als festen Bestandteil deiner Social-Media-Strategie verstehen solltest.

Die bestgepflegte Facebook-Seite und die interessantesten Beiträge helfen nichts, wenn keiner davon weiß. Andersherum kannst du noch so kreativ für diese Facebook-Seite werben, wenn die Seite an sich nicht überzeugen kann.

Mit der optimalen Mischung kurz- und vor allem langfristiger Maßnahmen, die deine Social-Media-Aktivitäten begleiten sollten, wirst du die Zahl deiner Fans langfristig steigern und Facebook als Kommunikationsplattform für dein Unternehmen ausbauen können.