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So nutzt Du User Generated Content für Deine B2B-Kampagnen

28.07.2022 | Anja Schwellinger | B2B, Content Marketing

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Das Internet und insbesondere die sozialen Medien eröffnen Nutzern vielfältige Möglichkeiten, Inhalte zu diversen Themen zu erstellen und zu veröffentlichen. So werden allein auf YouTube jede Minute ca. 400 Stunden an Videomaterial hochgeladen. Nicht selten bezieht sich der Content dabei auf Marken, Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen. Wie Du diese nutzergenerierten Inhalte als strategisches Instrument in Deinen B2B-Kampagnen einsetzt, erfährst du im folgenden Beitrag.

Was ist User Generated Content?

User Generated Content – kurz UGC – ist genau das, wonach es sich anhört: Inhalte, die sich auf eine Marke, ein Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen beziehen, jedoch von den Kunden und Nutzern selbst produziert wurden. Unternehmen können dabei unterstützen, UGC zu veröffentlichen oder Nutzer aktiv zur Erstellung ermutigen. Letztendlich handelt es sich bei UGC jedoch um Inhalte, welche außerhalb professioneller Routinen erstellt wurden. UGC kann dabei viele verschiedene Formen annehmen: Bilder, Videos, Bewertungen und Blogartikel, aber auch Tweets, Kommentare oder Wiki-Einträge zählen dazu.

Warum ist User Generated Content im B2B relevant?

Menschen wünschen sich heutzutage mehr Authentizität und Personalisierung von Unternehmen. Dieser Effekt ist auch im B2B immer stärker zu beobachten. Und genau dort setzt User Generated Content an. Denn dieser wird als authentischer und glaubwürdiger wahrgenommen, als von Unternehmen und Marken selbst produzierte Inhalte. Konkret ergaben Umfragen, dass 83 Prozent der Konsumenten Inhalten anderer Kunden mehr vertrauen als traditioneller Werbung. Darüber hinaus bleibt UGC besser im Gedächtnis als werbliche Inhalte eines Unternehmens. Davon können auch B2B-Anbieter profitieren.

Ein weiterer guter Grund für den Einsatz von UGC ist, dass die Inhalte kostenlos sind und Unternehmen viel Zeit sparen, da der Content nicht selbst geplant und produziert werden muss. Zusätzlich stellt User Generated Content eine gute Möglichkeit dar, mit der Zielgruppe in Kontakt zu kommen und Kundenbeziehungen langfristig zu stärken. Alles in allem kann der Einsatz von nutzergenerierten Inhalten in den eigenen B2B-Kampagnen dabei helfen Aufmerksamkeit zu schaffen, Leads zu generieren und Conversions zu steigern.

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6 Strategien für User Generated Content

Du weißt nun also, was User Generated Content ist und warum dieser auch für Dein Unternehmen relevant ist. Doch wie bindest Du diesen am besten in Deine Content Marketing Strategie ein und wie animierst Du Deine Zielgruppe dazu, Inhalte zu Deinen Produkten zu erstellen? Nachfolgend zeigen wir Dir sechs Strategien und Formate für UGC für Deine B2B-Kampagnen.

Testimonials

Testimonials sind einer der besten Wege, um UGC im B2B Bereich zu nutzen. Egal, ob als Video oder schriftliches Statement: Testimonials zeigen eine große Wirkung. Im ersten Schritt ist es wichtig, glückliche Kunden zu identifizieren, die idealerweise bereits große Erfolge mit Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung verzeichnen konnten. Hast Du einen geeigneten Kandidaten gefunden, lädst Du den Kunden dazu ein, ein Testimonial abzugeben. Wichtig ist jedoch, dass das Testimonial immer freiwillig abgegeben wird.

Kundenbewertungen

Kunden haben heutzutage diverse Möglichkeiten Bewertungen zu Produkten abzugeben, viele davon über Drittanbieter wie Google, Yelp oder Trustpilot. Diese Bewertungen kannst Du in Deine Kommunikation einbinden und so Vertrauen aufbauen. Dabei lohnt es sich auch weniger gute Bewertungen aufzugreifen und zu adressieren. So zeigst Du Deiner Zielgruppe, dass Du ihr Feedback ernst nimmst und für Verbesserung an Deinen Services nutzt.

Produktfotos und -videos

Deine Kunden veröffentlichen Fotos oder Videos, die Deine Produkte in Nutzung zeigen? Bitte die Kunden um Erlaubnis, diese Inhalte auch für Deine eigene Kommunikation zu nutzen. Denn sie sind sehr authentisch und großartiger Social Proof. Du kannst Deine Zielgruppe auch aktiv auffordern, zum Beispiel über einen Aufruf auf Social Media.

Wettbewerbe und Hashtags

Wie wäre es mit einem Wettbewerb für Deine Kunden für das kreativste Teamfoto oder den schönsten Home Office Platz? Auf diese Weise kannst du Deine Zielgruppe spielerisch dazu animieren, UGC zu veröffentlichen. Kombiniere Wettbewerbe am besten mit einem kreativen Hashtag, der zur Veröffentlichung genutzt werden kann. So kannst Du, aber auch andere Personen, die Inhalte leicht finden und zuordnen.

Nutzergenerierte FAQs

B2B Kunden bevorzugen in der Regel Optionen zu Selbsthilfe, anstatt Unternehmen direkt zu kontaktieren und beschaffen sich Informationen gern selbst. Unternehmen sollten in Betracht ziehen, auch nutzergenerierte Inhalte für ihre FAQs zu verwenden. So kann Kunden beispielsweise die Möglichkeit gegeben werden in einem Kunden Q&A Bereich Fragen zu stellen und auch selbst auf Fragen zu antworten.

Die eigenen Mitarbeiter

Eine Sonderform von UGC ist der sogenannte Employee Generated Content, d.h. persönliche Inhalte, die von Deinen Mitarbeitern zu Deinem Unternehmen produziert wurden. Diese ermöglichen es, die eigenen Unternehmenskultur zu präsentieren und machen Dein Unternehmen persönlicher und nahbarer. Beispiele können Fotos aus dem Office Leben oder von Teamaktivitäten sein. Wichtig ist auch hier, dass die Inhalte freiwillig entstehen und nicht im Rahmen einer geplanten Kampagne.

User Generated Content in Deine B2B Kampagnen integrieren: Darauf solltest Du achten

Wie bei allen Marketingaktivitäten ist es auch bei der Integration von nutzergenerierten Inhalten wichtig zu definieren, welche Ziele erreicht werden sollen. Dies kann beispielsweise die Steigerung von Brand Engagement oder Conversions sein, aber auch Vertrauen aufzubauen oder Zeitersparnis. Damit einher geht, dass Du Deiner Zielgruppe für die Erstellung von UGC genau mitteilst, was du möchtest, um Missinterpretationen zu vermeiden und das passende Format von Content für Deine Ziele zu erhalten.

Darüber hinaus ist es wichtig v.a. bei der Nutzung von Fotos und Videos explizit um die Erlaubnis der Kunden zu bitten, die Inhalte für die eigene Kommunikation nutzen zu dürfen. Zusätzlich ist darauf zu achten, auch immer die Quelle mit an zugegeben. So vermeidest Du mögliche Konflikte und hast gleichzeitig eine gute Möglichkeit mit dem Kunden in Kontakt zu kommen und ggf. den Weg für eine weitere Zusammenarbeit zu ebnen.

Zusätzlich solltest Du beachten, die Ergebnisse Deiner UGC Kampagnen zu analysieren. So kannst Du Trends und Muster erkennen und bestimmen, welche Form von UGC am besten performt. Es ermöglicht Dir auch zu sehen, wie nutzergenerierte Inhalte im Vergleich zu unternehmenseigenen Inhalten performen und daraus Schlüsse für Deine weitere Content-Strategie zu ziehen.

Mit User Generated Content authentische B2B Kampagnen gestalten

User Generated Content ist eine tolle Möglichkeit, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit in Deiner Zielgruppe aufzubauen und zu verstärken. UGC einzubinden, hilft Dir auch dabei zu erkennen, welche Art von Content am besten für Deine Zielgruppe geeignet ist und kann bestehende Kundenbeziehungen verstärken. Dabei gibt es viele Wege, wie Du nutzergenerierte Inhalte in Deine Kampagnen integrieren kannst.

Gerne helfen wir Dir, den richtigen Weg für Dein Unternehmen zu finden. Kontaktiere uns hierzu einfach!

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Über den Autor
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Anja Schwellinger

Digital Marketing Manager

Anja ist bei eMinded als Digital Marketing Manager tätig und brennt für den Bereich SEA. In ihrer Freizeit besteigt sie gern Berge, erkundet neue Orte und Kulturen auf Reisen oder ist Tätern in einem True Crime Podcast auf der Spur.

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