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Texte schreiben lassen VS. Inhouse produzieren

Content(-Marketing) ist so viel mehr als einfach nur ein Text. Interessante Texte kommen nicht nur bei Suchmaschinen gut an, sondern werden auch von der Zielgruppe mit regelmĂ€ĂŸigen Seitenaufrufen wie zum Beispiel des Blogs oder Social-Media-Profils eines Unternehmens belohnt. Content-Marketing ist dabei aber keinesfalls als Synonym fĂŒr Suchmaschinenoptimierung zu verstehen. Content soll begeistern und seinen Konsumenten einen informativen Mehrwert liefern. Im Optimalfall wird dieser auch noch in mundgerechten StĂŒckchen geliefert. Guter Content ist aber vor allem auch eins –
verdammt schwer zu produzieren. Genau hier tauchen eine Reihe von Fragen auf:

LÀsst sich das problemlos im eigenen Unternehmen umsetzen, weil die nötigen KapazitÀten sowie das nötige Know-How bereits vorhanden sind oder muss es evtl. erst aufgebaut werden?

Oder sollte man vielleicht doch besser auf Outsourcing setzen und mit einem Freelancer zusammenarbeiten oder sich gar in die HĂ€nde einer Agentur begeben?

Make or buy – eine komplizierte Entscheidung

Mit der steigenden Wichtigkeit des Content-Marketings hat auch eine bestimmte Dienstleistergruppierung einen neuen Aufschwung erlebt: die Content-Provider.
Die Nachfrage nach guten Inhalten (dabei ist es ganz egal ob es um das Wording fĂŒr den Ausbau der Firmenwebsite, Tutorials oder SEO-Artikel geht) ist enorm gestiegen und nicht jedes Unternehmen hat mal eben die Möglichkeit diesen selbst zu erstellen.

Mit den jeweiligen Vorteilen fĂŒr das Schreiben lassen von Texten sowie der Inhouse-Produktion haben wir uns fĂŒr euch auseinandergesetzt.

GrĂŒnde, die dafĂŒrsprechen, die Content-Produktion auszulagern

Die Content-Erstellung ist einfach unglaublich aufwendig in vielerlei Hinsicht. Außerdem wird Outsourcing bereits in vielen Unternehmensbereichen betrieben und mit Sicherheit stellt auch das Content-Marketing einen solchen dar, bei dem es durchaus Sinn machen kann, diesen auszulagern. Hier einige Pro Argumente:

Experten verfĂŒgen i.d.R. ĂŒber alle notwendigen Ressourcen (dazu zĂ€hlen Zeit, Expertise und auch Mitarbeiter), die notwendig sind, um euch mit entsprechenden Inhalten zu versorgen.

Hat man finanziellen Spielraum, findet man fĂŒr beinahe jede Thematik, Textart und Sprache einen Autor, der Experte auf seinem Gebiet ist. Sehr spezielle oder detaillierte Texte kann ein Inhouse-Texter mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bearbeiten oder ganz nebenbei auch noch in diverse Fremdsprachen ĂŒbersetzen.

Bei einem regelmĂ€ĂŸigen Bedarf an Texten können ĂŒber Textanbieter verschiedene Texter beauftragt und die AuftrĂ€ge so schneller bearbeitet werden, wo ein Inhouse-Texter womöglich an seine Grenzen stoßen könnte.

Zur ÜberbrĂŒckung von EngpĂ€ssen ist die Auslagerung also sehr gut geeignet. Außerdem kann man sich mit der Zeit ein Team aus Stammtextern aufbauen. Das hat den großen Vorteil, dass man sich lange Briefings spart, da diese nach einer Weile wissen, auf welche Feinheiten zu achten ist.

Es fallen nur Kosten an, wenn auch wirklich Bedarf an Content besteht. Durch den Einsatz von Text Providern werden fixe Kosten – die man hĂ€tte, wenn man einen festen Inhouse-Texter anstellt – in variable Kosten gewandelt.

Das spricht fĂŒr eine Inhouse Produktion

Lohnt es sich einen eigenen Texter anzustellen? Je nach Budget und bei regelmĂ€ĂŸigem Bedarf kann ein Unternehmen das Content-Marketing selbstverstĂ€ndlich Inhouse aufbauen und umsetzen.Die Vorteile liegen auf der Hand:

Ein interner Texter bzw. ein Content-Team ist selbstverstĂ€ndlich „so nah dran am Geschehen“ wie es ein Dienstleister niemals sein wird. Dadurch sind vor allem spontane Aufgaben schneller umsetzbar.

Inhouse Texter können zudem Aufgaben ĂŒbernehmen, wie das Einpflegen der Texte in den Blog, die Recherche nach passenden Bildern, Erstellung von Infografiken etc. Die Abstimmung ist hierfĂŒr durch die kurzen wie direkten Wege sehr viel schneller und einfacher.

Inhouse-Texter kennen das Wording, die Zielgruppenansprache sowie die Produkte/Angebote eines Unternehmens wie kein anderer. Das wirkt sich natĂŒrlich auch schnell auf die QualitĂ€t des Contents (authentischer!) aus und Themenverfehlungen sind quasi ausgeschlossen, solange man keine kreativen EngpĂ€sse erleidet.

Außerdem kann man selbst entscheiden, wann und wo veröffentlicht (Unternehmens-Blog, Social-Media KanĂ€le) wird und kann so super auf aktuelle Ereignisse oder Informationsbedarf der Zielgruppe/Branche reagieren. Richtig eingesetzt kann das folgendes bringen:

  • Aufbau der Brand-Awareness und Reputation Deines Unternehmens
  • Steigerung der Online Sichtbarkeit innerhalb Deiner Zielgruppe
  • Verbreitung des Contents auf (Branchen)relevanten Seiten, die auf eure Unternehmens-Seite verlinken, was wiederum direkten Traffic bringt

Allerdings ist hier wie so oft eine gute Planung (Stichwort Redaktionsplan) die Voraussetzung fĂŒr eine erfolgreiche Umsetzung! Ohne strategische Vorgehensweise verpuffen onlinegerechte Inhalte und erzielen nicht den gewĂŒnschten Wirkungsgrad.

Fazit

Die Beantwortung der Fragen liegt genau dazwischen und hĂ€ngt von der Branche ab wie von den zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln und Zielen. Wenn (vorwiegend) inhouse produziert werden soll, dann mĂŒssen KapazitĂ€ten geschaffen und finanzielle Ressourcen zur VerfĂŒgung gestellt werden!

Bei spontanen Texten, EngpĂ€ssen und Texten zu sehr speziellen Themen lohnt es sich auf externe Texter und deren Expertise zurĂŒckzugreifen. Wenn man sich allerdings aus verschiedenen GrĂŒnden nicht ĂŒberwinden kann oder will, den Auftrag an andere abzugeben, dann sollte die Aufgabe lieber intern gelöst werden.

Eine ausgewogene Kombination aus beidem bietet sich also an und ist ĂŒberaus sinnvoll. Man sollte also vorher genau abwiegen, was man seinen eigenen Mitarbeitern zutrauen kann und was nicht.

Wenn hier Zweifel bestehen sollten, raten wir dazu, die Aufgabe an Profis weiterzugeben. Sprecht uns einfach an! ?

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