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Hacks für den Aufbau einer Personal Brand

Personal Brand

Klar, die großen Marken sind uns allen mehr oder weniger bekannt. Doch wie schafft man es, sich als „Personenmarke“ im Netz zu festigen? Etwa als Experte mit Fokus auf die eigene Person und auf fachliche Kompetenzen? Gerade im B2B ist Social Selling DAS Thema schlechthin. Denn wer es mit einer authentischen und sympathischen Persönlichkeit zu tun hat, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit etwas kaufen oder einen Deal eingehen.

Beim Aufbau einer Personal Brand nicht zu unterschätzen: der Zeitaufwand. Wir zeigen Dir 6 Hacks, wie Du Personal Branding mithilfe von LinkedIn betreiben kannst.

1. Folge einer Strategie

Frage Dich, wie Du von Deinem Zielpublikum wahrgenommen werden möchtest. Bist Du in einer Branche bereits Experte und veröffentlichst sogar Fachartikel? Oder möchtest Du eher als Botschafter für Deine Marke fungieren? Setze Dich bei der Planung Deiner Personal Brand detailliert damit auseinander, warum Du was anbietest und was der größte Nutzen für andere ist. Wenn Du Dir diese Fragen beantwortet hast, steht schon mal eine solide Basis für den Aufbau Deiner eigenen Marke bereit.

2. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Profile auf sozialen Netzwerken sind schon längst die neuen Visitenkarten und sozusagen das Aushängeschild für Dein Personal Branding geworden. Es ist das erste, womit Deine potenziellen Kunden in Bezug auf Deine Personal Brand in Berührung kommen und sollte gleichermaßen ansprechend und informierend sein. Nimm Dir hier also Zeit für eine aussagekräftige Gestaltung Deines Profils – insbesondere in Hinsicht auf folgende Punkte:

Profilbild: Wir brauchen nicht zu betonen, dass Partybilder hier nichts zu suchen haben. Bemühe Dich stattdessen um ein professionelles Bild vor einem neutralen Hintergrund in Frontal- oder Dreiviertelansicht.

Header: Hier solltest Du bereits relevante Informationen bspw. zu Deiner Brand Story einbauen und auf ein einheitliches und professionelles Design achten.

Slogan: Bringe in wenigen präzisen Worten Deine Werbebotschaft an den Mann. Hier kann ruhig etwas Witz versteckt sein, der Nutzen sollte jedoch in jedem Fall im Fokus stehen.

Emojis: Durch Emojis kannst du Deine Personal Brand und Dein Storytelling anschaulicher gestalten. Sie sollten jedoch unbedingt zu Deiner Zielgruppe und deren Umfeld passen.

Empfehlungen und Zertifikate: In einigen Social Media Netzwerken – wie LinkedIn – ist es möglich, Zertifikate und Empfehlungen zu hinterlegen. Bitte bestehende Kunden hierfür um Referenztexte und lade Qualifikationen hoch. Deine Personal Brand wirkt durch diese Beurteilungen sofort glaubwürdiger und Deine Selbstvermarktung wird schneller vorangetrieben.

3. Plane Deinen Content und setze ihn gekonnt ein

Um das Interesse Deiner Zielgruppe zu wecken und sie von Deinen Kompetenzen zu überzeugen, ist es wichtig, regelmäßig relevanten und interessanten Content zur Verfügung zu stellen. Beim Personal Branding bieten sich folgende Formate an: Fallstudien, E-Books, persönliche Stories, Videos, Umfragen, Whitepapers, Fachartikel und Newsletter. Auch die zeitliche Planung Deines Contents ist von hoher Wichtigkeit für Deine Eigenmarke. Die goldene Regel lautet: Höchstens einmal pro Tag etwas posten. Laut LinkedIn eignen sich vor allem der Dienstag, Mittwoch und Donnerstag für mehr Sichtbarkeit bei Posts. LinkedIN Posts

Tipp: Nutze ein Social Media Management Tool, das Dir dabei hilft, mehrere Profile gleichzeitig zu verwalten und die Performance zu messen.

4. Mach Dich auf die Suche nach Deinen Wunschkunden

Suche Dir Dein Wunschpublikum selbst aus und connecte Dich mit Menschen, die für Dich und Dein Angebot brennen. Stelle den Personen, die bereits zum Netzwerk Deiner bestehenden Geschäftspartner gehören, Kontaktanfragen oder jenen, die aufgrund ihrer beruflichen Orientierung zu Deiner Zielgruppe passen. Auch das Liken, Kommentieren und Teilen von Posts oder das Beitreten von interessanten Gruppen kann förderlich für das Personal Branding sein. Persönlichkeit überzeugt: Versende persönlich verfasste Nachrichten an potenzielle Kunden. Wichtig ist dabei, dass Du die Nachrichten eigenhändig verfasst und nicht nur automatisierte Mails verschickst. Diese werden größtenteils ignoriert und Du stößt damit auf Ablehnung.

5. Hole Dir tatkräftige Verstärkung

Eine Personal Brand im Alleingang aufzubauen, kann zeitintensiv und somit ein großer Ressourcenverbrauch sein. Greife deshalb auf Deine Marketing-Kollegen (oder auf ein externes Unternehmen) zurück. Sie sind Profis im Erstellen von relevantem Content. Besonders bei komplexen Inhalten können sie eine echte Unterstützung sein, indem sie die Themen anschaulich und verständlich aufbereiten – sei es durch gut lesbare Texte oder die Erstellung von Infografiken.

6. Analysiere und optimiere Deine Fortschritte

Um die Performance Deiner Personal Brand kontinuierlich steigern zu können, ist es wichtig, die Parameter regelmäßig auszuwerten. Mittels sogenannten A/B-Testings kannst du mehrere Varianten miteinander vergleichen und sehen, welche Art von Content bei Deiner Audience am Besten ankommt.

Fazit

Insbesondere Authentizität, Überzeugungskraft und fachliche Kompetenz sind wichtig, um Dich im Internet als Experte zu positionieren und Dir eine positive Reputation zu verschaffen. Mit unseren Hacks kannst Du Dir ein gutes Fundament für Dein Personal Branding legen und Dich Schritt für Schritt im Online-Business positionieren.

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