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Social Media für B2B-Unternehmen – 5 Tipps für eine erfolgreiche Strategie! 

Ein Leben ohne soziale Medien ist für viele Menschen heutzutage nur noch schwer vorstellbar. Informationen werden in sekundenschnelle in sozialen Netzwerken abgerufen, Fotos oder Videos mit Freunden geteilt oder Produkte und Angebote gefunden. B2C-Marken sind häufiger in den sozialen Medien vertreten; seltener begegnet man allerdings B2B-Unternehmen. Wir von eMinded fragen uns, wieso eigentlich? Denn die Aussage, das Social Media nur für Business-to-Consumer-Kommunikation geeignet ist, ist völlig überholt. Erfahre in unserem Artikel, wie Du mit wenigen Tipps eine erfolgreiche Social Media Strategie für Dein B2B-Business entwickelst.

Kurz und knapp: Was sind die Vorteile von Social Media Marketing für B2B-Unternehmen?

Die Frage, warum sich Social Media Marketing für Deine B2B-Marke lohnt, ist einfach zu beantworten: Das Internet und die sozialen Medien sind bereits fester Bestandteil unserer Gesellschaft und dominieren unseren Alltag. Im Durchschnitt verbringen Nutzer 6,5 Stunden im Internet – soziale Medien wie Facebook, Instagram oder LinkedIn nehmen hierbei eine Hauptrolle ein (Quelle: hootsuite.com). Auf den sozialen Plattformen sind längst nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die Entscheidungsträger der Unternehmen aktiv.  Folgende Tipps solltest Du bei der Entwicklung Deiner Social Media Strategie für Dein B2B-Unternehmen beachten:

Tipp 1: SMARTe Ziele setzen

Für den Erfolg Deiner Social Media Strategie ist es essenziell Ziele zu setzen, die specific (konkret), measureable (messbar), achievable (erreichbar), realistic (realistisch) und time sensitive (zeitlich) klar definiert sind. Das Ziel, neue Abonnenten zu gewinnen und Reichweite aufzubauen, ist im Social Media Marketing zu unspezifisch; formuliere stattdessen eine konkrete Anzahl an Abonnenten und definiere zusätzlich welche Eigenschaften diese erfüllen sollen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Du Kriterien für die Messbarkeit Deiner Ziele bestimmst, also sogenannte KPIs (Key Performance Indicators). Möchtest Du zum Beispiel mehr Aufrufe auf Deiner Webseite generieren, dann solltest Du regelmäßig die Webseitenstatistiken überprüfen. Achte hier darauf, dass du keine unrealistischen oder für Dich unerreichbaren Ziele festlegst. Zudem solltest Du Dir ein konkretes Datum vornehmen, um Deine Meilensteine zu erreichen.

Tipp 2: Die richtige Zielgruppe ansprechen

Überlege Dir gut, wen Du erreichen möchtest und wo Du Dein Zielpublikum am besten abholen kannst. Jenseits von Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung hat jede Zielgruppe Bedürfnisse und Wünsche, die Du für Deine Digital Strategie ganz genau erforschen solltest. Spätestens wenn Du Werbeanzeigen für Deine B2B-Marke schalten willst, solltest Du die Bedürfnisse und Interessen Deiner Zielunternehmen genauer kennen. Denn fast alle sozialen Netzwerke bieten eine Vielzahl an Targeting-Möglichkeiten, um die Eigenschaften Deiner Zielgruppe zu adressieren.

Bringe folgendes über Deine Zielgruppe in Erfahrung:

Organisatorische Merkmale:

In welchen Märkten sind Deine Zielunternehmen unterwegs? Wie groß ist typischerweise der Marktanteil der Unternehmen?
Charakteristika der Entscheidungsträger:

Welche Berufe, Qualifikationen, Interessen und Bedürfnisse haben die Mitarbeiter der Zielunternehmen? Mit welchen Kernthemen befasst sich das Zielpublikum? Wer sind die Entscheidungsträger?
Das Kaufverhalten des Unternehmens:

Gibt es eine zentrale Einkaufsabteilung? Gibt es feste Zeitpunkte, zu denen Unternehmen Anschaffungsentscheidungen treffen?

Tipp 3: Die ideale Plattform auswählen

Die Aussage, dass soziale Medien ausschließlich privat genutzt werden, ist längst nicht mehr aktuell. Denn in der Social Media Landschaft wird fleißig nach potenziellen Arbeitgebern gesucht, das berufliche Netzwerk gepflegt oder Expertenwissen geteilt. Insbesondere für die „hidden champions“, also kleine und mittelständische Unternehmen, bietet Social Media Marketing daher großes Potenzial um sichtbar zu werden und sich als attraktives Unternehmen am Markt durchzusetzen. Der Schlüssel zum Erfolg ist hierbei, den idealen Kanal zu bestimmen, um die Entscheidungsträger der Zielunternehmen zu erreichen.

Aber welche Plattform ist die Richtige?

Die klaren Favoriten für das B2B-Marketing sind natürlich LinkedIn und Xing, da sich viele Entscheidungsträger in diesen professionellen Netzwerken aufhalten. Neben den Business-Netzwerken kann aber auch Facebook und Instagram im B2B-Marketing interessant sein.

LinkedIn:

Insbesondere, wenn das Augenmerk Deiner Aktivitäten auf dem internationalen Markt liegt, solltest Du LinkedIn in Deine Social-Media-Strategie integrieren. Mit derzeit rund 610 Millionen Nutzern weltweit ist LinkedIn die global führende Plattform am Markt.  Auf LinkedIn kannst Du Kampagnen über den gesamten Marketing-Funnel abbilden. Durch das exakte Targeting nach Jobbezeichnungen, Karrierestufen, Berufserfahrung und Abschlüssen ist eine hochwertige Positionierung am Markt mit Performance- oder Branding-Kampagnen möglich.
Xing:

Im Vergleich zu LinkedIn fokussiert sich Xing auf den deutschen Markt und bietet Dir hier aktuell noch das größere Karrierenetzwerk. Befindet sich Dein Marktumfeld in der DACH-Region, dann bietet Dir XING großes Potenzial und sollte in Deiner Social-Media-Strategie Priorität haben.
Facebook, Twitter und Instagram:

Während LinkedIn und Xing mit den vielen Vorteilen von Business-Plattformen glänzen, solltest Du Facebook, Instagram und Twitter nicht außer Acht lassen. Denn Kaufentscheidungen werden auch im B2B-Umfeld letztendlich von Menschen getroffen, die sich in allen sozialen Medien aufhalten. Außerdem bieten auch Facebook, Twitter und Instagram berufsbezogene Targeting-Möglichkeiten.

Tipp 4: Die richtigen Inhalte

Jetzt beginnt der kreative Part: Nachdem Du nun weißt, welches Zielpublikum Du über welchen Kanal erreichen willst, kannst Du jetzt damit beginnen, spannende und zielgruppenrelevante Inhalte zu kreieren. Viele Unternehmen stehen hier vor der Herausforderung, den Kampf um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe im Social Media Dschungel zu gewinnen.

Grundsätzlich solltest Du beachten, dass Menschen, die auf Business-Plattformen aktiv sind, empfänglicher für professionelle und berufsbezogene Inhalte sind. Innovative Themen, aktuelle Branchentrends, Fachthemen oder spannende Kontroversen gepaart mit professionellem Bild- oder Videomaterial können Deine Markenbekanntheit steigern. Achte beim Content-Marketing zudem immer darauf, dass die Inhalte informativ sind und den Usern einen Mehrwert bieten.

Tipp 5: A/B-Testing von Werbeanzeigen

Für eine gelungene Social Media Strategie solltest Du außerdem niemals auf das A/B-Testing verzichten. Sogenannte Split-Tests helfen Dir nämlich dabei, Deine Werbestrategie zu verfeinern und zeigen Dir in Echtzeit auf, welche Inhalte bei Deiner Zielgruppe funktionieren und welche nicht. Es lohnt sich darüber hinaus, verschiedene Kampagnen Setups zu testen, um Dein Targeting nachhaltig zu verfeinern und damit Streuverluste zu minimieren. Die Devise beim B2B Social Media Marketing ist – sauberes Testing und Ausdauer zahlen sich langfristig immer aus!

Fazit

Der Artikel gibt Dir einen kleinen Einblick in die Kunst des Social Media Marketings und zeigt, dass Du mit Strategie und Ausdauer auch im B2B-Bereich erfolgreich in den sozialen Netzwerken sein kannst. Wir haben Dir die wichtigsten B2B Social Media Tipps mit an die Hand gegeben, mit denen Du Deine Strategie aufbauen kannst. Dennoch solltest Du beachten, dass es im Social Media Marketing, wie auch bei anderen Kanälen, kein „Schema F“ gibt welches auf alle Fälle anwendbar ist. Wenn Du Deine Zielgruppe langfristig überzeugen möchtest, solltest Du auf eine maßgeschneiderte Strategie von erfahrenen und ausgebildeten Social Media Managern setzen.

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