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SEO für Startups: Wir sagen Euch was wichtig ist und wie SEO bezahlbar bleibt

Bis heute bestehen zum Thema Suchmaschinenoptimierung viele Mythen und Halbwahrheiten. Für viele ist SEO tot, obwohl schon häufig auferstanden und für die meisten gehören die organischen Rankings nach wie vor zu den wichtigsten Kanälen für die eigene Domain. Dennoch steht die Entscheidung für aktives SEO gerade bei Startups erst an hinterer Stelle. Vielleicht auch deshalb, da die Wirkung erst langfristig eintritt und viele Auswirkungen mangels Erfahrung und Kenntnisse des Zusammenspiels der verschiedenen Stellschrauben auch aus einer Blackbox zu kommen scheinen.

Wir möchten euch an dieser Stelle zeigen, warum SEO für Startups gerade in der Anfangsphase so wichtig ist, welche Punkte es zu beachten gibt und warum auch heute niemand auf diesen Kanal verzichten kann. Wir sagen euch auch, dass SEO nicht unbezahlbar für Startups sein muss.

Suchmaschinenoptimierung ist eine langfristige Strategie

Es kann nicht oft genug gesagt werden und kein guter SEO wird bei einem Beratungsgespräch zu diesem Thema schnelle Ergebnisse versprechen. Sicherlich gibt es einige Stellschrauben (zum Beispiel bei technischen Fehlern in der Vergangenheit), deren Auswirkungen schnell beobachtet werden können, aber diese werden in den seltensten Fällen ein Startup mit einer frischen Domain ohne Historie betreffen.
Dennoch sind gerade in der Anfangsphase alle Augen auf die Rankings gerichtet und es kommt häufig vor, dass bereits nach wenigen Wochen das Telefon klingelt mit der Frage, warum es nicht oder nur so langsam vorwärts geht. Wenn ihr selbst mit eurem Startup neu in den Suchmaschinenmarkt eingetreten seid, solltet ihr folgendes bedenken:

Ihr tretet mit eurer Domain je nach Angebot in einen mehr oder weniger kompetitiven Markt als neuer Spieler ein. Jede Verbesserung im Ranking bedeutet, dass ein Mitbewerber die Position abgibt und an einer anderen Stelle rankt.

Dabei geht ihr womöglich mit großen Spielern in Konkurrenz, auf jeden Fall aber mit anderen Domains, die eine größere Historie und mehr Trust von Google genießen. Diese Historie und der Trust müssen dementsprechend erst mal aufgebaut werden. Auch ist der Content auf den wichtigen Seiten meist beim Start noch nicht final und wird vermutlich schrittweise ausgebaut. Zudem haben die Konkurrenten eine stärkere Linkpower und ja, Backlinks sind nach wie vor einer der wichtigsten Rankingfaktoren.
Hier ist also leider Geduld gefragt.

Bereits bei der Konzeptions ist SEO gefragt

Wer denkt, dass Gedanken zur Optimierung der Domain für die Suchmaschinen erst bei Launch des Startups beginnen, liegt leider falsch. Bereits bei der Planung, der Konzeption und bei der technischen Umsetzung sollte ein SEO-Fachmann zur Rate gezogen werden. Eine moderne und optisch ansprechende Website ist noch lange kein Garant für den späteren Erfolg. Dies liegt auch daran, das Programmierer und Designer eigene Zielvorstellungen besitzen, welche nicht immer Hand in Hand mit einer optimalen technischen und inhaltlichen Ausrichtung gehen müssen. Folgende Punkte müssen bereits am Anfang stimmen:

  • Eine sinnvolle Navigationsstruktur mit kurzen Wegen

  • Priorisierung und Benennung der Oberkategorien

  • Anpassung der Metas für jede Seite der Domain

  • Richtige Strukturierung des Informationsflusses

  • Definierung der zu indexierenden Seiten

  • Vermeidung von Duplikaten

  • Struktuierung der einzelnen Seiten

  • Erstellung von Content

Wie ihr seht, gibt es bereits am Anfang sehr viele Punkte zu beachten. Obwohl eine Beratung hinsichtlich SEO vor allem für Startups ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist, muss sich an dieser Stelle folgende Frage gestellt werden: Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn der SEO erst zu einem späteren Zeitpunkt involviert und kurz vor oder nach dem Launch viele Änderungen aufgrund technischer und/oder inhaltlicher Punkte vornehmen muss?

Auch für Startups ist SEO ein fortlaufender Prozess

Auch das ist ein Punkt, der leider oft außer Acht gelassen wird. Viele Startups haben es am Anfang schwer, und wenn dieser Zustand zu lange anhält oder die Umsätze sich nicht entsprechend entwickeln, wird gerne zuerst das Budget für SEO gekappt.
Ebenfalls besteht häufig die Annahme, dass sobald gute Rankings erreicht werden, diese auch erhalten bleiben. Leider ist das ein gewaltiger Trugschluss.

Nicht nur Google als Suchmaschine entwickelt sich weiter und ändert gerne mal die Rahmenbedingungen. Auch die Konkurrenz schläft nicht und hat bei der Optimierung der Webseiten das gleiche Ziel wie ihr, nämlich die besten Positionen zu erreichen. Selbst bei der eigenen Domain gibt es stetig Anpassungen und hier können sich immer wieder Fehler einschleichen, welche sich negativ auf die Rankings auswirken können.

Wenn hier kein regelmäßiges Monitoring und die richtige Interpretierung der Daten des Startups erfolgt, können sich schnell gute Rankings verabschieden.

Suchmaschinenoptimierung ist für jedes Startup möglich und bezahlbar

Sicherlich erweckt der bisherige Text das Gefühl, dass ohne SEO der Erfolg ganz ausbleibt und dass ein Startup am besten eine eigene Finazierungsrunde nur für diese Optimierung anstreben sollte. So schlimm ist es aber bei Weitem nicht und mit den richtigen Schritten sollten auch Startups mit wenig Budget ihre Domain suchmaschinenfreundlich ausrichten können:

• Eignet euch eigenes Wissen an

SEO ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Das ist auch wahr, da eine Expertise in diesem Bereich viel mit Wissen, vor allem aber mit langer Erfahrung zusammenhängt und die  Anpassung an sich stetig verändernde Spielregeln bedeutet. In der heutigen Zeit sind die Strategien, welche noch vor ein paar Jahren funktioniert haben, hoffnungslos veraltet. Dennoch gibt es Grundlagen, die mehr oder weniger allgemeingültig sind. Diese helfen euch auch später die Aussagen von SEO-Managern nachzuvollziehen.

• Achtet bei der Wahl auf die Agentur

Am besten seid ihr natürlich bei uns aufgehoben 🙂 . Gerade am Anfang müsst ihr nicht gleich zu den ganz großen Agenturen, da dort die Preise entsprechend sein werden und ihr euch in diesem Zusammenhang auch immer die Frage stellen müsst, welchen Stellenwert euer Startup bei so einer Agentur haben wird. Sollte euch jemand den Erfolg oder die Rankings auf bestimmten Positionen garantieren oder gar den Google Algorithmus geknackt zu haben, dann heißt es nix wie weg.

• Bezieht bereits am Anfang einen SEO „locker“ in die Konzeption mit ein

Ihr braucht keinen Inhouse SEO für euer Startup, der den ganzen Tag nicht anderes macht, als eure Domain zu überwachen. Ein paar Stunden Arbeit um die Domain am Anfang richtig technisch und inhaltlich auszurichten sollten in der Regel reichen. Final reicht dann vor dem Launch meist eine kurze Analyse. Das kommt euch auf jeden Fall günstiger, als bei einer fertigen Domain den SEO für die Fehlersuche zu engagieren und noch weiter den Programmierer mit etwaigen Änderungen zu beauftragen.

• Schreibt großartigen Content

Ein guter Content ist neben den technischen Punkten schon die halbe Miete. Auch wir wissen, dass sich Startups ungern die gesamte Contenterstellung bei einer SEO Agentur leisten wollen. Das ist auch nicht nötig. Natürlich gibt es Mittel und Wege um Content perfekt zu strukturieren und zu erstellen. Dennoch muss man die Texte in erster Linie für den User schreiben und sein Produkt oder Dienstleistung präsentieren. Und genau hier seid ihr selbst die Experten. Beim Erlernen der richtigen Struktur oder ein paar weiterer Kniffe bieten viele Agenturen auch Workshops an. Wir natürlich auch 🙂 . So habt ihr eine einmalige Investition und könnt danach aus dem Gelernten schöpfen.

• Nach dem Launch geht der Spass erst richtig los

Wie bereits geschrieben, schauen viele nach dem Launch des Startups gespannt auf die Entwicklung der Rankings und wundern sich, dass es zunächst keine oder nur geringe Veränderungen gibt. Das ist normal und zu diesem Zeitpunkt sollte das Augenmerk stärker an der Entwicklung der Indexierung sowie an der technischen Funktionalität und der Weiterentwicklung des Inhaltes liegen. Große SEO-Maßnahmen werden an dieser Stelle selten stattfinden und daher sollte sich auch die monatliche Belastung in Grenzen halten.

• Schaltet AdWords

Mit einer frisch gestarteten Domain werden erst mal noch keine starken Rankings existieren. Um aber dennoch User für die Themen des Startups genieren zu können, bietet sich Google AdWords an. Hier habt ihr den Vorteil, dass ihr bereits von Anfang an die Kosten skalieren könnt. Außerdem könnt ihr bereits sehr schnell sehen, ob das jeweilige Ziel eurer Seiten auch erreicht wird. Auch für SEO können wertvolle Erkenntnisse gewonnen und für eine weitere Optimierung der Domain genutzt werden.

• Backlinks müssen auch her

Google selbst hat bestätigt, dass Backlinks nach wie vor zu den wichtigsten Rankingfaktoren gehören. Es kommt aber stark auf den einzelnen Link an. Von einem reinen Linkkauf, nur um die Domain des frischen Startups künstlich zu pushen, müssen wir unbedingt abraten. Das ist ein Spiel mit dem Feuer und kann im schlimmsten Fall zum Verlust aller bisher aufgebauten Rankings durch eine manuelle Maßnahme von Google führen. Erstellt lieber großartige Seiten und sinnvollen Content für den User, welcher es wert ist, geteilt zu werden. Sprecht auch mit dem SEO eures Vertrauens, er wird euch auch eine entsprechende Strategie zum Linkaufbau erstellen.

Fazit

Obwohl die organischen Rankings ein bedeutender Kanal sind, wird die Suchmaschinenoptimierung leider vor allem bei Startups erst hinten angestellt. Meist geschieht dies aus Kostengründen und aufgrund der Tatsache, dass die Ergebnisse erst langfristig sichtbar werden. Wir wollten euch mit diesem Artikel zeigen, welchen Stellenwert SEO wirklich hat und dass es mit einer entsprechenden Planung sowie der Beachtung einiger Punkte für jedes Startup bezahlbar sein sollte. Wir haben außerdem eine langjährige Erfahrung und können euch gerne bei jeder Entwicklungsstufe eures Projektes mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Sprecht uns einfach an 😉

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