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Mehr Traffic durch geschickt eingesetzte Gutscheine

Couponing – das Geschäft mit den Gutscheincodes.

Zweifellos einer der wenigen Bereiche, in denen sich im Affiliate noch richtig Geld verdienen lassen kann. Und nein, nicht nur dann, wenn Sie auf der Publisherseite sitzen.

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Viele Advertiser haben über die Zeit hinweg eine regelrechte Aversion gegen das Thema entwickelt. Aber warum? 

Viel zu oft lässt sich wenn es um Gutscheine geht folgender Ablauf beobachten: ein Kunde besucht den Shop, legt ein Produkt in den Warenkorb, gibt seine Daten ein und entdeckt dann – Sekunden vor dem Abschluss des Kaufs – ein riesengroßes „Gutschein einlösen“-Feld. Jeder halbwegs internetaffine User wird dies zum Anlass nehmen, den Bestellprozess zu unterbrechen, um nach einem Gutschein für den betreffenden Shop zu googeln. Sofern Sie zu denjenigen gehören, die Ihre Gutscheincodes im Affiliate gerne mal ein bisschen zu großzügig verteilen, wird er innerhalb kürzester Zeit fündig. Gut für den Publisher, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort im Ranking war. Last Cookie wins sei Dank, streicht er auch noch Provision dafür ein.

Was bleibt Ihnen unterm Strich übrig? Rabatt für den Kunden + Provision für den Publisher = Weniger Umsatz für Sie. 

So KANN es laufen, MUSS es aber nicht.

RICHTIG eingesetzt ist Couponing ein mächtiges Instrument, um Ihre Onlinemarketing-Ziele zu erreichen. Sie müssen nur wissen, wie.

1. Setzen Sie auf exklusive Kooperationen!

Qualität statt Quantität lautet die Devise. Wenn Sie Gutscheincodes in regelmäßigen Abständen per Newsletter an alle Ihre Partner senden, sind Sie zwar überall gelistet, versauern aber letzten Endes nur irgendwo versteckt auf deren Seiten und werden nur dann eingesetzt, wenn der User aktiv danach sucht.

Suchen Sie sich Ihre besten Gutscheinpublisher aus und treten mit exklusiven Aktionen an sie heran.

Für gute Deals bekommen Sie im Gegenzug meist Platzierungen auf der Startseite, im Newsletter und/oder auf der Facebook-Page des Publishers. Also aktive Werbe-/Medialeistung und das auf reiner CPO-Basis.

Platzierung im Slider auf der Startseite für besonders attraktive Exklusivangebote am Beispiel von Gutscheinsammler.de

Mit wechselnden Aktionen und Partnern erreichen Sie stetig neue User und behalten dabei stets die Kontrolle darüber, wo welcher Gutschein verbreitet ist.

2. Machen Sie Einschränkungen!

Sobald Sie Gutscheine für Ihren Shop in Umlauf bringen, können sie darauf warten, dass diese kurz darauf bei allen möglichen Gutscheinportalen gelistet sind.Vorbei ist es mit der Exklusivität Ihrer Aktion. Zum Glück gibt es mehr als nur eine Möglichkeit, das zu verhindern.

„Diebstahlsichere“ Gutscheincodes

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, generieren Sie für Ihren Kooperationspartner eine Liste mit kryptischen Gutscheincodes, die jeweils nur einmalig von einem einzigen User verwendet werden können. Die meisten Gutscheinpublisher können Listen mit uniquen Codes problemlos in ihre Datenbank einbinden.

Etwas einfacher und in der Regel nicht minder effektiv ist es, mit Gutscheincodes zu arbeiten, die den Namen der Publisher-Webseite beinhalten. Bewirbt ein anders Gutscheinportal diesen Code, macht es damit indirekt Werbung für seinen Konkurrenten. Grund genug, die Finger davon zu lassen.

gutscheinrausch

Aus diesem Gutscheincode von Coffee Circe geht eindeutig hervor, dass dieser Code nur für die Verwendung durch Gutscheinrausch.de vorgesehen ist.

Restriktionen bei der Vergütung

Stellen Sie sicher, dass Sales, bei denen ein Gutscheincode eingesetzt wurde, nur dann einem (Gutschein-)Publisher zugewiesen und somit vergütet werden, wenn dieser auch die Erlaubnis zur Verwendung des Codes hatte.

Selbstverständlich dürfen Sie nicht vergessen, das in Ihren Partnerprogrammbedingungen auch transparent zu kommunizieren.

3. Definieren Sie Ziele!

Um Couponing dazu zu nutzen, Ihre Ziele zu erreichen, müssen Sie sich erst einmal Ziele stecken.

Das klingt beinahe schon lächerlich logisch, ist aber leider trotz allem keine Selbstverständlichkeit.

  • Sie wollen mehr Neukunden? Wunderbar, beschränken Sie die Gültigkeit Ihres Gutscheins auf Neukunden.
  • Ihre Warenkörbe sind Ihnen zu niedrig? Knüpfen Sie Ihren Rabatt an einen Mindestbestellwert.
  • Sie wollen den Abverkauf in einer bestimmten Produktkategorie fördern? Dann erstellen Sie einen Code, der nur für diese bestimmte Kategorie gilt.

Die meisten Affiliates haben wechselnde Specials zu verschiedenen Themen. Informieren Sie sich beizeiten über deren Kampagnenpläne und überlegen Sie, wo Sie welche Produktgruppe, welche Aktion und welchen Gutschein besten unterbringen können.

FAZIT:

Couponing ist kontrollierbar, effizient und zielgerichtet. Wenn Sie es richtig machen.

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