<< Zurück zum eMinded-Magazin

So funktioniert Content Marketing im E-Commerce

Content Marketing ist bereits seit längerer Zeit ein großes Thema in der Online-Branche. Im Grunde genommen geht es darum, Inhalte zu produzieren und zu verbreiten.

Während aber am Anfang nur die Suchmaschinen bzw. die Rankings bei der Texterstellung im Vordergrund standen, ist es jetzt beinahe ausschließlich der User selbst. Dieser soll durch interessanten und einzigartigen Content über die verschiedensten Medien auf die Seite gebracht und dort gehalten werden.

Das wiederum soll zu besseren Rankings, einer stärken Markenbekanntheit und natürlich auch zu einer Steigerung der Conversions führen. Im Verlauf dieses Artikel wollen wir euch einen Überblick über die wichtigsten Punkte geben damit ihr mit eurem Content erfolgreich durchstarten könnt.

titelbild_contentmarketing

Erstellt eure individuelle Content Marketing Strategie

Noch bis vor einiger Zeit wurden sogenannte SEO-Texte nach einem mehr oder weniger starren Schema erstellt und sollten hauptsächlich dazu dienen, die Relevanz der jeweiligen Seite für ein bestimmtes Keyword für Google zu erhöhen.

So konnte demnach ein Briefing für entsprechenden Content aussehen: „Wir benötigen für jede Hauptkategorieseite einen Contentblock mit 400 Wörtern und einer Keyworddichte zwischen 2-5% sowie zwei Zwischenüberschriften mit Keywordverwendung“

Diese Contentblöcke wurden meist am Ende der Seite platziert und waren, falls sie wahr genommen wurden nur bedingt lesbar und boten damit keinen Mehrwert. Heute hingegen gibt es viele verschiedene Formen von Contentmarketing. Unter anderen sind das:

  • Detaillierte Produktbeschreibungen
  • Kategorietexte
  • Ratgeber
  • eBooks
  • Gastbeiträge
  • Blogartikel
  • Magazine

Mit diesen unterschiedlichen Textarten können dann auch verschiedene Ziele verfolgt werden. Während für die Neukundengewinnung vor allem die Ratgeber und Produktberschreibungen interessant sind, eignen sich die Gastbeiträge und Blogartikel sehr gut für den Linkaufbau.

Womit gestartet wird hängt somit von der eignen Zielsetzung ab. Onlineshops werden jedoch für den Anfang mit informativen Content bezüglich der angebotenen Produkte am besten fahren.

Hebt euch durch interessante und einzigartige Themen von der Masse ab

Viele Shops neigen dazu, einfach die Produktbeschreibungen der Hersteller für die angebotenen Produkte zu übernehmen. Leider wird dadurch kein Mehrwert für den User geschaffen und auch für die Suchmaschinen werden keine positiven Signale gesendet.

Viele Produkte haben einen Erklärungsbedarf und auch vermeintlich „einfache“ Produkte bieten Potential für Content hinsichtlich der richtigen Benutzung, der Pflege, der Vermeidung von Problemen oder für einen eigenen Produkttest.

Bei Produktübersichtsseiten oder Markenseiten gibt es auch viele Möglichkeiten zur Erstellung von uniquen Content. Benutzt die Sprache der Zielgruppe beschreibt die Marken- bzw. Produktwelten, welche Ihr dem User bietet und nutzt auch die Möglichkeiten zur internen Verlinkung an passenden Stellen.

Vermeidet Textwüsten und strukturiert euren Content optisch ansprechend

Da der User auch hier im Mittelpunkt aller Bemühungen steht, muss ihm der Content auch optisch ansprechend vorgelegt werden. Große Textblöcke schrecken auch bei einfachen Themen schnell ab und sollten daher vermieden werden.

textwüste

Solche Texte liest niemand gern.

Lockert daher euren Content optisch auf, indem ihr mit Zwischenüberschriften, Bullets und vor allem mit Bildern für eine übersichtliche Struktur sorgt.

Sofern ihr mit einem Responsive Design arbeitet, solltet ihr außerdem darauf achten, dass der Content auch auf den mobilen Geräten ansprechend aussieht.

Bringt euren Content unter die Leute

In einem eBook oder einem Blog steckt viel Arbeit. Es wäre daher schade wenn dieser nicht gelesen werden würde.

Daher empfiehlt es sich den Content zusätzlich durch weitere Medien wie Soziale Netzwerke oder aber auch Distributionsplattformen wie Plista oder Outbrain zu streuen um die Leserschaft zu erhöhen.

Auch Gastbeiträge in anderen Blogs oder Magazinen können für zusätzliche Leser sorgen und sind ebenfalls ein beliebtes Mittel um die eigene Bekanntheit zu erhöhen und um außerdem noch Backlinks zu erhalten. Auch Newsletter bieten sich an um bereits bestehende Kunden und Leser auf neue Inhalte aufmerksam zu machen. Hier sollte jedoch auf das richtige Maß geachtet werden und die klickstärksten Artikel/Themen im Vordergrund stehen.

Aktualisiert und schafft regelmäßig neue Inhalte

Wichtig ist es außerdem, Contentmarketing nicht als eine einmalige Optimierungsmaßnahme sondern als einen fortlaufenden Prozess zu betrachten. Inhalte müssen gepflegt und bei Bedarf aktualisiert werden.

Bei neuen Produkten müssen neue Beschreibungen erstellt bzw. bestehende bei neuen Produktversionen angepasst werden. Blogs und Magazine leben durch regelmäßigen neuen Content so dass hier bereits bei kleineren Projekten ein Redaktionsplan sinnvoll sein kann. Hilfreich ist hierbei immer die Frage nach was der User sucht und wie kann ich ihm mit meinem Content einen Mehrwert schaffen.

Teile diesen Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.