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5 Tipps mit denen ihr mehr aus Google Shopping herausholt

In den letzten Jahren hat sich Google Shopping zu einem weiteren großen Performance Kanal mit stetig steigenden Umsätzen entwickelt. Allein im ersten Quartal sind die Umsätze in USA und Großbritannien um 52 Prozent gestiegen wie internetworld.de berichtet. Auch wir können das Wachstum bestätigen und sehen das Volumen bei einigen unserer Kunden bereits deutlich über dem der klassischen Textanzeigen.

Damit auch ihr weiterhin von diesem starken Kanal profitieren könnt, haben wir eine Checkliste mit fünf wertvollen Tipps gesammelt, mit denen ihr aus Google Shopping noch etwas mehr herausholen könnt.

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1. Achtet auf eine hohe Qualität der Produktfeeds

Da es bei Google Shopping keine Keywords gibt, steigt und fällt das Potential der Anzeigen mit der Qualität der Datenfeeds.

Grundsätzlich sollte der Feed gut strukturiert werden und umfangreiche Informationen zu den einzelnen Produkten enthalten. Außerdem muss der Feed immer auf dem aktuellen Stand der Produkte sein und sollte dementsprechend häufig aktualisiert werden.

Vorsicht ist beim Upload geboten. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Upload nicht zeitgleich zur Aktualisierung des Warenbestandes im Shopsystem stattfindet, da hierdurch Fehler entstehen können. Daher empfiehlt es sich den Upload an Google zeitlich nach der Aktualisierung des Shopsystems durchzuführen.

Weitere nützliche Tipps zum Feed sowie Strategien zur Umsatzsteigerung im E-Commerce findet ihr in unserem E-Book.

2. Strukturiert eure Kampagne sinnvoll und granular

Bereits beim Erstellen der Kampagne kann durch eine gute Strukturierung bares Geld gespart und somit die Performance gesteigert werden. Hierzu sollte zunächst Klarheit darüber bestehen, ob die Strukturierung über die Marke oder die Kategorien erfolgen soll.

Bei starten Marken empfiehlt es sich zunächst über diese zu segmentieren und danach auf die Produktgruppen. Hat man im Shop hingegen viele kleine Marken oder Eigenmarken, so startet man am besten die Segmentierung über die Kategorien und Produktgruppen. Bei großen Shops mit entsprechendem Produktsortiment kann eine Segmentierung bereits auf Anzeigengruppenebene vorgenommen werden um noch granularer arbeiten und optimieren zu können.

3. Erstellt unbedingt mehrere Shopping Kampagnen

Häufig beobachten wir bei Kunden, dass diese bereits erfolgreich Google Shopping nutzen, jedoch die gesamten Produkte über eine einzige Kampagne steuern. Hier lohnt es sich, die Top-Seller zu identifizieren und für diese eine eigene Kampagne zu erstellen.

Das hat den Vorteil, dass diese neue Kampagne mit eigenen Einstellungen und einem eigenen Tagesbudget ausgestattet werden kann. Damit wird die Gefahr reduziert, dass das Budget durch andere Produkte, die zwar häufiger geklickt aber schlechter konvertieren, aufgebraucht wird.

4. Arbeitet mit negativen Keywords

Nach einer gewissen Anlaufzeit sollten unbedingt die Suchbegriffe, welche eine Anzeigenschaltung ausgelöst haben überprüft werden. Für eine bessere Übersichtlichkeit sollte die Liste am besten in Excel exportiert werden.

Danach sollten die Suchanfragen, welche häufig auftreten und zu keiner Conversion führen identifiziert und entsprechend als negative Keywords eingebucht werden.

Hier zeigt sich auch der Vorteil von mehreren Anzeigengruppen bei Shoppingkampagnen. Damit können negative Keywords übersichtlich auf Anzeigengruppenebene hinzugefügt und gepflegt werden.

5. Beobachtet die Performance und macht Tests

Obwohl es viele Best Practices gibt, existiert kein optimaler Plan, der sich auf jede Branche oder jedes Produkt und Zielgruppe anwenden lässt. Daher solltet ihr in regelmäßigen Abständen die Performance auswerten und immer wieder kleine Anpassungen vornehmen.

Es bietet sich zum Beispiel an, die Nutzerstandorte auszuwerten und hier mit entsprechenden Gebotsanpassungen zu arbeiten. Aber die Uhrzeiten und die Wochentage, an denen die User verstärkt kaufen sollten im Auge behalten werden. Falls die Anzeigen auch mobil geschaltet werden, empfiehlt es sich auch hier die Performance auszuwerten und entsprechend mit den Geboten zu experimentieren.

FAZIT

Google Shopping hat sich in den letzten Jahren zu einem beachtlichen Performance Kanal entwickelt, dessen Bedeutung in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit noch weiter zunehmen wird.

Obwohl es bereits viele Mitbewerber gibt, können Marketer durch eine gute Feedstruktur, einem sinnvollen Kampagnenaufbau sowie einer stetigen Optimierung noch immer viel aus diesem Kanal herausholen.

Wenn ihr noch mehr über Google Shopping erfahren wollt, dann schaut regelmäßig bei uns vorbei. Wir werden in Kürze einen kompletten und sehr detaillierten Leitfaden veröffentlichen. Falls ihr nicht warten wollt, könnt ihr uns natürlich gerne einfach kontaktieren.

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